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Impingement im Hüftgelenk: Nur Op?

Nvick]lessx77 hat die Diskussion gestartet


hallo, ihr lieben.

seit ca einem halben jahr leide ich nun unter "einklemmungs-schmerzen" im hüftgelenk.

ein ct wurde gemacht und ein impingement diagnostiziert. meine ärztin riet mir, um eine op zu vermeiden, zu einer stoßwellenbehandlung (auf eigene kosten). diese therapie ist nun ca 4 wochen her, inzwischen hatte meine orthopädin urlaub und ich krankengymnastik.

die schmerzen häuften sich und wurden schlimmer, mittlerweile brauche ich jedesmal, wenn ich vom stuhl aufstehe, ewig, das wieder "auszuklemmen".

ich hab die hoffnung auf eine besserung durch die stoßwellen schon fast aufgegeben...aber ich hab auch angst, dass die op nicht erfolgreich ist und vor einem langem genesungsprozess...

hat jemand erfahrung mit hüft-impingement?

mit der op oder noch besser wirksamen alternativen?

danke euch!

Antworten
E|hemaliger? Nu^tze;r (#3215731x)


Auf jeden Fall würde ich in eine spezialisierte Klinik gehen und mich beraten lassen. Hüftgelenks Arthroskopien sind nicht so ohne und du solltest dich vom Fachmann beraten lassen.

K,lauds xF


ich versuchs nochmal..... ihr dürft ja alles machen lassen was ihr wollt.

impingement bedeutet im prinzip dass sich knochen zu nahe kommen.... diese sind aber nicht direkt miteinander verbunden sondern mittels muskeln sehnen und bänder in position gehalten. die allgemein üblichen operationen bei denen knochen abgefräst werden, damit wieder mehr platz entsteht, sind sowas von daneben, dass sowas nur studierte mediziner in erwägung ziehen können. menschen mit gesundem menschenverstand schauen in der aufhängung nach dem problem. die muskeln werden nach der op weiter verkürzen und das problem wird wieder kommen... bis die knochen keine stabilität mehr haben wird dann immer weiter abgefräst......

N#icqklessx77


danke für eure antworten!

klaus, klingt ja alles sehr logisch, aber was ist dann die alternative?

KYla|us KF


ein sehr guter physiotherapeut.... ein osteopath....

aber da es eigentlich in der medizin keine wirklichen muskelspezialisten gibt ist es fast schon mit einem 6er im lotto zu vergleichen einen guten therapeuten zu finden.

die großen fussballvereine setzen derzeit auf fdm der weg ist ganz gut...

mlei@ster}werke


Hallo!

Also Ein Impingement der Hüfte ist nicht so einfach. Die Hüfte ist nicht so wie das Schultergelenk Muskelgeführt sondern Bandgeführt. das heißt das du natürlich Instabilitäten mit Muskelaufbau ausgleichen kannst. Aber wenn du an der Hüfte ein knöchernes Impingement hast, dann kannst du dieses nur operativ wieder beseitigen. Mir steht im April diese OP bevor, und glaube mir dass war kein leichter Schritt. Ich fahre auch 600km bis zu dem Spezialisten.

Physiotherapeutisch kannst du natürlich versuchen die Symptome zu lindern allerdings wirst du die Ursache nicht beheben können.

Machst du Sport, was arbeitest du?! Du musst versuchen alle schmerzauslösenden Bewegungen zu vermeiden...

LG

NFic>klessx77


hallo

vielen dank für die anworten.

aber: es ist offensichtlich doch kein impingement!

mir wurde nun anhand eines mrts eine entzündung mit umliegendem ödem diagnostiziert.

meine hüftstellung weist außerdem auf eine dysplasie hin. (für mich ist es leider nicht mehr nachvollziehbar, ob ich als baby darauf untersucht und behandelt wurde- spielt aber wahrscheinlich ohnehin keine rolle).

laut meiner ärztin kein anlass zur operation.

die schmerzen wurden schlimmer, mittlerweile bin ich ziemlich eingeschränkt, v.a. beim sitzen, über den tag komme ich nur noch mit schmerzmitteln...

nun bin ich ersmal für zwei wochen ruhig gestellt, darf nur noch mit krücken laufen und das auch nur, wenn unbedingt nötig. damit die entzündung eine chance hat, abzuheilen.

ich hoffe so wahnsinnig, dass das endlich aufhört.

meisterwerke, für deine op alles gute und einen schnellen genesungsprozess!

r|ich]ie_ffxm


Hi,

ich wurde vor drei Wochen an der Hüfte wg Impingement Syndrom operiert. Ich hatte auch als Diagnose Dysplasie der Hüfte. Ich war bei vielen Ärzten und nur zwei haben mir das Impingement diagnostiziert. Der erste von denen hat mich sogar von einer OP abgeraten, weil das Verfahren nicht reif genug wäre und deshalb sehr riskant. Ich habe auf ihn gehört und nur Krankengymnastik weitergemacht bis ich gemerkt habe, dass die Schmerzen eher mehr geworden sind als weniger. Als die Schmerzen nicht weggingen habe ich mich mehr von dem zweiten Dr. informieren lassen und mich dafür entschieden. Heute bereue ich so sehr, dass ich die OP nicht früher gemacht habe. Durch das Warten habe ich nichts gewonnen sogar verloren. Teil vom Knorpel war so sehr beschädigt, dass man ihn nicht mehr nähen konnte. Schade...

Jetzt versuche ich mit einem guten Physiotherapeut, die Beweglichkeit und den Ausgleich der Muskel wieder zu kriegen. Mein Rat: such euch den besten Physiotherapeut...kein Anfänger. Die Reha erfordert viel Wissen und Erfahrung, was viele Neulingen nicht haben.

Ich wurde in Fulda, Hessen von Herrn Dr. Hinder operiert. Alles war super!

Ich würde mich über eure Erfahrung und Kommentare freuen.

Gruss

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