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Unverschuldeter Auffahrunfall: Schmerzensgeld?

M]rsBrai\ns#hakerx01 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich hatte am Wochenende am Samstag Abend einen Auffahrunfall. Der vor mir wollte auf der Landstraße links abbiegen und blieb stehen um den Gegenverkehr vorbeizulassen, ich blieb hinter ihm stehen und aufeinmal kracht mir von hinten jmd rein. Sie war total einsichtig. Da mein Auto bis auf ne demolierte Stoßstange nichts weiter aufwies und sie sich bereit erklärte privat zu Zahlen, tauschten wir Daten aus und beließen es dabei. Nun den morgen darauf hatte ich unheimliche Kopf- und Rückenschmerzen. Ich ging am Montag zum Orthopäden und der diagnostizierte eine Verstauchung der HWS. Den morgen drauf also heute werde ich jedoch nochmal den Arzt aufsuchen da sich die Schmerzen bis runter ins Steißbein ziehen und ich nichtmal richtig sitzen kann. Ich bin Altenpflegerin dh ich darf jetzt erstmal auf leichten Dienst umstellen... Die Schuldige hat dann doch ihre Versicherung eingeschaltet und diese sieht auch ein zu Zahlen fürs Auto... Ich bekomme von denen ein Formular zwecks Unfall Auto und personenschaden...

Steht mir Schmerzensgeld zu? Werden diese Zahlen? Oder soll ich nen Rechtsanwalt einschalten ?

Ganz abgesehen von der psychischen Belastung.. Ich gab eine Wirbelsäulenschiefstellung und leide sowieso seit Jahren an Schmerzen, jedoch hatte ich diese endlich in den griff bekommen durch Sport, Krankengymnastik und speziellen Einlagen. Und jetzt wo alles von oben bis unten wieder wehtut ... Ich könnte verzweifeln ... ???

Antworten
G]rotUtig


Ich bekomme von denen ein Formular zwecks Unfall Auto und personenschaden...

Du schreibst es doch selbst: Personenschaden. Leg ein ärztl. Attest bei und warte ab.

W?olflgang


Natürlich steht dir Schmerzensgeld zu. Wenn dir die Versicherung ein Formular zusendet, so heisst das aber noch lange nicht, dass sie auch zahlt.

Gerade so ein Schleudertrauma kann eine sehr langwierige und sehr unangenehme Sache werden. Lasse genau dokumentieren, was gemacht wurde und was wann auftrat. Lasse genau unterscheiden, welches deine vorherigen und die neuen Beschwerden sind.

Versicherungen können sehr zickig werden, wenn es darum geht, dass sie zahlen sollen. Das mögen sie gar nicht und dann muss man sie oft zwingen. Versicherungen haben viel Erfahrung damit, Geschädigte wie dich auszutricksen, denn du hast diese Erfahrung nicht. Suche dir daher einen Anwalt, der auf "Schmerzensgeld" bzw. "Verkehrsunfall" spezialisiert ist.

Hast du eine Rechtsschutzversicherung? Sonst kläre vorher die Kosten des Rechtsanwaltes ab.

M rsB-rainsha|ker0x1


Rechtsschutzversicherung habe ich nicht, jedoch hab ich gehört dass die Versicherung des Schuldigen den Anwalt zählen muss...

SEhelcby T.


Suche dir daher einen Anwalt, der auf "Schmerzensgeld" bzw. "Verkehrsunfall" spezialisiert ist.

Kannst Du machen, ich würde aber nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Teile der gegnerischen Versicherung Deine Verletzungen mit (incl. des Attests), und fordere ein "angemessenes" Schmerzensgeld. Mach Dir aber keine so große Hoffnung zur Höhe der Zahlung, Schmerzensgeld hat in Deutschland eine andere Bedeutung (od. Höhe) als z.B. in den USA.

Warte die Reaktion der Versicherung ab, und wenn Du damit nicht zufrieden bist, bleibt Dir immer noch der Anwalt.

SrhelbyB Tx.


jedoch hab ich gehört dass die Versicherung des Schuldigen den Anwalt zählen muss...

Richtig, im Rahmen der Schuldverteilung (Verhältnis). Sieht mir aber bei Dir recht eindeutig aus.

7.7ergrxeis


Zweierlei wie immer:

Richtig ist zum Arzt zu gehen und die "Schäden" attestieren zu lassen. Desweiteren zahlt der jenige der verliert oder man teilt sich die Gerichtskosten beim Vergleich der Schuldige muss nicht immer der Zahler sein....

S6helb+y T.


teilt sich die Gerichtskosten

Bislang ging es lediglich um Anwaltskosten, und das ist eindeutig [[http://www.kraemer-rechtsanwalt.de/Verkehrsrecht/Verkehrszivilrecht_Verkehrsschadenmanagement/Rechtsgebiete/Unfallregulierung/Anwaltskosten_nach_einem_Verkehrsunfall geklärt]]

Vor Gericht kommen solche Sachen nur selten

7;7erUgreis


Ja aber nur dann wenn die gegnerische Versicherung den Unfallschaden voll anerkennt. Sie Zahlt zwar für den Blechschaden aber ist denn der Schaden zu 100% anerkannt?

SIhelbyo Tx.


aber ist denn der Schaden zu 100% anerkannt?

Der Unfall war am Samstag, heute ist Dienstag. Innerhalb eines Wochentages einen Unfall beurteilen? Unwahrscheinlich.....

Wmolfgxang


Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Sachen! Auch wenn das zuerst eindeutig aussieht, muss das auf den zweiten Blick keineswegs eindeutig sein. Aus eigener Erfahrung kann ich z.B. sagen, dass ich bösen Ärger hatte bei einem Unfall, der ähnlich eindeutig (zu meinen Gunsten) aussah, Ärger einfach aus dem Grunde, weil der Unfallgegner ganz übel und vorsätzlich gelogen hat. Und dann begann das Problem...

77ergreis hat völlig Recht, wenn er sagt, dass die Anwaltskosten geteilt werden, wenn der Schaden nicht voll anerkannt werden. Dann kann schnell der Fall eintreten, dass du z.B. 1000 € Schadenersatz /Schmerzensgeld erhälst, aber die Anwaltskosten 950 € oder auch weit mehr betragen können. Dann hast du die Arschkarte obwohl du "im Recht" warst.

Richtig ist, dass Mss Brainshaker erst mal gucken sollte, ob die Versicherung schlecht reagiert. Vielleicht läuft es ja so wie gewünscht. Wenn nicht, dann würde ich nicht lange fackeln, sondern fachkundige Hilfe holen.

S_hCe.lby xT.


77ergreis hat völlig Recht, wenn er sagt, dass die Anwaltskosten geteilt werden, wenn der Schaden nicht voll anerkannt werden.

Natürlich hat er das, steht auch genau so in meinem Link ;-)

Wobei es hier bei MrsBrainshaker doch ganz gut aussieht (mit dem was wir bisher wissen). Die Unfallverursacherin scheint keinen Ärger machen zu wollen

Sie war total einsichtig.

Also ich würde hier nicht den Teufel an die Wand malen.....

pveach"es68


Meine Tochter hatte vor kurzem auch einen Auffahrunfall.Das Auto wurde in die Werkstatt gebracht und die wiederum haben ihr einen Anwalt angeboten,der sie nichts kostet,da sie ja schuldlos war.Die Anwältin hat alles erledigt,den Schriftverkehr mit der Versicherung,die Kosten für Bus und Bahn zur arbeit wurden in Rechnung gestellt etc.Sie bekam zügig ihr Geld und wir hatten damit null zu tun.

MGrsBrain7shakxer01


Also der Vertreter von ihrer Versicherung meinte ich muss dann iwas unterschreiben dass den Arzt von seiner Schweigepflicht entbindet, muss ich dann trz von Arzt n Attest fordern oder macht das die Versicherung selber min Arzt aus?

wohitje magixc


Ganz ehrlich? Such dir einen Anwalt und lass den das erledigen.

Immern wen Versicherungen was unterschrieben haben wollen, wäre ich GANZ vorsichtig.

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