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Psychische Probleme in der Ahb: Abbruch?

Suatyr7iasxis69 hat die Diskussion gestartet


hallo, hatte eine Operation nach einem Bandscheibenvorfall und befinde mich nun auf Anraten der Akutklinik in einer AHB.

Psychisch nach 4 Tagen bin ich soweit unten das ich nur heul... bin keine Memme oder so ... nein verkrafte einfach das Umfeld nicht .

Ich bin nicht der Typ der über seine Krankheit sonst wie ausschweifend berichtet oder Sensationssucht hegt. Treffe hier nur alte Leute oder welche die ihre Krankheit voll ausleben. Selbst mein Ausschweifen in eine Bar ließ mich auf keine anderen Leute stoßen. Bin hier weit und breit allein da ich das Umfeld nicht verkrafte. Geht beim essen los 3 Bissen vergehts mir wenn es am Nachbartisch schnieft oder so ... ich gehe hier ein und das nach 4 tagen schon ... ich muß hier weg ... kann man sowas abbrechen?

Träger ist die Rentenversicherung und anweisende Klinik ist die die mich operierte.

Sprach mal mein Problem bei Leuten an die mit mir anreisten ... sie sagten es gehört zur Therapie das man sieht das es Leuten noch schlechter geht.

Mir hingegen ging es sehr gut , die Operation verlief samt Wundheilung 1a, ich war sofort Beschwerde frei. Mittlerweile votiere ich zur psychischen Krankheit.

Vieleicht weiss jemand Rat wäre top danke !

Antworten
AGsigxa


Sprach mal mein Problem bei Leuten an die mit mir anreisten ... sie sagten es gehört zur Therapie das man sieht das es Leuten noch schlechter geht.

Das ist doch ein Schmarren !

Bist du direkt nach der OP in die AHB gekommen ? Wenn ja, können die überhaupt schon irgendwelche Übungen mit dir machen ? Bei mir war es zwar genauso, aber manche Leute sind erstmal krankgeschrieben, und gehen nach ein paar Wochen in die Reha.

Es sollte in der Klinik einen sog "Sozialdienst" oder wie sich das nennt, geben. Geh zu einer Krankenschwester oder in die Anmeldung, lass dir einen Termin geben. Theoretisch geht das schon, dass du abbrichst oder die Klinik wechselst, aber du darfst nicht einfach so gehen.

Viel Erfolg !

LG Asiga

SqatkyriaTsisx69


@ asiga

das kommt ja noch dazu .... die OP ist 2 Wochen her .. ich war zwischendurch noch paar Tage zu Hause ... soll hier Krafttraining etc. machen und laut Klinik Entlassung darf ich mich aber 3 Monate nicht belasten .. also alles was schwerer ist als 2 kg ist nicht angeraten ...

und ja Therapie in Form von Ansehen der Leute denen es schlechter geht ..hier Ausspruch der Mitangereisten finde ich auch Quatsch ... zumal das nur runter zieht

KUlayus F


Hört sich etwas nach Vetternwirtschaft ums Geld des Versicherungsträger an.....

was dir natürlich nichts hilft

S3anxuk


Vereinbare einen Termin mit dem Arzt, der dich aufgenommen hat. Anschlussheilbehandlung ist ja nicht verkehrt an sich, aber es kommt darauf an, wo man landet. Die Einrichtungen sind da sehr unterschiedlich hinsichtlich der Qualität.

Nach einer ähnlich schlechten Erfahrung mit einer stationären Reha, habe ich eine ambulante Reha gemacht und mir vorher genau angeschaut, welcher Art diese Einrichtung ist. Es war der absolute Erfolg.

Vielleicht wechselst du in eine ambulante Reha. Da bist du zu Hause in deinem gewohnten Umfeld und gehst tagsüber zu den Behandlungen.

SKunflyowerx_73


Es gibt IMMER Dinge, die man auch frischoperiert machen kann: Krankengymnastik... Entspannung... Wärmeanwendungen... Elektrotherapie... Bewegungsbad... Hab' selber unzählige OP's und eine (allerdings ambulante) Reha hinter mir. Arbeite als Honorarkraft in einer solchen Einrichtung. Und mein Vater ist gerade (2 Wochen nach OP wg. Spinalkanalstenose) in einer Reha. Die ist gut, aber er zickt rum und ist nicht glücklich. Weil er SOFORT fit sein und nichts dafür tun will. Sport – wofür? Ich darf doch nichts. Er liegt also auch nur im Bett, verweigert Anwendungen.

Was ich vorab sagen möchte:

I.d.R. hat man ein Mitspracherecht bzgl. der Einrichtung. Selbst wenn die Klinik mit der Reha kooperiert, haben die i.d.R. mehrere Kooperationen. Bzw. Rentenversicherer schicken halt gerne mal irgendwohin, dass muss man auch berücksichtigen.

Wenn Du deutlich jünger bist als der durchschnittliche Patient einer orthopädischen Reha: Da sollte man auch VORHER überlegen. Sich informieren.

Was ich Dir raten möchte:

Mit den Ärzten sprechen; evtl. ungeeignete Übungen thematisieren. Stimmung thematisieren; Abbruchwunsch deutlich machen. Vielleicht kommt man Dir entgegen. Und Du kannst die Reha ambulant fortsetzen. D.h. zu Hause schlafen, tagsüber in die Reha. Geht aber nicht überall, weil nicht überall Reha-Einrichtungen der Dt. Rentenversicherung in der Nähe sind. Da muss man auch genau differenzieren zwischen Krankenkassen und Rentenversicherung als Kostenträger.

Ein Abbruch kann bedeuten, dass man Dir NICHTS mehr bewilligt. Schlimmstenfalls kann man es Dir zum Vorwurf machen, sollten aus der OP/Krankheit Spätfolgen resultieren und Du Rente deswegen beantragen.

So einfach ist ein Abbruch halt nicht.

Versuche, das umfeld auszublenden. Möglichst viel von der Behandlung mitzunehmen. Es spricht NICHTS gegen Krafttraining an sich, nur dürfen halt best. Übungen wg. de Rückens NICHT gemacht werden. Aber es gibt sanfte Übungen, die möglich sind! Hast Du überhaupt schon teilgenommen? Übungen gezeigt bekommen? Oder es nur im Plan erblickt und direkt beschlossen, dass es nicht geht?

Und halte die Augen auf, es gibt bestimmt auch irgendwo jüngere. Die sich vermutlich auch kaum blicken lassen. Oder erst nächste Woche anreisen. Nach 4 Tagen ist so ein Koller auch ziemlich normal.

S atjyriasxis669


@ all

wie ich schon klar äusserte ist die klinik ansich 1a in allen belangen ... ich komme nur mit dem flair nicht klar ... da ich in die schublade der patienten die aus ihrer krankengeschichte wochenprogramme bzgl. unterhaltung etc. nicht passe ....

ich habe selbst auch was ... generell gesehen aber nehme ich die behandlung hier gern an die sicher auch notwendig ist ... dennoch das seelische bezieht sich auf das umfeld hier: insbesondere die unterhaltungen ausserhalb der therapie .. da jeder egal welcher altersklasse nur von früh bis spät seine krankheit voll auslebt

Aysigxa


ich nochmal...

gibt es abends irgendwelche Veranstaltungen, Filmvorträge, Basteln, irgendwas ?

Du kannst doch sicher auch die Klinik verlassen und außerhalb mal was unternehmen ?

Du schreibst hier im Internet, du kannst doch mit deinen Freunden mailen...

m<arg+it56


AHB

Bin seit 1woche in einer ahb.wurde an der Bandscheibe operiert.kam dan in eine Einrichtung ,so etwas hatte ich vorher noch nie gesehen.ich bin 56 Jahre alt und die jüngste hier. 70% der Leute hier sind über 65. Ich habe zuhause eine psychosomatische Therapie angefangen und wollte es eigentlich verbinden.da ich psychisch auch nicht sehr gut drauf bin habe ich die ersten 4 Tage nur geheult.ich komme von einem extremen zum anderen.ich habe am Tag 3 Anwendungen und 2 davon sind nur Seminare,diebrauch ich aber nicht um gesund zu werden,habe noch 2 Wochen vor mir,der horror für mich,ich weiss nicht wie ich mich noch motivieren kann

BpenBitaBx.


Ich frage mich, ob man da nicht mal unterscheiden sollte, was einem wichtig ist.

Das Ambiente oder die körperlich erforderlichen Dinge.

Sich reinsteigern in och wie schrecklich sind die Leute hier und überhaupt alles ist eine Entscheidung, die man auch für sich trifft.

Man könnte auch für sich entscheiden, die 3 Wochen oder wie lange auch immer betrachte ich das alles mit mehr Humor. Ziehe meine Übungen durch und ansonsten beschäftige ich mich mit Sachen, die mir gut tun.

Die Leute siehst Du eh nie wieder. Konzentrier Dich auf Dich und bleib bei Dir selbst.

Die Rentenversicherung ist wahrscheinlich zu träge, um kurzfristig eine andere Klinik zu wählen. Und auch da ist nicht gesagt, dass der Tischnachbar sabbert. In der Regel haben Kliniken Essenszeiten von bis, da kann man sich auch gerne hinbewegen, wenn eklige Nachbarn schon weg sind. Das sind eh meist die ersten, die sich da hinbewegen....

Andere Einstellung finden halte ich für sehr ratsam. Konzentration auf die eigenen Übungen. Guten Tag und guten Weg für wenige Wochen sollten möglich sein.

EahemaligeAr NutzJer (*#325731)


Dir steht es frei in der Klink auch Angebote zu nutzen die nicht auf deinem Plan stehen. Schwimmen, spazieren gehen etc.

Wobei ich 3 Anwedungen schon mager finde. Bin zur Zeit in der Reha wegen meiner Wirbelsäule und hier wird viel angeboten. Zum einen habe ich einiges an Physiotherapie, aber auch solche Dinge wie Umfang mit Stress, Krankheitsängste etc.

Außerdem sind ja oft auch Psychologengespräche dabei. Geh zum Arzt sagt das du so unzufrieden bist, dann kann man den Plan ändern.

Und nur alte Menschen? Kann ich mir in einer orthopädischen Reha fast nicht vorstellen. Und selbst wenn. Ich habe viele hier kennengelernt die die 60 schon pberschritten haben und die sind super drauf und mir denen kann man abends auch mal was trinken an der Bar ;-)

Und ganz ehrlich du beschwerst dich die Leute sind über 65? Du bist ja nun auch nicht mir 56 zum Jungvolk zu zählen ;-)

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