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Lendenwirbelbruch mit 83 Jahren

Cworn6eliax59 hat die Diskussion gestartet


Ich habe gerade eine Nachricht bekommen, und mir geht es irgendwie gar nicht gut. Mir ist auf einmal richtig schlecht.

Meine Mutter, 83 Jahre alt, ist heute in ihrem Haus auf Fliesenboden gestürzt. Sie ist bereits im Krankenhaus. Dort ist erstmal beim Röntgen und CT nichts aufgefallen, erst beim MRT wurde ein Lendenwirbelbruch sichtbar. Sie hatte vorher schon Probleme in dem Bereich, verschobene Wirbel, die ihr manchmal ziemliche Schmerzen verursachten, aber damit war sie in Behandlung, das war einigermaßen unter Kontrolle. Genauere Infos habe ich noch nicht, da ich noch nicht mit den Ärzten habe sprechen können.

Jetzt meine Frage: wie werden solche Lendenwirbelbrüche behandelt? Wie lange muß sie fest liegen? Bei einer 83-jährigen kann ich nicht davon ausgehen, daß wir sie nach einer längeren Liegezeit noch mobilisiert bekommen... und wie das ausgeht, das kann jeder sich denken. Gibt es operative Möglichkeiten, das zu behandeln?

Ich erinnere mich noch gut, wie das bei meiner Oma, ungefähr im selben Alter damals, nach einem Oberschenkelhalsbruch ausgegangen ist. Sie wurde zwar nach der OP umgehend wieder auf die Beine gestellt, aber sie ist nie wieder richtig mobil gewesen. Ein halbes Jahr später war sie dann ein Pflegefall, noch ein halbes Jahr mußten wir Abschied von ihr nehmen... ich möchte das mit meiner Mutter so nicht erleben!

Antworten
lIunar[ocktC.


Ich kann dir zu den Lendenwirbelbruch leider nicht viel sagen.

Jedoch hat sich meine Oma letzten Jahr mit 90 Jahren den Oberschenkel gebrochen. Wir haben auch schon mit dem schlimmesten gerechnet. Angefangen von der Narkose bis hin zur späteren Mobilität und das ihr "Wille" nicht groß genug ist. Und heute ist sie top fit macht immer noch fast ihren Haushalt alleine und alles. Mit 91 Jahren :)z

Ich wünsche deiner Mama gute Besserung und sie schafft das @:) :)*

POiMa+0509


Ich würde mir da jetzt nicht so viele Gedanken machen.

Ich glaube nicht, daß die Liegezeit so lange ist, daß sie deswegen nicht mehr zu mobilisieren ist. Außer sie ist da jetzt schon eingeschränkt.

Alles Gute für euch.

Chorne[lixa59


Danke für eure guten Wünsche!

Meine Mutter ist schon ziemlich gebrechlich. Herzschwäche (frag mich nicht nach der genauer Bezeichnung), Osteoporose, Wirbelsäulenverkrümmung, allergische Probleme, obendrauf noch eine Depression, die allerdings medikamentös unter Kontrolle ist... alles was man sich vorstellen kann. Wir versuchen ihr zu ermöglichen, daß sie so lange es irgend geht, in ihren eigenen vier Wänden bleiben kann. Pflegedienst für bestimmte Sachen, die sie alleine nicht mehr gut kann, Hausnotruf, Treppenlift vom Keller bis in den 1. Stock, Einkaufs- und Fahrdienst, Essensversorgung, Schriftkram, den wir ihr abnehmen, alles was nur möglich ist.

Ich habe jetzt die große Angst, daß sie eben doch aufgrund einer langen Liegezeit zum Pflegefall wird. Hat nicht jemand Erfahrung mit Operationen auf dem Gebiet?

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