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Schmerzen Brustgegend/Rücken seit 3 Wochen – kein Arzt weiß was

MZargiZe77 hat die Diskussion gestartet


Hi zusammen,

ich weiß langsam nicht mehr weiter und hoffe hier Hilfe zu finden.

ich muss ein bisschen ausholen, und verstehe wenn ihr keine lust habet euch soviel text durchzulesen, aber vielleicht macht es der ein oder andere ja :-) – Danke schonmal...

Es fing vor fast genau 3 Wochen an. Als ich aus dem Bett stieg merkte ich am Oberbauch rechts und der Seite Druckschmerzen. Habe mir erstmal weiter nichts dabei gedacht, da ich 2 Tage zuvor 60 Minuten Speedminton gespielt hatte und mich ziemlich verausgabt hatte (mache nur unregelmäßig Sport, alle 3 Wochen mal schwimmen, alle 4 Wochen mal ne Stunde fitness) und neige seit meiner Büroarbeit ein wenig zu Übergewicht (74 Kg bei 173 cm). Früher war ich immer schlank, aber hab nie großartig Sport gemacht. Dachte, meine Untrainiertheit würde sich da melden.

Sonntag wurde es schlimmer, sodass ich auf der schmerzhaften Stelle nicht mehr liegen konnte. Bin dann Montag noch zur Arbeit (Büro), konnte mich aber kaum bücken ohne das es wehtat. Auch vom Stuhl aufstehen war mit einem leichten Ziehen verbunden. Bin nach der Arbeit zum Hausarzt, der an den von mir angezeigten Stellen rumgedrückt hat und zwar mit solcher Wucht, das ich fast an die Decke bin. Richtige Schmerzensschreie. Er hat micht dann erstmal rund gemacht, weshalb ich jetzt erst käme und mich sofort in die Klinik mit Verdacht auf Gallenkolik überwiesen.

Dort wurde Temperatur gemessen, Blut und Urin untersucht, Ultraschall gemacht und Thorax geröngt.

Es kam nichts dabei raus. Die Galle ist es nicht, keine gebrochenenen oder angerissenen Rippen, nichts mit der Niere. Blut wies keine Entzündungswerte auf, trotzdem sagte der Arzt es könne eine Art Rippenfellentzündung sein und gab mir ein Schmerzmittel mit, sowie ein Rezept für Iboprofen.

Schmerzmittel genommen, nächsten Tag wars noch schlimmer. Ich bin zum Arzt der mich die Woche krankschrieb und mir Antibiotika verschrieb (Doxycyclin) – Unverständnis seinerseits wieso ich das in der Klinik nicht bekommen habe, aber es war ja keine entzündung da...habs trotzdem genommen, hauptsache es wird besser.

Viel geschlafen und Montag gemerkt, es ist nicht mehr ganz so schlimm aber immer noch schmerzhaft. Wieder zum hausarzt. der hat mich an den pneumologen überwiesen. Dort EKG und Lungenfunktionstest gemacht. Nochmal Blut abgenommen wegen fehlender leberwerte. Alles in Ordnung. Er meinte dann, das sei wohl ein infekt der sich aussucht wo er sich niederlässt und das müsse ich jetzt aussitzen.

2 Tage später ging es mir schon besser, sodass ich guten Mutes war den Montag drauf wieder zur Arbeit zu können. Am Samstag dann bin ich aufgewacht und konnte kaum atmen. Ich konnte nur bis zu einem bestimmten Punkt atmen, dann fing es in der Rippengegend unter der Brust tierisch an zu reißen (diesmal die linke Seite). -> Als sei was rübergewandert ... allerdings ein reißender Schmerz – rechts war es eher stechend oder dumpf. (Es fing Freitag Abend übrigens mit einem stechenden Schmerz in der rechten Leistengegend (neben dem Steißbein) an, dem hatte ich aber keine Bedeutung beigemessen – war auch nach 5 Min. wieder weg)

Ich hatte das schonmal vor vielleicht 15 Jahren und habe es damals durch Massieren an dieser Stelle wegbekommen. Diesmal gelang das nicht. Hab mich in den Türrahmen gehängt, mich vornüber gebeugt, sofern dies alles mit den schmerzen überhaupt ging – keine Chance. Bin dann sofort in dei Notfallpraxis und habe dem Dr. alles geschildert. Meine Vermutung war eine Blockade, die vielleicht durch das 2-wöchige Liegen im Bett verursacht wurde.

Er meinte, dies könne sein, und hat mir ein Rheuma-Mittel verschrieben (Diclofenac).

Jetzt fing der Spaß erst richtig an. Die Nacht konnte ich weder auf dem Rücken, noch auf dem Bauch oder den Seiten verbringen. Habe im Sitzen geschlafen (wenn ich überhaupt geschlafen habe), dies ging noch weitere 2 Nächte so.

Montag wieder zum hausarzt (der ist wohl auch in der chiropraktik spez.) und hat versucht mich einzurenken. Auf den Bauch gelegt (AUAAA!) und dann ordentlich gedrückt. Knack, knack...Kommentar von ihm "So, das wars dann". Ich mich also aufgerichtet und Pustekuchen...tat immer noch höllisch weh beim atmen. Konnte wirklich immer nur flach atmen. Noch ne Übung probiert – ohne Erfolg.

Überweisung zum Orthopäden...

Dort war ich am Dienstag – musste ein paar mal vor ihm auf- und ab spazieren, auf Zehenspitzen und Hacken stellen, woraufhin er mir eine schlechte Haltung und schlaffe Muskulatur bescheinigte. Genaues konnte er mir nicht sagen und meinte, er könne mir spritzen und Krankengym verschreiben, aber um herauszufinden was ich habe gäbe es noch die Möglichkeit eines MRT/Kernspint.

Am Mittwoch ging es mir so gut wie lange nicht mehr und ich wollte unbedingt was für meinen Rücken tun und bin 30 Minuten Rückenschwimmen gegangen. Habe einfach auf meinen Körper gehört und der hat danach verlangt. Mein Apotheker riet mir auch dazu.

Danach ging es mir auch weiterhin gut. Seit gestern morgen ist die rechte Seite wieder ein bisschen schlimmer, sodass ich das Schwimmen jetzt erstmal lasse. Links ist zwar kein Reißen mehr, aber ich merke das da etwas nicht stimmt. Wie ein Fremdkörper der sich dort eingenistet hat. So eine Art Widerstand.

Nachmittags habe ich die MRT machen lassen. Der Arzt sagte mir zu den Bildern, er könne da nichts auffälliges festestellen bis auf 2 etwas hellere Flecken auf den Rippen. Da könne sich Flüssigkeit angesammelt haben, aber er sei nicht sicher und ich solle die Bilder mit meinem Orthopäden besprechen (Mittwoch muss ich wieder hin).

Das ist der aktuelle Stand. ich bin verunsichert, weil keiner mir irgendwas sagen kann. Alles ist schwammig und ich habe auch noch immer Angst, dass es doch vom Herzen kommen könnte (EKG war aber unauffällig – Ärtze irren aber auch mal ?). Ich kann mit Schmerzen (bis zu einem gewissen Grad) umgehen, wenn ich nur weiß das es nichts schlimmes ist und wieder weg geht.

Mein Rücken tut wahnsinnig weh, da ich immer auf diesem liegen muss, da linke und rechte Seite nicht gehen. Normalerweise schlafe ich auf der rechten Seite und angewinkeltem bein.

Ansonsten sitze ich oder laufe durch die Wohnung auf und ab – weiß aber nicht was das Richtige ist.

Überleg ob ich leichte Rückenübungen machen sollte, oder verschlimmere ich es dann?

Hab ichs durchs Schwimmen übertrieben?

Kennt jemand meinen Fall? Muss ich mir Sorgen machen? Was könnte es sein?

Würde gerne Montag wieder zur Arbeit gehen. Das zuhause bleiben macht mich krank und die Psyche leidet. Kann für den Heilungsprozess ja auch nicht gut sein.

Was meint ihr?

Danke euch tausendmal!!!

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