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Hws-Trauma oder Cmd?

i)mmu9nkfaixl


hi leute,

ich hab auch ein massives Problem mit meinen Bandscheiben. Ich habs zwar noch nicht schwarz auf weiß, aber je mehr ich mich im Netz durch Foren lese, desto genauer wird das Puzzle meines Krankheitsbildes sichtbar.

In meiner Schulzeit wurde bei einer Untersuchung vor dem Skikurs (ich war damals 12 Jahre alt) festgestellt, dass mein linkes Bein um 1,2 mm kürzer ist, als das rechte. Also eine Beinlängendifferenz und daraus resultierend ein schiefes Becken. Ich wurde zum Orthopäden geschickt, danach musste ich über einen ungefähren Zeitraum von 2 Jahren Einlagen tragen, meine Schlapfen wurden auch an das rechte Bein angepasst. Des weiteren war ich bei einer Krankengymnastik. Der Orthopäde meinte dann, "2mm nur mehr, das wächst sich in der Pubertät zusammen". Habe über Jahre meine Wirbelsäule vernachlässigt. In meinem 2. Semester an der Uni, da war ich fast 19 Jahre alt, war ich wieder beim Orthopäden, ein sehr guter, vieler Meinungen nach.

Ich erzählte ihm meine Vorgeschichte, kürzeres Bein, Einlagen usw, erklärte ihm, dass ich nach längerem Stehen einfach nicht mehr kann, weil mein rechtes Knie schmerzt, wie auch mein Rücken. Er wusste, dass ich ein kürzeres Bein habe. Ich musste mich nur (mit Kleidung!) hinlegen, er zog an meinen Beinen, meinte, das sei nichts, ich solle mehr Sport treiben, wenn ich Rückenschmerzen habe, mir einen Ausdauersport suchen. (Da ich eine Beinlängendifferenz habe, kommt somit nur schwimmen in Frage.) Er hat sich nicht einmal angesehen, ob meine Hüftknochen, geschweige denn meine Knie auf gleicher Höhe sind, und das sind sie natürlich nicht! Das erkenne ich auch in meiner Leistengegend bei den Oberschenkeln.

Ich gab mich damit zufrieden, und suchte im Studentenwohnheim sogleich das Fitnesskammerl auf. Hab mir richtige Muskeln antrainiert, die auch bis jetzt noch bestehen, obwohl ich kaum mehr Sport treibe, da ich einfach zu wenig Zeit dafür habe. Ich studiere nun mittlerweile seit SoSe 2008, hab nebenbei gearbeitet, nur geringfügig, aber eine anstrengende Arbeit, bei der man an einem langen Samstag 14 Stunden auf den Beinen ist. Da ich bei soo vielen Prüfungen zu wenig Selbstvertrauen in mich hatte und ziemlich oft stark krank war (chronische Angina, bis die Mandeln und Polypen rausgenommen wurden, kurz danach wurde beim Frauenarzt festgestellt, dass ich an Herpes genitalis leide, was mich extrem überrumpelt hat, weil es gar nicht möglich gewesen wäre... aber da mein Immunsystem von den ständigen Krankheiten so geschwächt war, ist mein Lippenherpes, das ich habe, seit ich mich erinnern kann, eben wo anders ausgebrochen. Des weiteren habe ich ein Jahr später meine Nasenscheidewand richten müssen, da sie stark verkrümmt war und ich an chronischen Schnupfen litt, ein Jahr darauf wurde mir beim Frauenarzt gesagt, ich hätte HPV. Danach musste ich erstmal schlucken, auch der Arzt sagt, ich solle mich nicht darauf konzentrieren, dass es ein high risk Faktor ist, der Gebärmutterhalskrebs hervorrufen kann. Ich lies das also links liegen und konzentrierte mich auf meine Freunde, denn in so einer Situation, wobei die anderen nichts über all das wissen, könnte ich mich auch nicht aufs Lernen konzentrieren.), schleif ich nun seit Ewigkeiten alles mit mir rum – dann war die Familienbeihilfe futsch, ich war nicht mehr versichert. Habe meine geringfügige Arbeit auf 30h erhöht. Ich arbeite nun seit gut einem Jahr 30h die Woche und studiere nebenher vollzeit, sehe Freund und Familie nur wenig, und habe extreeeme Rückenprobleme. War wieder beim Orthopäden vor kurzem, hat mich zum Röntgen geschickt, meinte, meine Differenz verlagert sich bis zur Hüfte, also man kann es auch noch am Hüftknochen sehen, dass da ca 1 cm an Differenz vorhanden ist.

Er schickte mich zur Physiotherapie, die nichts brachte. Ich hatte am Bauch liegend Schmerzen im Rücken. Nicht in den Muskeln, in den Gelenken.

Ich habe seit ich denken kann Tinnitus, oftmals zuckende Gliedmaßen (auch das Augenlied, und Kribbeln in der Lippe, denke immer, es wird wieder eine Fieberblase, hab mind. 1 mal pro Monat eine an meiner Lippe, hab an bestimmten Stellen sogar schon Narben), meine Sehne im linken Bein an der Innenseite der Wade zieht, mein rechtes Knie schmerzt, einmal innen, einmal außen, und bei bestimmten Bewegungen gibt es mir einen regelrechten Stich durch, sodass ich in die Knie gehen muss. Ich habe Druck auf der Brust, hab auch schon einige Male im letzten Jahr richtige Panikattacken mit kurzem Herzrasen und mit all dem Stress der zurzeit auf mir lastet, machen es die Schmerzen in meiner Wirbelsäule nicht besser. Ich kann nicht schlafen, da meine Gelenke in jeder Position schmerzen, muss oft sogar leise dahinweinen,

weil ich mir denke, ich jammer nur rum und keiner wills mehr hören, niemand glaubt mir.

Mein Orthopäde (nun schon der dritte in meiner Schmerzkarriere) meinte nach diesen meinen Aussagen er schicke mich zu einem MRT, nur um mir "zu beweisen", dass es noch nicht zu spät ist für mich, dass ich ab jetzt regelmäßig Sport treiben kann, damit er mir ein Leben ohne Schmerzspritzen erspart.

Dass meine Bandscheiben seit meiner Geburt durch die gekrümmte Wirbelsäule, die sich auf meine zwei unterschiedlich langen Beine angepasst hat, immer mehr abgenützt werden, auf das kommt wohl kein Arzt!

Ich habe erst nach 3 Wochen einen Termin bekommen, dieser ist nun morgen in einer Woche und ich bin jeden Tag am überlegen, ob ich nicht doch ins Krankenhaus fahren soll... aber dann drück ich meine 10-12 Stundenschicht doch wieder rum, quäl mich ins Bett und quäl mich wieder raus...

:-/

iOmmu nfaxil


es handelt sich natürlich um 1,2 cm ;-)

MvirgTehts(toll


Hallo,

danke für den ausführlichen Bericht. Wie geht es dir heute?

Ich habe seit einem Jahr auch fast immer ein Druckgefühl auf den Ohren ausgelöst durch eine klaffende Tube. Infolge dessen leide ich körperlich und psychisch stark wegen der Autophonie. Nachts habe ich auch angefangen stark zu knirschen.

Bevor das anfing hatte ich ständig starke Verspannungen im Nacken und war 2mal beim Osteopath, er meine ich hätte "eine 5fache Verdrehung in den Wirbeln" (da es 5mal beim einrenken geknackst hat). Seit dem habe ich immer wieder, aber weniger starke, Schmerzen im Nacken. Hatte daraufhin 1/2Jahr Physiotherapie wegen HWS. Das hat Null geholfen. Lasse jetzt auch ein MRT machen.

Hoffe auf Ergebnisse...

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