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Bone Bruise der lateralen Tibiamethaphyse

mCa0trixum hat die Diskussion gestartet


Ich habe seit einigen Jahren Probleme mit dem rechten Knie. Insbesondere wenn ich Jogge sind nach ca. 15 Minuten die Schmerzen so stark, dass ich kaum noch weiter laufen kann. Im normalen Alltag habe ich auch immer wieder Probleme mit Schmerzen, wenn ich lange stehe oder längere Strecken mit dem Auto fahre. Deshalb war ich vor ca. 2 Jahren beim Orthopäden, der ein MRT angeordnet hat. Seine anschließende Diagnose: Menikusschaden. Seiner Meinung nach sollte man das in meinem Alter (heute 26) noch nicht operieren, also habe ich eine Bandage verschrieben bekommen, die ich beim Sport tragen sollte. Nachdem vor kurzen aus verschiedenen Ecken gehört habe, man solle einen solchen Schaden möglichst früh operieren, wollte ich mir die Meinung eines anderen Arztes einholen. Der neue Arzt hat mich erstmal ein neues MRT machen lassen und sowohl der Arzt beim MRT als auch mein Orthopäde sind der Meinung, mein Meniskus sei völlig in Takt und ich hätte einen "Bone Bruise der lateralen Tibiamethaphyse". Mein Facharzt hat mir dann die Behandlung durch Hyperbare Sauerstofftherapie angeraten, die jedoch in der Regel nicht von der gesetzlichen Kasse übernommen wird. Heute hatte ich einen Termin bei einem entsprechenden Arzt und für mich kam der Schock: Der Arzt hat sich wirklich viel Zeit genommen und mir alles im Detail erklärt. Wenn ich mein Knie nicht behandeln lasse, brauche ich in absehbarer Zeit einen Knochenersatz, in meinem Alter natürlich der absolute Horror. Therapiemöglichkeit sind neben der Sauerstofftherapie Entlastungbohrungen, das ist natürlich mit einer OP verbunden und garantiert auch keine Verbesserung. Laut Aussage des Arztes hat er bei meinem Krankheitsbild mit der hyperbaren Sauerstofftherapie eine fast 100% Heilungschance (insbesondere in meinem Alter), in den letzten 14 Jahren hätte er keinen Rückfall eines Patienten gehabt. Der Kackpunkt: 20 Behandlungen mit einer Dauer von 2,5 Stunden á ca. 230€, also fast 5000€ die auf mich zukommen würden. Da ist mir natürlich erstmal die Kinnlade runtergefallen. Jetzt habe ich mich ein bisschen über die Therapie informiert und gelesen, dass die Wirksamkeit der Behandlung nicht anerkannt ist. Jetzt stehe ich als Laie natürlich vor der Frage, was soll ich tun?

Antworten
E<h0emaliger Nuutzer f(#3z257o31x)


Ein Bone Bruise verschwindet mit Entlastung und Schonung in den allermeisten Fällen auch von alleine.

Ich behaupte mal der Arzt möchte gerne Geld verdienen.

Was den Mensiksuschaden betrifft, so kommt es auf den Schaden an, wie groß, wo, hat er Kontakt zum Außenrand ....

E^hemaliger} NutzeCr (#3/25731x)


Wenn ich mein Knie nicht behandeln lasse, brauche ich in absehbarer Zeit einen Knochenersatz, in meinem Alter natürlich der absolute Horror. Therapiemöglichkeit sind neben der Sauerstofftherapie Entlastungbohrungen, das ist natürlich mit einer OP verbunden und garantiert auch keine Verbesserung.

Erst mal totaler Mist und zweitens war das wohl eher ein Verkaufsgespräch als eine medizinische Beratung. Such dir mal andere Ärzte ...

h:eli7x poUmatixa


Wenn ich mein Knie nicht behandeln lasse, brauche ich in absehbarer Zeit einen Knochenersatz,

In Bezug auf mein Bone Bruise hat das bisher kein Arzt gemeint. :|N

EVhema!liger CN_utzer =(#325x731)


Sowas entsteht ja auch in den meisten Fällen bei Verletungen durch drauffallen, verdrehen etc. Dann dürften ganz viele Menschen einen "Knochenersatz" brauchen.

Davon mal ab würde es mich nicht wundern wenn diese beiden oben genannten Ärzte zusammen arbeiten, der eine dreht einem erst die Hyperbare Sauerstofftherapie für teuer Geld an und wenn die dann erstaunlicherweise nicht hilft geht dann andere hin und macht eine OP ...

Ist noch eine nette Verdienstmöglichkeit dank IGEL Leitstungen ]:D

mxatr'ixum


Schon mal vielen Dank für die Antworten. Was die Belastung angeht: Ich habe nach der ersten Diagnose (Meniskusschaden) das Knie ca. ein halbes Jahr lang nicht stark belastet, was leider nicht geholfen hat.

Hier nochmal die gesamte Diagnose:

Befund:

Kein Nachweis eines Meniskusrisses, Bandapparat intakt.

Mäßige lateralisierte Patella mit kräftigem lateralen Retinaculum.

Kein Nachweis eines retropatellaren und femorotibialen Knorpelschadens. Bone bruise an der literalen Tibiametaphyse.

Minimaler Gelenkerguss.

Beurteilung:

Bone bruise der lateralen Tibiametaphyse, Trauma? Kein Nachweis einer Meniskusläsion, geringer Gelenkerguss, Bandapparat und Knorpelbezug intakt.

E4hemalisger N0ut?zer' (#3257.31)


Kein sonderlich tragischer Befund, sowas veschwindet meist von alleine.

Man hätte auch einfach mit Krücken entlasten können ...

Wurde mal ein aktuelles MRT gemacht?

Das scheint ja eins von vor 2 Jahren zu sein ...

m3atr/ium


Ja, es wurde ein aktuelles MRT gemacht. Der Arzt zu dem ich vor kurzem gegangen bin, hat mich erstmal zum MRT geschickt. Anhand der neuen Aufnahmen wurde auf der Bone-Bruise-Befund gestellt.

EMhe8malibge,r Nutzer (#3x25731)


Na ja da muss man nicht direkt operieren. Ich würde mal zu einem Kniespezialsten gehen ...

m4atrixum


Kann mir jemand einen Kniespezialisten im Rhein-Main-Gebiet empfehlen?

m,atrrixum


Wirklich niemand, der einen Kniespezialisten im Rhein-Main-Gebiet empfehlen kann?

E-hemalTigeOr kNutz.er (b#3257s3x1)


Sorry nicht mein Wohngebiet.

Aber vielleicht hilft dir das hier weiter

[[http://www.arthro-clinic.de/files/Focus_Aerzteliste_2010.pdf]]

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