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Hws + Bws wie lebt ihr damit und was kann man tun??!

M esFsas#chnxNRW hat die Diskussion gestartet


Ich bin 29Jahre alt, habe 2 kleine Kinder und bin sehr häüfig einseitiger Belastung ausgesetzt.

Ich leide seit ca 2Jahren an ständigen Nacken und Rückenverspannungen, sowie Schmerzen im Schulter, Arm und Brust Bereich. Ich bekam dann irgendwann Schwindelanfälle. Meisterns bei schnellen Bewegungsänderungen. Beispielsweise wenn ich aus der Hocke hochkam, wenn ich lange stand und meine Position änderte... Dazu gesellte sich ein Herzstolpern oder Rasen. Schwitzen und kurzes stechen in der Brust bei bestimmten Bewegungen. Ich wurde auf der Psychosomatischen Schiene behandelt, das ergab aber keinerlei Besserung. Mein Leben ist mit 2Kindern schon turbulent, aber selbst in Entspannungphasen besserte es sich nicht. Es wurde eigentlich noch schlimmer, als ich aufgrund der Symptome das Haus nicht mehr verlassen wollte. Ich habe regelrecht Angst bekommen, so einen Schwindelanfall wieder zu erleiden. Vor ca 2Monaten bin ich dann trotzdem zum Orthopäden, weil mir diese Psychologische Geschichte nicht ganz richtig scheint. Dort wurde ich eingerenkt... alles wunderbar danach, für ca 2Tage. Habe auch Wärmebehandlung und Rückenübungen verordnet bekommen, da meine Muskeln an Rücken und Nacken so hart wären das sie meinen Brustkorb einschnüren. Zusätzlich sollte ich den Nacken mit einem Tens Gerät behandeln. Nach ca 1Woche kam das auch und ich habe es voller Vorfreude auf Besserung direkt angewendet. Am nächsten Morgen bin ich aber mit solch einer Übelkeit und einem sehr extremen Schwindel aufgestanden, das ich dachte gleich gehen mir die Lichter aus. Habe es trotzdem 2 weitere Tage benutzt mit dem Ergebnis das es immer schlimmer wurd. Der Schmerz war weg, aber die Begleitsymptome waren nicht mehr auszuhalten. Auf anraten der Orthopädie sollte ich die Behandlungszeit verkürzen, auch das hat nichts gebracht.

Nächste Woche soll jetzt auch noch mit Akupunktur behandelt werden und davor graut es mir schon jetzt...

Wenn ich den Rücken nur mit Wärme behandel und meine Übungen mache, dann wird es auch besser, zumindest der Schmerz. Wie lange wird es denn aber dauern bis diese fiesen Begleiterscheinungen nachlassen??

Gestern war der Rückenschmerz so stark das ich die Wärmflasche den ganzen Tag "getragen" habe und es damit wohl übertrieben habe. Heute habe ich wieder einseitige Taubheitsgefühl und Kribbeln. Weiß ja das das "normal" ist, aber kriegt man das denn wirklich nicht in den Griff? Habe so viele Beiträge hier schon gelesen, von Menschen bei denen es auch nach Jahren nicht besser wurde.

Ich fasse meine Beschwerden mal zusammen und hoffe das wenigstens einer hier ist, der mir ein bischen Hoffnung machen kann.

-Schwindel / Spannungskopfschmerz / Rücken-Nacken Bewegungsschmerz / Übelkeit / Schwitzen / Herzrasen+Herzstolpern / Taubheitsgefühle + Kribbeln / ständiger Muskelkater im betroffenem Arm+Fingern ohne Kraftverlust / schweregefühl in den Beinen / Berührungsschmerz am gesamten Muskelbereich von Rücken zur Brust (gelegentlich) / manchmal knacken im Nacken / Panikattacken mit Bewusstseinstrübung ohne bestimmte Situation / Stechen unterhalb seitlich der Brust bei bestimmten Bewegungen

Ich hoffe das ich das alles einigermaßen verständlich runter gerattert habe, bin mir aber sicher das ich einiges vergessen habe. Bitte darauf hinweisen oder nachfragen wenn etwas unklar ist!

Danke im voraus fürs lesen!

Antworten
s6uper9mo.mx64


Was für Untersuchungen hat denn der Arzt bisher gemacht – mit welchen Ergebnissen?

Ich meine da z.B. sowas wie Röntgen, MRT, CT, Neurologische Untersuchung der Nervenbahnen/-leitgeschwindigkeit, Ultraschall.

Es können z.B. Nerven eingeklemmt sein in einer verschobenen Bandscheibe. Schwindel ist immer schwierig zu behandeln – aber es gibt z.B. sog. "Schwindelambulanzen". Aber vorher sollten so einige der obigen Untersuchungen mal durchgeführt werden.

MYessamschDnNRW


Röntgenbilder sind leider noch keine gemacht, auch kein MRT oder ähnliches. Rein vom abtasten und einrenken vordiagnostiziert ist eine Muskelverhärtung durch einseitige Belastung. Diese wirkt sich auf BWS und HWS aus. 3MOnate soll es jetzt erstmal nur durch diese Alternativen Methoden behandelt werden um unnötige Strahlenbelastung zu vermeiden. Sollte es sich damit nicht besser, werden weitere Untersuchungen gemacht.

Ich habe den Rückenschmerz immer im selben Bereich... würde das mit meinem Laienwissen am 5.+6. Wirbel der Wirbelsäule, sowie am 3. Halswirbel benennen.

Hatte auch vergessen den Kloß im Hals mit zu beschreiben, außerdem ein zeitweises engegefühl in der Brust, mit schwierigkeiten richtig einzuatmen. Auch das soll bedingt durch das Muskelzusammenschnüren um den Hals und Brustkorb sein.

Sollte vielleicht erwähnen das das Herz gesund ist, auch das Ohr wurde ohne Befund untersucht. Ebenfalls liegt es nicht am Zähneknirschen oder Pressen. Es steht lediglich eine Neurologische Untersuchung aus... sämtliche anderen Schwindelverursachenden Faktoren wurden weitestgehend ausgeschlossen.

Hoffe auf weitere Tipps!!!

LG Nadine

W(ildTkater


Was wicht ist, Bewegung und Sport. Am besten Übungen die fast alle Rückenmuskeln ansprechen!

Habe durch den Orthopäden 50x Krankengymnastik verschrieben bekommen, es gibt auch 50 % Rabat fürs Fitnessstudio!

Folgendes Gespräch :)_ "das behalte ich bis ich in die Kiste komme", Orthopäde "und darüber hinaus", Antwort "so nun aber auch nicht"! :)z :=o

.

Was dagegen tun!!!!! :)=

MfG :)_ :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)^

s`upe6rmoxm64


Ich würde ein MRT "verlangen", weil man nur dann sehen kann, ob mit den Wirbeln alles OK ist. Eine Vorwölbung kann zu enormen Problemen führen. Die kann man aber nicht "ertasten".

Bezüglich der Schluckbeschwerden würde ich eine Untersuchung der Schilddrüse erbitten (Ultraschall und Blut – TSH, fT3 und fT4).

W1ildkrater


Wieso haben die noch kein MRT gemacht! Denke mal das ist wesentlich aussagekräftiger wie ein Röntgenbild? Eine Kur wäre auch nicht schlecht, würde einfach eine Muter Kind beantragen!

Bei der Kur hat mir die Wassergymnastik immer gut getan!

In den letzten Tage bei dem Wetterumschwung, hat sich natürlich alles wieder gemeldet!

MfessUasc`hn:NRW


Entschuldigt erstmal das ich mich erst jetzt wieder melde!

Die Schilddrüse ist in dem letzten beiden Jahren vom Hausarzt immer wieder untersucht worden. Es gab aber niemals auffälligkeiten. Eine Manuelle Therapie ist erstmals zur Behandlung vorgeschagen worden, da ich keinerlei einschränkung in der Beweglichkeit habe. Mrt oder Röntgenbilder sollen halt erst erstellt werden wenn diese Behandlung nicht anschlägt.

Über eine Mutter Kind kur habe ich auch schon nachgedacht. Die hat mein Hausarzt mir bereits vor 2Jahren ans Herz gelegt, als das alles anfing.

Ich mache mittlerweile alle Übungen von meinem Bogen zur Rückenstärkung... angesetzt waren nur 4, aber vielleicht fängt sich der Rücken dann einfach ein bischen selber auf, wenn auch der untere Rückenbereich bestärkt wird.

@Wildkater** Mein Orthopäde hat mir ähnliches gesagt: Die gute nachricht ist, wir können ihre Beschwerden behandeln... die schlechte wäre das es chronisch verlaufen könnte, also Rückentraining bis in alle Ewigkeit ;-)

WeilAdkaxter


Es ist gar nicht so einfach seine Lebensplanung auf die Sache einzustellen, es wird eine Spanne von bis geben. Die Zeit spielt auch eine große Rolle.

Grundstück, Auto fahren, jede Arbeit annehmen, ...............

Da hilft alles fragen nichts :)z :)z :)z :)z %:|

Augen zu und durch :)z :)^

cxhi


Ich habs jetzt mal nur überflogen, aber ein paar Sachen sind klar:

Es sollte ein MRT gemacht werden. Und du wirst Krankengymnastik, bzw Physiotherapie brauchen. Ich empfehle gern Krankengymnastik an Geräten zum Muskelaufbau. Das allein (bei mir jetzt über ein halbes Jahr) hat mir geholfen, die ewigen Schmerzen wieder in den Griff zu kriegen. Okay, nicht allein, eine Schmerzmitteltherapie war anfänglich auch dabei. Muskelaufbau ist absolut wichtig und du musst für dich rausfinden, was dir mehr hilft: Gymnastikübungen oder Muskelaufbau an Geräten. Ich habe es jahrelang mit einfacher Krankengymnastik versucht und mich immer über den geringen Erfolg gewundert... Muss jeder für sich rausfinden.

Gute Besserung,

WmilRdkaxter


Die Reha Gymnastik 50 x verschrieben, ist wesentlich anstrengender wie die Geräte. Wenn die gut gemacht ist werden alle Muskeln angesprochen.

ckhi


Die Reha Gymnastik 50 x verschrieben, ist wesentlich anstrengender wie die Geräte. Wenn die gut gemacht ist werden alle Muskeln angesprochen.

Wenn man nicht alle Muskeln benutzen kann, weil man Schmerzen hat, arbeitet man sich über gezielten Muskelaufbau in die betroffenen Regionen vor.

Wie anstrengend was ist, ist ja eine subjektive Empfindung und da dieses Forum von Erfahrungen lebt, teile ich meine auch mit. Nur so nebenbei.

_GParlvat.ix_


Ich habe es jahrelang mit einfacher Krankengymnastik versucht und mich immer über den geringen Erfolg gewundert...

Da hast du irgendwas falsch gemacht :-/

cxhi


Nein, es war das falsche für mich. Ich bekam KG von 14Jahren an bis fast 28. Nie etwas anderes, in 2 verschiedenen Ländern und locker 10 verschiedenen Orthopäden. Immer KG und Physio und nichts hat geholfen. KGG hilft und Fitnesscenter an Geräten hilft. Muss eben jeder für sich feststellen.

S^terne(nhimmelx23


Ich würde behaupten das auch viel mit dem Therapeuten steht und fällt ...

_*Parva$ti_


@ chi

Ich bekam KG von 14Jahren an bis fast 28.

Die Frage ist ja auch, was genau gemacht wurde, wie oft in der Woche man KG gemacht hat und wie lange und ob es aktive oder passive KG war. Aktive KG kann man nach ein paar Sitzungen beim Physiotherapeuten auch ganz gut alleine ausüben. Ich habe in meinem Leben vielleicht 2-3 mal KG mit gemacht. Dann wusste ich, was ich tun musste und habe dann einfach zu Hause das weiter geführt was mir gezeigt wurde. Habe das Programm selbst noch ausgebaut, da das, was einem bei der Physiotherapie gezeigt wird, meist zu wenig ist. Es braucht definitiv keine Geräte, wenn man nur weiß, wie man es machen muss. Dann funktioniert das auch und das ist auch keine Typfrage.

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