Diagnose Osteochondrosis dissecans

Ich leide nun seid meinem 12 bzw. 13 Lebensjahr an der Osteochondrosis dissecans (sagen zumindest die Ärzte) und habe nun (22 Jahre alt) wieder Probleme damit. Ich bin vor 6-7 Jahren zwar schon (...)   >>>

CparinxaS   12.01.04  15:23

@ alle

Hallo zusammen,

hab in letzter Zeit (wahrscheinlich durch die Kälte!) viel mit Schmerzen gekämpft. Letzte Woche habe ich mir im Sanitätshaus diese MBT-Schuhe gekauft. Vielleicht habt Ihr auch schon davon gehört. Das sind diese Schuhe mit den "Plateau-Sohlen" und dem Fersenpuffer. Das Paar kostet 200 €. Ich bin immer gehumpelt, hatte eine schiefe Körperhaltung und mußte immer beim Spazieren mit Krücken gehen. Mit diesen Schuhe wird das Körpergewicht besser auf dem Gelenk verteilt, man kann den Fuß viel, viel besser abrollen und hat viel weniger Schmerzen. Ich kann sogar ein Stück ohne Krücken spazierengehen, wenn ich die Schuhe trage. Ich humple nicht, und ich habe eine gerade Körperhaltung. Ich habe es zuerst auch nicht geglaubt, aber es stimmt wirklich.

Also, ich kann Euch die Schuhe nur empfehlen, wenn Ihr Probleme beim Gehen habt. Ich brauche sonst auch immer "umgebaute" Schuhe, d.h. Turnschuhe mit Mittelfußrolle, Fersenpuffer und Einlagen ausrüsten lassen. Bei diesen MBT-Schuhe ist das alles schon dran und viel besser als bei den Umgebauten.

Geht mir jetzt schmerzmäßig wieder besser. Hab ja zum Glück nur einen Halbtagsjob. Hatte zum Glück gerade eine Woche frei, da konnte ich mich gut erholen. Jetzt hab ich wieder meine 5 Tage zum Arbeiten, dann wieder eine Woche frei. Ist das schöööön!!!!

@ baron8

Vom Joggen kann ich nur träumen! Ich würde auch gerne mal einfach wieder so drauf los laufen, aber ich würde aufs Maul fallen, weil ich seit 3 Jahren schon den Fuß bei schnellerem Gehen/Laufen nicht abrollen kann und immer nach ca. 2-3 Schritten einen starken Stich im Gelenk verspüre und (fast) stürze.

Ich darf eigentlich nur noch Radfahren - wenn es das Gelenk mitmacht - und Schwimmen. Darf im Fernsehen gar nichts übers Skifahren anschauen, da krieg ich sonst die Krise. Ich würd sooooo gerne Skifahren.

Demnächst haben wir Betriebsausflug bei der Polizei. Es sind 3 Aktivitäten geplant: Skifahren, Spazierengehen oder Schwimmen.

Du kannst dich glücklich schätzen trotz der Schmerzen und der inoperablen Stelle am Gelenk, daß du dich körperlich noch mehr betätigen kannst (Joggen) und dich nicht mit Krücken und Rollstuhl fortbewegen mußt. Ich kann auch nicht mehr autofahren. Nur noch ein paar Kilometer, dann krieg ich Schmerzen. Weiß auch nicht, wie das weitergehen soll, bin ja erst 32.

Partnersuche kann ich auch abschließen, denn ich hab weder die Möglichkeit auszugehen und jemanden kennenzulernen (Ich bin 11 Jahre weggegangen, leider hat sich nie etwas ergeben!), im Internet wird man nur beschimpft (z.B. als Schlampe bezeichnet), bzw. mit mir wollen Männer (zwischen 40 und 62) bloß "Spaß haben", noch möchte sich jemand so einen "Klotz" ans Bein binden wie mich. Naja, als ich noch gesund war, hatten die meisten auch immer was auszusetzen...

Es war vorher schon schwer, jetzt ist es noch schwerer geworden.

Hab total Angst, daß ich immer bei meinen Eltern wohnen muß, weil ich ja Hilfe brauche, bzw. mache mir Gedanken, was ist, wenn sie nicht mehr da sind.

Wollte kürzlich mal wieder ins Kino (wie immer natürlich alleine), aber mir fehlte die Kraft dazu, weil die Schmerzen wieder stärker waren. Wenn eine Freundin mitgehen würde, könnte ich es evtl. schaffen, weil dann sie fahren kann und ich mit Krücken laufen könnte. Aber meine Freunde haben alle Kinder, einige sind dazu verheiratet und haben anderes zu tun als mit mir etwas zu unternehmen.

Muß oft Tage im Bett verbringen, weil mir die Kraft einfach fehlt. Letztens hatte ich so einen starken Ruheschmerz, daß ich dachte, ich werd wahnsinnig. Es hilft einfach keine Schmerztablette mehr.

Na, jetzt ist aber genug gejammert.

Viele Grüße

Janey

JZanexy

@Janey von baron8

Du kannst dich glücklich schätzen trotz der Schmerzen und der inoperablen Stelle am Gelenk, daß du dich körperlich noch mehr betätigen kannst (Joggen) und dich nicht mit Krücken und Rollstuhl fortbewegen mußt. Ich kann auch nicht mehr autofahren. Nur noch ein paar Kilometer, dann krieg ich Schmerzen. Weiß auch nicht, wie das weitergehen soll, bin ja erst 32.

Hallo Janey, du hast vollkommen Recht. Wenn ich mich mit deinem Fall (und einiger anderer hier im Forum) vergleiche, geht es mir wirklich noch gut - trotz der permanenten Schmerzen (es ist aber erträglich).

Aber du klingst so sehr hoffnungslos? Warum hat es denn bis dato mit einer Beziehung bei dir noch nicht funktioniert? Du läßt ja durchblicken, dass dies nicht unbedingt mit der OD zusammenhängt ...

Kannst mir auch gerne eine PN schicken. Wünsche dir alles erdenklich Gute,

baron8 (beachte neuen Nicknamen)

FTürst+Alpha

@ baron8

Hallo,

ja, die Schmerzen sind bei mir auch fast dauerhaft. Zur Zeit bin ich wieder mal schmerzfrei. Es ist so befreiend, aber ich weiß, daß ich mich deshalb auch schonen muß und es nicht übertreiben darf. Wenn ich mich übernehme, sind sie wieder da, das weiß ich.

Das mit der Beziehung fing eigentlich schon in der Kindheit an. Da wollten alle Verwandten mit mir nichts zu tun haben, gleich nach meiner Geburt. Ich hätte unbedingt ein Junge werden müssen. Mädchen sind bei uns auf dem Dorf nichts wert gewesen. Dazu hatte ich noch schwarze Haare und sah ziemlich ausländisch aus. Deswegen haben mich alle schon gehaßt und gemieden. Mein Opa hat mich beschimpft und mir Gegenstände nachgeworfen, als ich ca. 4 Jahre alt war, und er hat mal gedroht mich nachts anzuzünden. Alle haben mich gehaßt! Vielleicht klappt es auch deswegen mit einer Beziehung nicht.

Der Grund, warum es mit einer Bez. nie geklappt hat, ist, weil ich eigentlich immer nur Männer kennengelernt habe, die keine Freundin wollten, also unbedingt Single bleiben wollten. Oder es hat immer irgendwas an mir nicht gepaßt, z.B. mein Aussehen (ich bin nicht blond), meine Größe (ich sei zu klein), ich war mal zu alt oder mal zu jung, mein Sternzeichen passe nicht zu seinem, ich wohne zu weit weg (50 km), das wäre ja eine Fernbeziehung, oder ich sei zu häßlich, weil ich ein Nasenpiercing habe, irgendwas war immer an mir falsch. Und wenn sich dann doch mal einer ernsthaft für mich interessierte, dann war es ein Verrückter, der Terror gemacht hat oder gleich mit Selbstmord gedroht hat, wenn es mit mir nichts wird. Es hat einfach irgendwie nie gepaßt, sich nie irgendwas ergeben.

Einmal war ich 2 Jahre mit einem jungen Mann befreundet. Das war echt Liebe von beiden Seiten, aber er wollte nur eine platonische Liebe, nichts körperliches. Da bin ich gegangen, weil mir was gefehlt hat. Das sind jetzt mehr als 10 Jahre.

Jetzt kostet es mich viel Kraft, wenn ich abends weggehen will. Auto hab ich ja auch keins mehr, kann mit Schaltgetriebe nur noch ca. 13 km fahren. Wenn ich weiter weg möchte, z.B. ins Kino, dann hab ich Pech, oder ich beiße die Zähne zusammen und quäle mich dorthin. Ich hab voll das Gefühl, daß bei mir immer alles schief geht, daß ich einfach kein Glück haben darf, nicht ein kleines bißchen.

Schon vor 7 Jahren (ich war 25) hatte ich einen Schlaganfall (linke Seite gelähmt) aus lauter Streß und Kummer. Zuerst hatte mir kein Arzt geglaubt.

Ich war 7 Monate krank, mußte mühsam das Gehen und Greifen wieder lernen. 3 Jahre hat es gedauert, bis ich wieder völlig ok war. Damals hatte man mir schon gesagt, daß ich wohl körperlich behindert bleibe, aber ich habe es wieder geschafft. Und jetzt bin ich wieder an einem Punkt, bei dem ich unten bin und körperlich behindert bin. Und jetzt kann ich mich nicht mehr retten. Jetzt muß ich mich damit abfinden. Ist das nicht irgendwie seltsam? Einmal habe ich es geschafft, dann kommt so was ähnliches nochmal und streckt mich ganz nieder.

Ich muß immer nur gegen den Strom schwimmen.

Hat dir der Arzt das Joggen erlaubt? Hast du davon nicht noch stärkere Schmerzen?

Ich werd mir jetzt ein Ergometer (Trimmrad) kaufen, damit ich wenigstens ein bißchen Sport machen kann.

Also, dann ein schönes WE!

Gruß

Janey

JYahnexy

@ alle

Hallo an alle,

geht mir schon seit 3 Wochen sehr gut. Habe nur ganz selten leichte Schmerzen seit ich die Dona 200 S Dragees nehme und MBT-Schuhe trage. Ich hoffe, daß das noch lange so bleibt. Mein Knochen ist auch wieder besser durchblutet. Ich finde es langsam unheimlich, aber anscheinend bessert sich mein Zustand gerade. Muß jetzt erstmal nicht operiert werden.

Meinem Fuß geht es gut, dafür hab ich gerade ein anderes Problem (es darf einem ja nie gut gehen, es muß ja immer was dazwischenkommen): Ich war am Freitag zur Routineuntersuchung beim Augenarzt wegen meiner hochgradigen Kurzsichtigkeit (-13 Doptrien). Ich habe ein Loch in der Netzhaut (re. Auge), das am kommenden Donnerstag gelasert wird. Ist dringend, sagt der Arzt. Okay, ich bring das jetzt hinter mich, dann gehts mir auch wieder gut. Aber es muß halt immer was anderes sein.

Viele Grüße

Janey

Jpanxey

Bin auch seit Jahren betroffen

Hab schon seit meinem 13 Lebensjahr OD Stadium 4.

Hab vor etwa 1 Jahr meine Orthopädin gewechselt weil sie nicht mehr wirklich was gemacht hat außer irgendwelche kostspieligen tabletten zu verschreiben die nichts mehr geholfen haben. Nun bin ich in Magdeburg in der Uniklinik und hab vor kurzem eine Knorpelzelltansplantation bekommen. Wer hat damit auch Erfahrungen? Denn ich weiß nicht so recht ob es was gebracht hat. Bin zwar immernoch an Gehhilfen unterwegs und trage auch noch eine Schiene aber ich merke doch an den selben Stellen wie vor der OP etwa die gleichen Probleme zwar nicht so häufig wie vor der OP aber doch in regelmäßigen Abständen. Würde mich über eure Meinungen freuen.

S{teff^ixHV

Etwas spät, aber...

Ich gehöre auch zu den seit Jahren Betroffenen. 4 OP's, die letzte war eine Knorpeltransplantation vor 6 Jahren, mit mäßigem Erfolg.

Ich will gar nicht jammern, denn mir ging es zwischenzeitlich recht gut, dafür, dass mein Knie in einem ziemlich desolaten Zustand ist. Das habe ich aber nicht direkt über die OP's, Krankengymnastik oder was auch immer erreicht, sondern durch

AKUPUNKTUR!!!!!

Wirklich, ich war vorher extrem skeptisch, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, es hilft sehr! Ich hatte diesen Winter das erste Mal seit 15 Jahren fast gar keine Beschwerden, ich konnte stundenlange Spaziergänge machen, nach längerem Sitzen hatte ich keinerlei Beschwerden, ganz zu schweigen, dass es nur ganz ganz wenige Tage gab, an denen ich nicht aus dem Haus konnte.

Leider war ich aus Geldmangel nun schon länger nicht mehr zur Akupunktur und: die Probleme kommen wieder :-(

Deswegen mein ernst gemeinter Rat an alle, die etwas zum Guten ändern möchten: sucht Euch einen guten TCM'ler, der auf Akupunktur spezialisiert ist. Das Geld ist die beste Investition in Eure Gesundheit und Mobilität, die Ihr machen könnt!

Schmerzakupunktur beim Arzt würde ich nicht empfehlen, die Schulungszeit ist einfach zu kurz, um vertrauenserweckend zu sein...

nNeone.tgte

Osteochondritis Dissecans im knie

Hallo,

Auch ich hatte die Diagnose Osteochondritis Dissecans und bin bereits im 4. Stadium, es hat sich also schon ein Dissekat gelöst. Nun soll ich in 2 Monaten operiert werden und das Dissekat mit sog. Herbert-Schrauben fixiert werden. Ich war bereits bei 2 Orthopäden und einem Chirurg, der auf Kniechirurgie spezialisiert ist. Das erste mal mit 12 bei einem Arzt mit einem eigentlich sehr guten Ruf, er hat jedoch nichts festgestellt, ausser das es Wachstumsprobleme seien. Mit 16 bin ich zu einem 2. Arzt gegangen, der hat sofort die OD festgestellt und mich zum MRT geschickt um sich sicher zu sein und mich schliesslich zu einem Kniechirurgen geschickt. Bei dem war ich nun vor einigen Tagen und habe sofort einen OP-Termin bekommen, mir ging das alles etwas schnell und deshalb habe ich mich dann im Internet informiert. Nun stellen sich mir ein paar Fragen.

- Ich werde im Marienhospital Bottrop von Dr.Walter operiert, kennt ihn wer von euch/was könnt ihr mir über ihn sagen ? (sowohl mein hausarzt, als auch der orthopäde haben ihn mir empfholen)

- Wie lange werde ich tatsächlich "Ausser Gefecht" bleiben ? ( Ich spiele sehr aktiv Badminton )

- Wie lange muss ich ca. auf Krücken laufen ?

Ich würde mich über Antworten sehr freuen, da ich doch sehr verunsichert bin.

R8aide:N202

Hallo ich habe seit ca.2 Jahren immer wieder starke beschwerden im re. OSG gehabt...nach mehreren Athroskopien und Knorpelglättungen, bekam ich dann anfang diesen Jahres die Diagnose Osteochondrosis dissecans und man sagte mir, ich hätte die wahl entweder mit spritzentherapie oder medis das zu machen, wo mir der arzt aber von abriet da er meinte das es nicht viel helfen würde oder eine Knorpel-Knochentransplantation zu machen....Diese fand dann auch im März diesen Jahres statt...In Dortmund im Bethanien Krankenhaus...Mir wurde aus dem Knie ein Knorpel entnommen und ins sprunggelenk eingesetzt.....dann hatte ich erstmal 6 wochen krücken...nach ca.5 monaten hatte ich immer noch starke schmerzen und deshalb entnahm man mir dann die schrauben....danach wurd es erstmals besser....dann begann ich ende august eine rhea die 4 wochen ging...in der zeit ging es rauf und runter...mal war es gut mal nicht...als ich dann aufgrund eines autounfalls zufällig ein röntgernbild machen lies viel dem arzt in der rhea auf, das eine gewisse unruhe noch zusehen ist im fuß...daraufhin ging ich nochmals zu mienem orthopäden und der veranlasste ein mrt....als ich huete dort war bekam ich die naricht das es anstatt besser schlechter geworden ist und das ödem sich vergrößert hat....also leider alles umsonst...wobei es natürlich auch fälle gibt beid enen diese transplantation angeschlagen hat.....tja nun weiß ich nicht weiter was ich machen soll...vielleicht hat ja einer ne idee ???

lg sarah

SWar6ah\NRW

Hallo....

Ich habe seit 8 Jahren diese Krankheit....Ich wurde seit letztem Jahr dreimal am linken Knie operiert und muss im November zur Knorpeltransplantation. Bei meinem rechten Knie bekomme ich nun auch Probleme.

Ich fahre leidenschaftlich Motocross, obwohl ich es ja eigentlich nicht soll...

Möchte dies allerdings wegen sowas nicht damit aufhören.

Ich möchte nur etwas zu Carinas beitrag sagen....Ich sag dir soviel dazu....Um so weniger sie dich aufschneiden und an deinem Knie machen um so besser ist es glaub mir...es wird von op op schlechter,,, von einem künstlichen kniegelenk rate ich dir wirklich ab.... schließlich muss das auch regelmäßig erneuert werden und möchtest du das ??

weg gehen tut diese krankheit nie...sie kan zwar besser und erträglich werden aber nie ganz weg sein....ich wünsch dir viel glück .... :)*

Jnennyn1710

Der letzte Beitrag von Carina stammt aus 2004 ;-)

MFe*llimahus2x1

Stimmt darauf hab ich gar nicht geachtet |-o

J9enn{y17x10

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