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Taubheitsgefühl im linken kleinen Zeh

bxegxga hat die Diskussion gestartet


Ich habe seit 3 Wochen starke Schmerzen im Rücken mit Taubheitsgefühl im linken Zeh.Laut MRT ist es ein Bandscheibenvorfall. Ich war beim Orthopäden,Neurochirugen,Physioterapeut. Der eine rät zur OP der andere zu Spritzen und der andere zur Physioterepie.

Ich weis gar nichts mehr.Wer kann mir einen Rat geben?

:(v :°_ :°_ :°( :°( ???

:-D

Antworten
EChemalxiQger NTutze}r (#325x731)


Du hast nur Taubheit am großen Zeh? Sonst keine Lähmungen und dergleichen?

Da würde ich einen Teufel tun und das operieren lassen, zumal 3 Wochen für einen Bandscheibenvorfall auch eher ein Witz ist. Da muss man meist das 4fache an Zeit rechen bis es wieder gut ist..

Wie wirst du denn überhaupt behandelt?

S\unfl#ow`er_q73


Grundsätzlich:

IMMER erst konservativ behandeln, d.h. PHYSIOTHERAPIE. 2x pro Woche, über etliche Wochen. Plus Übungen zu Hause.

Das Ganze ggf. mit Spritzen ergänzen.

Wenn das über längere Zeit (= einige Monate) nichts bringt: Dann vielleicht ANFANGEN, über eine OP NACHZUDENKEN.

Und lieber EINEN kompetenten Arzt suchen, als aus der Sicht mehrerer Fachrichtungen mehrere Aussagen zu bekommen, die verwirren. Und wo jeder Arzt nur SEINE Fachrichtung vertritt.

S?chn,eehwexxe


Ich habe auch einen Bandscheibenvorfall (L3/4) der auf die Nervenwurzel drückt und hatte dadurch Schmerzen im vorderen Oberschenkel. Die Beschwerden fingen im Mai 2011 an, das MRT war vom Juli 2011 und seit Mai 2012 geht es mir eigentlich wieder ganz gut ab und zu meldet sich der BSV natürlich . Behandelt wurde ich mit PRT's und manueller Therapie, selbst mache ich seit dem viel Sport (schwimmen, walken, fitness).

Du brauchst nicht meinen, dass es nach einer OP sofort gut ist und bei vielen Operierten ist es selbst danach nicht ganz ok.

Es ist also in jedem Fall Geduld und dein eigenes Zutun gefragt :)* .

e^stjrellxe


Keine OP, solange nicht schwerwiegende Lähmungen vorhanden sind bzw. Blase und / oder Darm Probleme bereiten. Ich weiß, wovon ich hier schreibe. Ich habe nach einer ersten OP weitere OP's wegen Narbenbildung im ursprünglichen OP-Bereich machen lassen müssen. Die Narben können nämlich genau solche Probleme bereiten, wie eine hervorstehende Bandscheibe. Nur kann man den Bandscheibenvorfall auch ohne OP behandeln, die Narben wachsen aber noch nach Monaten weiter und drücken dann auf Nerven. Also keine OP aufschwatzen lassen. Bei starken Schmerzen lieber erst einmal die schon vorgeschlagenen Möglickeiten nutzen und einen Schmerztherapeuten aufsuchen.

EjhemaligeOr NTutzerl (#32573x1)


@ estrelle

:)^ :)z

bxeggxa


Hallo, danke Euch für die schnellen Antworten.

Ich hatte bisher Schmerz Behandlung durch Infusionen beim Hausarzt, seither ist schlafen und liegen wieder möglich. Der Hausarzt gab mir Katadolon S long zusätzlich. Es geht nun Schmerzmässig auch ohne Infusionen. Vorletzte Woche Neurochirug. Diese rit von OP ab und bot PRT Spritzen an. Dann anfang der Woche Besuch beim Ortopäden. Der meinte es sei nur eine OP möglich gäbe keine andere Wahl. Überwies mich dann jedoch ins Krankenhaus zur OP Besprechnung. Ich habe mir dann selbst ein Krankenhaus mit Ortopäden gesucht. Nicht das von dem 1. Ortopäden empfohlene sondern eins mit einem unserer Familie bereits bekannten Ortopäden mit gutem Ruf. Der Termin ist am Montag. Ich hoffe das dieser evtl. noch Vorschläge hat. Ich habe bisher keine Physiotherapie weil der Hausarzt es zunächst noch für zu früh hielt solange der Schmerz noch so stark war.

lg Jörg

.xX.


IMMER erst konservativ behandeln, d.h. PHYSIOTHERAPIE. 2x pro Woche, über etliche Wochen. Plus Übungen zu Hause.

Das Ganze ggf. mit Spritzen ergänzen.

Sehe ich wie sunflower :)z

ERhemalig^er PNutz3er (# 325r7-3x1)


Warum lässt du dich nicht einfach vom Neurochirurgen behandeln? Die Spritzen und die Physiotherapie sind das beste was man machen kann. Eine Operation ist in deinem Falle nicht erforderlich zur Zeit. Den Termin im KH kannst du dir schenken, die werden dir eh erzählen muss man operieren.

Wenn du clever bist lässt du das schön bleiben ...

bpegxga


PS:

@ Sunflower:

Das Problem ist natürlich erst mal einen kompetenten Arzt zu finden. Wobei der Hausarzt mir zunächst helfen konnte war dann leider im Urlaub.

@ Mellimaus:

die Taubheit ist im linken Fuss ferse und linke Zehe. Jedoch ist Fersenstand und Zehenstand möglich sonst keine Ausfälle.

Ich habe natürlich Angst das es schlimmer werden könnte...

Der Ortopäde hat mir Tillidin und Novaminsulfontropfen verschrieben statt Katadolon.

E'hemalige1r Nutz;er (#3x25731)


Wenn du dich schonst wird das nicht schlimmer und nur aus Angst das es vielleicht schlimmer werden könnte, lässt man sich nicht operieren.

Viele bekommen Narben und haben hinterher mehr Schmerzen als vorher.

Außer einer akuten Lähmung gibt es erst mal keine OP Indikation und du hast keine Lähmung.

Kommst du Schmerzmäßig nicht klar mit dem Katadolon? Mit Tilidin muss man aufpassen, wäre da auch vorsichtig mit, das ist nicht ohne, und wen dann auch bitte als Tablette in retardform.

Besser wäre aber zu dem Novalgin Ibuprofen, um was gegen den gereizten Nerv zu tun ...

boe@ggxa


Ich habe Angst vor den PRT Spritzen. Und der früheste Termin wäre im September

Efhemal*igeir NutzeLr (#x325731)


Erstens muss man davor keine Angst haben und zweitens reicht September ja auch aus.

Aber nun gut, wenn du meinst eine OP ist der bessere Weg, mehr als warnen kann man nicht

b eggxa


Das Tilidin ist Tablette retard nehme ich auch nur wenns garnicht anders geht. Ich werde mir das mit den PRT und der Neurochirugin nochmal überlegen. Aber die konnte mir die Angst nicht nehmen.

lg Jörg

E#hem#alige-r NuRtzer (#}325#731)


Tilidin retard ist aber als Bedarfsmedikation nicht wirklich geeignet.

Hat dir der Orthopäde das so veschrieben, oder hat der auch gesagt was das so ist??

Und du meinst vor einer OP und den Folgen muss man weniger Angst haben??

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