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Kahnbeinbruch, ev. Fehldiagnose

R#aigxon hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich bin neu hier im Forum und hätte eine Frage.

Mir ist vor ungefähr einer Woche bei meinem Roller hinten jemand aufgefahren und ich bin gestürzt. Daraufhin stellte man im Krankenhaus nach einem Röntgen und danach einem CT einen Kahnbeinbruch fest und mir wurde ein Unterarmgips mit Daumeneinschluss angelegt, den ich für 6 Wochen tragen soll.

Es schwoll nach dem Sturz überhaupt nicht an, ich hatte auch direkt nach dem Sturz keine Schmerzen, erst etwa 3 Stunden danach. (Könnte nehme ich an auch an dem Stress und der Aufregung nach dem Unfall liegen) Ich bekam für die ersten drei Tage einen Spaltgips, falls es anschwellen sollte, doch dies tat es überhaupt nicht, nun habe ich so einen Glasfaser-Kunstharzgips bekommen und habe keinerlei Schmerzen, komischerweise kann ich im Gips mittlerweile auch das Handgelenk ein bisschen bewegen und auch da habe ich keinerlei Schmerzen. Ich hatte nur leichte Schmerzen wie ich nach drei Tagen den Spaltgips herunterbekam und die Hand kurz bewegte, aber die waren nicht wirklich stark. Nun habe ich mich im Internet schlau gemacht und gesehen, dass es bei Kahnbeinbrüchen ja häufig Fehldiagnosen gibt und nun wollte ich fragen ob dies wirklich ein Bruch sein könnte, oder vielleicht doch nur eine Prellung. Ich habe meinen nächsten Kontrolltermin in 1 Woche, da wird es sich wahrscheinlich sowieso entscheiden aber ich wollte euch trotzdem einmal um Hilfe bitten.

Danke im Voraus und lg

Oliver

Antworten
Gvraua'msel


Mein einer Sohn hatte mal einen Kahnbeinbruch und bekam auch einen Gips. Nicht wegen der Schmerzen, sondern dass die Hand schön in Ruhe heilen kann. Wie uns erklärt wurde, wird das Kahnbein sehr schlecht durchblutet und ein Bruch heilt deshalb nur langsam aus. In Ruhe heilt es etwas schneller. Der Bruch war auf dem Röntgenbild gut zu sehen.

EIhoemalig*er N;utzer4 (j#325731x)


Wenn du sogar im CT warst wird die Diagnose wohl gesichert sein ...

bKeardxog


Hi,

das kann ich bestätigen. Das Kahnbein ist derartig schlecht durchblutet (und demnach auch nur mit wenigen Nerven versorgt), dass es oft nicht schmerzt, manche Leute sogar mit einer Dauerfraktur (Pseudarthrose) und kaum Beschwerden leben.

Eine Kahnbeinfraktur ist auf einem Röntgenbild oft nur schlecht zu sehen, daher wird oft auch vorsorglich ein Gips angelegt. Ist er wie bei dir beschrieben direkt zu sehen, kann man denk ich auch davon ausgehen, dass einer vorhanden ist.

Eine Behandlung ohne Gips oder einfaches Abwarten kann dazu führen, dass der Bruch nie heilt und eine dauerhafte Instabilität der Handwurzel überbleibt.

Ich glaub hat schon alles seine Richtigkeit bei dir :)

Gute Besserung

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