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Hilfsmittel für Zuhause nach Hüft-OP – zahlt die Krankenkasse?

l^ittlheshexep hat die Diskussion gestartet


Hatte vor einiger Zeit schon mal geschrieben, daß meine Mutter über eine Hüft-OP nachdenkt – letzte Woche war es nun doch soweit. Alles gut gelaufen, nächste Woche startet die Reha (eigentlich hätte sie am WE sogar nach Hause kommen sollen, aber die sind sich irgendwie noch nicht einig, wohin es zur Reha geht und deshalb bleibt sie doch in der Klinik ":/ ).

Jetzt muß man ja anschließend eine gewisse Zeit bestimmte Sachen beachten, darf sich nicht bücken, etc. pp. Nun stellt sich natürlich das Problem, wie z.B. eine erhöhte Sitzposition erreichen, weil ja die Hüfte nicht so angewinkelt sein darf und das Sofa ist halt wie üblich dafür zu niedrig.

Hier sind doch bestimmt Leute, die auch sowas hinter sich haben oder Patienten in der Familie haben oder hatten – würde die Krankenkasse (muß man natürlich die einzelne Kasse fragen, ist klar) z.B. so ein spezielles Kissen als Sitzerhöhung zahlen oder zumindest einen Zuschuß oder grundsätzlich gar nicht? Ist nur eine Frage, ich kenne mich mit diesem ganzen Leistungskram nicht wirklich aus...

Oder hat sonst jemand eine Idee, was man da effektiv machen kann? Hatten über so eine klappbare Gästematratze nachgedacht (und darauf für die Winkelung ein Keilkissen, sowas kriegt sie aus dem Krankenhaus mit), aber ich weiß nicht, ob die stabil genug sind für etwas mehr Gewicht?

Andere Ideen aus der Praxis?

Antworten
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Bei der Reha nachfragen. Die wissen das und helfen auch beim beantragen. Normalerweise wird das die KK übernehmen man muss evtl. eine Zuzahlung leisten.

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Ich hab damals nichts zusätzliches bekommen, aber ich war dann einfach erfinderisch :=o

Keilkissen hatte ich schon daheim, hab das aber nie genommen, weil mich das nur mehr behindert hat ":/

Klär mit dem Rehateam ab, was sie noch braucht, wenn sie daheim ist. Man lernt aber ziemlich schnell, alles anders zu machen, damit man nichts verbotenes macht ;-)

Wenn mans doch mal macht, tuts weh und man vermeidet es das nächste Mal ;-D

s7e/llip6x0


Hallo littlesheep

die Hilfsmittel, wie z.B. Greifzange, Toilettensitz-Erhöhung, Badewannen-Lifter, Keilkissen usw. kann der Arzt verschreiben. Ihr müsst euch dann damit an ein Sanitätshaus wenden. Deine Mutter muss nur eine Zuzahlung leisten.

Es kann auch sein, dass das Eine oder Andere später nicht mehr nötig ist – dann wird es wieder zurückgegeben.

Wenn sie erst mal zur Reha fährt, ist ja noch etwas Zeit. In den Kliniken wird meist auch umfassend über Hilfsmittel und wie man die bekommt informiert. Sollte sie nicht sowieso in einem Vortrag etwas darüber erfahren, kann es auch gezielt erfragt werden. Es gibt da genügend Ansprechpartner, wie z.B. die Physiotherapeuten oder Sozialarbeiter.

Leider kann ich nicht mehr dazu schreiben – meine OP ist inzwischen über 18 Jahre her – und ich brauche keinerlei Hilfsmittel. (Bin aber auch "erst" Anfang 50 und hatte die Hüft-TEP mit 33 Jahren bekommen. ;-) )

Alles Gute für deine Mutter. :)*

HWabm~al Deine xfrage


Greifzange, Toilettensitzerhöhung wurden vom Arzt verschrieben. Was hilfreich ist, eine Anziehhilfe für die Thrombosestrümpfe (kann auch vom Arzt verschrieben werden )

Meine Mutter hat bei allem nur ihren Anteil leisten müssen.

Keilkissen oder Badewannenlifter sind eigentlich nicht unbedingt nötig. Zumal ich als frisch operierter Hüftgelenkskranker mich gar nicht in eine Badewanne setzen würde, sondern eher dusche. Schon das ein – und austeigen aus der Wanne kann wegen Rutschgefahr zum Problem werden.

Für die Dusche ein Tip: Wollsocken anziehen, dann ist es nicht so glatt in der Dusche.

Einen langen Schuhlöffel würde ich auch noch besorgen.

Zwischen OP und Reha liegen gar nicht so viele Tage, weil es mehr eine AHB sein wird, die sehr zeitig angetreten wird. Denn das neue Hüftgelenk soll ja zeitnah trainiert werden.

Das waren die Dinge, die wir meiner Mutter besorgt haben, nachdem das neue Hüftgelenk innerhalb 14 Tagen nach OP zweimal ausgekugelt ist.

Gruß Sigrid

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