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mit 21 Jahren schon Umstellungsosteotomie?

dIiUeKris`tixna hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich bitte um Rat! Ich habe seit nun mehr als zwei Jahren Schmerzen im linken Kniegelenk; vor allem äußern sich die Schmerzen bei längerwierigem Stehen (ca. 30min.), Treppen steigen, Springen und besonders bei tiefen Kniebeugen. Ich war schon bei etlichen Orthopäden in Hamburg und alle waren sich in einem einig: Ich habe zu laxe Bänder. Bisher wurde ich immer gerfagt, ob mir meine Kniescheiben nicht schon mal rausgefallen sind- sind sie bisher aber noch nie. Scheinbar ist jedoch in beiden Gelenken ein Erguss vorhanden. Ich habe immer sehr sehr viel getanzt (Ballett und Modern) und würde auch sehr gerne wieder mit dem Tanzen beginnen, allerdings weiß ich nicht, ob diese Hoffnung noch Sinn hat. Letzte Woche war ich bei den Hamburger Spezialisten (?) in Eilbek und wurde dort speziell geröngt und ausgemessen. Das Ergebnis war eine Varus Fehlstellung 3. Grades, d.h. ich habe anscheinend auffällige O-Beine, daher wurde mir nun zu einer Umstellungsosteotomie geraten, allerdings fühle ich mich ein wenig übermannt. Der genaue Besprechungstermin ist erst nächste Woche und ich wollte mir gerne noch andere Meinungen einholen, da ich mir wirklich unsicher bin, ob nicht durch so eine OP noch mehr Schaden entstehen könnte. Kann mir irgendwer hier vielleicht helfen? Viele Grüße, Kristina

Antworten
Eihemali5ger qNutzEer (x#325731)


Na ja wieso soll den das denn gemacht werden? Was ist denn der Auslöser für die Schmerzen und wie wurde bisher behandelt? So einfach mal drauf los operieren weil man das gerade gefunden hat ... ich weiß ja nicht. Hast du Knorpelschäden, Probleme mit der Kniescheibe? Achsenfehlstellungen haben viele nur operiert man die ja nicht aus Spaß an der Freunde sondern meist weil schon Schäden da sind und weil konservativ nicht geholfen.

Klingt ja bei dir nicht so als ob überhaupt schon mal konservativ behandelt wurde

d3iedKrisxtina


vielen Dank schonmal! Also der Auslöser für meine Schmerzen, ist vermutich einfache Überlastung, die wohl mit meinem ganzen Tanzen zusammenhängt. Bisher habe ich innerhalb von zwei Jahren folgenen Therapien wahrgenommen:

3x Krankengymnastik,

1x Magnetfeldtherapie (zur Behandlung einer Zyste, die anfangs im linken Kniegelenk lag und nach der MT wegging)

2x Osteopatie

1xKineosiotape

1x Ultraschalltherapie

1x Akupunktur

1x Spiraldynamiktherapie

1x Reha (50 Einheiten)

Außerdem trage ich häufig an beiden Knien Gelbandagen, die nur unterhalb der Kniescheibe gebunden werden (push braces)- die helfen während des Tragens super, weil sie meine Sehnen anscheinend sehr entlasten. Ich habe jetzt wirklich schon viel probiert und nichts hat anhaltend gehalten...

RBoseA4


Hallo dieKristina,

die Knieprobleme können mit den Oberschenkelmuskeln zusammenhängen. Wenn diese sehr beansprucht werden, z.B. durch Tanzen, laufen klettern, Treppensteigen usw. können sich in ihnen schmerzhafte winzige Verspannungen (Triggerpunkte) entwickeln. Diese verkürzen dann die Muskel und können Schmerzen o.a. auch in das Knie aussenden. Oftmals wird eine Bänderdehnung diagnostiziert, dabei sind es nur TP, die den Muskel verkürzen.Ärzte lernen in ihrer Ausbildung leider nichts von diesen TP, wie einfach wäre es oft, die Schmerzen zu beseitigen. TP können sich in jedem Muskel bilden und bleiben so lange bestehen, bis man sie durch Massage deaktiviert und damit die Schmerzen ausschaltet.Bei Dir wird u.a. der M.rectus femoris beteiligt sein, von diesem schicke ich Dir einen Link. Da kannst Du sehen, wo der Muskel ist und wo die Schmerzzone. Suche aber den Muskel auch in seiner ganzen Länge nach TP ab. Gehe auf die Zeile "Oberschenkel vorderes Knie", dann findest Du ihn. Massiere jeden TP, den Du findest, mit 6-12 Massagestrichen und das öfter am Tag.

Auch der innere Schenkelmuskel kann beteiligt sein.Er befindet sich unmittelbar über dem Knie und bildet an der Innenseite des Oberschenkels eine ovale Wulst.Suche auch ihn nach TP ab und massiere sie, gute Besserung :)*

[[www.physiotherapie-aequilibrium.de/schmerzzone.htm]]

EWhemali6ger Nutze8r (#325x731)


Um ehrlich zu sein würde ich bei deinen Beschwerden von dieser OP abraten. Das scheint ja eine reine Verlwgenheitstherapie zu sein. Ausreden ist das ein sehr Geiser Eingriff. Ich würde es mal mit ausreichen Physiotherapie, Einlagen und Beinachsentraining probieren. Dieser Operateur scheint schnell am Messer zu sein !

dUieKribs8tina


Liebe Rose4- also von den Triggerpunkten habe ich bisher wirklich noch nichts gehört- da werde ich dranbleiben! Mittlerweile bin ich auch selbst nicht mehr von der OP überzeugt. Auch mein Sportmedizin-Professor (das Fach hab ich nur als Wahlfach), hat mir stark davon abgeraten und mir stattdessen- so wie Du mir Mellimaus21- eher zu täglichem 2-3 stündigem Rehasport geraten. Da ich ab nächster Woche Semesterferien habe, würde ich das schaffen. Mir wurde von meinem Professor auch noch ein wohl sehr guter Orthtopäde empfohlen, den ich man aufsuchen werde...vielen Dank nochmal für Eure Infos!

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