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Hws und Schulter – kann man da noch etwas tun?

NWelxa hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Es geht um meine Mutter, 56 Jahre alt.

Angefangen hat es letztes Jahr nach unserem Auffahrunfall Anfang April (mir ist einer ins stehende Auto gefahren, meine Mutter war Beifahrerin). Kurz nach dem Unfall bekam sie Schmerzen auf Höhe des Schlüsselbeingelenks rechts. Auch nach einer Spritzenbehandlung und mit Wärme gingen diese Schmerzen nicht weg. Folge: Ein MRT (oder CT) mit dem Ergebnis Arthrose und Zysten unter dem Knorpel im Gelenk. Klar hatte sie das demnach schon vor dem Unfall, aber "aktiviert" wurde das ganze durch den Unfall. Nach diversen Behandlungen wurden die Schmerzen besser. In letzter Zeit hatte sie dann vermehrt Schmerzen und Bewegungseinschränkungen der linken Seite, allerdings mehr am Rücken. Auch dort half die Schmerzbehandlung zunächst nicht, also Überweisung zum Orthopäden. Ein Röntgen ergab, dass die Bandscheibe zwischen dem 6. und 7. Halswirbel fast nicht mehr vorhanden ist. Eine schmerzgezielte Behandlung brachte jetzt Linderung, die Schmerzen sind fast weg. Natürlich gibt es jetzt das nächste Problem. Durch die Schonhaltung hat sie jetzt eine Entzündung im rechten Schultergelenk (auch hier liegt bereits Arthrose vor), die mit Kortison behandelt wird. Gut, die wird wieder verschwinden, aber gibt es irgendwelche Möglichkeiten, die andern beiden "Probleme" dauerhaft in den Griff zu kriegen? Was kann in Akutphasen Linderung bringen? Und wie kann man den Abstand zwischen Akutphasen vergrößern?

Ich hoffe, ihr könnt meiner Mama ein bischen helfen, es ist schlimm, sie leiden zu sehen. Es muss sehr cshmerzhaft sein, denn sie jammert normalerweise nie...

Danke schon mal im Voraus :)*

Gruß,

Nela :)*

Antworten
ElhemaliCger Nutlzer (#325P731x)


Falls nicht erfolgt Physiotherapie und das über einen längeren Zeitraum und regelmäßig Eigenübungen.

Ansonsten das übliche bei Arthrose. Man kann es mit Hyaluronsäure probieren, Entzündungshemmeden Medikamenten.

Und ganz wichtig Bewegung. Wer rastet der rostet ist hier das Sprichwort das stimmt. Die Gelenke müssen regelmäßig im schmerzfreien Raum bewegt werden, das geht bei der Schulter hervorragend im (warmen) Wasser.

Cortison ist gut denen akute Reizzustände, darf aber nicht zu häufig gemacht werden, weil es zusätzlich den Knorpel weiter schädigt

NIela


@ mellimaus

Danke für deine Antwort :-)

Falls nicht erfolgt Physiotherapie und das über einen längeren Zeitraum und regelmäßig Eigenübungen.

Sie bekam 6 Behandlungen für das Schlüsselbeingelenk. Das wars dann... Sie muss die Woche nochmal zum Arzt, da kann sie ihn gleich darauf ansprechen.

Und ganz wichtig Bewegung. Wer rastet der rostet ist hier das Sprichwort das stimmt. Die Gelenke müssen regelmäßig im schmerzfreien Raum bewegt werden, das geht bei der Schulter hervorragend im (warmen) Wasser.

Also Bewegung hat sie viel. Nur nicht im (warmen) Wasser. Wäre da das Schwimmbad ok, oder ist das Wasser dort zu kalt? Ein Thermalbad wäre für sie eher schlecht zu erreichen...

Cortison ist gut denen akute Reizzustände, darf aber nicht zu häufig gemacht werden, weil es zusätzlich den Knorpel weiter schädigt

Ja, das Cortison soll keine Dauereinrichtung sein, das ist klar. Es ist auch nur für den jetzigen Akutzustand gedacht :-)

Entzündungshemmeden Medikamenten.

Ja, da kommen wir zum großen Problem. Sie verträgt einiges nicht. Ibu kann sie mal nehmen, aber dann schlägt es trotz Magenschutz auf den Magen, dann auf den Kreislauf. Diclo geht gar nicht, daraufhin bekam sie einen anaphylaktischen Schock. Schmerzmittel, die das Blut verdünnen, gehen auch nicht, denn sie hat ein Aneurysma im Kopf... Viele Möglichkeiten wird es da nicht geben?

EHhemaligrer NugtzerF (o#325731x)


Sie muss die Woche nochmal zum Arzt, da kann sie ihn gleich darauf ansprechen.

Das sollte sie auf jeden Fall tun, es reicht ja auch oftmals einmal die Woche zu gehen und dazwischen Eigenübungen zu machen die der Physio zeigt, aber gerade bei akuten Schmerzen ist die passive Mobilisation auch mal ganz sinnvoll.

Also Bewegung hat sie viel. Nur nicht im (warmen) Wasser. Wäre da das Schwimmbad ok, oder ist das Wasser dort zu kalt? Ein Thermalbad wäre für sie eher schlecht zu erreichen..

Schwimmbad geht natürlich auch. Muss sie testen ob sie mit dem kalt ganz gut klar kommt, ansonsten gab es früher mal Warmbadetage. Ob es die heute allerdings noch gibt weil ich nicht.

Ansonsten könnte sie auch mal Richtung Bewegunsbad schauen. Entweder ob sie das verordnet bekommt (also KG im Wasser) oder oft bietet die VHS auch sowas an, eben sowas wie Aquafitness oder so. Aber da müsste sie schauen wie sie das kann mit der Schulter. Diese Kurse finden dann oftmals in Krankenhäusern in der Bäderabteilung statt, so wo das Wasser schön warm ist.

Ibu kann sie mal nehmen, aber dann schlägt es trotz Magenschutz auf den Magen, dann auf den Kreislauf

Hat sie schon mal sog- Cox2 Hemmer probiert, das ist z.B. Arcoxia, wirkt auch gegen Entzündung, ist aber deutlich Magenschonende. Da soll sie mal den Arzt drauf ansprechen.

Ansonsten im akuten Stadium: kühlen und Quarkwickel.

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