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Schmerzen rund um das Knie

HFabmsal ueinex frage hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Mitglieder

Nachdem ich lange gesucht habe, bin ich hier in diesem Forum gelandet und habe auch gleich eine Frage.

Seit gut einem Jahr habe ich Schmerzen im rechten Kniegelenk. Da ich einen Arbeitsplatz habe, an dem ich sehr viel laufen muß ( bis zu 14 km / Tag ), dachte ich, es liegt an den Schuhen.

Daraufhin habe ich mir die MBT Schuhe gekauft. Anfangs ging es damit besser, doch dann kam der Schmerz zurück.

Dieser lag an der Innenseite vom Knie und zog sich an der Innenseite des Oberschenkels hoch. Nach einer Weile kamen dann die Schmerzen in der Kniekehle dazu. Weil es auch sehr warm draußen war und ich dieses Spannungsgefühl hatte, besorgte ich mir Antithrombosestümpfe, wie sie im Krankenhaus benutzt werden. Irgendwann anfang des Jahres wurde der Schmerz in der Kniekehle immer schlimmer und ich hatte das Gefühl eines Dauerwadenkrampfes, wobei auch keine Schmerztabletten mehr halfen.

Die Schmerzen sind rein unerträglich, wenn ich in die Hocke muß. Auch Treppen runter steigen und längeres laufen ist inzwischen sehr schmerzhaft. Allerdings hat sich der Schmerz inzwischen auch wieder verändert.

An der Innenseite vom Knie ist ein "stechender" Schmerz, an der Außenseite ein brennender. Die Kniekehle schmerzt sowieso und vorne unterhalb des Knies ist eine Schwellung zu sehen.

Daraufhin bin ich dann erstmalig zu meinem Hausarzt, der auf eine Entzündung tippte. Dann endlich bin ich zum Orthopäden gegangen.

Bei diesem wurde geröngt und er sagte mir, ich hätte eine Arthrose an der Innenseite des Kniegelenkes und sehr wahrscheinlich wäre der Meniskus auch betroffen, aber ich hätte keine Bakerzyste. Ich bekam eine Bandage, die sich zwar einerseits gut anfühlt beim tragen, aber bereits nach zwei Tagen anfühlte, als wäre sie zu eng.

Er empfahl mir noch ein MRT, welches ich dann gestern machen ließ.

Das Ergebnis hat mich allerdings überrascht.

Meine "Arthrose" und auch der Meniskus ist altersgerecht ( bin 51 Jahre ), aber es wurde eine rupturierte Bakerzyste festgestellt, welche wohl die Schmerzen verursacht.

Nun bin ich etwas verwirrt.

An meinem Arbeitsplatz habe ich einen der Ärzte gefragt. Dieser sagte mir, wenn die Zyste rupturiert ist, sollte ich eigentlich keine Schmerzen mehr haben.

Diese habe ich auch kaum noch, wenn ich das Bein still halte, aber so wie ich wieder anfange, zu laufen, schmerzt quasi das ganze Bein.

Ich fange an, mir das Knie zu reiben, um diesen brennenden Schmerz weg zu bekommen.

Im Krankenhaus, wo auch das MRT gemacht wurde, wird jetzt ein Differentialblutbild gemacht, weil der Arzt etwas am Knochen gesehen hat, was ihm nicht so recht gefällt, außerdem soll in etwa 8 Wochen eine Arthroskopie gemacht werden.

Entschuldigt, wenn der Beitrag jetzt ziemlich lang geworden ist.

Konkrete Diagnosen kann ich Euch leider nicht nennen, weil der Kurzbefund schneller beim Arzt war, als ich ihn kopieren konnte.

Ich hoffe aber, diesen schnellstmöglichst zu bekommen.

Wer kann mir einen Tip geben, wie ich die Schmerzen in den nächsten 8 Wochen etwas besänftigen kann und wie verhält sich das mit der "entleerten" Bakerzyste und trotzdem vorhandenen Schmerzen?

Ich danke euch für Eure Geduld

Antworten
rLaffnxix


Hallo,

zunächst zum Begriff BAKER-ZYSTE: Eine BZ ist eine Folge von Arthrose, Meniskusschäden oder eine entzündliche Grunderkrankung, wie z.B. Rheuma oder rheumatoide Arthritis. Es kommt es zu einer vermehrten Wasserbildung. Das Kniegelenk versucht das Knie besser zu "schmieren”, produziert aber insgesamt zu viel Gelenkschmiere! Hierbei kommt es auf Grund eines dauerhaft erhöhten Gelenkinnendrucks durch vermehrte Gelenkflüssigkeit zu einer Erschlaffung des umliegenden Bindegewebes und zur Ausbildung einer mit Flüssigkeit gefüllten Zyste. Die schwächste Stelle der Gelenkkapsel gibt nach, dies ist typischerweise die innere Kniekehle, und bildet zwischen zwei Muskeln hindurch einen Überlaufsack. Wenn die Zyste "rupturiert" (zu deutsch zerissen) würde der Druck nachlassen und die Flüssigkeit im Kniegelenk verteilt! Das heisst aber noch lange nicht, das die primären Ursachen,welche die Entstehung der Zyste gefördert haben,behoben sind!

Insofern wäre eine Arthroskopie angebracht um Kapsel,-Knorpel,-oder Meniskusschäden im Kniegelenk auszuschließen bzw. zu beben! Sollte bei der Spiegelung hinsichtlich des v.g ein Befund gemacht werden der behandelbar ist,-bzw. behandelt wird, sollte sich das Thema Baker-Zyste zunächst erledigt haben. Leider muss man sagen, das die Rückfallquoten (Rezessive) dieser Zysten,das heisst man bekommt die Zyste nach einer OP erneut,nicht gerade erfreulich sind! Handelt es sich bei dem Knieschaden um Arthrose/Arthritis sind die Prognosen für operative Maßnahmen ungünstig! Bei angegriffenen Knorpeln die durch ständige Entzündungen aufgrund Autoimmunkrankheiten (z.B. Rheuma) eingeleitet werden, stehen die Chancen bei operativer Versorgung maximal 50:50! Persönlich würde ich mich in dem Fall auf keinen Fall operieren lassen. Im Vordergrund stehen hier medikamentöse (Cortison oral oder Injektion, Diclofenac ect.) und manuelle Therapien. Man kann auch mit Enzymen probieren,was aber einen längeren Anlaufzeitraum bis hin zu einer möglichen Wirkung voraussetzt. Diese Therapien könnten beispielsweise begleitend zur Schulmedizin eingesetzt werden! Am schnellsten bekommt man Entzündungen des Kniegelenkes mit Cortison-Depot Injektionen los. Man sollte aber bedenken, das Cortison auf Dauer das Gelenk zerstört! Alternativ kann man das Knie mit Dicoflenac verbänden versorgen und selbst Quarkwickel helfen bei Entzündungen. Die von dir unterhalb des Knies beschreieben Beschwerden führe ich eher auf die MTB Schuhe zurück! Der beschriebene Bereich könnte auf eine Überlastung/Fehlbelastung der Patellarsehne hindeuten! Vorsicht bei diesen Beschwerden! Einmal entzündet, können Patellarsehnen-Beschwerden über Jahre hinweg anhalten.

Wenn man so viele Kilometer am Tag laufen muss, dann ist ordentliches Schuhwerk eine Grundvoraussetzung! MTB- Schuhe sind schön und gut aber man muss sich an so einen Schuh gewöhnen und damit umzugehen wissen!Das ist nicht sio einfach wie es von den Herstellern suggeriert oder dargestellt wird!Ich denke Du solltes beim nächsten Besuch deines Orthopäden das Thema "Kilometer" gezielt ansprechen und auch mal deine Füße betrachten genauer lassen. Vielleicht hast du,wie viele, leichte Senk-Spreizfüße welche die Kniebeschwerden einleiten und/oder verstärken! Orthopädische Einlagen helfen da oft wahre Wunder!

Zusammenfassend (via Ferndiagnose): Kurzfristig Cortison-Depot-Injektion (Hilft ca. 3-5 Wochen), Diclofenac Okklusiv-Verband, ev. NSAR oral und das Knie,falls es gerötet oder warm ist, mit Eis oder Quarkwickeln zusätzlich runterkühlen!Geeignetes Schuhwerk besorgen und die Füße beim Orthopäden checken lassen. Und vielleicht mal eindeutige Befunde anfertigen lassen. Orthopäden oder Radiologen können eigentlich so ziemlich alles auf den MRT/CT und Ultraschall Aufnahmen erkennen. Haarrisse oder Schäden an ungünstige Stellen in Menisken und Knorpeln bleiben aber oftmals verborgen und dann hilft in der Tat nur eine Spiegelung.

Alles Gute!

HCabmal Pei8ne frragxe


Hallo raffnix

Recht herzlichen Dank für Deine Antwort.

Das MRT vom Mittwoch liegt ja im Krankenhaus vor.

Den Laborbefund werde ich etwas später einsehen können.

Vom Radiologen kann ich mir Kopien gegen Unkosten anfertigen lassen.

Ich denke, die wird auch der jetzt behandelnde Arzt anschauen wollen und unnötig röntgen muß ja nicht sein.

So wie ich den Kurzbefund in den Händen habe, werde ich noch mal genauer beschreiben

Meine MBT Schuhe habe ich wieder in die Ecke gestellt, weil das Laufen damit auch nicht besser wurde, bzw. die Schmerzen nicht weniger. Schade um die Anschaffungskosten. So wie ich es bereits in meiner Lehrzeit gelernt habe, wechsele ich mehrfach die Schuhe während der Arbeitszeit.

Von Birkenstock über gute Halbschuhe, wobei ja ein Birkenstockschuh vom Orthopäden auch nicht so gern gesehen wird.

Ich habe mir allerdings auch Gedanken darüber gemacht, ob nicht ein Sturz oder eine Verletzung mitverantwortlich sein könnte, die längere Zeit zurück liegt.

Ich bin Ende 2006 zwei Stufen einer Treppe abgerutscht und schwer in die Knie gegangen. Vernünftiges Laufen war in der ersten halben Stunde gar nicht möglich. Als dann der Knöchel auch noch anschwoll, wurde vom Fuß ein Röntgenbild gemacht. Dabei stellte sich heraus, daß ich mir das Würfelbein beschädigt hatte. Das Knie selber wurde nicht geröngt.

So kurz der "Stolperweg " war, trotzdem hat er einen Schaden verursacht. Ich durfte den Fuß eine Woche gar nicht belasten und sollte dann 6 Wochen mit einer Schiene laufen.

Aber der Unfallarzt hat mich bereits nach zwei Wochen wieder arbeiten geschickt.

Bei den Wegen, die wir täglich laufen, war es vorprogrammiert, daß dieses mit Schmerzen einhergehen wird.

Was die Lauferei in der Arbeitszeit betrifft, wird es auch zukünftig nicht weniger sein. Der Arbeitsablauf auf einer chirurgischen Station wiederholt sich eben täglich.

Ich wünsche jetzt noch ein schönes Wochenende

H-abmwal eDi-ne f7ragGe


Nachdem ich jetzt eine Woche Urlaub hatte, ging es meinem Knie von den Schmerzen her gesehen, etwas besser.

Der Schmerz war zwar nicht weg, aber nicht so penetrant.

Allerdings habe ich gerade mal 45 Minuten gearbeitet und das ganze fing von vorne an mit den Schmerzen.

Nach drei Stunden wurde praktisch jder Schritt zur Qual.

Heute habe ich mir den Befund vom MRT geben lassen.

Im Bereich des distalen Femurs zeigen sich fleckförmige, flaue Signalanhebungen insbesondere in der STIR- Sequenz, hierbei handelt es sich mutmaßlich um eine reativierte Hämopoese des Knochenmarks. Hier empfehlen wir eine weitere hämatologische Abklärung.

Im Bereich der Menisci zeigt sich im AM-HH und VH eine Meniskopathie Grad II ohne Nachweis eines akuten Risses.

Der femorotibiale Knorpelbeschlag kommt ebenfalls altersentsprechend unauffällig zur Darstellung. Ansonsten ebenfalls altersentsprechende Darstellung der knöchernen und ligamentären Kniebinnenstrukturen.

Retropatellar zeigt sich eine CPP Grad I mit Betonung im Bereich der medialen Patellafacette und einen geringen Retropatellaerguss.

Es zeigt sich des weiteren ein umschriebenes Ödem in den kranialen Anteilen des Hoffa-Fettkörpers mit geringer Signalalterration der Patellasehne in diesem Bereich.

Nicht hypertrophe Plica mediopatellaris.

In der Fossa poplitea zeigt sich eine ca. 3 cm x 1 cm messende Bakerzyste in loco typico, diese ist mutmaßlich rupturiert und entleert sich in die tiefen Unterschenkelweichteile entlang des Musculus gastrocnemius.

Jetzt habe ich versucht, dieses in einen verständlichen Befund umzuschreiben, aber ich komme doch durcheinander.

Was ich wirklich verstanden habe, ist das Problem mit der Bakerzyste.

Bei allem anderen verstehe ich eigentlich nur Bahnhof.

Könnte mir jemand diesen Befund mal hilfsweise erklären?

Ich bedanke mich schon einmal.

E-hemalig[er Nutz'er o(#325v731)


Im Bereich des distalen Femurs zeigen sich fleckförmige, flaue Signalanhebungen insbesondere in der STIR- Sequenz, hierbei handelt es sich mutmaßlich um eine reativierte Hämopoese des Knochenmarks. Hier empfehlen wir eine weitere hämatologische Abklärung

Das kann ich dir gerade nicht erklären, da sollst du eh zum Facharzt mit.

Im Bereich der Menisci zeigt sich im AM-HH und VH eine Meniskopathie Grad II ohne Nachweis eines akuten Risses.

Heißt die sind etwas abgenutzt, aber nicht eingerissen, folglich vollkommen in Ordunung.

Der femorotibiale Knorpelbeschlag kommt ebenfalls altersentsprechend unauffällig zur Darstellung. Ansonsten ebenfalls altersentsprechende Darstellung der knöchernen und ligamentären Kniebinnenstrukturen.

Auch hier alles gut, keine Knorpelschäden oder gerissenen Bänder

Retropatellar zeigt sich eine CPP Grad I mit Betonung im Bereich der medialen Patellafacette und einen geringen Retropatellaerguss.

Heißt der Knorpel hinter der Kniescheibe ist etwas weich, aber nicht kaputt. Das ganze zeigt sich besonders auf der Innenseite der Patellarückfläche. Etwas Flüssigkeit hinter der Kniescheibe.

Es zeigt sich des weiteren ein umschriebenes Ödem in den kranialen Anteilen des Hoffa-Fettkörpers mit geringer Signalalterration der Patellasehne in diesem Bereich.

Das hier wird deine Schmerzen machen, vermutlich eine Entzündung der Patellasehne

Nicht hypertrophe Plica mediopatellaris

Das ist eine Schleimhautfalte, die aber absolut unauffällig ist und keine Probleme macht

In der Fossa poplitea zeigt sich eine ca. 3 cm x 1 cm messende Bakerzyste in loco typico, diese ist mutmaßlich rupturiert und entleert sich in die tiefen Unterschenkelweichteile entlang des Musculus gastrocnemius.

Kleine Bakerzyste, die ist geplatzt und hat sich in den Muskel entleert. Würde aber Probleme an Wade machen und nicht um das Knie rum ...

Hrabmalm eine fUragxe


Hallo Mellimaus21

Vielen Dank für die plausibe Erklärung.

Was die Schmerzen betreffen, die sind eigentlich immer noch an der gleichen Stelle, bevor das MRT gemacht wurde.

An der Innenseite vom Knie zieht sich der Schmerz wie ein Strang innen am Oberschenkel hinauf.

An der Außenseite der Kniescheibe ist der brennende Schmerz.

Und eben dieses Schmerzgefühl, einen Dauerwadenkrampf zu haben.

Anfangs war es ja das Gefühl, daß mir das Knie weh tut. Der Orthopäde sprach auch von Kniegelenkschmerzen.

Und weil diese Schmerz und die Stellen so diffus waren, habe ich es einfach als Schmerz rund um das Knie beschrieben.

Der Schmerz verstärkt sich, wenn das Bein belastet wird, also beim gehen, aufstehen.

Könnte es sein, dass durch die Bewegung des Knies mehr Gelenkflüssigkeit produziert wird, die dann aufgrund der geplatzten Zyste in den Unterschenkel abfließt?

Nun ja, in zwei Wochen geht meine Kollegin für 3 Wochen in den Urlaub und das bedeutet, daß ich allein auf dem Arbeitsplatz bin.

Da wird dann wieder sehr viel gelaufen und ich gehe mal von aus, daß ich diese Zeit, also 21 Tage, durchgehend Dienst haben werde ohne einen Tag frei.

Dann werde ich sehen, ob sich die Probleme verstärken.

Trotzdem danke ich Dir

Gruß

EEhema=ligerq Nu]tz6er (#=325731)


Na ja wenn die Zyste platzt verschließt sich das ja auch wieder. Man darf sich das nicht vorstellen wie ein offener Wasserhahn wo immer mehr und mehr nachläuft.

Das was du beschreibst kann auch ein Weichteilproblem sein. Ich würde mir mal KG verschreiben lassen und den Physio mal auf die Muskeln schauen lassen.

H`abmavl einqe fragxe


Inzwischen ist ja etwas Zeit vergangen und ich wollte doch mal berichten, wie es weiter gegangen ist.

Nachdem meine Kollegin bereits zwei Wochen im Urlaub war und ich die Station allein versorgen mußte, haben sich einige Kilometer laufen am Tag angesammelt.

Am 26.7. sollte eine Arthroskopie gemacht werden, diese wurde aber abgesagt, weil der Arzt krank geworden ist.

In der Woche davor wurde ich dann von meinem Arzt krank geschrieben, weil ich einfach nicht mehr laufen konnte.

Zwischenzeitlich hatte ich noch das Gefühl, das mein Kniegelenk sich regelrecht verklemmt. Ich konnte es für einen Moment gar nicht bewegen und danach nur unter starken Schmerzen.

Die Ruhe hat meinem Knie gut getan und jetzt mache ich Krankengymnastik.

Gestern wurde zuerst eine Bestandsaufnahme gemacht und ich bekam TENS Anwendung gemacht.

Nachmittags sollte ich dann spazieren gehen. Aber wie es so mitspielt, keine 20 Minuten später fing der bekannte Schmerz wieder an.

Druck in der Kniekehle, Schmerzen im Gelenk und das Gefühl einer beginnenden Blockade im Knie.

Nachdem der Physiotherapeut dann heute morgen die Wade vorsichtig massiert hat, stand Ergometertraining auf dem Plan.

Morgen geht es dann zur Knieschule.

Ich persönlich muß sagen, ich komme mir irgendwie lächerlich vor.

Die Schmerzen sind da, aber das Gelenk ist an sich in Ordnung bis auf die normalen Abnutzungserscheinungen.

Jetzt hoffe ich natürlich darauf, dass die Gymnastik mir etwas von den Beschwerden nimmt, natürlich nicht beim ersten oder zweiten Mal.

In zwei Wochen soll ich mich dann wieder vorstellen beim Arzt. Wenn sich bis dahin keine Besserung gezeigt hat, müssen wir uns etwas anderes überlegen.

Von einer Arthroskopie sehe ich so lange ab, bis es eben nicht mehr geht.

Entschuldigt, dass es mal wieder so lang geworden ist

Gruß

Eghemalig`er Nutzer2 (#32573x1)


Na ja was sagt der Physiotherapeut denn? Der hat ja einen Befund erhoben haben. Hat er gesagt was da die Schmerzen macht?

Mit einer ASK wäre ich erst mal sehr zurückhaltend, unter Umständen wird man auch nichts finden.

Ich würde jetzt erst mal die KG abwarten. Was machst du denn da alles bzw was wurde die verschrieben? Was ist Knieschule? Ich mache schon lange KG fürs Knie, aber das sagt mir nichts.

HFabmaRl eineI Wfraxge


Guten Morgen Mellimaus

Ehrlich gesagt weiß er auch nicht so recht, was diese starken Schmerzen verursacht.

Es könnte doch die Bakerzyste sein, die recht gut zu fühlen ist.

Krankengymnastik wurden 6 Einheiten verordnet, wovon pro Woche drei Stück laufen sollen.

Bis jetzt habe ich schon 4 gemacht, also jeden Tag eine.

Knieschule ist wohl die reguläre Krankengymnastik für das Knie.

Scheinbar werden die einzelnen Gruppen so genannt. Gestern beispielsweise waren nur Patienten dort, die eine OP oder ASK am Knie hatten. Es ist praktisch ein Muskeltraining für das Knie, die Übungen stammen aus dem Buch von Prof. Grifka.

Heute sollen dann Übungen für die Statik des Knies gemacht werden, Ergometertraining wird halt ohne Kraftaufwand gemacht.

Und ich spüre eben jeden einzelnen Muskel ;-)

Bin so etwas eben nicht mehr gewöhnt. Denke, da darf man auch etwas Muskelkater haben.

Von einer Spiegelung sehe ich auch erst einmal ab. Ich lasse mir weiter Gymnastik verordnen und schaue dann, wie es nächste Woche auf dem Arbeitsplatz funktioniert.

Mein Motto ist halt, die Beschwerden sind ja nicht von einem zum anderen Tag gekommen, also geht es auch nicht von einem zum anderen Tag weg.

Wenn Interesse besteht, werde ich dann später noch mal berichten.

Gruß und schönen Tag.

EGhemal4iger N?utze6r (#32#5731x)


Es könnte doch die Bakerzyste sein, die recht gut zu fühlen ist

Bakerzysten machen aber typischerweise Schmerzen in der Kniekehle, nicht um das Knie rum.

Aha, Knieschule kenne ich nicht, habe auch nie KG in der Gruppe gemacht, bekomme seit Jahren nur Einzel KG

H4abma(l ein&e frage


@ Mellimaus21

"Bakerzysten machen aber typischerweise Schmerzen in der Kniekehle, nicht um das Knie rum."

Mit den Schmerzen rund um das Knie herum hat es ja auch angefangen, da war von einer Zyste auch noch gar keine Rede. Das kam ja erst später dazu.

Da der Schmerz einfach diffus war, habe ich es eben Schmerzen rund um das Knie benannt, denn im Grunde genommen war das kompltte Knie vom Schmerz erfasst.

Die nächste Krankengymnastik ist am Montag und dann geht es wieder auf die Arbeit.

Dann werden wir sehen, was passiert .

H'abma;l eMine fragxe


Nachdem ich seit drei Tagen wieder arbeite, hatte ich gestern die 6. Krankengymnastik meiner ersten Verordnung.

Das Knie fing bereits am ersten Arbeitstag nach 2 Stunden wieder an zu schmerzen. Daraufhin bekam ich dann TENS und sollte das Knie dann etwas "schonen" .

Gestern sollte dann eigentlich kontrolliert werden, wie das Knie auf Belastung reagiert hat.

Also wurden Übungen gemacht, die weder den Bauch stark beanspruchen, weil ich einen Narbenbruch habe, aber trotzdem das Knie bewegen.

Fazit war, das Knie war angeschwollen und wärmer als das andere Knie, und die Zyste ist wieder mehr fühlbar.

Daraufhin hat der Physiotherapeut seinen Bericht geschrieben, in dem u.a der Therapievorschlag gemacht wurde:

kontinuierliche Steigerung der Belastung und des Stabilisationstrainings, ggf. Unterstützung durch elektrotherapeutische Maßnahmen.

Mit diesem Bericht bin ich heute nachmittag zu meinem Arzt gegangen. Dieser meinte daraufhin, die Physiotherapie würde nichts bringen und gab mir auch logischerweise keine neue Verordnung.

Jetzt bin ich schon etwas perplex.

Man kann doch in so einer kurzen Zeit noch keinen großen Erfolg erwarten, wenn man es so lange "verschleppt" hat.

Laut Physiotherapeut habe ich inzwischen eine Muskelatrophie. Ist mir auch verständlich, weil ich aufgrund der Schmerzen versucht habe, das Knie nicht unnötig zu belasten ( meine eigene Schuld ) und das Gangbild hat sich auch zum Nachteil verändert.

Klar, wenn man nur hinkend durch die Gegend läuft.

Ich versuche auf der Arbeit z.B. so gut wie es geht, ohne hinken, zu laufen.

Aber es bleibt nicht aus, nach drei Stunden auf den Beinen, kommt das hinken von ganz allein wieder durch, weil das Knie schmerzt.

Ich soll jetzt zu einem anderen Orthopäden gehen.

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Wie lange dauert es eventuell, bis eine Physiotherapie erste Erfolge zeigt?

Gruß und schönen Abend noch.

NDutewll%aGirxl


Von einem Rezept sind keine Wunder zu erwarten, je nach Befund maximal eine Verbesserung.

Viele Orthopäden sind knauserig mit KG Verordnungen, die gehen schließlich auf Budget ..Ich würde mal zu einem Arzt gehen der sich auf Kniegelenke spezialisiert hat und da mal vorstellig werden.

Mit Wald- und Wiesenorthopäden ist man meistens nicht gut bedient ...

Raoksex4


@ habmal eine frage,

bei Deinen Problemen könnten die Oberschenkelmuskeln vorne und hinten sowie die Wadenmuskel beteiligt sein. Wenn sich in ihnen kleine Verspannungen, sog. Triggerpunkte bilden, verkürzen sie den Muskel und senden Schmerzen oft in ganz andere Bereiche aus, als da, wo sie selber sind. Die primäre Ursache für Knieschmerzen liegt in den Oberschenkelmuskeln, wenn diese verspannt sind. Angefangen von der Leistengegend, seitlich am Oberschenkel sowie die Innenseite und Rückseite. Man legt die Finger einer Hand an den Oberschenkel, legt die Finger der anderen Hand darauf und kann so mit beiden Händen nach schmerzhaften Punkten suchen.Jede Stelle mit 6-12 Massagestrichen und das öfter am Tag massieren.

Die inneren und hinteren Muskeln zu massieren, kann man so machen: auf das Bett setzen, ein Bein angewinkelt auf das Bett legen und von der Leiste angefangen bis hinunter zum Knie alles absuchen und massieren.

Die Wade zu massieren geht am besten so: auf einen Stuhl o.a. setzen, das andere Bein erheben und über das Knie des anderen Beins abwärts bewegen an 3 oder 4 Parallel-Linien entlang.Jeweils an der Rückseite des Fußgelenks beginnen und bis zur Kniekehle hinauf massieren. Falls man auf einen TP stößt, an dieser Stelle etwas bleiben und massieren. Diese Technik kann auch im Liegen ausgeführt werden. TP können sehr schmerzhaft sein, bei Massage lösen sie sich mit der Zeit auf und die Schmerzen vergehen. Ich sende Dir einen Link, gehe auf dieser Seite auf die Spalte "Oberschenkel,vorderes Knie" dann siehst Du die Muskeln. Der rote Bereich ist die Schmerzzone, die blauen Kreuze die Triggerpunkte.

[[http://www.physiotherapie-aequilibrium.de/schmerzzone.htm]]

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