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Trochantertendinose – Sehenentzündung an der Hüfte – was tun?

Boatu{bxi hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Community,

meine Großmutter (62 Jahre alt) klagt schon länger (mehrere Jahre mittlerweile) über starke Schmerzen im Hüftbereich. Zur Zeit ist es jedoch extrem. :°(

In der Regel kommen diese Schmerzen immer dann, wenn sie sich abends zum Schlafen hinlegt. Den ganzen Tag über hat sie keine Beschwerden, sobald sie sich aber hinlegt geht's los Wir haben selber versucht Abhilfe zu schaffen, sie hat ihre Beine mit Franzbranntwein einmassiert, sie hat Magnesium zu sich genommen, wir haben es auch mit einer Heparinsalbe versucht, aber die Schmerzen wurden dadurch nie gelindert.

Der Arzt hat Trochantertendinose (eine Sehnenentzündung an der Hüfte) diagnostiziert. Er hat ihr Schmerztabletten verschrieben und hat sie zum Röntgen geschickt. Der Arzt meinte, dass dem Röntenbild zufolge aber nun keine Tabletten mehr helfen können und er ratet zu einer Bestrahlung.

Ich habe im Internet über diese Röntgenreizbestrahlung gelesen und natürlich macht man sich doch gedanken über die Risiken und Nebenwirkungen. Ich habe auch gelesen, dass man vor einer Röntgenreizbestrahlung alle anderen Optionen die möglich sind nutzen sollte.

Nun meine Frage: Hatte jemand schon dieses Problem mit einer Sehnenentzündung an der Hüfte? Gibt es Wege, es wieder unter Kontrolle zu kriegen, wenn man in Betracht zieht, dass so eine Bestrahlung nicht die Krankheit heilt sondern nur die Symptome lindert? Was würdet ihr an ihrer Stelle tun? Eher warten mit der Bestrahlung und es auf eine andere Weise versuchen zu lösen und wenn ja, auf welche?

Ich bin dankbar für jede Antwort.

Mit freundlichen Grüßen und vielen vielen Dank!

Schönen Tag noch :-)

Antworten
BZat-u"bi


Hat denn keiner ne Idee? :-(

_/Par|vaStxi_


Solch eine Sehnenentzündung ensteht nicht selten durch eine Beinlängendifferenz bzw. Beckenschiefstand oder Fehlhaltung. Ist in der Hinsicht bei deiner Oma was bekannt? Wichtig ist auch, dass deine Oma sich erst mal schonen, also nicht viel bewegen sollte, sonst wird die Sehne nur noch mehr gereizt.

Bhateubi


Hallo. Vielen Dank für die Antwort! Über ein Beinlängendefizit ist nichts bekannt. Sie wird es aber beim nächsten Arzttermin mal ansprechen. Ich habe auch über spezielle Gymnastikübungen und Gehschule gelesen. Ist das einen Versuch wert? Der Arzt hat halt gleich zur Röntgenreizbestrahlung geraten, aber findet ihr nicht, dass es ein bisschen zu schnell gegangen ist? Und welche Risiken bringt so eine Bestrahlung mit sich?

Herzlichen Dank

_KParvGati_


Ich habe auch über spezielle Gymnastikübungen und Gehschule gelesen. Ist das einen Versuch wert?

Sicher. Im Grunde ist Bewegung und Gymnastik das A und O um solche Beschwerden in den Griff zu bekommen und auch solchen vorzubeugen. Aber ob das jetzt in der Akutphase sinnvoll ist, ist fraglich, da die Beschwerden sich durchaus verschlimmern könnten. Aber das muss ein Physiotherapeut einschätzen. Ich würde es erst mal mit Kältebehandlung und Stoßwellentherapie versuchen. Wenn es etwas besser geworden ist, kann man ja mit aktiver Krankengymnastik anfangen.

Der Arzt hat halt gleich zur Röntgenreizbestrahlung geraten, aber findet ihr nicht, dass es ein bisschen zu schnell gegangen ist?

Die Therapie wird im Grunde erst angewendet, wenn nichts anderes mehr hilft. Daher sollten erst mal die anderen Methoden getestet werden.

Und welche Risiken bringt so eine Bestrahlung mit sich?

Das kann ich dir nicht sagen. Aber ich denke, die Stahlung wird sehr gering und punktuell sein. Ich denke, wenn man z.B. ein CT machen lässt, ist man einer höheren Strahlung ausgesetzt. Welche Nebenwirkungen das mitbringen kann, kannst du sicher im I-net nachlesen. Hast du ja im Grunde auch schon.

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