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Meniskus relativ beschwerdefrei – OP ja oder nein?

o_amaxru hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

ich habe mir im letzten Oktober eine feine Meniskusrissbildung zugezogen. MRT besagt: Schrägverlaufende feine Rissbildung im Bereich des Innenmeniskushinterhorns mit Unterbrechung der caudalen meniskalen Grenzflächen im Übergang zur Pars intermedia. Meniscopathie Grad I-II in den übrigen meniskalen Abschnitten, leichtgradig ausgeprägte Patellalateralisation – ansonsten alles altersentsprechend ok und Bänder sehr gut abzeichnend in Ordnung.

Ich habe nun seit dem MRT meine stark geschwächten Muskeln wieder recht gut aufgebaut, so dass ich zwar tgl. immermal was spüre wie leichtes Druckgefühl/Art Brennen hinter Kniescheibe oder mal was im Gelenkspalt beim Gehen, aber selten stärkeren Belastungsschmerz und nicht annähernd vergleichbar zum Problembeginn. Ich spüre natürlich schon, dass im Knie gegenüber dem Gesunden nicht alles in Ordnung ist und ein Riss nicht wirklich heilt, ist jedoch nicht schmerzhaft und aushaltbar – aber nervig. Knie ist voll und uneingeschränkt beweglich. Knien inkl. Fersensitz, Schneidersitz, Hocke, volle Streckung und Beugung problemlos, keine Schwellung/Neigung und keine Medikamente. Auf Anraten meines damaligen Sportarztes und Physio sowie Orthopäden habe ich es bisher konservativ probiert. Ich bin vor kurzem noch zu einem weiteren Orthopäden gegangen, der auch operiert. Dieser meinte nach Bildbetrachtung, dass dieser Riss ja wirklich total fein/klein ist, riet aber wegen der noch bestehenden Probleme trotzdem im Herbst zu einer OP (planbare OP). Nun schwelge ich natürlich hin und her. Einerseits sind ja Probleme tgl. vorhanden und durch OP SOLL alles beschwerdefrei werden, andererseits ist es eine OP inkl. Angst und ich weiß nicht, was mich alles an Einschränkunegen etc gegenüber jetzt NACH der OP erwarten wird und ob wirklich alles problemlos läuft sowie Bammel davor, dass es nicht besser wird bzw. meine jetzige Beweglichkeit im Knie nicht mehr so gut wird wie bisher. Habe auch noch ein wenig das Gefühl, dass es alle paar Wochen nochmals ein wenig besser wird - nicht mehr so schnell und so viel wie am Anfang, aber immernoch wohl leicht. Ich bin nicht der sportlichste und Anfang 40 und kann mit kleineren Einschränkungen ggf. leben, aber ich möchte natürlich mein Knie noch sehr sehr lange schmerzfrei, uneingeschränkt nutzen können Bei Athrose gehen die Meinungen ja ebenso auseinander. Es soll ja unbehandelte Risse geben, die den Knorpel nicht schädigen und somit keine Gefahr besteht als auch nach OP fehlt ja Meniskuss, so dass ebenfalls hier die Athrose kommen wird – welche ist schneller und was erwartet mich dann? Manche sagen besser einen defekten Meniskus, der kaum Beschwerden verursacht als einen teilw. entfernten – OP ja oder nein? Wie lange müsste ich mit stärkeren Bewegungseinschränkungen rechnen und wie sind OP-Schmerzen definierbar? Wie lange dauert eine Schwellung ca an? Ist es i.d.R. nach OP wirklich besser (Risiko-Nutzenabschätzung)? Kann es ggf. auch noch nur ne Reizung sein, die nicht schlimm ist – sollte nochmal vorher ein MRT gemacht werden? Sollte ichh ggf. doch noch weiter warten?

Ich weiß, ich muss mich entscheiden, ist aber schwer eine Entscheidung zu treffen, da ich weiß, dass einige Wochen nach OP erstmal alles unbeweglicher/schmerzhafter ist als jetzt. Freue mich über Antworten bzw. für weitere Infos zur Entscheidung. ":/

Antworten
Shch}neehgexe


Wenn du jetzt keine großen Einschränkungen hast, würde ich mir das schon sehr überlegen mit der OP ":/ .

Ich habe selbst an beiden Kniegelenken einen horizontalen Einriss im Innenmeniskushinterhorn, und auch nur bei stärkeren Belastungen skifahren Beschwerden. Für mich kommt z. Zt. eine OP nicht in Frage solange das nicht mehr wird. ;-)

Nach einer OP wirst du evtl. länger Probleme haben, je nach dem was gemacht wird falls der Meniskus genäht wird dauert das schon länger..

KFlausx F


1. oftmals sind die risse narben... so genau ist mrt nicht.

2. dies ist eigentlich keine op indikation

3. 90 % unserer patienten mit knieproblemen haben kein knieproblem sondern einen fehlablauf der achse sprunggelenk-knie-hüfte.. und das knie ist nur der leidtragende der weh tut.

was genau genommen durch solche aussagen bestätigt wird...

[[http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=2258352/1pbhsst/index.html]]

o?a(mxaru


Hallo,

danke für die Hilfe!

@ Schneehexe:

Richtig, meine Einschränkungen sind für mich nicht so riesig, aber tgl. mal mehr, mal weniger lang stärker/spürbar. Würde es aber nicht als Schmerzen bezeichnen, eher was nervendes/störendes, wie beim Gehen mal im Gelenkspalt leichter Druck oder was "reizendes" um Kniescheibe. Das es wohl mal zur OP kommen wird, davon gehe ich derzeit aus, nur halt welches "Wann" ist besser. Alle Ärzte/Therapeuten, mit denen ich zu tun hatte, gehen bei OP von einer recht kleinen Teilentfernung aus

@ Klaus:

schon interessantmit dem Fehlablauf. Mein Heilpraktiker meinte, dass ich einen leichten Beckenschiefstand hätte. Ich denke, dass dieser somit nicht ganz schuldlos an meiner Miesere ist. Somit kommt halt die Frage auf, was passiert mit dem Schiefstand nach einer OP – es fehlt ja dann was zur Stabilisierung. Vielleicht hat ggf. mein Reizgefühl auch nichts mehr mit dem Riss zu tun – aber irgendwas muss es dann halt verursachen…

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