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Bandscheibenvorfall ohne Ende

K"rsokoIdilohXneBxiss hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

da ich eben wieder eine Schmerzatacke hatte und an Schlaf sowieso nicht mehr zu denken ist, möchte ich mal kurz meinen (ausweglosen?)

Fall schildern.

Bis vor einem Jahr führte ich ein völlig normales und schmerzfreies Leben. Bissl Kreuzweh ab und zu, nix wildes.

Im Januar 2011 schoß dann wie aus heiterem Himmel ein unerträglicher Schmerz in meine LWS. Ab in die Notfallambulanz, 4 Spritzen

Diclofenac, Tetrazepam usw. Nach 1 Woche waren die Schmerzen soweit wieder erträglich, dass ich arbeiten konnte.

Da trotzdem latente Schmerzen und leichter Ischias im li Bein vorhanden waren. Veranlasste mein Hausarzt eine MRT. Diagnose:

Breitbandiger medialer Prolaps L4/5. Also nicht der übliche, wo seitlich auf den Nerv drückt, sondern direkt hinten raus.

Krankengymnastik verschrieben, Tabletten geschluckt, soweit so gut, der Ischias im li Bein ging aber nie komplett weg.

Letztes Jahr im Juni war ich dann so fit, dass wir sogar einen kleinen Wanderurlaub machen konnten.

Ischiasschmerzen nur beim Sitzen.

Im August dann die Ernüchterung: Ischias im li Bein immer schlimmer. Zeitweise Arbeitsunfähig, kaum belastbar.

Wieder Krankengymnastik usw. Nichts hilft mehr.

Mittlerweile sind die Schmerzen überirdisch. Ich hab an Schmerztabletten alles geschluckt, was es gibt. Selbst Tilidin

und Tetrazepam helfen überhaupt nicht mehr. Die Qualität der Schmerzen reicht von kribbeln, bis zum brennen, stechen, ziehen.

In Ruhelage immer latenter Schmerz vorhanden, bei einer falschen Bewegung aber schießt der Schmerz ins Bein.

Ich kann nur noch 20 Meter weit humpeln, der Oberkörper ist total verkrampft und 20 Grad nach rechts geneigt. Auf dem Rücken haben sich schon Beulen von der verkrampften Muskulatur gebildet. Nachts wache ich auf und schrei vor Schmerzen, trommle mit den Fäusten auf den Boden und will nur noch sterben.

Mittlerweile habe ich eine Ärzte-Odyssee hinter mir: 2 Hausärzte, 4 Orthopäden, 1 Osteapath, xmal Krankengymnastik; Akupunktur, Radiologe, CT-gesteuerte Injektionen, Neurologe usw.

Das schlimme an der Sache ist, dass alle immer das gleiche Sagen: Operieren tut man nur, wenn das Bein taub ist, nicht aber bei Schmerzen, da helfe Krankengymnastik und Rückentraining.

Mittlerweile bin ich komplett krankgeschrieben, nächste Woche steht ein Termin beim Schmerztherapeuten an, eventuell eine Reha.

Meine Frage ist aber, ob das bei so starken Schmerzen überhaupt Sinn macht. Ich kann mich ja so nicht bewegen und habe höllische Schmerzen, wie soll ich denn dann ein Rückentraining absolvieren, selbst nach Schwimmen im Thermalbad bin ich Down und humple wie ein Greis.

Ich habe jeglichen Bezug zur Realität verloren. Irgendwo her müssen die Schmerzen ja kommen. Bei der kleinsten Bewegung fühlt es sich an als pobelt jemand direkt am Nerv, Gräßlich bitte helft mir.

Antworten
E/hemaVliger CNutze)ra (#32x5731)


Was hast für für Spritzen bekommen? PRTs? Ggf muss man die auch nochmal wiederholen, je nachdem wie lange die her sind.

Ansonsten wäre der Weg erst einmal auf Schmerzmedis einstellen und dan KG/ Reha

Wenn die Schmerzen sind besser werden muss man mal überlegen was man macht.

Geh mal zu einem auf Wirbelsäulen spazialisierten Orthopäden oder zu einem Neurochirurgen.

SDchnFeehexxe


Geh mal zu einem auf Wirbelsäulen spazialisierten Orthopäden oder zu einem Neurochirurgen.

Das hätte ich dir jetzt auch empfohlen. Falls du aus Bayern kommst könnte ich dir vielleicht den einen Tipp geben.

Spchne3ehexe


Solch spezialisiert Orthopäden führen z.b.auch eine [[http://www.orthopaede.com/klinik/behandlung_hitzesonde_wirbelgelenke.html Hitzesondentherapie]] durch, was sicher auch noch eine Option vor einer OP wäre.

KHrokoUdilohnDeBisxs


Hallo,

danke für die Antworten.

Auf den Neurochirurgen wäre ich nie gekommen. War immer nur bei normalen Orthopäden. Ich bin übrigens aus der Pfalz.

Ich versuche mal einen Termin bei DR. Lintener im Klinikum DÜW zu bekommen, der sei auf sowas spezialisiert.

Nächste Woche steht noch der Termin beim Schmerztherapeuten an. Allerdings bezweifle ich,

ob er mich mit Medikamenten einstellen kann.

Selbst Opiate und Valium zeigen bei mir keinerlei Wirkung mehr.

Ejhema liger Nudtzer (V#32573x1)


Dann ist der Gang zum Neurochirurgen mit Sicherheit der Beste. Es mag zwar stimmen, dass man bei nur Schmerzen erst mal nicht operiert, aber gerade bei Bandscheibenvorfällen die sich selbst mit Opiaten nicht Schmerzmindern lassen, muss man auch dran denken das da durchaus z.B. ein Deckplattenfragment wie ein Messerchen den Nerven reizen kann und das wäre dann eine OP Indikation. Eben einfach wenn es absolut therapieresistent ist und selbst stärkste Medis keine Besserung erzielen.

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