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Verletzung der Patellasehne

Erhemalige'r Nu-tzexr (#325731)


Das mag jetzt sehr abgehoben klingen

Na ja wie schon gesagt, jeder kann glauben woran er mag. Ich vertraue lieber der Schulmedizin und meinem Physiotherapeuten. Ich werde da niemandem meine Meinung aufdrängen ...

als ich am Dienstag nach einer harten Verhandlung mit dem Arbeitgeber (leite bei uns den Betriebsrat) sehr unbefriedigt und verärgert rausgegangen bin (da ich es im Moment eh unentgeltlich machen muss) und dann wieder 2 Tage lang heftige Knieschmerzen hatte...

Dann mag das für dich zustimmen, meinem Knie ist es herzlich egal ob ich Stress habe oder nicht, das tut immer weh ;-)

a*ugek&nie


@ Hanna-Maria

hast Du schon mal was in Richtung Osteopathie gemacht?

mich ärgert auch immer wieder eine Sehnenreizung/-entzündung, die durch Blockaden in der LWS und Blockaden vom Wadenbein noch angeheizt wird.

ich mußte mich 2 Jahre damit durch die Gegend schleppen bis ich einen Physio gefunden hatte, der das ganze Chaos durchblickte.

KIlausR F


@ Hanna-Maria

Osteophatie ist das zweitbeste das es gibt auf dem Markt... oder drittbeste ??? denn müller-wohlfahrt favourisiert fdm.... auch kein ganz schlechter ansatz ...

übrigens... das was wir tun ist weder Esoterik noch Hokus-Pokus Die Basis ist ganz einfache Mechanik.

Jeder Waschmaschinenmonteur weiss er muss das Ding gerade hinstellen sonst klapperts und geht kaputt. Und das selbe gilt für einen Körper, nur etwas komplizierter.

Unsere Therapie (selbstentwickelt aus vielen anderen Therapien gepaart mit einer besonderen Fähigkeit der Therapeuten) (und auch z. B. bei Automechanikern gibt es welche mit tierischem Gefühl für Fahrzeuge die dem Motor von weitem anhören wo das Problem liebt) basiert auf der Annahme, dass ein Körper nur dann funktioniert wenn Knochen und Muskeln optimal harmonisieren. Dass meine Therapeuten in der Lage sind diese Harmonie in Minuten herzustellen ist die (auch für uns nicht wirklich erklärbare) Basis.

Soll heissen wir wissen nicht warum es funktioniert aber wir haben das Ganze in 24 Jahren Praxis perfektioniert und erkennen trotzdem fast täglich neue Verknüpfungen im menschlichen Körper.

Und nochmal.... wir schicken Menschen wenn nötig zur OP und haben schon zig Behandlungen abgebrochen weil Antibiotika angesagt war....

HIan3na-MBari[a


@ Klaus

Vielen Dank für die Beschreibung deiner Therapiemethode. Ich denke allerdings nicht, dass in meinem Knie sozusagen etwas "aus der Lage" geraten ist, was man wieder "einrenken" sollte. Mein Knie hat keine Fehlstellung oder so und der Meniskus bzw. das Gelenk ist nicht betroffen. Meine Probleme sind die Folge einer traumatischen Einwirkung (Sturz), bei dem das Knie als solches aber relativ unbeschadet geblieben ist. Die Sehne war (oder ist immernoch) verletzt. Sie war beim ersten Sturz angeschlagen, bin ja direkt draufgefallen und hatte mir ein Loch aufgeschlagen bis zur Sehne hindurch. Die Heilung war noch nicht abgschlossen, als ich das 2.Mal drauffiel. Und wie es oft mit den Rückfällen während der Rekonvaliszenz so ist, da dauert es dann doppelt und dreimal solang. Allerdings ist meinem Orthopäden mittlerweile die Sache auch nicht mehr geheuer. Er möchte nun doch, dass ich mich beim Chirurgen vorstelle. Ich möchte unbedingt in die Sportklinik, da dort die besten Spezialisten sind. Muss aber dann nochmal ein frisches MRT machen lassen. Hab einen Termin für den 25.01. bekommen..... heilig's Blechle... :-o :-X {:(

Habe heute erstmal die 2. Traumeel-Injektion bekommen. Der Orth. konnte mich lediglich dahingehend beruhigen, dass Traumeel erst nach mehrmaliger Anwendung spürbare Linderung bringt. Also noch etwas Zeit. Auf dem Kortison hat er heute nicht mehr bestanden. Also abwarten. :-|

K~laus xF


na dann die besten genesungswünsche für dich :-)

K%la>us xF


und übrigens..... wir haben alle knieverletzungen von leistungssportler ins schöne bayern geschickt zum operieren.

allerdings hatten wir auch in den diversen bundesligen jeweils termine innerhalb von 2 tagen.

aber nochmal alles gute....

E%hemali@ger qNutzehr (w#3257j31x)


Nochmal zum Chirurgen zu gehen ist vielleicht keine schlechte Idee, muss ja nicht gleich OP heißen

H~annaU-Maprixa


Zwischenstand:

es ist noch nicht vorbei. Heute habe ich die letzte Traumeelinjektion von insgesamt 5 bekommen und der Doc meint, dass weitere nix bringen werden. Schade. Ich soll jetzt mal ne Pause von 2 Wochen einlegen, dann will er weitersehen. Aber die Richtung danach ist klar: im Januar 2. MRT und dann zur Sportklinik. Der Termin ist allerdings erst Ende Januar. Die Diagnose hat er jetzt doch in "Patellaspitzensyndrom" geändert... :-( Und wir haben auch nochmal über die Prognose gesprochen. Seiner Meinung nach wirds lang.... die Abtastung der Sehne war nicht so prickelnd... AUA! und wenn nach 6 (! :-o ) Monaten immernoch kein Therapieerfolg zu sehen ist, schlägt er eine Denervirung vor. Also am Ende womöglich doch noch OP. So'n Mist. {:(

Wer hat auch Erfahrungen mit dem Patellaspitzensyndrom? Ist ja eigentlich ne Sportlererkrankung. Ich bin dagegen nicht so arg sportlich... eher von der "Walking-Fraktion" 8-) aber den Sturz auf der Rolltreppe hab ich offensichtlich recht sportlich hinbekommen... :-/

Eehemaligeor Nutzer H(#3257x31)


Patellaspitzensyndrom dauert unter Umständen Monate bis Jahre bis es weg geht, wenn es denn weg geht. Das ist leider langwierig.

Dernervierung, halte ich persönlich nichts von, hilft auch meist nicht lange. Ich kenne jedenfalls keinen wo eine Denervierung wirklich was gebracht hat, da gibt es beim PSS bessere Möglichkeiten ...und vor allem ist da Physiotherapie von Nöten. PSS verschwindet nicht von alleine.

Falls eine Denervierung gemacht werden soll, das ist keine wahnsinnig große Sache, also nichts was dich Wochenlang außer Gefecht setzt, aber halt eine OP mit allen erdenklichen Risiken. Muss man halt abwägen ob man das macht oder erst mal konservativ mit intensiver Physiotherapie

HWannaT-MariBa


Hm... mich wundert jetzt aber, dass der Doc auf meine Frage nach dem Einsatz von Physiotherapie erstmal davon abgeraten hat. Evtl. deshalb, weil der Ursprung ja nicht eine Überbelastung sondern ein Sehenenriss war? Vor ein paar Wo. hatte ich einen befreundeten (u. wirklich sehr guten!) Physiotherapeuten gefragt und er sagte mir auch, dass man physiotherapeutisch nicht rangeht, solange die Sehne entzündet ist. ":/

Ich setze jetzt im Prinzip all meine Hoffungen auf die Sportklinik. Mit den Ärzten dort habe ich gute Erfahrungen, sind alles hervorragende Spezialisten – deswegen ja auch die Wartezeit von 3 Monaten auf einen Termin. :-(

E4hema}liger _Nutzyer (8#325731)


Na ja wen du eh keine Physiotherapie bekommst hat sich as ja sowieso erledigt. Ich bin der Meinung das es von nichts tun auch nicht besser wird. Und Physiotherapeuten können auch gegen die Entzündung was tun, aber nun gut

H4annRa-MMabria


Das ist es ja gerade. Weil ich auch denke, dass es irgendwie therapeutisch unterstützt werden sollte, frage ich ja ständig nach. Auch bei Freunden oder Bekannten, die mit Orthopädie etwas bewandert sind. Bisher habe ich überall dieselbe Antwort bekommen: "das dauert halt...". Ich kann ja auch nicht zum Doc gehen und ihm die Pistole auf die Brust setzen, nach dem Motto "Her mit dem KG-Rezept oder ich schieße..." Ein wenig Vertrauen muss man dem Arzt entgegenbringen, sonst machen die zwar, was man möchte, aber ob es dann hilft, ist die andere Frage. Mag sein, er trifft auch falsche Entscheidungen, aber dass alle falsch liegen, die ich frage? Gut. Kann auch sein. Und trotzdem hilft mir blinder Aktionismus auch nicht viel.

Was würdest du physiotherapeutisch vorschlagen?

ExhemaNlig\er Nu.tzqer (#3R2573x1)


Ich bin kein Physiotherapeut, aber die Verletzung ist nicht mehr frisch, die ist fast 4 Monate alt und sollte auch eigentlich mittlerweile narbig abgeheilt sein. Vermutlich ist das was die Schmerzen macht eben die Narbe und das zurückgeblieben PSS. Man kann natürlich noch warten, aber ich wage zu bezweifeln das es von einfach warten und nichts tun sich grundlegend ändern wird.

Ich denke ein guter Therapeut wüsste schon was mit dem Knie zu machen, auch im Hinblick auf Schmerzlindernde Maßnahmen. Man kann natürlich auch einfach warten, ich vermute aber das es Ostern dann noch genauso aussieht.

Ein wenig Vertrauen muss man dem Arzt entgegenbringen, sonst machen die zwar, was man möchte, aber ob es dann hilft, ist die andere Frage

Natürlich ist Vertrauen wichtig, ich frage mich allerdings inwieweit man einem Arzt vertrauen soll/kann der lieber Spritzen ins Knie gibt anstelle mal konservativ in Richtung Physiotherapie zu denken. Denn Orthopädie funktioniert auch gerade bei gereizten und entzündeten Gelenken viel über die begleitende Physiotherapie.

Ich bekomme selber viele Spritzen gegen die akuten Schmerzen und Reizzustände aber immer in Verbindung mit Physiotherapie. Alleine von Spritzen kann das bei solchen Geschichten meiner Meinung nicht gut werden, zumal Spritzen immer wieder eine neue Reizung setzen. Und Traumeel, nun ja, kann helfen muss aber nicht. Es ist halt hömöopathisch ....da darf man halt auch nicht zu viel Hoffnung reinsetzten.

Mag sein, er trifft auch falsche Entscheidungen, aber dass alle falsch liegen, die ich frage? Gut. Kann auch sein

Ich habe keine Ahnung was fpr Qualifikationen diese Menschen haben und nicht jeder kennt sich mit Knien aus. Daher lasse ich mein Knie auch nur von Spezialisten behandeln. Ich kenne viele Menschen mit unterschiedlichsten Knieproblemen, aber bei nicht einem wurde es ohne KG besser. Zumal man bei dir auch einfach die Zeit im Auge haben sollte. Nach fast 4 Monaten kann man nicht mehr von einer frischen Verletzung sprechen, da hat der Körper schon sämtliche Heilungsphasen durchlaufen. Und wenn sich erst mal feste Narbenstrukturen bilden dann sind die da ...

Kslau<sx F


Sehen wir es mal realistisch.... Du hast nicht einmal eine gesicherte Diagnose. Und die gibts in der Ortopädie auch nicht, wenn nicht ein Kochen gebrochen ist. Und das wird auch in der Sportklinik nichts. Die haben nämlich die gleiche Grundausbildung, die mit den heutigen (immer mehr muskulär bedingten) Problematiken einfach nicht vertraut sind. Die Orthopädie steht, in den letzten Jahren, einer muskulären Veränderung der Menschheit in der westlichen Welt hilflos gegenüber. Bis diese Entwicklung vom System erkannt wird und Maßnahmen dagegen eingeleitet werden können noch Jahre vergehen. Obwohl... erkennen tuns schon manche. Top-Ärzte gehen z. B. mit FDM einen vielversprechenden Weg.

Ich wünsche Dir/euch trotzdem beste Genesung und erwarte die "Beleidigungen" die mir jetzt wieder angedeihen werden. :)D

E>hemalZiger NIut{zefr~ (#325731x)


Du hast nicht einmal eine gesicherte Diagnose

In dem Punkt muss ich dir allerdings Recht geben. Ich habe das hier alles nochmal durchgelesen und da sind so einige Sachen die nicht passen. Eine tiefe Wunde bis zur Sehne die nicht versorgt wurde, ein MRT das viel zu spät erfolgt ist, genauso wie eine Orthesen und Stützenbehandlung nach fast 3 Monaten nach dem Unfall.

Sie schreibt selber ihr kommt es vor als wäre der Arzt nicht seht vertraut mit dem Krankheitsbild, dann die Spritzen ohne nennenswerte konservative Versuche ...

Man muss es leider sagen, aber hier scheint von Beginn an leider viel falsch gelaufen zu sein.

Ich gebe Klaus nicht oft Recht, aber in dem Punkt hat er Recht. Wirld drauf los operieren und denervieren oder sonst was machen wird auch nicht Zielführend sein in diesem Falle.

Hier wäre meiner Ansicht mal eine gute Befundung von einem Physio angebracht der sich auch mal die Hüften und den Rücken ansieht, denn schon alleine zuviel Zug im Oberschenkel durch verspannte Muskulatur hat wieder einen erhöhten Anpressdruck der Patellas zur Folge und auch mehr Zug auf die Patellasehne, was unterm Strich wieder mehr Schmerzen macht.

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