» »

Hws: Bandscheibenvorwölbung und Streckfehlstellung

hFosnenmxatz hat die Diskussion gestartet


Hallo,

durch einen Unfall April 2012 (Schleudertrauma durch heftigen Stoß) habe ich eine Steilstellung der HWS sowie 2 "diskrete" Bandscheibenvorwölbungen. Für die Ärzte nicht der Rede wert; kein Herr Doktor hat dazu mal was gesagt. Viel schlimmer, laut Arzt: "unerklärliche" Schmerzen, psychosomatisch, habe eben Hartspann durch falsche Muskelbelastung und Stress. Woher das Knirschen bei Kopfdrehung links kommt, weiß keiner.

Hatte dann manuelle Therapie, was auch sehr half. Leider sind die Beschwerden auch nach 3 Monaten noch zu 20% erhalten trotz Ibuprofen und Antidepressivum. 5 verschiedene Ärzte haben zu Anfang an mir rumgefummelt und jeder hält andere Medikamente für mich für am besten. Zur Zeit nehme ich die Verschreibungen meiner Psychiaterin ein. (bin durch das Durcheinander und die Schmerzen ziemlich "fertig", habe Job und Wohnung verloren; dazu habe ich noch Kieferschmerzen bekommen, auch noch eine akute Yersinose und muss zur Koni – alles auf einmal >:( ).

Gestern hab ich nochmal meinen MRT Befund genau gelesen und mich dann im Netz schlau gemacht. Die Vorwölbung ist wohl ein noch nicht "fertiger" Bandscheibenvorfall, kann aber wieder zurück gehen. Wie stark die Vorwölbung ist, hat nichts mit der Intensität der Schmerzen zu tun.

Hat jemand Erfahrung damit und Lust sich mit mir auszutauschen? Würde mich sehr freuen!

Antworten
E'hemaligera Nut{zer X(#325,731x)


Ich habe auch zwei Vorwölbungen, allerdings in der LWS. Was sind denn genau deine Beschwerden?

h|osen"matxz


Ich habe extremen Hartspann auf den Schultern. Verspannungen im Nacken, Kiefer und im oberen Bereich des Rücken. Die Rechte Koerperseite ist "frei". Links hab ich ein Knirschen beim Kopfdrehen und es geht auch nicht so leicht wie nach rechts.

War schon zig mal bei der Physio und habe vom Zahnarzt eine Entspannungsschiene.

E_hemoaligegr Nutzer X(d#325731x)


Machst du Sport?

h]osDen5maxtz


Nein. Kurz bevor ich den Unfall hatte, wollte ich mir ein Rad kaufen, im Fitnesstudio anmelden, mit einer Kollegin wandern gehen.

Der Unfall und die immensen Schmerzen ... hat mir dann einen Strich durch die Rechnung gemacht.

ich weiß, dass ich jetzt zumindest KG machen muss um die Muskeln an Hals und Ruecken aufzubauen. das kommt jetzt, wenn ich meine Unerleibs OP hinter mich gebracht habe.

Efhermaliger NCutz%er (#325x731)


Du musst bei Wirbelsäulen Sachen immer aktiv werden, KG und die Übungen und Sport wäre auch wichtig, schwimmen, Nordic Walking ... sonst wirst du immer wieder mit den Verspannungen zu tun haben.

Und wenn die Schmerzen weg sind musst du die KG Übungen immer weiter machen, sonst kommt es wieder.

nyanc(hxen


Vor allem musst du aktiv werden. Physiotherapeuten sind auch nur durch die Krankenkasse gesponsort. Frag nach einem Eigenübungsprogramm.

Lass dir einen Antrag für Rehasport geben, such dir eine gute Einrichtung dafür. Da kannst du sogar oft erstmal ein Probetraining umsonst mitmachen. Mit einem kleinen Beitrag zusätzlich kannst du noch andere Kurse besuchen und/oder Gerätetraining mitmachen. Du hast eine Kombi aus allem.

Mein Trainer beim Rehasport ist Physiotherapeut. Wenn ich fragen habe wegen irgendwelchen komplexen Problemen, gehe ich nach der Gymnastik zu ihm und er gibt mir dann gute Tips. Letztens hatte ich bei ihm Physiotherapie wegen meiner HWS. So nu weiß er wegen der HWS bei mir bescheid und kann dann in der Gruppengymnastik näher drauf eingehen.

h=osenmxatz


ja das mit dem Sport muss ich irgendwie organisieren. mir waechst leider zur Zeit alles über den Kopf. jetzt muss ich erstmal die koni hinter mich bringen. danach moechte ich gern in die psychatrie gehen. das muss sein, ich habe mittlere Depressionen. ich weiß nicht ob die dort sportgruppen haben für mein Problem ... ich bin zz bei meinen Eltern und meine Mutter organisiert alles für mich. ich selbst bin wie gelähmt und schaffe das nicht.

ich habe zz mehrere Baustellen und das macht es mir schwer. ich bin euch fuer eure Tipps dankbar. nur wie ich Sie umsetze ist mir noch unklar.

Eeh8emaliguer NuUtzer N(#325731x)


Du weißt aber schon das psychische Probleme solche Muskulären Probleme auch durchaus verstärken bzw. erhalten kann?

Vielleicht ist dein Problem auch nicht die HWS an sich sondern die Psyche. Dann sollte es nach eienr erfolgreichen Therapie besser werden.

Ich denke aber doch schon mal das auch in der Psychiatrie Bewegungsangebote bestehen werden.

hmosenmJaetxz


Nein an sich ist tatsächlich meine HWS das ursächliche Problem. Meine Beschwerden wurden immer schlimmer, weil sich muskulär alles "verzog". Ich hatte Schmerzen wie bei einem BSV obwohl es nur eine BSW ist.

Nachdem ich länger krank war, hatte ich dann Angst um meine Arbeitsstelle, meine Wohnung, meine Finanzen. Ich war alleine etwas ausserhalb von München und war körperlich zu fast nichts fähig. (das kam dann auch genau so, wie ich es befürchtet hatte). Ich hatte immer gehofft, dass es schnell wieder weg geht. Wäsche aufhängen, einkaufen. Dinge tragen war garnicht möglich.

Ich wusste auch nicht so richtig was es ist. Der MRT Befund wurde laut Neurologe so interpretiert, dass die Streckfehlhaltung und die Protrusionen "altersgerechte" Abnutzungserscheinungen sind. Das hab ich halt dann geglaubt. Jeder Arzt (HA; Orth. Neuro) fand seinen Muskelrelaxer und seine Schmerzmittel am geeignetsten. Da kommt man sich dann auch veralbert vor.

Zur Zeit wohne ich bei meinen Eltern und bin nur beim Psychiater in Behandlung. (bis vor kurzem auch Physiotherapie). Ich muss mir nach der OP dann auch wieder einen Orthopäde besser vllt. einen Neurochirurg und/oder Schmerztherapeuten raussuchen.

Es ist sehr schwer alles gleichzeitig zu tun. Das geht leider nicht. Die Koni hab ich am Donnerstag, da kann ich ja jetzt nicht wieder eine Physio anfangen und mich bei anderen Ärzten rumschleppen.

h+oswenWmiatxz


Jetzt hab ich ganz vergessen: nachdem ich dann von den Ärzten mich allein gelassen fühlte und keine Genesung erfuhr UND ich Angst hatte, dass Job, Wohnung usw weg sind (und das in meinem Zustand) ... da gings dann los, dass ich merkte, dass ich es psychisch nicht mehr packe.

Ich denke, das würde jedem so gehen.

EYhemalHiger Nut9zerC (#32x5731)


Nein an sich ist tatsächlich meine HWS das ursächliche Problem. Meine Beschwerden wurden immer schlimmer, weil sich muskulär alles "verzog"

Stress ist aber oft Auslöser von starken Verspannungen im kompletten Rückenbereich. Daher kann das durchaus mit verantwortlich sein. Nicht umsonst ist bei multimodaler Schmerztherapie für den Rücken auch immer Psychotherapie mit dabei ;-)

Nachdem ich länger krank war, hatte ich dann Angst um meine Arbeitsstelle, meine Wohnung, meine Finanzen

Ja weil Angst wieder Stress ist und Stress Verspannungen verstärkt.

Der MRT Befund wurde laut Neurologe so interpretiert, dass die Streckfehlhaltung und die Protrusionen "altersgerechte" Abnutzungserscheinungen sind

Auch Protrusionen gehen immer mit Muskelverspannungen einher. Und eine Protrusion kann, muss aber keiner Schmerzen machen.

Aber das ist jetzt eh müßig, solange du nicht selber aktiv wirst, wird sich an deiner Situation nichts ändern.

Bei Rückenproblemen kann man nicht zum Arzt gehen wie bei bei einem Schnitt in den Finger und sagen mach mal Doktor. Beim Rücken liegt die Verantwortung bei einem selber. Und sich 2x wöchentlich bei der Physiotherapie bespaßen zu lassen ist da nicht Zielführend. Jeden Tag Übungen und Sport, sonst wird das nichts.

h`ose?nmatxz


Ja, aber ich hatte einen Unfall mit schleudertrauma und keinen Stress zu der Zeit. die hws hat sich durch das Trauma steil gestellt. sogar in die andere Richtung noch mit durchgebogen. und die bandscheibenvorwoelbungen dazu.

natürlich muss ich selbst aktiv werden. das geht aber zur Zeit nicht, da ich erstmal die koni hinter mich bringen muss.

rueckenschmerz kann man durch Stress und falsche Haltung bekommen. ich habe aber Nackenbeschwerden. und in der physio hab ich mich nicht bespassen lassen sondern die nette Dame hat erstmal einiges an hartspann und myogelasen durch mt beseitigt damit ich mich wieder normal bewegen kann.

ich finde es schade, dass ich mich so rechtfertigen muss.

hros0enm(atz


ja psychischer Stress hat es natürlich nicht besser gemacht. aber hier ist leider kein Schalter den ich mal eben umlegen kann.

n,anc$hexn


Bei mir kommen die Nackenprobleme durch Stress UND dadurch das ich für den Rücken nichts mache. Ein SChleudertrauma kann/muss aber keine Rechtfertigung dafür sein. VIelleicht hast du die Steilstellung und die Vorwölbung auch vor dem Schleudertrauma gehabt?! Das kann ein Arzt nicht feststellen.

Meine HWS sieht um einiges schlimmer aus. BSV, Vorwölbung, Streckfehlhaltung usw. Jetzt auch BWS, LWS macht auch Zicken und ISG hoppelt auch rum. Ach genau, Knie ist auch kaputt.

Und aktuell machen mir meine Arme auch extreme Probleme. Usw da könnte ich noch mehr aufzeigen.

Man muss Menschen manchmal in den Hintern treten. Man kann auch Übungen für den Rücken machen. Dazu besorgt man sich eine Gymnastikmatte oder eine Decke, legt sich damit abends vor den Fernseher und macht eine halbe Stunde Übungen. Aber ich kenne diesen inneren Schweinehund. Bei mir kommt jetzt einmunal die Woche abends jemand vorbei, diese Person macht mit mir gezielt Übungen. Zudem mache ich wieder Rehasport einmal die Woche. UND ich schaffe das trotz stressigem, körperlich sehr anstrengendem Beruf.

Meine Freundin/Personaltrainerin schlägt jedesmal die Hände über den Kopf, weil ich so eine schlechte Haltung hab und viele Bänder/Sehnen ausgeleiert sind.

Also jetzt trete ich dir offiziell in den Hintern. ;-D

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH