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Starke Schmerzen nach dem Schlafen im Rücken.

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Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Beschwerden überwiegend von der Matratze kommen. Meist ist eine schwache Rumpfmuskulatur bzw. Verspannungen für die Probleme verantwortlich. Bei Ruhe werden da solche Beschwerden dann logischer weise auch schlimmer. Wichtig wäre die Muskulatur zu stärken. Es gibt unzählige Übungen im Internet, Fitness-DVDs, Bücher usw. Es wäre aber sinnvoll, sich vorerst ein paar Übungen von einer Physiotherapeutin zeigen zu lassen, denn man muss auch auf eine korrekte Ausführung achten. Empfehlenswert ist auch, bei einem Rückenkurs z.B. der VHS teilzunehmen. Man muss natürlich auch viel Geduld und Durchhaltevermögen mitbringen und man sollte auch nicht mit Sport aufhören sobald die Beschwerden besser geworden sind. Man muss dran bleiben und das ein Leben lang, sonst wir man immer wieder Probleme mit dem Rücken bekommen.

Solche Sportarten wie Joggen, würde ich vorerst auch nicht empfehlen. Joggen ist nicht gerade eine rücken- und gelenkschonende Sportart. Den Sport sollte man wirklich nur ausüben, wenn man eine gesunde Wirbelsäule und Gelenke hat und eine stabile Rumpfmuskulatur.

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Bei mir wurde bei ähnlichen Beschwerden Folgendes gemacht:

- mehrere Spritzen links und rechts neben der Wirbelsäule; die sollten die Muskeln lockern,

- Krankengymnastik zur Lockerung des oberen Trapeziusmuskels,

- jeden Abend Nacken, Schultern und gesamten Rücken mit Franzbranntwein (Latschenkiefer) einreiben – das wird auch in Kliniken gemacht, wenn man nach einer OP längere Zeit nur auf dem Rücken liegen kann.

Meine Beschwerden sind zwar längst nicht weg, sie sind aber erträglich geworden.

DjieKruSemi


diese Schmerzen nach längeren Liegen hören sich für mich stark nach einer Blockade im Ileosakralgelenk an- darunter leide ich auch seit einigen Jahren.

o^lle ktantxe


Trotzdem kann die Matratze völlig falsch sein.

Genau. Vergiss die Empfehlunge der Verkäufer und probiere, welche du am angenehmsten findest. Ich habe schon mal eine fast neue entsorgt, weil sie mir ganz einfach etwas zu hart war, brachte nur Schmerzen.

Ansonsten: Erst mal Physiotherapie ("meine" Physio hat übrigens auch Patienten mit Kieferproblemen, dafür gibt es Therapien - allerdings gibts nicht viele gute Therapeuten). Wenns etwas besser ist, würde ich ins Sportstudio gehen, um die Rückenmuskulatur aufzubauen.

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Die Sache mit der Matratze/ dem Bett kann ich nur bestätigen.

Ganz ausschlaggebend!!!!

Ich neige auch zu Verspannungen im Nacken – da hat ein spezielles Kissen, das genau die richtige Höhe hat, Abhilfe geschaffen. Die gibt es im Fachgeschäft und man sollte sie ausprobieren. (das konnte man bei meinen bis zu drei Monaten mit vollem Rückgaberecht)

Matratzen und Lattenroste sollten ebenfalls ausprobiert werden. Das habe ich getan und habe jetzt eine Latexmatratze und einen relativ festen, in der Härte aber verstellbaren Lattenrost mit sehr vielen Latten. War nicht ganz billig, hat sich aber gelohnt.

Mein Freund hat ganz andere Vorlieben, und seine Seite des Bettes ist dementsprechend anders – weicher – und was soll ich dir sagen – wenn ich mal auf seiner Seite schlafe, was manchmal, wenn ich allein in dem großen Bett bin, auch im Schlaf passiert – habe ich Rückenschmerzen.

Oder auch, wenn ich aus Versehen einige Stunden auf dem Sofa einschlafe.

Daran sehe ich ganz deutlich, daß für mich das richtige Bett ausschlaggebend ist.

Ich habe auch einen Beckenschiefstand und wie gesagt einen sehr empfindlichen Nacken (seit schwerem Sturz vom Pferd).

Ich würde an deiner Stelle da nochmal genau hinschauen – alle anderen Maßnahmen sind sicher auch sinnvoll, werden aber nur bedingt helfen, denn im Bett verbringst du einfach eine Menge Zeit.

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.... ich wollte damit allerdings nicht sagen, daß alles andere keinen Sinn macht ;-) .

Und natürlich kann es auch an etwas anderem liegen als am Bett!

(Ich habe nur daran als erstes gedacht, weil die Schmerzen nach dem Schlafen auftreten.)

Stärkung der Rückenmuskulatur ist auf jeden Fall – ich denke,für jeden Menschen – sinnvoll, ebenso Feldenkrais.

Und auch in akuten Phasen gute Physiotherapie, Massagen usw. sind angebracht meiner Meinung nach.

Das möchte ich nicht in Frage stellen!

RJajKani


Guten Morgen.

Bin jetzt grade mal wieder nach 8 Stunden liegen aus dem Bett geklettert, anders kann mans mal wieder nicht nennen. Die Schmerzen sind mal wieder dermaßen schlimm, dass ich kaum atmen kann. Was ich eigentlich aber sagen wollte:

Wenn ich mich auf die Seite lege und dann Knie auf Knie, Knöchel auf Knöchel liegen bleibe die Nacht über habe ich diese Rückenschmerzen kaum. Dafür tuts dann höllisch weh ganz unten am Becken. Irgendwer sagte hier was vom Iosakralgelenk (oder so ähnlich). Der Berreicht ist es definitiv. Was ich langsam glaube:

Die Schmerzen unten zum Becken hin hab ich schon seitdem ich denken kann. Schon in ganz jungen Jahren hatte ich damit Probleme, wohl auch weil ich ein Hohlkreuz habe. Normalerweise habe ich auch immer wie oben beschrieben im Bett gelegen und geschlafen. Wäre es eventuell möglich, dass meine momentane total verdrehte Schlafhaltung, eine Art Schonhaltung darstellt? Liege nämlich mit dem Oberkörper schon noch seitlich im Bett, aber so ab Mitte des Rückgrades kippt der Rest in Bauchstellung. Sieht praktisch aus wie eine leichte Spirale wenn man sich das bildlich vorstellen will.

Das mit der Mattratze kann da evtl. auch noch eine Rolle spielen, ändern lässt sich das allerdings nicht, mangels Geld.

E~hemali?ger NutMzerq (#3F25731)


Lass dir doch mal Manuelle Therapie verschreiben und lass mal einen Mnaualtherapeuten schauen

liuombar8eBn


@ Rajani:

Das Gelenk nennt sich Iliosakralgelenk. Ich halte es für durchaus möglich, dass die Rückenschmerzen aus einer Schonhaltung kommen. Die Idee, es mit einem Chiropraktiker zu versuchen, ist nicht so schlecht.

Rbaljani


Kann man zum Chiropraktiker eine Überweisung bekommen, oder geht man da komplett in Eigenleistung? Kenn mich da leider überhaupt nicht aus.

E~hemfaligner NutzIer )(#3257x31)


Viele Orthopäden sind Chiropraktiker. Oder du gehst zum Arzt und lässt dir ein Rezept für manuelle Therapie geben ...

SNu.nflmowerL_7x3


Es gibt viele Ärzte, die Chiropraktiker sind (bei mir ist es bspw. sowohl Ortho als auch Chirurg).

Wobei ich wirklich lieber mal eine Runde manuelle Therapie (spezielle Form der Physiotherapie) empfehlen würde, weil da doch genauer geguckt wird.

RFajanxi


Also lieg ich da mit den Massage gar nicht so verkehrt. Muss mir ein Orthopäde ein Rezept dafür ausstellen oder kann das auch der Hausarzt machen?

Und noch etwas anderes. Wenn ich mir eine Zweitmeinung einhole, nehm ich dann alle aktuellen Röntgenbilder und die Graphiken vom 3d-Screening mit? Soll ich dem auch sagen was dabei rumgekommen ist? Oder wie geht man das an?

Ich denke nämlich, dass mir der erste Orthopäde wohl kein Rezept für Physio aufschreiben wird.

E6hemalikger KNutzer (2#3257$31)


Der HA kann das auch machen, wenn er das denn tut. Massagen verschreiben die alle nicht so wahnsinnig gerne.

Für Zweitmeinungen solltest du immer deine aktuellen Befunde mitnehmen, damit nicht alles doppel gemacht werden muss.

Du sagst ihm entweder das du eine zweite Meinung möchtest oder sagst was di für Beschwerden hast und gibst ihm dann deine Vorbefunde.

R5ajSawni


KLeines Update bezüglich meines Rückens:

Hab jetzt ein Paar Tage lang versucht immer brav auf der Seite zu liegen und siehe da, die Rückenschmerzen beschrenken sich jetzt wieder aufs Becken. Die Verspannungen merk ich schon noch hier und da, aber eben nur bei blöden Bewegungen und nicht permanent.

Und danke Mellimaus21 für deine Antwort bezüglich der Zweitmeinung. @:)

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