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Unbehandelter Bruch im Fuß, wie geht es weiter?

L4iBsa2407x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo :-)

Im September 2011 ist mir ein Pferd auf den Fuß getreten %:| . Ich war einen Tag später im Krankenhaus, da der Fuß im Bereich des Mittelfußes doppelt so dick und blau war; es wurde geröngt, ohne Befund. Ich bekam einen Salbenverband und gut war. Nach einer Woche hab ich dann auch den Schmerz so gut es ging, ignoriert und bin ganz normal gelaufen.

Langsam aber sicher wurden die Schmerzen weniger.

Im November kamen die Schmerzen wieder, ich bin zum Orthopäden gegangen, es wurde ein MRT und ein CT gemacht. Die Bilder wurden von einem Radiologen ausgewertet, mein Arzt sah sich die Bilder nie an. Angeblich ohne Befund. Ich bekam Krankengymnastik, die nicht half bzw. den Schmerz eher verschlimmerte. Der Arzt meinte, dann müsste ich mich damit arangieren. Hab ich auch getan.

Im Juni musste ich beruflich bedingt sehr viel Laufen und Stehen, acht Stunden am Stück. Nach drei Tagen schwoll der Mittelfußbereich stark an und ich konnte keine fünf Meter Laufen, ohne vor Schmerz aufzuschreien Und das will bei mir was heißen, ich bin sehr schmerzunempfindlich . Also wieder zum Arzt. Dort wurde der Fuß geröngt. Nichts zu sehen. Ich bekam einen Salbenverband und sollte in zwei Wochen wiederkommen. Die Schwellung war ein bisschen besser, der Schmerz nicht. Ich bekam Einlagen, die auch nicht halfen. Daraufhin war ich wieder beim Arzt, dieser glaubte mir jedoch nicht.

Da ich wirklich am Ende bin, habe ich mich um einen Termin bei einem Fußspezialisten bemüht. Dort war ich am Donnerstag. Nach einem erneuten Röntgenbild, einer genauen Untersuchung und einem Blick auf die alten MRT- und CT-Bilder (da war der Bruch gut zu erkennen >:( >:( >:( ) stand die Diagnose fest:

Im September war der Fuß gebrochen und ist logischerweise ein wenig verschoben zusammengewachsen. Dabei wurden zwei Gelenke im Mitleidenschaft gezogen. Diese verursachen jetzt wohl die Beschwerden, da sie überbeweglich geworden sind und bei jeder Bewegung "schnappen".

Nun soll ich Schuhe mit steifer Sohle bekommen, um die Gelenke "auszubremsen". Allerdings machte der Arzt mir keine allzugroßen Hoffnungen. Wenn es in einem halben Jahr nicht besser ist, muss es wohl operiert werden. Dabei sollen die Gelenke dann zu einem zusammengefügt werden und anschließend versteift werden.

Ich bin seit Donnerstag irgendwie ziemlich deprimert. Zum einen sind die Schmerzen und das Gefühl im Fuß unerträglich. Zum anderen habe ich nicht das Gefühl, dass die steife Sohle groß helfen könnte. Ich will einfach wieder schmerzfrei Laufen können :°(

Daher meine Fragen an euch ;-)

Hatte einer von euch schon mal eine Ähnliches erlebt? Kann die Sohle wirklich helfen? Gibt es noch Alternativen zur Sohle und zu der OP? Absolute Ruhigstellung vielleicht? Wenn Nein, hattet ihr schonmal so eine OP? wie lange fällt man danach aus?

Ich danke euch von Herzen und entschuldige mich für den langen Text @:)

Antworten
kSnic9kbr_uchxaua


Besorg dir einen Anwalt und verklag den Fuscher auf Schadenersatz und Schmerzensgeld. Da wird ne Stange zusammen kommen.

Lass dir den Fuß richten, aber such dir um Himmelswillen eine größere Fachklinik dafür aus!

ACquKalia


Ich weiß nicht, was du unter einer Stange verstehst, doch besonders hoch fallen solche Zahlungen nicht aus.

L~isax4077


Ich habe im ersten Moment auch dran gedacht, diesen blöden Radiologen zu verklagen, aber Aufwand und Entschädigung stehen in keinem Verhältnis, befürchte ich.

knickbruchaua, du würdest also zur OP raten? Hast du zufällig Erfahrung damit? Ich hab da nämlich ziemliche Angst vor :°( . Besonders auch vor den Einschränkungen nach der OP.

Wie groß ist denn eurer Meinung nach die Chance, dass die steife Sohle hilft?

EchemaligerA NuFtzer (x#3254731)


Probier es doch einfach aus, dann wirst du es ja sehen ;-)

L^isFa40v77


Na ja, wenn ich das ausprobieren würde, müsste ich es ein halbes Jahr durchhalten, weil ich erst dann wieder Zeit für eine OP hätte. Wenn ich mich gleich zu der OP durchringen könnte, könnte ich sie noch vor Studienbeginn machen und würde kein halbes Jahr (falls die Schuhe nicht helfen) verlieren.

Daher bin ich auf der Suche nach Erfahrungswerten ;-)

EKhemalilger Nutzer ?(#325731x)


Tja das musst du selber wissen, ich persönlich würde ja alles konservative ausprobieren, aber das muss jeder für sich alleine entscheiden

L%idsa4067x7


Da hast du Recht. Was gäbe es denn noch für konservative Möglichkeiten? Mein Arzt war das letzte Mal ziemlich im Stress und meinte, es gäbe nur die Schuhe oder eine OP. Das kann doch nicht sein, oder?

Übrigens, danke für deine Hilfe @:)

E<hema6liger !NutKzTer= }(#32573x1)


Na ja ich würde es mal mit Physiotherapie ausprobieren, da kann man auch mal Ultraschall und Elektrotherapie probieren.

Die stabilisierende Fußmuskulatur zu trainieren kann nie schaden.

Leider wollen viele lieber operieren, gibt ja auhc wesentlich mehr Geld ... daher fällt die Aufklärung über konservative Therapie oft recht dünn aus ...

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