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Diagnose Osteochondrosis dissecans

C<arinKaxS hat die Diskussion gestartet


Ich leide nun seid meinem 12 bzw. 13 Lebensjahr an der Osteochondrosis dissecans (sagen zumindest die Ärzte) und habe nun (22 Jahre alt) wieder Probleme damit. Ich bin vor 6-7 Jahren zwar schon operiert worden (z.B. Pridiebohrungen), aber nach kurzem Erfolg wurde es dann doch immer wieder schlimmer. Und nun sieht es wohl so aus dass ich wieder operiert werden muss. Nach meinen Informationen gibt es da nur die Möglichkeiten der Abrasion, Knorpeltransplantation oder künstl. Kniegelenk. Wer hat mit der gleichen Diagnose und evtl. einer der genannten Behandlungsmöglichkeiten Erfahrungen gemacht und wie gelange ich an einen guten Spezialisten (möglichst in Berlin) ???

Antworten
u-nel8ouve


hallo

;-) also ich hab eine osteochondrosis im linken sprung gelenk,

aber erst seit 2 jahren, da die schmerzen aber immer schlimmer wurden werde ich mich am 1.april in berlin von dr boack in der charité operieren lassen.

aber ich kann dir noch ein anderes forum zu diesm thema sagen.

[[http://www.softrock.de/forum/thw/showtopic.php?thread%5Bthreadid%5D=1285&amp;post_start=0]]

lieben gruß und gute besserung

__di2aDex_


hallo

komme auch aus berlin.

habe ebenfalls osteochondrosis dissecans talus seit ca. 2 jahren, hab aber die diagnose erst vor einem monat bekommen, obwohl ich seit einem jahr schmerzen habe.

werd wohl auch zu dr. broack in berlin gehen, auf louve's empfehlung. war aber schon bei prof. thermann in heidelberg und bei prof.zwipp in dresden. beide haben gesagt, dass eine operation wohl notwendig ist.

@ louve:

schön das wir uns auch hier treffen. das ganze beschäftigt uns wohl ganz schön. vielleicht können wir ja jetzt ein dreiertreffen veranstalten mit CarinaS. was sagst du?

@ CarinaS:

hast du lust dich mit uns mal zu treffen, bißchen über erfahrungen in bezug auf od und ärzte ...zu quatschen?

bis dann

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Osteochondrosis Dissecans im Knie

Hallo,

ich habe einen großen Defekt im rechten Knie gehabt. Vor 4 Jahren bin ich operiert worden (Knochen-/Knorpeltransplantation). Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Ich bin praktisch ohne Beschwerden und treibe auch wieder Sport.

Ich bin in Kiel in der Lubinus Klinik operiert worden und kann diese sehr empfehlen.

FEragWenue_berOFragxen


Habe ebenfalls Osteochondrosis dissecans seit meinem 12 Lebensjahr. Diagnostiziert wurde es allerdings erst vor einem Jahr und ich war dann bereits 23 Jahre alt. In dieser langen Zeit wurde der Knorpel natürlich sehr stark geschädigt und man schlug mir eine Knochen-Knorpel-Transplantation vor, die ich im Sommer 2003 auch machen ließ. (Die zerstörte Stelle war bereits so groß wie ein 5 D-Mark Stück) Es war viel Krankengymnastik nötig um das Knie wieder ordentlich benutzen zu können und 6 Monate später humpelte ich auch noch ein wenig (ist mir selbst aber nicht aufgefallen). Aber alles in allem bin ich jetzt sehr zufrieden, denn ich kann das erstemal seit 11 Jahren wieder beschwerdefrei Joggen.

_ddiaDxe_


Hallo

Schön das es Dir jetzt besser geht!!!!!!!!

Wo hast Du denn Deine Transplantation vornehmen lassen? - Vielleicht kannst Du den Arzt empfehlen und anderen dabei helfen, einen guten Arzt zu finden. Man möchte sich ja sowieso nicht gern unters Messer legen, aber wenns sein muß dann nur bei einem guten Arzt.

Hoffe bei Dir bleibt weiterhin alles schmerzenfrei!!!!

Liebe Grüße

uxn{eloxuve


:-) ja, würd emich freuen euch mal zu teffen!

gruß

louve

F6rag5enueb2erFragxen


Hallo diaDe!

Operiert wurde ich in der Orthopädie des Universitätsklinikums Greifswald von Oberarzt Dr. Libau. Dieser hält übrigens auch Vorträge zu dieser Behandlungmöglichkeit und deshalb habe ich mich von vornherein bei ihm gut aufgehoben gefühlt.

Er hat wohl Bundesweit einen sehr guten Ruf, denn viele Patienten haben sehr lange Anfahrtswege in Kauf genommen. (Mit sehr lang meine ich wege von von bis zu 600 km)

_PdiaDxe_


hallo!!!!

mich würde ja sehr interessieren ob dieser arzt auch spezialist für das sprunggelenk ist. Weißt du das?

kannst du ein bißchen genauer schildern, was bei deiner op alles gemacht wurde?

danke!!!

bis bald

F!ragenu|eberFdragxen


Hallo!

Ich weiß leider nicht, ob der Arzt auch Spezialist für das Sprunggelenk ist.

Bei mir wurde am rechten Knie vom intakten Knorpel einige Zylinder (Knorpel + Knochen) ausgestanzt und dann in die defekte Stelle eingesetzt, gleichzeitig wurde das lose Stück Knochen, dass in meinem Knie den Schaden angerichtet hat, entfernt.

Am Tag nach der OP wurde dann die Drainage entfernt (war allerdings zu früh, denn das Knie lief wieder mit Blut voll und musste noch mal punktiert werden, dies wurde mit Betäubung gemacht und war daher nicht schlimm). Bereits einen Tag nach der OP musste ich Krankengymnastik machen und zusätzlich noch auf eine Bewegungsschiene. Der Winkel der Bewegungsschiene wurde täglich erhöht, bis ich das Knie in einem 90° Winkel anwinkeln konnte, zusätzlich bekam ich ein Gerät das über elektrische Impulse die Muskeln an dem Bein trainierte.

Zur Schmerz bekämfung bekam ich einen Schmerzkatheter in den Oberschenkel gelegt, so war zwar das ganze Bein permanent taub, aber die Krankengymnastik und das Training auf der Bewegungsschiene waren echt schmerzhaft. Ist ja auch logisch, denn bei jeder Bewegung wurde der Knorpel strapaziert.

Ich musste 6 Wochen mit Krücken gehen und war 8 Wochen Krankgeschrieben. Mein Bein konnte ich erst nach 7 Wochen wieder gestreckt vom Boden abheben und richtig gehen (ohne Humpeln) auch erst nach 6 Monaten.

Demnächst soll ich noch mal zur Kniespiegelung kommen um zu schauen ob alles gut angewachsen ist und dabei soll (wenn nötig) der Knorpel geglättet werden, denn es kann wohl hin und wieder zu leichter Narbenbildung bzw. Verwachsungen kommen.

Schau einfach mal bei Googel nach, ich glaube über den Doktor Libau steht dort einiges drin, ansonsten ruf einfach mal in der Orthopädie der Uniklinik Greifswald an.

Viele Grüße

Fdra8genuceberFrxagen


Nachtrag:

Doktor Liebau ist nicht mehr an der Uniklinik Greifswald, er ist jetzt als Leitender Oberarzt an der der Asklepios Klinik in Bad Harzburg.

Hier mal ein Link, in dem kurz etwas über ihn steht:

[[http://www.asklepios.com/pressezentrum/Pressemitteilungen/NeuerChefarztOrthopLiebau.pdf]]

Viele Grüße

KIeksxi22


Hallo zusammen,

also ich habe auch Osteochondrosis dissecans. An beiden Knien. Allerdings rechts keine Beschwerden mehr nach Pridiebohrung.

Links dagegen immer noch. Wurde 4 mal angebohrt und als letztes dann die Knorpeltransplantation meines eigenen Knorpels. Durfte jedesmal 3 Monate nicht belasten. Nach der letzten OP gings ganz gut. Das ist jetz 2 Jahre her aber mittlerweile sind die Beschwerden wieder da. Das ist zwar jetzt nicht sehr aufbauend, ich weiß, aber es muß doch mal gesagt werden. Das einzige was ich bis jetzt rausgefunden habe durch Recherchen ist, das das einzig wahre wohl nur eine Knorpeltransplantation mit angezüchtetem Knorpel ist (CaresMethode). Aber sicher sein kann man da ja leider nie.

Wünsch Dir trotzdem alles Gute und allen andren die noch nicht beschwerdefrei sind natürlich auch

mJaT0T x23


Osteochondrosis Dissecans / ESWT ?

Hallo Leidensgenossen,

ich habe auch Osteochondrosis Dissecans in beiden Knien.

Meine Geschichte hört sich so ähnlich an wie eure. Im frühen Kindesalter (7 Jahre) fingen meine Probleme an. Anfangs dachte ich mir sei die Kniescheibe rausgesprungen. Als ich dann mit 14 Jahren das erste mal deswegen beim Arzt war (weil ich nicht mehr auftreten konnte), stellte er die Diagnose Osteochondrosis Dissecans. Es war wohl ein Knorpel der sich im Gelenk verschoben hat und das Gelenk blockierte.

Ich wurde dann am rechten Knie operiert, wobei der Knorpel von hinten angebohrt wurde. Mir erging es so wie dem User "FragenueberFragen". 6 Monate Krücken!

Seither mache ich eigentlich fast keinen Sport mehr. Fußball geht überhaupt nicht. Wenigstens kann ich aber wieder gehen. Ich bin seit meinem 15. Lebensjahr eigentlich nicht mehr in Behandlung gewesen. Mein linkes Knie hatte sich nicht verschlechtert, und mein rechtes hielt so weit.

Im Zuge der Musterung für den Bund haben die am rechten Knie eine MRT machen lassen, und es sieht gar nicht rosig aus. Allerdings habe ich seit letzter Woche im linken Knie starke Probleme. Es fühlt sich so an als ob sich da was gelöst hat. Gestern konnte ich es sogar mit dem Finger fühlen und habe es wieder zurück gedrückt. Die Schmerzen sind dabei nicht annähern so groß wie bei dem Defekt am rechten Knie, jedoch ist es reichlich unangenehm und es schränkt mich stark in meiner Bewegungsfreiheit ein. Das Gelenk wird dabei nicht blockiert wie vorher, sondern dieses mal ist es nicht direkt auf der Reibfläche des Gelenks.

Wenn ich mein Knie einige Zeit geschont hatte, wurde es eigentlich nach einigen Tagen besser. Nur dieses mal tritt keine Verbesserung ein. Na ja...ich werde mich jetzt wohl wieder in ärztliche Behandlung begeben, weil so kann es nicht weiter gehen. Ich hoffte immer das ich damit klar komme, und das es sich verbessert.

Ich bin mal gespannt was der Doc sagt, wahrscheinlich füllt er gleich die Überweisung ins Krankenhaus aus, wie letztes mal =/ Aber ich bin eigentlich nicht so scharf auf die ganze Prozedur. Zumal mein anderes Knie nicht wirklich besser aussieht.

Jetzt habe ich im Netz ein wenig rumgestöbert und eigentlich vielversprechendes von der Schockwellentherapie (ESWT) gehört. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt es wohl noch nicht, aber eine private. Jetzt würde ich natürlich mal gerne Erfahrungen damit hören, da sie einen Operativen Eingriff verhindern kann.

Ich bin jetzt 23 Jahre alt und komme aus NRW. Da die mich wahrscheinlich bald unters Messer legen darf würde ich auch gerne wissen ob ihr einen Spezialisten auf dem Gebiet "Osteochondrosis Dissecans" in NRW kennt (Arzt und Klinik). Im weiteren bin ich natürlich auch an euren aktuellen Krankheitsgeschichten interessiert. Was wurde gemacht....wie geht’s euch jetzt etc.?

Gute Besserung,

Matt

K!nixedoc


@matt

Kleiner Tipp bzgl ESWT: spar dir dein Geld und mach damit einen schönen Urlaub, davon profitierst du mehr! Die einzigen die von ESWT profitieren sind die die das anbieten!

Mit den besten Wünschen

mTaTT< 23


@ Kniedoc

...so schnell kann man einem die Illusion rauben.

Meinst du das ist fauler Zauber ??? Wäre nett wenn du das etwas mehr ausführen würdest. Bist du praktizierender Arzt, Chirurg, Hobbydoc? ;-) Ich wüsste gerne wie du zu deiner Ansicht kommst!

Kennst du noch irgendwelche anderen alternativen Methoden außer die von CarinaS genannten (Bohrung, Schrauben, Abrasion, Knorpeltransplantation oder künstl. Kniegelenk)?

Gruß,

Matt

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