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Bandscheibenvorfall L3/L4 mit Ausstrahlung in den Oberschenkel

SQchne>ehexe


Meinst du dass beim messen der NLG etwas rauskommt, falls dann da gerade keine Pelzigkeit (habe ich ja nur zeitweise, aber heute Nacht wurde ich deswegen zweimal wach) besteht ":/ ?

E5hem5alige1r ENutzeVr (}#325N7x31)


Keine Ahnung, wenn die eh immer nur vorübergehend ist, ist das ja nicht so tragisch.

Ggf kommt das auch nicht von der Bandscheibe, wird dir der Neurologe dann schon sagen ...

SXchneJe\hexxe


Ich vermute auch eher eine andere Ursache ":/ da die Beschwerden anders sind als bei meinem BSV.

EchemaWligier NRutz~er (#32r5731x)


Ja wirst du dann ja erfahren, manchmal klemmt sich auch einfach ein Nerv ein und macht sowas.

Sychne&ehdexe


So heute war ich in der neurologischen Praxis. Lt. Neuro ist es der Leistennerv der mich da ärgert und die schlechte Nachricht daran ist, dass man eigentlich nichts machen kann, d.h. ich muss das aussitzen und hoffen dass es nicht zu lange dauert (angeblich soll es in den meisten Fällen nach ca. 9 Monaten wieder gut sein) :-/ .

Echemaliger NuGt?zer (#3Z25731x)


Man kann da schon was machen, z.B mit Loklanästhetikum infiltrieren oder eben Medikamenten gegen Nervenschmerzen geben ;-)

S4chnQeehevxe


Das mit dem Lokalanästhetikum wurde schon angesprochen, aber das würde man erst machen, wenn die Beschwerden für mich unerträglich würden, wobei nur bei ca. 50% eine Besserung eintreten soll. Bei einer Verschlechterung soll ich mich auf jeden Fall melden.

EnhemaligeurN Nutzrer (<#32577x31)


Na ja wenn es für dich okay ist ... ich habe ja auch die Schmerzen im Oberschenkel recht hoch zur Leist. Man kann damit leben ...

1JvonQ5000 &Roberxt


B Hallo Schneehexe, hallo alle Anderen, ich habe mir zwar nicht die Mühe gemacht, den gesamten Faden zu lesen, bin aber so zu sagen diagonal durchgegangen. Ich hatte in 2005 ebenfalls einen Bandscheibenvorfall mit Beteilignung des 3/4 LW. Erste Symptome waren aber eher in der linken Hüfte zu spüren. Das Hüftgelenk schien zu schmerzen und entsprechend bekam ich vom Hausarzt ein Schmerzmittel gespritzt., nach dem er mich physiologisch untersucht hatte. Er gab aber gleich dazu an, dass dies nur ein Versuch sei, der, wenn erfolglos, meine weitere Behandlung durch einen Orthopäden erfordere. So kam es dann auch. Nach dem Wochenende bekam ich die Überweisung und der O. untersuchte mich in gleicher Weise, wie zuvor der Hausarzt+ Röntgen. Dann bekamm ich an zwei Stellen im Rücken Schmerzmittel gespritzt und wenige Minuten später ließen die Schmerzen auch nach. Es schlossen sich 4 Wochen Chrotherapie an. Dann sollte ich wieder meine Arbeit aufnehmen, mit einem sog. hamburger Wiedereinstiegsmodell. 2 wochen je 4 Stunden täglich, dann 6 Stunden... Dazu kam es aber nicht mehr. Die Schmerzen kehrten zurück und bereits nach den ersten 1 1/2 Wochen ging fast nichts mehr. Also wieder Orthopäde. Der war allerdings im Osterurlaub und so ging ich zu einer genannten Vetretungen. Das Prozedere war mir nun ja schon vertraut. Röntgen, physiologische Untersuchung und dann die Besprechung. Erst mal waren die Rö.-Bilder um ein vielfaches besser, als die, des ersten Orthopäden welche mann sich so vorstellen kann, wie Nebel mit vielleicht 30 Meter Sichtweite.

Die neuen waren gestochendst scharf. Da konnte ich auch ohne Kommentar des Doc genug erkennen. Resumeé, Zusätzlich MRT Bilder und dann neue Besprechung. Die Zeit wurde mit Schmerzmittelgabe direkt in den Rücken und per Infusion überbrückt. Das Ergebnis nach wenigen Tagen, Ein dicker "Blubb" Gallert aus der Bandscheibe LW 3/4 steckte im Rückenmarkskanal der Wirbelsäule und hatte keine Verbindung mehr zur Bandscheibe. Ein sog. sequestrierter Massenprolaps hatte sich ereignet.

Der Orthopäde hat mich dann an eine Neuro- und Wirbelsäulenchirurgische Praxis überwiesen. Nicht irgendeine sondern in Osnabrück an Herrn Prof. Dr. Weidner. wie ich dann im Internet recherchieren konnte, ist dieser Mediziner eine europabekannte Korifäe seines Fachs. In dieser Praxis stellte ich mich vor und wurde zunächst in der mir schon bekannten Weise untersucht. Erst dann wollte der Doktor, war nicht der Prof., die mitgebrachten Bilder vom Röntgen und dem MRT ansehen. Da beide Diagnoseverfahren das selbe Ergebnis brachten, fand ich mich gut aufgehoben. Mir wurde dann eine Bandscheibenoperation zur Entfernung des "Blubb" vorgeschlagen, dazu alternativ eine physio-Therapie, die ja der Vorgehensweise des ersten Orthopäden entsprochen hätte. Ich hab mich dann für die operative Lösung entschieden, nach dem der Doktor mir diese Haarklein beschrieben hatte. Sonntags, 1 1/2 Wochen später ging ich dann ins Krankenhaus, wo noch am selben Tag die Vorunteruchungen für die OP gemacht wurden. Montag Mittag ging es dann auch schon in den OP. Nur 12 Stunden später wurde schon der erste Versuch zur Remobilisierung unternommen. Vorsichtig im Bett aufsetzen und dann auch aufstehen, ein paar Schritte gehen, Toilettengang und von mir ein kleiner Test, auch auf dem linken Fersen zu gehen. Alles ohne Schmerzen und ohne Probleme. Somit konnte ich schon kurz nach Mitternacht den Erfolg der OP feststellen. Durch das vorgefallene Gallert wurden einige Nerven so belastet, dass deren Funktion nur noch eingeschränkt war. Die Entlastung durch die OP war also noch rechtzeitig erfolgt. Es wäre sonst zu Dauerschäden gekommen.

Sicher rate ich nicht pauschal dazu, sich operieren zu lassen, wenn aber eine Situation es erfordert, gehe ich nach entsprechender Abwägung schon darauf ein.

In diesem Sinne wünsche ich Dir, ein möglichst beschwerdefreies Osterfest.

MfG:

C#hevysladxy


Ich habe den BSV in L5/S1. Ich quäle mich auch seit Juni letzten Jahres damit herum. Ich hatte bereits Denervierung an Facetten und ISG – in der Hoffnung, dass die helfen würden. Jetzt war ich am Dienstag noch einmal beim Orthopäden (Chefarzt des KH die zuletzt die Denervierung am ISG gemacht habe). Er hat sich die Bilder noch einmal angeschaut. MRT von September. Jetzt möchte er ein aktuelles Vergleichs-MRT. Er meint, wenn sich der BSV nur etwas verringert hat, habe ich noch Chancen es weiter mit Spritzen, wie PRT oder Sakral zu versuchen. Sollte er sich nicht verändert haben, rät er mir definitiv zu einer OP. Das Problem an der Sache ist nur, dass er denkt: also es könnte sein, muß nicht, dass mein Gelenk dann mit der Zeit ziemlich unstabil wird und ich eine anschließende Versteifung benötige. Ich hoffe das trifft nicht ein. Ausfallerscheinungen habe ich zum Glück noch nicht. Hätte ich die, würde ich auch gar nicht mehr zögern. :|N

@ Robert

wie lange hat es gedauert bist du wieder richtig auf den Beinen warst ???

E6hemaFliger <Nu"tzer (#3257x31)


Ein sog. sequestrierter Massenprolaps hatte sich ereignet.

Der alleine aber auch keine OP Indikation ist. Sequester sind in der Lage sich aufzulösen. OP Indikation sind erst einmal nur Lähmungen.

Aber nun gut, jetzt ist es passiert

C>hevbylady


OP Indikation sind erst einmal nur Lähmungen.

Das stimmt nicht. Auch wenn sich Schmerzen durch konservative Art nicht einschränken lassen, wird eine OP empfohlen.

E7hemalCiger NuMtzer (#'32573x1)


OP Indikation sind erst einmal nur Lähmungen.

Lähmungen = absolute OP Indikation

Schmerzen = relative OP Indikarion

Cahevy@laxdy


Okay – damit bin ich einverstanden. :)z

SzchnOecehexe


@ 1von5000 Robert

Die Beschwerden jetzt kommen nicht von dem BSV sondern lt. Neuro ist es der Leistennerv der mich da ärgert und die schlechte Nachricht daran ist, dass man eigentlich nichts machen kann, d.h. ich muss das aussitzen und hoffen dass es nicht zu lange dauert (angeblich soll es in den meisten Fällen nach ca. 9 Monaten wieder gut sein) :-/ . Man könnte den Nerv auch anspritzen mit Lokalanästhetikum, das soll aber nur in 50% zum Erfolg führen, außerdem stelle ich mir das sehr unangenehm vor :=o , aber ich werde es mir natürlich überlegen wenn die Beschwerden zu lange andauern und mein Schlaf durch die Schmerzen und die Pelzigkeit zu sehr gestört wird.

Die Diagnose lautet: Meralgia paraesthetica mit neuropatischen Schmerzen li. Oberschenkel

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