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Seit einem Jahr Hws-Syndrom das nicht mal annähernd verschwindet

DSenn[y(9x3 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen! :)

Als aller erstes muss ich sagen, dass ich froh bin das ich auf dieses Forum gestoßen bin.

Das könnte jetzt zwar ein wenig lang werden, aber ich fang einfach mal ganz von vorne an:

Ich heiße Dennis, bin 18 Jahre alt und mir ist seid einem Jahr bewusst, dass ich ein HWS-Syndrom habe. Ich hab seid Jahren ein klein wenig mit meiner Halswirbelsäule zu kämpfen, denn ich war dort immer ein klein wenig verspannt und manchmal sogar, wenn ich meinen Kopf nach links oder rechts bewegt habe, hat es geknackt an einer Seite. Ich habe mir nicht sehr viel dabei gedacht, nur das ich eben halt jemand bin der sich nicht viel und nicht gerne bewegt. Ich sitze eben oft am PC, habe viel damit gearbeitet, dadurch entstand mit der Zeit eine Fehlhaltung ( Das ich mit dem kopf ein klein wenig nach vorne neige, permanent ).

Dann im Mai 2011 fing es dann an. Ich saß in der Schule und bekam auf einmal richtige panikattaken. ich glaube nicht das mein herz total schnell angefangen hat zu schlagen, es war eher ein SEHR SEHR unruhiges gefühl, als hab ich das ZWINGENDE bedürfnis herumzulaufen und an die frische Luft zu gehen, ansonsten würd ich umkippen. Das war dann immer so 10 Minuten und dann wars wieder okay. Die 10 minuten bin ich dann meistens immer rausgegangen. Dann nach ein paar minuten fing das gleiche wieder an, der Lehrer hat mich anschließend nach Hause geschickt, am Tag darauf das gleiche, wieder nach Hause. Wurde dann vom Arzt bis zum rest der Woche krankgeschrieben und dann wars auch ok. Ab dann is das kein mal mehr vorgekommen so krass.

Dann als die Blütenpollenzeit angefangen hat, hab ich immer mehr das gefühl gehabt, als würde ich keine Luft mehr bekommen. In wirklichkeit hab ich aber einwandfrei Luft bekommen. Mein Hausarzt hat mir aber zur Sicherheit mal so ein Inhalierungsspray verschrieben, weil er wusste, dass ich mein ganzes Leben auch schon eine Allergie gegen Blütenstaub und Hausstaub hatte. Jedesmal wenn ich dachte ich bekomme keine Luft hab ich daran gezogen, gebracht hat es GARNIX. Daran hat man ja schon fast erkannt, dass ich es mir "nur" eingebildet habe.

SO und jetzt kommen wir zum eigentlich Problem (Wo ICH mir ziemlich sicher bin, dass es der Grund für mein momentanes empfinden ist). Gegen April war ich sehr oft bei nem Kumpel und hab mit ihm etwas Videospiele gespielt. Er hat kein Sofa oder so, deswegen haben wir uns auf sein Bett gelegt zum zocken. Meistens lag ich mit dem Bauch auf dem Bett, sodass ich mit dem Kopf in den nacken gehen musste, um hoch auf den TV gucken zu können. Das hat mir SEHR krasse verspannunge zugefügt und das knacken wurde EXTREM verschlimmert. Seitdem ist es so, dass ich jede paar Minuten das gefühl habe, ich müsste mit meinem Nacken knacken, damit es besser wird, denn es ist so ein befreiendes Gefühl. Dann eines Morgens ein paar Tage nachdem es angefangen hat so Extrem zu werden, fing dann mein eigentliches Problem an, was mich am meisten belastet-> Eine permanente Benommenheit und ein permanenter Druck am hinterkopf/obersten Nacken ist entstanden. Es fühlt sich an wie ein Mix aus Stark betrunken sein und wenns einem schwindelig ist. Als würde ich IMMER durch ein Glas durchschauen. Es ist nicht so, dass es am Tag mal schlimmer is oder mal nicht so schlimm, es ist IMMER gleich stark und der druck im Nacken ist unerträglich.

Ich habe direkt einen Termin beim Hausarzt gemacht und den gefragt was es denn so sein kann, der meinte das kann der auch nicht sagen, ich sollte zu einem Orthopäden gehen. Zack überweisung bekommen und Termin gemacht, paar monate gewartet. Ich hab dem Orthopäden dann alles geschildert wies mir geht und er hat etwas an meinem nacken rumgedrückt. Er meinte meine komplette schulter, mein ganzer hinterkopf und um den Ohren wäre es auch sehr verspannt. mein ganzer nacken wäre voller Blockaden. Er hat mich dann in den Schwitzkasten genommen und was weis ich noch für arten, um die Blockaden in meinem Nacken zu lösen, es hat SEHR oft geknackt. Er meinte jetzt muss eigentlich alles wieder gut werden. Ich war sehr skeptisch, weil es nicht anders geknackt hat und sich angefühlt hat, als ich die blockaden selber gelöst habe.

Eine Woche später war die Nachkontrolle, alle Blockaden wieder da gewesen, diesmal ist er auch an die obersten Wirbel drangegangen und hat da mal geknackt, ne Woche später wieder Nachkontrolle. Wieder war es wie vorher, hat also GARNIX gebracht. Dann anschließend hat man meinen Nacken geröntgt einmal von vorne und einmal von der Seite ( Hier die Links zu den Bildern:[[http://img607.imageshack.us/img607/7333/rntgenaufnahme2.jpg]] [[http://img207.imageshack.us/img207/4779/rntgenaufnahme1.jpg]] ). Daraufhin meinte der Orthopäde erst, okay sie haben HWS-Syndrom. Die obersten Wirbel würden die Nerven stören und das stört das komplette gleichgewicht des Körpers, es würden missempfindungen entstehen wie Benommenheit, hintzewallungen konzentrationsmangel müdigkeit und vieles anderes. Ich sollte es direkt behandeln lassen er wäre sich SEHR SEHR sicher, dass mindestens diese Benommenheit die ich habe vom Nacken kommen würde.

Ab dann fingen die Therapien an, die sogut wie garnichts gebracht hat (was mein empfinden verbessert ). Zuerst 6 Sitzungen wo ich auf so eine Streckbank musste, um meinen rücken zu strecken, danach eine Stromtherapie mit solchen Dioden, die an meinen Nacken befestigt werden und ich hatte so ein Teil in der Hand was aussah wie ein Gameboy^^ wo ich die Stärke des Stroms erhöhen konnte, ich habs immer so hoch gehabt wie ich konnte. Ich hab mich alles in allem nach den einzelnen Sitzungen entspannt gefühlt, war aber nach ner Stunde wieder alles beim alten. Dann hat der Orthopäde mich zum Physiotherapeuten geschickt und der hat mir übungen gezeigt um mein Hohlkreuz in den Griff zu kriegen und was für Sachen ich im Fitnessstudio benutzen könnte ums besser zu machen, und nach ein paar monaten hab ich mir auch wirklich eine bessere haltung angewöhnt und mein Hohlkreuz hat sich um EINIGES verbessert. Trotzdem im nacken absolut keine besserung. Dann bin ich zu ner Ostheopatin gegangen und die hat mir gesagt, dass mein Kiefer ein klein wenig schief steht, dass es ein typisches merkmal dafür ist, wenn irgendwas in den obersten Halswirbeln nicht in Ordnung ist. Sie hat mich anschließend an dem Kieferkelenk da massiert und um den Ohren und außerdem sagte sie, dass sogar auf meinem Bauch etwas verspannt ist. aber wirklich was anderes gemacht hat sie auch nicht. Diese Erkenntnis hat mich 60 euro gekostet -.-.

So, dann bin ich wieder zum Orthopäden zurückgegangen und der hat sichs nochmal angeschaut und rumgefühlt und gesagt das es ja sogar schlimmer geworden wäre, noch verspannter etc. Dann hat er es mit ner Akupunktur versucht. 15 Sitzungen, nur Nadeln im Kopf und nacken. Nach jeder einzelnen Sitzung hab ich mich gefühlt als würde ich nach Hause fliegen :D. Aber das war dann nach ein paar Stunden wieder weg... entspannt hab ich mich im Nacken dann nicht, es war halt nur ein gutes gefühl. ich bin dann zu einem Psychotherapeut gegangen weil ich absolut nicht mehr weiter wusste und der meinte dann ja es kann ja auch psychisch sein, versuchen kann man es ja mal. Weil so langsam hab ich davon auch noch richtige Stimmungsschwankungen bekommen und neige fast dazu depressiv zu werden, weil ich mein altes Leben zurück haben will. Es ist GARNICHTS mehr so wie früher. In der Schule gehts SEHR krass bergab weil ich mich sogut wie garnicht mehr konzentrieren kann weil alles schliert. Er hat mir Sertralin verschrieben, ein Anti Depressiva. Ich sollte es erstmal jeden morgen 25mg nehmen. dann nach nem Monat war ich wieder bei dem und er sagt ich soll die dosis erhöhen auf 50 mg. Das Zeug hat bei mir absolut garkeine Wirkung gezeigt, das einzige was positiv war, ich hab RICHTIG toll geschlafen. Ich war morgens immer SO ausgeschlafen, hab mich richtig gut gefühlt, vor allem entspannt. Sonst wache ich morgens immer auf und fluche vor mich hin^^. Aber die benommenheit war davon auch nicht weggegangen. Ich habe sie jetzt letzte Woche abgesetzt weil ich mir nach wie vor immer noch sicher bin, dass es nicht psychosomatisch ist.

Ich habe mich im Internet mal rumgelesen, dass der oberste Halswirbelknochen der Atlas ist, und der genau sowas verursacht, was ich habe, wenn der irgendwie schief sitzt. Aber der Orthopäde und der Physiotherapeut meinte nee der sitzt nicht schief etc. ... Vielleicht war ich auch einfach nur beim falschen Orthopäden, deswegen hab ich jetzt mal nen Termin bei nem anderen Orthopäden gemacht, mal sehen was der sagt. Versuchen kann man es ja mal :(

Meine Frage an euch, wäre ob es wirklich sinnvoll ist einen anderen Orthopäden aufzusuchen? Oder gibts spezielle Therapien die man da anwenden kann die auch bei meinen Symptomen genau weiterhelfen? Das Problem ist nur immer, dass einige Therapien EXTREM teuer sind... :((

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand antworten könnte. Ich weis, so etwas online zu sagen ist nicht immer leicht. Genau aus diesem Grund hab ich soviel geschrieben und die Bilder gepostet. Das schlimme ist, jedem den ich das erzähle hällt mich für total bescheuert und das ich mich nicht so anstellen soll, wenn diejenigen einfach wissen würden wie ich mich fühle, dann würden sie ganz schnell sowas zurücknehmen :(

Ich bedanke mehr vielmals, dass ihr das ganze durchgelesen habt! Ich weis echt nicht mehr weiter. Ich war noch nie an so einem Tiefpunkt wie momentan!

mfg

Dennis H.

Antworten
_}Par-vatix_


Ich kann dir nur raten: Bewege dich so oft es geht! Treibe Sport! Mindestens 4x die Woche für ca. 45-60 min solltest du etwas für deinen Rücken tun! Mach Rückengymnastik, dehne dich regelmäßig und kräftige deine Muskeln. Es gibt auch spezielle Übungen um den Nacken zu kräftigen, es wird nur oft vernachlässigt.

Dhennyx93


Hallo, _Parvati_! :)

Danke für den Tip! Ich besuche seit August letztes jahr ein Fitnesscenter 4 mal die Woche und mache genau das. Ich kann alles viel besser dehnen mittlerweile und Meine Hohlkreuz konnte ich durch diese Übungen auch in den Griff bekommen.

Nur leider egal wie sehr sich meine nackenmuskulatur noch stärkt, es wird kein fünkchen besser =(

SttelYl`a280


Fitnessübungen im Studio haben mir bei der Halswirbelsäulenproblematik nicht geholfen sondern das Problem eher verschlimmert. Du musst die Tiefenmuskulatur trainieren, nicht die oberflächlichen großen Muskelgruppen.

Du solltest lieber spezielle Gymnastik-Übungen machen (im Zweifelsfall einen anderen Physiotherapeuten aufsuchen und zeigen lassen) und lockeren Ausdauersport zum Entspannen (also z.B. Nordic-Walking, Radfahren, Inliner-fahren, Schwimmen etc.). Ich mache ein spezielles Yoga-Programm für Rücken-Schulter und Nacken.

Bei mir hat der Besuch bei der Osteopathin das Problem gelöst. Ich war drei Mal dort und seither habe ich kaum Probleme mehr (also nur, wenn ich ständig rumsitze und mein Sportprogramm vernachlässige). Ein einziger Besuch kann da aber nicht viel ausrichten.

Dann musst du bei deinen Computer- und Fernseh-Aktivitäten auf eine gute und entspannte Haltung achten. Also die Haltungen, die Probleme verursachen musst du vermeiden, sonst wirst du das Problem nie in den Griff bekommen.

Deine Matratze sollte so sein, dass deine Schultern und dein Becken einsinken. Wenn du auf der Seite liegst, sollte deine Wirbelsäule eine gerade Linie bilden. Ggf. musst du das mit einem guten Kissen unterstützen oder den Lattenrost anders einstellen. Auf dem Bauch schlafen ist bei HWS-Problemen schlecht, Seiten- oder Rückenlage sind besser.

bdioDstaxr


Hallo Dennis,

ich habe genau die gleichen Probleme wie Du gehabt.

Habe alles wie Massagen, Osteopathie, Akupunktur und KG

ausprobiert.

Letztendlich hat mir Yoga geholfen. Seit ich damit angefangen

habe bin ich Beschwerdefrei.

Gruß u. gute Besserung

Bio

Avlgmandser


Hallo Danny,

Ich hab so ziemlich exakt das selbe Problem wie Du, was die Symptome und auch die Vorgehensweise der Ärzte betrifft. Hab auch immer das Gefühl als müsste ich mit dem Nacken knacken, nur leider funktioniert das bei mir nicht ;-) ICh hab das Theater nun schon 4 Jahre, und bin auch felsenfest davon überzeugt das der mist vom Rücken-HWS kommt. Aber was ich garnicht teilen will ist, dass der Auslöser eine schwache Nackenmuskulatur ist. Diese entsteht meiner Meinung nach erst duch das Problem wegen Schonhaltung und Vermeidungsverhalten. Meiner Meinung nach ist das Problem ganz einfach die totale Verspannung der Muskulatur. Wenn ich mir die ganzen Threads durchlese von leuten die unter den o.g. Symptomen leiden, kommt eines immer vor: Verspannungen. Das ist für mich der Punkt an dem es anzusetzten gilt. Ich halte garnix davon das ganze auf psychisch zu schieben, aber irgendwas versetzt die Muskulatur in Dauerverspannung und die gilt es zu lösen. Bei mir liegt die Verspannung wohl an dem ständigen Druck den ich mir selbst zumute, ich habe es einfach verlernt abzuschalten und das ist chronisch geworden. Dadurch dauerverspannung ->Rückenbeschwerden jeglicher Art-> Meidungsverhalten = Teufelskreis.

Hast du irgendetwas, dass dich zumindest unterbewusst auf dauerstrom stellen könnte?

Ich würde auf einrencken oder extra Muskeltraining deswegen pfeifen, sondern einfach Möglichkeiten erlernen zu Entspannen(Yoga, progressive Muskelentspannung etc), ist nicht einfach , ich hasse das, vorallem weil das einfach langweilig ist, gehe auch lieber kicken, aber ist wohl das einzigste was langfristig hilft um das ruder herumzureissen...

Gruß Almander

Waode.houxse


Wenn ich die extreme Steilstellung deiner HWS sehe, wäre die Psyche auch das letzte, woran ich denken würde. Ein Gang zu einem versierteren Orthopäden, am besten einem Wirbelsäulenspezialisten, kann sicher nicht schaden. Dass dein jetziger an der HWS manipuliert hat, BEVOR er Röntgenbiler angefertigt hat, spricht m.E. auch nicht wirklich für ihn. Da du von einem Hohlkreuz schreibst und die HWS mir auch leicht skoliotisch erscheint, wären Ganz-Wirbelsäulenaufnahmen nicht uninteressant, um ein Gesamtbild von der Statik und möglichen weiteren Formabweichungen deiner Wirbelsäule zu gewinnen.

H]anseNline


Hallo Denny,

drei wichtige Hinweise kann ich dir geben:

1. Knacke NIE WIEDER absichtlich! Damit machst du alles nur noch schlimmer – du löst damit nicht die Blockaden, auch wenn es sich im ersten Moment so anfühlen mag!

2. Statt dessen: Entspanne dich. Nimm keine Schonhaltung ein. Entwickle ein Bewußtsein dafür, welche Haltungen und Bewegungen deine Probleme verstärken, und meide diese (z.B. lege nicht den Kopf in den Nacken; wenn es unvermeidlich ist, um etwas zu sehen, was hoch oben ist, kannst du den Kopf mit der Hand im Nacken abstützen. Der Kopf wiegt ca. 9 KG, das ist zu viel für die Halswirbelsäule.)

3. Erwarte keine Wunder. Du wirst es NICHT erleben, daß ein Orthopäde, ein Physiotherapeut oder eine Osteopathin dich nur ein einziges Mal behandelt bzw. du ein Medikament nur ein paar Tage nimmst und danach ist alles wieder gut. Habe Geduld. Und freue dich, wenn dir z.B. eine Physiotherapiesitzung ein paar Stunden Erleichterung bringt.

Der Gedanke "das MUSS jetzt aber helfen, nun MUSS ich wieder gesund werden" trägt mit dazu bei, daß du dich verspannst. (Vor allem, wenn du dann vielleicht auch noch "zur Probe" hin- und herruckelst, knackst usw.). Entspann dich. Das Leben geht weiter, auch MIT diesem Problem. Ich weiß, wovon ich rede.

A+lma+ndexr


Hi Wodehouse,

Hier auch mal ein Bild von meiner HWS: [[http://imageshack.us/photo/my-images/684/hwsy.jpg/]] würdest du die ebenso als extrem bezeichenen? War deswegen auch schon bei 4 Orthopäden, 5 Physiotherpeuten und einem Osteophaten, irgendwie hatte keiner das glückliche Händchen oder ne Idee wie die wieder "unsteif" wird ??? Lws - Bandscheibenvorfälle wurden neben Skoliose der Wirbelsäule und Beckenschiefstand diagnostiziert, nur egal welche Therapie ich gemacht habe gabs nicht den Anzsatz einer Besserung, wenn dann nur kurzzeitig. Wo würdest du in dem Fall "neu Ansetzen" ?

Danke,

Gruß Almander

WQo7dehouxse


MRT-Aufnahmen, die ja im Liegen gemacht werden, kann man mit Röntgenbildern im Stehen nicht vergleichen. Bei dir sieht man sogar im Liegen noch eine Lordosierung der HWS, bei Denny ist davon (im Stehen) nichts mehr zu sehen, ganz im Gegenteil schaut seine HWS fast ein wenig kyphosiert aus.

Viele Orthopäden sehen nicht das Gesamtbild einer Wirbelsäule, dabei wäre genau das so wichtig. Wer weiß, ob die Ursache für deine Beschwerden nicht ganz woanders zu suchen ist? Mehr kann ich als Laie leider auch nicht raten.

Dlennxy93


Danke, für die vielen Antworten! :)

Ich bin mir auch ganz sicher, dass es nicht psychosomatisch ist, denn es fühlt sich einfach sehr so an, dass all diese beschwerden vom nacken kommen, dieser permanente Druck, diese schmerzen.

Ich denke auch, dass knacken dabei absolut nichts bringt, man merkt es ja das ein paar minuten später man wieder knacken kann, dass schädigt dann warscheinlich die Knochen nur noch mehr, von daher...

Genau das hat der Orthopäde auch gesagt, dass ich eine ziemlich gerade Wirbelsäule hätte. Hört sich für den ersten moment so an als wär das was gutes^^... da wäre ich mir aber nicht so sicher. Ich hab jetzt nicht SO viel ahnung von sowas, aber ich denke es ist nicht so gut wenn die Wirbelsäule so gerade ist. Kann das wirklich davon kommen, dass man Jahrelang eine falsche Haltung eingehalten hat? ( Am Pc im Bürostuhl sitzen, etc. )

Okay NOCH habe ich keinen Termin beim Orthopäden aber mir wurde jemand empfohlen, der ziemlich gut ist, nicht weit weg von mir seine Praxis hat und bei schlimmeren Fällen eine ausnahme macht und einen nach ein paar Tagen schon dran nimmt mit dem Termin, versuchen kann man es ja mal. Mal schauen ob der genau das gleiche sagt wie mein vorheriger Orthopäde.

Ruosex4


Hallo Denny93,

durch diese falsche Haltung über längere Zeit hast Du einige Muskeln überlastet. Du kannst sie auch selber massieren, Du mußt nach schmerzhaften Punkten suchen und jeden mehrmals täglich 10-20 Sek. massieren. Den sog. Sternocleidomastoideus (Kopfwender) kann man massieren, indem man ihn zwischen Fingern und Daumen knetet, die anderen, indem man Massagestriche mit den Fingern ausführt. Vielleicht kann Dich ja z.B. auch Deine Mutter massieren.

Ich sende Dir einen Link, klicke erst auf back view, dann auf den Kopf und auf den Nacken, da stehen dann verschieden Muskeln. Klicke jeden an, die Kreuze kann man extra anklicken, dann sieht man das Schmerz-,bzw. Symptomenmuster. Beim Sternocleido bedeuten die roten Bereiche auch z.B. Benommenheit, wie es bei Dir ja auch der Fall ist. Die schmerzhaften Punkte werden mit der Zeit deaktiviert, die Muskeln entspannen sich und die Beschwerden vergehen.

[[http://triggerpointmaps.com/tp_finder.html]]

Hier noch ein interessanter Link zum Lesen

[[http://www.koerpertherapie-zentrum.de/behandelbare-beschwerden/nacken/funktionsweise.html]]

Dhennyx93


Danke Rose4 für diese nützliche Antwort! :)

Ich habe schon gehört, dass es bei vielen geholfen hat, mit diesem selber massieren, ich war jedoch etwas skeptisch weil viele immer sagen "Man kann sich doch nicht selbst massieren, geht doch garnicht!..."

Aber ich werd mir das auf jedenfall durchlesen und es mal versuchen! :) Danke!

D%enn.y93


Soo...

Hiermit wollte ich meinen Status mal aktualisieren, was mein empfinden angeht! :)

Ich habe für den 07.05. einen Termin beim Orthopäden bekommen ( nachdem ich gesagt hab, dass es für mich SEHR dringend ist, ansonsten hätte es noch länger gedauert ). Aber es wird einfach immer schlimmer und ich möchte keinen Tag mehr damit verbringen auf irgend nen Termin zu warten, also hab ich noch etwas gegoogelt und das Medikament "Tetrazepam" gefunden. Es ist anscheinend ein sehr bekanntes Medikament, weil sehr viele Erfahrungsberichte darüber online gestellt wurden.

Man liest sehr viel negatives darüber was Nebenwirkungen betrifft. Meines erachtens nach, kann man aber darüber hinwegsehen wenn man ebenfalls sieht, was diese Tabletten für eine hohe Wirkung haben, schon bei einer relativ niedrigen Dosierung. Ich bin also gestern morgen direkt zur Hausärztin gegangen und habe sie nach einem Muskelentspannenden Mittel gefragt, dass ich eben schon viel im Internet darüber gelesen habe und das es ziemlich gute gibt. Ich musste garnicht aussprechen, da hat sie schon "Tetrazepam" genannt :D.

Sie meinte, dass sie es mir beim letzten Besuch eigentlich schon verschreiben wollte, aber sie wollte andere Therapien abwarten. Da bisher bei mir jedoch keine Sanfte "einrenkungs" oder "Strom" Therapie geholfen hat, wollten wir es jetzt mal damit versuchen. Also hat sie mir "Tetrazepam AL 50mg" verschrieben. Ich sollte mit einer halben Tablette anfangen ( 25mg ) und jenachdem was das fürne Wirkung zeigt, auf eine ganze erhöhen ( 50mg ). Ich sollte sie Abends einnehmen, weil sie sehr müde machen.

Also hab ich gestern Abend meine 1. halbe Tetrazepam eingenommen 1 Stunde vorm schlafen gehen, und ich konnte dadurch sehr gut einschlafen und auch durchschlafen. Davor hatte ich zwar keine Probleme einzuschlafen oder so, aber es hat sich sehr entspannt und leicht angefühlt, als ich da im Bett lag. Als ich heute morgen aufgewacht bin habe ich mich relativ gut gefühlt, sehr entspannt, aber noch sehr müde. Und die Entspannung und müdigkeit ist bis jetzt den ganzen Tag angehalten. Meine Starken Verspannungen Hauptsächlich im Nacken haben sich wesentlich verbessert! Es knackt auch weniger!! Jetzt sinds meistens nur noch kleine knackser, davor immer richtig laute geräusche ( Wie ein Knochenbruch! xD ). Der krasse Druck im Hinterkopf und über den Ohren ist leider nur minimal besser geworden, noch DEUTLICH zu spüren... jedoch kann man von EINER einnahme dieser Tablette keine Wunder erwarten, sie hat allerdings bisher gute Dienste geleistet.

Man soll ja nicht jeden Tag eine nehmen, die Ärztin meinte 3 tage hintereinander und dann eine Pause, damit keine große Sucht danach entsteht. Mir ist klar, dass durch diese Tabletten die Ursache des Schmerzes, und Verspanntheit nicht bekämpft wird, aber wie soll sie DANN bekämpft werden? Ich habe Monatelang Sport gemacht, übungen zur verbesserung des Nackens und der Haltung, nix hat geholfen! Ich hab mittlerweile eine gute haltung, sitze nicht mehr mega gekrümmt am PC, aber die Verspannung und vor allem die Benommenheit ( Worums mir EIGENTLICH geht ) ist eben noch nicht weg gegangen.

Ich denke es ist aber ein guter Anfang, dass sich so langsam mal alles entspannt, weil wenn im Nacken wirklich permanent seid 1 Jahr ALLES verspannt war, und dadurch einiges geschädigt wurde, was Knochen und nerven betrifft, sollte sich dadurch endlich die Regeneration einschalten, oder seh ich das falsch?

Wie seht ihr das? Zu dem Orthopäden geh ich natürlich dann!

Sollte ich auf eine ganze Tablette aufrunden aufgrund dessen, weil im hinterkopf immer noch dieser Druck ist? es ist ja auch noch etwas im nacken verspannt bzw schmerzt, aber eben wesentlich weniger als sonst!

Danke das ihr euch das durchlest :)

MFG

Dennis!

RCosxe4


Hier ein interessanter Link über Nackenprobleme

[[http://www.koerpertherapie-zentrum.de/downloads/PDF_Deutsch/Nackenschmerzen.pdf?format=raw]]

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