» »

Coxa saltans ("schnappende Hüfte")

S9unKfAlowe/r_7x3


Das mit der Bestrahlung habe ich tatsächlich noch nicht gehört. Muss mich da mal schlau machen!

Schmerztherapeut: Jein. Bin vor Ort alle durch (sind nicht so viele) – und die hatten außer kompletter Amalgamemtfernung und anderen selbst zu zahlenden Maßnahmen (u.a. Kinesiologie...) und Akupunktur nichts zu bieten. Amitryptilin hab' ich probiert, brachte nichts außer Nebenwirkungen (ich und die Medikamente... grausam).

Fahrverbort würde zumindest bis zur stabilen Einstellung für einige Wochen gelten – geht gerade nicht, da ich pendele und es nur mit Auto geht.

@ Lucie:

Dehnübungen etc. bin ich durch... unendlich... Mache es weiterhin brav und mein Physio auch, aber es ändert halt nix. Radfahren kann ich schon seit Jahren nicht mehr wirklich wg. dem Knie.

@ Mellimaus:

Die Cox-Hemmer haben ja doch ein gewisses Herz-Kreislauf-Risiko. Mein Vater hatte bereits mit 39 einen Schlaganfall und wir haben eine Häufung solcher Sachen in der Familie, daher werden die Ärzte ganz komisch, wenn das rauskommt. Und meine Ärzte haben da leider sehr gründlich gefragt. Ich sollte mal weniger ehrlich antworten. ]:D

Ehhema,lig?er NutZzer (##325P731)


Da bleibt dann vermutlich wirklich nichts mehr über. Zur Not halt den Schleimbeutel entfernen lassen

S(unflfow~er_7x3


No way! ;-)

Sowohl mein Chirurg als auch der Orthopäde meinten, das sei an der Hüfte eher kritisch und wenig erfolgversprechend. Ich warte erstmal ab. Nach 2 operierten Knien und der Schulter brauche ich keine Hüft-OP! ;-D

bTudRdleUia


@ Sunflower_73,

für eine analgetische Bestrahlung braucht man schon eine fachkundige Beurteilung.

Hier bei "mir" gibt es eine radiologische Klinik, die in allen Bereichen der Radiologie/Strahlentherapie auf Stand ist und möglichst strahlenarm arbeitet.

Dies ist nämlich zu bedenken...bei älteren Menschen nach der fruchtbaren Zeit ist die Strahlendosis, die ggf. auf die Keimzellen einwirkt, nicht mehr von Belang. Bei einer jungen Frau muss abgewogen werden, es sei denn, du kannst einen (zukünftigen) Kinderwunsch absolut ausschließen. :)*

Gibt es denn in fahrbarer Entfernung einen etwas mehr...schulmedizinisch ]:D orientierten Therapeuten? Akupunktur mag ja gelegentlich hilfreich sein, spätestens bei der Amalgamentfernung gelangt man aber in Bereiche, die nicht auf wirklich fundierten Grundlagen beruhen.

Wenn das Amitryptylin nicht passte, gibt es ja eventuell doch andere Lösungen?

Fahrverbort würde zumindest bis zur stabilen Einstellung für einige Wochen gelten – geht gerade nicht, da ich pendele und es nur mit Auto geht.

Würde ich etwas von der Selbsteinschätzung (du bist da ja durchaus reflektiert) und der Länge der Fahrtstrecke abhängig machen. Harte Zeitvorgaben gibt es da nach meiner Kenntnis nicht, ich lasse mich da aber gern korrigieren. ;-)

Ich wünsche dir auf alle Fälle, dass sich in absehbarer Zeit ein Lösungsansatz ergibt, :)*

bAuddleBia


Huch, der Zwinkersmilie hat ein Narrenmützchen auf und passt damit nicht in den Kontext, sorry.

Squnfloawexr_73


Ist halt Karneval! ;-D Kommen nicht danach die Osterhasen? ;-)

Bzfl. der Bestrahlung:

Du hast ja den Link zum Artikel gepostet... in der Klinik eines Autors bin ich schon operiert worden und würde die mal direkt kontaktieren.

Ansonsten sitze ich jetzt erstmal einige Monate in der Pampa fest, so richtig am Popo der Welt. Sieht also nicht gut aus mit Schmerztherapeuten (dabei komme ich eigentlich aus einem Ort mit großer Uniklinik – die in dem Bereich aber nur gruselig ist).

Hab' im Bereich Schmerz aber selber bis Januar gearbeitet und komme mit diversen Strategien gut klar. Die Medis müssen einfach mal warten. Geht halt nicht nur ums Fahren, sondern auch um erforderliche Wachheit im Job.

Zeitvorgaben: Man sagt eigentlich 6 Wochen nach Erreichen einer stabilen Dosis. Wobei ich da vermutlich auch jobmäßig versaut bin, da ich die ganz strenge Sichtweise kenne und es dann schwierig finde, da nur nach Gefühl zu gehen. Wenn man weiß, dass Gefühl eben nicht ausschlaggebend ist. Hab' außerdem vor einem Jahr völlig unverschuldet einen etwas größeren Autounfall gehabt – seither ist mir umso mehr bewusst, wie schnell man in eine blöde Situation kommen kann.

Mal schauen, wie es sich weiter entwickelt. Noch komme ich klar – wenn nicht mehr, dann sehe ich best. Dinge auch garantiert anders.

E4he1maliger Nu0tzer }(#3]2573x1)


Ist halt Karneval! Kommen nicht danach die Osterhasen?

Mein Physio sagt schon seit Neujahr, bald ist ja schon wieder Weihnachten ;-D

pqhy%siox262


Hi,

ich habe gerade eure Beiträge gelesen und dachte mir, ich gebe mal einen Kommentar ab. Also auch ich leide unter einer extremen, beidseitigen Schnapphüfte (coxa saltans). Zunächst habe ich es auch mit Physiotherapie und Medikamenten (diclo, novaminsulfon) versucht. Leider wurde es bei mir immer schlimmer, so dass mehrere OP's gemacht wurden, wobei auch die Schleimbeutel teilweise entfernt wurden, war wirklich keine angenehme Sache. Zwar ist das Schnappen, was bei mir hör-und fühlbar war, nun endlich völlig verschwunden, aber beschwerdefrei bin ich immer noch nicht.

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig weiterhelfen und wenn ihr Fragen habt, nur zu....

bauddlxeia


@ Sunflower_73

Du hast ja den Link zum Artikel gepostet... in der Klinik eines Autors bin ich schon operiert worden und würde die mal direkt kontaktieren.

War, was ich auf die Schnelle zu dem Thema online gefunden habe, passt dann ja aber, da ggf. sogar Vorbefunde dort noch vorhanden sind.

Ansonsten sitze ich jetzt erstmal einige Monate in der Pampa fest, so richtig am Popo der Welt.

Da, wo Hase und Igel sich "Gute Nacht" sagen? ]:D

Wenn du selbst in dem Bereich gearbeitet hast (ich weiß nicht, warum mir da Suchttherapie/Essstörungen im Kopf herumschwirrten? ":/ ), bist du ja Fachfrau für Ansätze neben der medikamentösen Therapie. Wobei mich so nebenbei interessieren würde, ob man die professionellen Ansätze bei sich selbst dann anwenden kann (reine Neugier, Antwort nicht zwingend nötig), ich hätte gedacht, dass da der nötige Abstand fehlt?

Zeitvorgaben: Man sagt eigentlich 6 Wochen nach Erreichen einer stabilen Dosis. Wobei ich da vermutlich auch jobmäßig versaut bin, da ich die ganz strenge Sichtweise kenne und es dann schwierig finde, da nur nach Gefühl zu gehen.

Ok, damit und mit der notwendigen Wachheit im Job und dem Unfall kann ich das sehr gut nachvollziehen. :)*

S[unfl$owe2r_V73


@ physio:

Ich hatte seit 2001 jedes Jahr mind. eine OP. Hat fast mein gesamtes Studium überschattet und mich 1 bzw. 2 Jobs nach dem Studium gekostet. Plus eine Menge Stress und Belastung. So schnell lasse ich mich auf keinerlei OP's ein – und die Ärzte meines Vertrauens sind ebenso zurückhaltend wie ich.

@ buddleia:

Bin Psychologin in Weiterbildung zur Psychotherapeutin. Da fallen diese Dinge halt alle in meinen Bereich! Und im Schmerz-Bereich habe ich halt bis einschl. Januar stundenweise gearbeitet.

Selbstanwendung: Geht schon. Zum einen kennt man die Grundkonzepte und guckt halt, wie weit man alleine kommt. Andernfalls schnappt man sich halt mal kurz einen Kollegen seines Vertrauens bzw. die verpflichtende Selbsterfahrung im Rahmen der Weiterbildung kann man für sowas auch ganz gut nutzen. Klar fehlt manchmal die Objektivität, aber man kriegt schon recht viel alleine hin. Und wenn man dann noch 1-2 RICHTIG gute Freunde hat, die auch vom Fach sind und den Spagat zwischen "Freundschaft" und "kollegialer Beratung" hinkriegen, dann reicht das.

Opioide:

Beim hektischen Alltag einer psychiatrischen Akut-Station mt Sucht-Schwerpunkt muss ich momentan echt wach sein. Und ich pendele 90 bzw. knapp 20 km eine Strecke (von eigentlicher Wohnung bzw. Zimmerchen für Job aus gerechnet). Das Ganze in einer Region, wo jegliche ausländische größere Stadt näher dran ist als eine deutsche. Zonenrandlage halt. ;-D

Momentan geht's – man gewöhnt sich ja auch an einiges. Wenn's nicht mehr geht, muss ich halt andere Prioritäten setzen.

L?ucie426


Oje...:((((

Na ja, das mit den Dehnübungen ist praktisch das einzige, was so empfohlen wird... (also in Sportlerforen, wo ich mich auch ab und zu rumtreibe).

Dass das mit dem Radfahren nicht geht, habe ich mir gedacht. :/

Ich weiß dann ehrlich gesagt sonst auch nix weiter.

Wie lange machst du das mit dem Dehnen jetzt?

Machst du das täglich?

b]udd^leixa


Vielen Dank für die Aufklärung, sehr schön, es mal von dieser Seite zu hören.

Dir alles Gute für den weiteren Weg, :)*

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH