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Diagnose Osteochondrosis dissecans

t=iSgerxNT


hallo zusammen

melde mich zurück :-) bin erfolgreich umgezogen und hab den größten stress nun einmal hinter mir :-) so hoffe ich zumindest

und auch online bin ich wieder erreichbar...

wie gehts euch allen ???

mir hat der umzug (das ganze schleppen, tapezieren und auf leitern rumklettern) ziemlich zugesetzt :-( das gelenk ist wieder mehr als dick geschwollen und die schmerzen werden täglich schlimmer :-( muss wohl doch noch mal wieder kürzer treten...

@ merkur

bei mir wurde das ganze unter vollnarkose durchgeführt, hatte auch keinne andere wahl. allerdings hab ich die op ambulant durchfrühren lassen. kann ich auch nur empfehlen :-)

und du hast nicht mal schmerzen? komisch!

lg an euch alle

tigerNT

B4ian4caP A(30) NRxW


@merkur

Je nachdem, ob Du es ambulant oder stationär machen läßt, kannst Du natürlich zwischen den Narkosearten unterscheiden. Ich hatte bei meiner zweiten und dritten OP eine PDA. Kann ich eigentlich nur empfehlen. In der Regel kann man die PDA besser vom Kreislauf her verpacken. Aber da wirst Du eh' eine ausführliche Beratung kriegen.

@ tigerNT:

Sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Bin hier total im Stress. Die Arbeit wird und wird nicht weniger. Melde mich in Kürze bei Dir.

@ all:

Liebe Grüße und weiterhin Gute Besserung.

J|aneOy3x1


@maTT23

Hallo Matt,

deine Geschichte hört sich ziemlich übel an. Obwohl, ich kann mich da eigentlich auch anreihen. Ich hatte mir mit 14 beim Skifahren den rechten Fuß ziemlich übel verstaucht. Leider ist es falsch verheilt, weil man mich falsch behandelt hat. Also hatte ich immer wieder mal Schmerzen. Als ich mit 29 mal auf dem Nachhauseweg etwas joggen wollte, stellte ich fest, daß ich den Fuß gar nicht mehr abrollen konnte. Als ich zum Arzt ging, wurde die Diagnose OD im re. Sprunggelenk festgestellt. Leider war es schon so weit fortgeschritten (Stadium III), daß man nur noch reparieren konnte. Es wurde angebohrt. Das half allerdings gar nix. Danach ging es mir noch schlechter. Ich konnte gerade mal 45 m am Stück gehen. 4 Monate später wurde aus dem re. Knie ein Stück Knorpel entnommen und in das SG verpflanzt. Nun ist die Krankheit zwar zum Stillstand gekommen, und ich kann mittlerweile schon an guten Tagen ca. 1 km ohne Krücken laufen, aber ich humple, hab oft Schmerzphasen, und das schlimmste: Ich krieg keine Arbeit damit.

Ich will so gerne arbeiten, aber als was denn?

Zuletzt war ich 4 Monate im Büro (Dez. 04 bis März 05), aber dort wurde ich bloß zum Ordnerschleppen, Kartonschleppen und Einkäufe machen (auch wieder schleppen) benutzt. Von wegen sitzender Job! Und am Wochenende habe ich mich dann immer "erholen" müssen, weil ich von der Woche fußmäßig total am Ende war. Und ohne Krücken ging dann privat nix mehr.

Jetzt bin ich auch wieder zu Hause. Hab jetzt einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente beantragt. 30 Prozent behindert bin ich schon. Jetzt hab ich auch noch rausgefunden, daß meine liebe Schwester überall herumerzählt, daß ich das mit der OD nur vortäusche und erfinde, weil ich nichts arbeiten will. Wie bitte schön soll man OD vortäuschen? Der Arzt operiert wohl bloß zum Spass? Finde ich toll, wenn einem die Geschwister noch so unterstützen!!

Musst du zum Bund, oder bist du abgelehnt worden?

Sport mache ich auch keinen. Das wirkt sich natürlich auch wieder auf die Figur aus. Bin jetzt nicht mehr so schlank wie früher.

Ich möchte eigentlich gerne mal so eine Art Schmerztherapie machen.

Was mir auch ganz viel hilft, ist, wenn ich Schmerzen habe, dann lege ich mich hin, wickle mir ein Heizkissen um den Fuß und das ganze packe ich dann in eine (Baby-)Decke. Wärme hilft mir meist bei Schmerzen (was Tabletten schon lange nicht mehr tun).

Kannst es ja auch mal ausprobieren. Aber bei jedem hilft halt was anderes, das habe ich auch schon gemerkt.

Was ich auch immer blöd finde: Ich gehe jetzt seit 2 Jahren mit Krücken spazieren, aber immer wieder fragen mich dieselben Leute: "Geht es dir noch nicht besser mit dem Fuß?" Oder es kommen so Sprüche wie: "Hast du dir den Fuss gebrochen?" oder

"Hattest du einen Unfall?"

DAS NERVT!!

-Ich bin 31 und komme aus Bayern.-

Wünsch Dir gute Besserung, so fern man das noch sagen kann, und alles Gute.

Viele Grüße

Janey

M[aHrie-$Emilxy


Hallo,

vor ungefähr einem halben Jahr habe ich erfahren, dass ich in beiden Sprunggelenken OD (beides 1. Stadium) habe.

Ich bin 15 und möchte in ca. drei Jahren eine Ausbildung zur Physiotherapeutin und Gymnastiklehrerin machen.

Da ich starke Schmerzen in beiden Füßen habe, bin ich vom Sportunterricht befreit und frage deshalb, ob es i-eine Möglichkeit gibt, die OD so in den Griff zu bekommen, dass ich wieder Sport machen kann, oder kann ich diesen Beruf direkt vergessen ???

Bye bye

Marie-Emily

mmaTT x23


@Janey31

Hallo Janey,

ich habe heute mal zufällig ins Forum geguckt und da hat mir ja tatsächlich einer geschrieben =)

Bei mir war das ein riesen Stress mit der Bundeswehr. Die haben mich erst gemustert und wollten mich trotz Attest meines Arztes ziehen. Ich wurde zu einem Orthopäden geschickt, der mir volle Gesundheit bescheinigt hat. Er hat versucht meine Knorpelschäden auf einem Röntgenbild zu sehen, was meist ziemlich schwer ist. Hab da mit riesen Stress mit Hilfe meines Anwalts dann eine Nachmusterung erwirkt, worauf hin ich ja in die Radiologie musste und dann ausgemustert wurde.

Heute gehts mir wieder einigermaßen gut. Mit dem Leistungssport habe ich es ja schon lange dran gegeben und in letzter Zeit habe ich keine großen Probleme mehr. Ich halte mich halt zurück. Ich habe keine bescheinigte Behinderung, habe aber trotzdem ein Bürojob.

Ich habe ja die Probleme mit den Knien, nicht wie die meisten von euch am Sprunggelenk. Ich weiß nicht welches Stadium es damals war, aber ich konnte mein Knie nicht mehr durchstrecken, nicht anwinkeln und nicht belasten. Der Knorpel muss da so halb im Gelenk rumgehängt haben.

Mit dem erzählt bekommen, dass man das vortäuscht ist natürlich eine harte Sache. Ich habe mir früher von meiner Mutter auch anhören müssen dass es doch alles garnicht so schlimm sein kann, weil ich wohl früher ein Sensibelchen war, bis ich dann ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Ich glaube dann hat es ihr auch leid getan.

Die Sprüche mit dem Fuß kenne ich auch, obwohl es bei mir das Knie war. In der Schule hatte ich sehr tolle Spitznamen wegen dem. Das war keine leichte Zeit, aber ich bin froh das es mir derzeit einigermaßen gut geht und hoffe das es auch noch lange so bleibt.

Ich kann also gut mit dir mitfühlen und wünsche dir wirklich nur das Beste, weil ich weiß was du durch machst.

Gruß,

Matt

J,ahneDy31


@ Marie-Emily

Hi Marie-Emily,

da Du OD im Anfangsstadium hast, könnte es möglich sein, daß man OD wieder ganz gut in den Griff bekommt, aber an Joggen würde ich dabei nicht denken. Ich weiß ja nicht, welchen Sport Du konkret meinst. Ich würde da aber trotzdem vorsichtig sein, weil Du OD ja in beiden SG´s hast.

Beruflich würde ich dir eher zu einer überwiegend sitzenden Tätigkeit raten. Falls die OD später doch noch schlimmer wird, dann hast du wenigstens einen Job, den du noch ausüben kannst.

Falls Du einen guten Arzt hast, kannst Du ja vielleicht den mal um Rat fragen, was er Dir beruflich raten würde. Ich sage extra "guten Arzt", weil ich OD im 4. Stadium habe und größtenteils an Krücken gehe und mein Arzt sagt, ich könne beruflich alles machen, dabei kann ich nur schlecht laufen. Ich würde den Arzt von mir nicht unbedingt als gut bezeichnen. Aber irgendwie kennt sich hier in Bayern kein Arzt so richtig gut aus.

Welche Maßnahmen wurden bei Dir schon gemacht (z.B. Anbohrung)?

Kannst du weit ohne Krücken gehen?

Vielleicht kann ich Dir dann weiterhelfen, wenn ich ein bißchen mehr weiß.

Trotzdem alles Gute in der Schule, in der Berufswahl und auch Gesundheitlich.

Liebe Grüße

Janey

B;iancaj (30) xNRW


@janey

Da muss ich Dir zustimmen. Ein guter Arzt ist sehr wichtig. Ich habe das Glück, mit dem Bergmannsheil in Bochum eine Klinik gefunden zu haben, die meine OD "in den Griff" bekommen hat. Die OD ist weg, dafür habe ich eine beginnende Arthrose im linken OSG. Und die "beste" Aussicht: Dank einer Nekrose werde ich nicht einmal ein künstliches Gelenk bekommen können. Aber man muss immer versuchen, etwas positives zu sehen: Auch wenn es uns sehr schlecht geht und die Lebensqualität eingeschränkt ist, so ist diese Krankheit doch NICHT tötlich. Man kann damit leben, auch wenn es meistens schwer fällt. Ich war früher ein sehr, sehr positiver Mensch, der viel Spaß am Leben hatte. Mittlerweile kann ich nur noch selten lachen. Die Krankheit zeichnet und diejenigen, die sie nicht haben, haben kein oder kaum Verständnis dafür. Dieses Forum hat mir in letzter Zeit sehr geholfen und ich habe eine neue Freundin gefunden (Gruß an Tiger-NT :-)

Hast Du es schon mal mit einer Klinik außerhalb Bayerns versucht? Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen und kann deshalb nur die Abteilung von Professor Dr. Muhr empfehlen. Vielleicht können sie Dir da ja endlich helfen.

Versuch bitte, nicht den Kopf hängen zu lassen. Wenn Du jemanden zum "quatschen" brauchst, dann melde Dich.

@ all:

Alles, alles Liebe und gute Besserung. Auf dass es wieder wärmer und trockener wird, damit die Schmerzen nachlassen.

Gruß

Bianca

M8ari0e-Emxily


@Janey

Hi Janey,

danke, für die Antwort.

So sehr viel hat man bei mir noch nicht gemacht außer, dass ich im Dezember Krankengymnastik bekommen habe, die alles nur noch viel schlimmer gemacht hat. Anschließend bekam ich Stützstrümpfe, die ich jetzt auch nicht tragen darf, weil ich zur Zeit Einlagen habe und ab nächster Woche sowas wie eine Schale für den Knick-Senkfuß bekomme. Damit die Füße wenigstens etwas entlastet werden. Mein Arzt hat mich auch vom Sportunterricht befreit, auf unbestimmte Zeit.

Ich hab schon starke Schmerzen, wenn ich nur eine halbe Stunde Spazieren gehe, oder etwas länger stehehn muss. Auf Krücken kann ich auch nicht laufen, da ich sonst das andere Bein wieder mehr belasten würde...Tabletten helfen da auch nicht mehr. Ich glaub aber schon, dass ich einen guten Arzt habe. Mit irgendwelchen Eingriffen will er noch warten.

Was wurde bei dir denn schon so gemacht?

Alles Gute und liebe Grüße

Marie-Emily

Jpaneyx31


@Marie-Emily

Hallo Marie-Emily *:),

freut mich, daß Du so schnell geantwortet hast. Klingt ja alles eigentlich nicht nach 1. Stadium, sondern viel weiter.

Beim Spazierengehen geht es mir auch so, daß ich nur sehr kurze Strecken gehen kann.

Bei mir wurde zuerst angebohrt, was das ganze leider verschlimmert hat. Nach 4 Monaten wurde dann gesunder Knorpel aus dem Knie entnommen und ins SG gepflanzt. Zum Glück ist es mit dem Knochen verwachsen (was nicht immer der Fall sein muß). Mir geht es zwar besser, aber gut geht es mir selten.

Das Problem ist, daß der fehlende Knorpel im Knie auch Probleme verursacht. Zuerst war es ein gesundes Knie, jetzt fehlt ein Stück, und ich kann mich nicht mehr hinknien. Das wird einem vorher natürlich auch nicht gesagt.

Bei der Krankengymnastik nach den OP´s haben sie mich auch ganz schön gequält. Mein Fuß sollte wieder komplett beweglich werden, obwohl das doch vor der OP schon nicht der Fall war. Also haben sie meinen Fuß total gebogen und verrenkt. Erst später haben sie dann endlich kapiert, daß die Einschränkung bleibt.

Beim Gehen knickt das Knie nicht nach vorne, sondern ein wenig nach innen. Ich hab nach der 2. OP richtige X-Beine bekommen. Der Physiotherapeut sagt, daß bei der SG-OP immer das Kniegelenk mit beansprucht wird. Daher die Gelenkfehlstellung.

Ich habe nun auch Einlagen in den Schuhen. Beim rechten Fuß ist innen eine Erhöhung, weil mein rechter Fuß beim Gehen sonst nach innen knickt, was noch mehr Schmerzen macht. Ich hatte vorher aber auch schon Knick-Senk-Füße.

Ansonsten hab ich noch Mittelfußrolle und Pufferabsatz, was das Gehen bequemer macht.

Ich kann auch bloß ca. 1/2 Stunde stehen. Das war in der Disco immer so doof, weil man nie einen Sitzplatz bekommt, und nach einer Stunde habe ich mich mühsam zum Auto geschleppt, weil ich schon solche Schmerzen hatte.

Momentan geht es mir wieder ziemlich besch...Muß nä. Woche zur Kernspintomographie. Die letze Untersuchung ist grad ein Jahr her. Wahrscheinlich wird dann wieder operiert. Ob angebohrt wird oder wieder die ganze Knochen-Knorpel-Prozedur, das wird sich nach der Kernspin noch rausstellen. Juhu! Schon wieder operieren! :-(

Hab ja sonst nix besseres zu tun.

Am Samstag hab ich mal wieder Stiefel mit etwas höheren Blockabsätzen getragen und bin ein paar Meter gegangen. Am nächsten Tag mußte ich das wieder mit Schmerzen büßen. Ich bin total neidisch, wenn ich Frauen sehe, die total schöne moderne Stiefel oder Pumps mit Absatz tragen. Und ich muß meine (plumpen) Turnschuhe tragen.

Wünsche Dir alles Gute.

Ciao,

Janey

JGaneyx31


@ Bianca

Hi Bianca, ;-D

danke für dein Mail. Das ist süß von Dir!

LG

Janey

M|ar*ie-,Emxily


@Janey

Hi Janey,

das klingt ja nicht grad beruhigend...

Ich hab mal irgendwo gelesen, dass das Risiko, dass die OD nach einer OP schlimmer wird, ziemlich hoch ist ??? ? Warst du schonmal bei einer Heilpraktikerin? Ich soll da jetzt bald hin..., mal schauen, was die sagt.

Mit den Schuhen geht es mir genauso, wie dir. Mittlerweile gehe ich auch nicht mehr in die Disco, weil ich anschließend keine Lust habe wieder nur auf der Couch zu sitzen. Das ist echt nervig. Mein Hausarzt (nicht der Arzt, der die OD behandelt) hat zu mir gesagt, es kann nicht schaden, wenn ich Joggen gehen will, sofern es nicht jeden Tag ist. Aber das war totaler Unfug, weil ich ungefähr vor drei Wochen Joggen gegangen bin und danach gedacht hab, mein Fuß fällt ab. Ich glaub, der nimmt das nicht richtig ernst, wenn ich dem sage, dass ich Schmerzen habe. Ist ja auch egal, denn der andere Arzt glaubt mir und behandelt dem entsprechend auch. Gibt es bei dir Hoffnung auf eine Heilung??

Bye, Marie-Emily

tOig@erVNxT


ohje, wenn ich das hier alles so lese, verliere ich jeden mut und optimismus :-(

habe in zwei wochen einen termin im kh... da zwischen den mrt bildern vor und nach der op kein unterschied zu erkennen ist, bin ich sehr gespannt, was die mir raten....

also ist die knorpeltransplantation auch nicht unbedingt gut? was gibts denn nach einer anbohrung ohne erfolg für andere alternativen?

@ bianca

mail folgt, bin im moment ziemlich fertig.... kopf hoch! wenn dir danach ist, schreib einfach...

habe heute meinen hasen verloren... die welt ist ungerecht und gemein!

wünsche euch allen gute besserung :-)

lg

tigerNT

J-aneyx31


@ Marie-Emily

Hi Marie-Emily *:),

vor kurzem hat mir auch mal jemand geraten zu einer Heilpraktikerin zu gehen. Sollte ich vielleicht mal versuchen.

Also, die Transplantation hat schon etwas gebracht, aber halt

nicht allzuviel. An Joggen ist bei mir überhaupt nicht mehr zu denken. Bin ja schon froh, wenn ich gehen kann.

Der Arzt hat mir mal von einer Frau erzählt, die 6 Wochen nach der OP unbedingt wieder joggen wollte, und dann ist der Knochen neben der operierten Stelle eingebrochen, und es mußte sofort wieder operiert werden.

Eine Heilung gibt es bei mir definitiv nicht mehr, das hat mir der Arzt schon vor 2 Jahren, nachdem OD entdeckt worden ist, gesagt.

Ich weiß noch, daß ich total viel geheult habe und richtig depressiv wurde.

Mein Arzt nimmt das auch irgendwie nicht ernst. Letzte Woche war ich ja auch wieder beim Orth., weil ich bloß noch kleine kurze Schritte gehen kann. Da hat er mich noch blöd angeglotzt, weil ich mit Krücken komme. Er hat mir auch mal gesagt, es spräche nichts dagegen, daß ich ohne Krücken gehe. Hab ihm aber gesagt, daß ich OHNE Krücken kaum laufen kann. Der denkt auch, er hat Wunder vollbracht.

Mittlerweile kann ich einigermaßen gut damit leben, daß ich viel zu Hause bin. Ich hatte auch "das Glück", daß die OD erst mit 29 bei mir ausgebrochen ist, also hab ich meine "Disco-Zeiten" zum Glück schon hinter mir, aber Du bist ja noch so jung.

Ich bin auch eigentlich jemand der fast immer gut drauf ist und viel lacht und andere zum Lachen bringt. Trotzdem nervt es mich oft, wenn ich nicht so auf Volksfeste kann oder mal doch wieder in die Disco. Das kostet alles so viel Kraft.

Hab früher auch viel Sport gemacht, aber das geht ja jetzt auch nicht mehr.

Was mir total viel Angst macht, ist, daß ich nicht weiß, ob ich weglaufen könnte, wenn ich auf der Straße überfallen werden würde.

Da mir schon öfters mal was passiert ist und ich mich bisher immer gut wehren konnte, war es ja noch gut ausgegangen. Aber mit Krücken wird man doch sofort zum Opfer.

Als ich früher mal eine Halbseitenlähmung hatte und gehinkt bin, sind mir gleich 2 Männer nachgegangen. Zum Glück stand mein Auto nur ein paar Meter weiter weg.

Ich hab da voll Angst. Hab zwar 3 SV-Kurse gemacht, aber ob ich weglaufen könnte.... Ich weiß es nicht.

Mein Gott, ich hab Sorgen...

Hab jetzt in 2 Wochen einen Vorstellungstermin bezüglich eines Jobs. Bin nur zu den Auserwählten gekommen, weil ich einen GdB (Grad der Behinderung) von 30 hab und die stellen in der Firma (Uni in Freising als Verwaltungsangestellte) Behinderte bevorzugt ein. Möchte endlich wieder arbeiten, weiß aber nicht, ob ich es schaffe.

Bye

Janey

@ tigerNT

Hi,

ich glaube, es kommt immer drauf an, in welchem Stadium OD grad ist. Ich kenne nur Anbohrung, Auffütterung (mit Knochenmark) und Knorpeltransplantation. Die Versteifung ist dann wohl schon das letzte, was man macht.

Wenn ich starke Schmerzen hatte, hab ich schon oft daran gedacht, ob ich mir den halben Unterschenkel nicht lieber amputieren lasse und mit einer Prothese vielleicht besser leben kann. Aber wenn ich dann keine Schmerzen mehr hab, dann sage ich zu mir "Du spinnst doch! Kannst doch nicht einfach deinen Fuß wegmachen lassen!" Ich denke sooo oft darüber nach.

Ciao,

Janey

MLarie-Esmxily


@Janey

Hallo Janey,

über so Sachen wie Überfall und so hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, aber ich glaub so weit bin ich noch nicht.

Aber das muss schlimm sein, wenn man aufgrund seiner Beine nicht wegrennen kann.

Wie kam das bei dir eigentlich zu der OD, weil ja so keiner genau weiss, woher das kommen könnte? Wieso warst du denn früher mal halbseitig gelehmt? Als bei mir heraus kam, dass ich OD habe, hab ich mir eigentlich nicht so viele Gedanken darüber gemacht, ich dachte, dass ich das in eins, zwei Monaten weg hab und dann ganz normal weiter machen kann, aber da die Schmerzen immer schlimmer werden hab ich mich dann doch mal erkundigt.

Naja, man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben.

Viel Glück bei dem Vorstellungsgespräch und alles Gute!

bye Marie-Emily

Jdanexy31


@ Marie-Emily

Hallo Marie-Emily,

ich war mal "halbseitig gelähmt"´(d.h. in der linken Körperhälfte war nur noch 30 Prozent Kraft und Gefühl), das war so eine Art "psychosomatischer Schlaganfall". Ich bin mit 24 zu Hause ausgezogen, hatte eine Wohnung, die ich mir mit meinem Hauptjob allein nicht leisten konnte (Miete 400 DM), einen Nebenjob, bei dem ich nichts verdient habe, der Hauptjob war total schrecklich (Mobbing, ekelhafter Chef, unfreundliche Kollegen, schmutziger Arbeitsplatz), Wohnung (Untermieter) war auch nicht besonders, unbezahlte Überstunden, nur Streß, keine Freunde, Geld reichte hinten und vorne nicht und schrecklichen Liebeskummer.

Zum Glück hatte ich "Vorzeichen" und bin dann nach insg. 9 Monaten nach Hause gezogen.

Nach einem weiteren Monate bin ich dann zusammengebrochen, und hab meine linke Seite bloß noch nachgezogen. Erst nach 2 Monaten haben Ärzte dann erkannt, daß ich die Lähmung nicht "vorspiele", wie sie erst dachten, sondern daß das echt so ist. Man hatte mich aber fast schon abgeschrieben und mir gesagt, daß ich wohl für immer behindert bleibe. Aber ich hab es dann mit Hilfe von Physiotherapeuten in den Griff bekommen. Ich mußte sogar wieder richtig laufen lernen, lernen, wie man den Fuß abrollt. Das war alles schon ganz schön mühsam. Ich mußte 3 Jahre im Fitness-Studio meine Kraft trainieren. Nach 3 Jahren waren dann auch die letzten Symptome verschwunden.

Tja, und jetzt bin ich doch behindert. Zwar mit was anderem. Und ich kann nicht ins Fitness-Studio gehen und meine Kraft aufbauen, weil das meinem Knochen auch nix hilft.

Geht mir seit gestern wieder beschissen. Kann nur noch kleine kurze Schritte gehen. Wollte gestern abend gerne mal wieder was unternehmen, aber ich war schon ganz aggressiv von den Schmerzen. Hab mich dann ins Bett gelegt und den Fuß dick eingewickelt, weil mir Wärme schon oft geholfen hat. Aber schon allein den Fuß zu bewegen tat höllisch weh.

Bei mir war das mit der OD so:

Mit 14 schwoll mir einfach das re. SG an, ohne daß ich umgeknickt bin. Das war dann eine Bänderdehnung. Ich bin davor noch beim Skifahren gewesen. Vielleicht hatte es damit was zu tun. Keine Ahnung.

Die Bänderdehnung ist falsch verheilt. Ich hatte danach immer wieder mal Schwierigkeiten, Schmerzen, bzw. der Fuß schwoll an.

Ich ging auch immer wieder mal zum Arzt, aber es wurde immer gesagt, das seien halt die Bänder. Mit 27 ging ich wieder zum Arzt wegen den Bändern. Aber der Arzt sagte, das seien nicht die Bänder, sondern es hätte sich ein Stück Knochen vom Sprunggelenkknochen abgelöst. Das wurde dann operativ entfernt. Ich hatte dann 1/2 Jahr meine Ruhe, und dann fingen die Schmerzen wieder an. Ich hielt es für "Phantomschmerzen". Erst als ich mal 12 Stunden im Stehen gearbeitet habe (Sonderauftrag in der Arbeit) und ich höllische Schmerzen hatte, ging ich zum diensthabenden Arzt ins Krankenhaus. Ich bin mir sicher, ich hatte schon OD. Es wurde auch geröngt, aber ich bekam nur einen Verband. Angeblich sei es nur verstaucht.

Die Schmerzen wurden immer schlimmer, und erst als ich dann festgestellt habe (3/4 Jahr später), daß ich, als ich mal abends "heimjoggen" wollten, den Fuß nicht mehr abrollen konnte, bzw. stechende Schmerzen im Gelenk hatte, ging ich zum Arzt. Da hatte ich OD schon im 3. Stadium - zu spät für eine Heilung.

Ich denke, es wäre früher erkannt worden, wenn man mal eine Kernspintomographie gemacht hätte.

Ich hab mir auch keine Gedanken drüber gemacht. Dachte, ok, dann wirst halt operiert, gehst 5 Wochen an Krücken, und dann schmeißt die Krücken weg und alles ist wieder gut.

Von wegen! Mir war ja auch nicht bewußt, daß nix mehr so ist wie vorher.

Als ich nach der OP die Krücken nicht weglegen konnte, wurde mir bewußt, daß es mir sogar noch schlechter geht als vorher. Aber wir mußten 6 Wochen nach der OP warten, bis man auf den MRT-Bildern sehen konnte, ob die OP was gebracht hat. Als wir festgestellt haben, daß die OP (Anbohrung) nix gebracht hat, wurde eine neuer OP-Termin für die Auffütterung gemacht. Der Termin war aber erst in 6 Wochen, weil der Arzt jetzt erst mal Urlaub machen wollte.

Als der Arzt vom Urlaub zurückkam, fiel ihm ein, daß das mit dem Auffüttern wohl auch schon zu spät sei und man lieber Knorpel aus dem Knie transplantieren sollte. Dazu brauchten wir noch einen Spezialisten, weil der Arzt das nicht konnte. Dazu mußte wir die OP dann wieder um 2 Wochen verschieben. Bei der OP war ich dann im 4. Stadium.

Erst 4 Monate nach der OP stellte sich ein Erfolg ein. Aber der ist auch nur zweitweise.

Muß am Do. zum Arzt mit den Kernspinbildern. Bin gespannt, was er sagt.

Ciao,

Janey

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