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Coxa saltans ("schnappende Hüfte")

StunfzlowerC_73 hat die Diskussion gestartet


Ich habe wieder ein neues Gelenkproblem (neben zwei kaputten Knien und Schulterproblemen, u.a. Impingement).

Seit gut drei Wochen habe ich in der rechten Hüfte immer wieder Schmerzen beim Laufen/Bewegen, die seit Ende letzter Woche (bin viel gelaufen) durchaus schmerzhaft sind.

Beim Bewegen "springt" etwas (Muskel?) in der Hüftpfanne über den Kopf vom Oberschenkelknochen. Zumindest lokalisiere ich es da. Wenn ich die Hand auflege, kann man es auch deutlich fühlen. Es wird halt zunehmend schmerzhaft, so dass ich heute kaum noch laufen konnte und mittlerweile auch beim Sitzen ein unangenehmes Gefühl habe. Die Region ist auch deutlich wärmer.

Habe mal gegoogelt und die Beschreibung von Caxa saltans ("schnappende Hüfte") passt schon sehr gut. Außer Medikamenten (NSAR, Cortison) und OP finde ich wenig zur Behandlung. Hat hier jemand Erfahrung damit, was ich aktuell selber tun kann? Habe dieses Jahr schon so viele NSAR genommen und auch einiges an Cortison (oral, in die Schulter gespritzt), dass ich da schon wieder wenig Lust drauf habe und momentan eigentlich auch keine NSAR nehmen soll.

Zu Ursachen habe ich auch nichts gefunden – weiß da jemand was?

Was ich dazu sagen muss: Es ist die Hüfte des Beines, wo ich ca. 15° Streckdefizit habe, dadurch eine Beinlängenverk+ürz

Antworten
SYunflowuer_7x3


Oops! Nochmal:

Zu Ursachen habe ich auch nichts gefunden – weiß da jemand was?

Was ich dazu sagen muss: Es ist die Hüfte des Beines, wo ich ca. 15° Streckdefizit habe, dadurch eine Beinlängenverkürzung. Nicht ausgeglichen, weil es doch (je nach Physio und Zustand des Knies) variiert. Habe als Folge bislang eine leichte Beckenfehlstellung und Rückenprobleme. Mich würde aber interessieren, ob es sich auch auf die Hüfte auswirken kann?!

Danke!

C9hoXGYxX


Hallo,

bei mir hat der Arzt ebenfalls Coxa Saltans diagnostiziert. Daraufhin hat er mir Krankengymnastik verschrieben, damit ich Muskeln aufbaue. Da habe ich auch fleißig mitgemacht und zu Hause ebenfalls weiter geübt. Geholfen hat es mir allerdings nicht.

Zu den Ursachen habe ich mehrfach gelesen, dass unterschiedlich lange Beine durchaus Auswirkungen haben können.

Liebe Grüße

f+ettnaepfWchenhVuepfxer


Physio ist erst mal ein guter Versuch. Zusätzlich aber auch Entzündungshemmer, damit man nicht in eine Schonhaltung verfällt.

Das Schnappen ist unangenehm, aber mit Physio kann es tatsächlich viel besser werden.

Man braucht halt einen super Therapeuten den zu finden ist aber nicht leicht..

pkiBppi_l=ottVa_0I7


@ Sunflower_73:

ich habe beidseits eine schnapphafte. der hüftspezialist meinte zu mir, dass man im prinzip nicht wirklich was machen kann. nur in ganz extremen fällen wird operiert! ist wohl aber eine sehr, sehr unschöne sache.

ansonsten meinte er zu mir, dass es zwar eine unangenehme, aber keine dramatische sache sei. sehe ich prinzipiell genauso, aber wenn es bei jeder bewegung von der beugung in die streckung so "rumpst" (klar zu hören (und fühlen natürlich)), ist es manchmal auch nicht so lustig %:| gibt denke ich aber schlimmeres :=o

bei einer schnapphüfte ist es übrigens die sehne, die überspringt. du kannst es z. b. mit wärme probieren (hilft mir ganz gut) und dehnen. um die schmerzen etwas zu nehmen, hilft mir auch ganz gut physiotherapie (das schnappen bleibt aber weiterhin)!

hast du denn einlagen für deine schuhe? vielleicht würde es etwas helfen ":/ denke schon, dass die hüftprobleme mit dem streckdefizit zusammenhängen können, weil die statik dadurch verändert ist.

S'unf-lowGeqrl_73


@ fettnäpfchenhüpfer & Pippi_lotta:

Ui, das hier noch eine Antwort kommt, hätte ich nicht erwartet! ;-)

Ich hab' mittlerweile Einlagen... die Hüfte schnappt weiterhin. Zusätzlich ist der Schleimbeutel entzündet und 2x Cortison half nur bedingt und vorübergehend.

Entzündungshemmer gehen nicht; von Diclo habe ich vor einem Jahr eine blutige Darmentzündung bekommen. Ibu macht viel Übelkeit und obendrein wurde jetzt eine beginnende Niereninsuffizienz festgestellt nach offensichtlich zu vielen Entzündungshemmern in den letzten 10 Jahren. Also muss ich extrem vorsichtig sein.

Physio habe ich einen richtig tollen; aber wir stoßen einfach an Grenzen wg. dem kaputten Knie. Mir wurde schon vor 4 Jahren ein Kunstgelenk nahegelegt, aber mitMitte 30 fand ich es zu früh und kam halt noch gut klar. Scheinbar relativiert sich das gerade.

Momentan habe ich aber auch keine Zeit, mich da viel drum zu kümmern. Neuer Job seit einer Woche (leider mit viel Lauferei). Aber solange es noch geht, ignoriere ich es jetzt einfach mal.

E{hemaliger6 Nutzer (#,32573x1)


Wie sieht es denn mal mit Arcoxia oder Celebrex aus wen du Ibu nicht verträgst?? Schon mal probiert?

p1ippi_lqotta_x07


@ Sunflower_73:

upsi, hatte gar nicht gesehen, dass deine fadeneröffnung schon so lange her ist |-o habe nur gesehen, dass was geschrieben wurde und meinen senf entsprechend dazu gegeben :=o

SCunflYowberx_73


Kein Problem! ;-) Problem besteht ja noch!

@ Mellimaus:

Aufgr. familiärer Vorgeschichte will man mir die Cox-Hemmer nicht dauerhaft bzw. in einer Dosis zugestehen, wie ich sie bräuchte. Hab' mal 10 Tage Arcoxia genommen und Celebrex auch mal einige Tage. Aber immer mit dem Hinweis, es sei nur vorübergehend und "nicht für die tägliche Einnahme" gedacht. Hilft mir somit nicht wirklich (auch wenn's hilft).

Muss da den Arzt aber nochmal nerven bzgl. der Risikoeinschätzung. Die sitzen mir momentan leider eher mit einer Opioideinstellung im Nacken (Valoron, Tramal) – aber das geht gerade nicht, mit dem Fahrverbot, den Nebenwirkungen etc.

EuhemaBliger Nutze`r Q(#32x5731)


Dann weiß ich es auch nicht. Andere Möglichkeiten gibt es leider nicht die entzündungshemmend wirken, außer direkt Cortison in Tablettenform

S@un@flow;er_x73


@ Mellimaus:

Cortison als Tablette ist ja auch nicht ohne... Mal schauen. Bin gerade halt selber ratlos, weil's immer schwieriger wird mit den Medikamenten und ich manchmal denke, ICH spinne jetzt langsam, wenn sich wieder irgendwas als nicht machbar erweist. Ignoriere das Thema daher meistens...

bKuddHlezia


@ Sunflower_73,

prinzipiell ist das Fahrverbot unter Opiaten ja kein absolutes.

Bist du schon an einen vernünftigen Schmerztherapeuten angebunden? Möglich ist ja manchmal auch die Kombination von Schmerzmitteln mit anderen Substanzen (weißt du aber sicher, denke ich, so Richtung Amitryptylin niedrig dosiert, Gabapentin etc.).

Und, einfach mal so als "brainstorming", ich weiß nicht, ob dies bei dir passt und umsetzbar wäre: mal über analgetische Bestrahlung nachgedacht?

L/uxcie2x6


man kann so ne Dehnübung für die Schleimbeutel machen. Bei mir hats ganz gut geholfen. Ich habe das weggekriegt... Man muss die seitliche Muskulatur mehrmals pro Tag dehnen... dann kommt es zu dieser Scheuerung nicht.

Das ist zumindest ggü. irgendwelchen Medikamenten eine gute Alternative.

Also ich hatte 2008 ein Jahr ne beidseitige Schleimbeutelentzündung und es ist mit diesem Dehnen und später mit Fahrradfahren weggegangen. Hatte das auch nie wieder. Und ich mache nicht mal den übelsten Sport oder so... dehne mich aber täglich.

EMhemaDligeOr. Nutzer (x#325731)


@ sunflower

Cortison als Tablette ist ja auch nicht ohne.

Nee ich weiß, ich würde es freiliig auch nicht nehmen, aber mehr wüsste ich jetzt auch nicht. Ansonsten höchstens mal länger Arcoxia nehmen. Ich weiß natürlich auch nicht warum der Arzt dir das nicht länger geben will, aber ich fürchte andere Möglichkeiten gibt es da nicht mehr. Und da man ja das Grundproblem auch nicht beseitigen mal so eben :-/

mal über analgetische Bestrahlung nachgedacht?

Was ist das? Kenn eich gar nicht ...

b{uddl eEia


mal über analgetische Bestrahlung nachgedacht?

Was ist das? Kenn eich gar nicht ...

Röntgenstrahlung, die zur Schmerzlinderung eingesetzt wird, vor allem bei entzündlich-degenerativen Erkrankungen, u.a. Arthrosen.

[[http://www.aekno.de/downloads/archiv/1999.10.018.pdf]]

Ein Kniegelenk, bei dem schon über eine Endoprothese nachgedacht wird, ist da sicher nicht Ziel, aber ich meine herausgehört zu haben, dass es noch andere Probleme gibt?

War von mir auch nur als Möglichkeit in die Diskussion geworfen, da dies häufig als Therapieoption gar nicht bekannt ist.

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