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Warum glauben viele Ärzte ihren Patienten einfach nicht?

Kwnüfwgen hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

ich habe in den letzten 4 Jahren leider eine Menge mit Ärzten zu tun gehabt werden müssen, da mir dauernd die Schulter luxiert (e).

Leider musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass einem erst einmal nicht geglaubt wird, .."aber wenn Sie unbedingt wollen,machen wir eine Rötgenaufnahme zur Abklärung" so oder so ähnlichwaren viele Aussagen. Man fühle es doch, Der Oberarmkopf sitze doch da, wo er hingehört...nach über 40 Luxationen weiß ich aber nun auch genau, wie sich eine luxierte oder subluxierte Schulter anfühlt, ganz zu schweigen von den Schmerzen, die eigentlich unerträglich ist.

Natürlich wurde der Arzt nach der Rö-Aufnahme ganz kleinlaut, aber eine Entschuldigung kam bisher keinem über die Lippen.

Gibt es hier vielleicht mehr Leute, denen es ähnlivh erging? Ich hatte auch gerade gestern wieder so ein tolles Erlebnis.

Mich macht das immer soooo wütend. Warum wird einem Patienten nicht geglaubt, wenn er angibt horrorrmäßige Schmerzen zu haben und es unmöglich ist, den Arm selber aktiv zu bewegen.

Vielleicht kann das ja so ein "Arzt-auskotz-Faden" werden

Antworten
S;ilent W:ater


Hi Knüfgen!

Tut mir leid, dass es dir so ergangen ist :( Gerade eine Luxation soll ja höllisch weh tun, soweit ich gehört hab (kann es gsd nicht aus eigener Erfahrung sagen...)

Wenn das ein Auskotz-Faden werden soll... würd auch gern mal :-) Ich habe seit einigen Jahren, genau gesagt seit einem Sturz mit dem Snowboard, Probleme mit meinem rechten Knie. Ich habe zwar keine zu schlimmen Schmerzen, aber gewisse Bewegungen und Belastungen tun halt schon ziemlich weh und alles in allem fühl ich mich doch ziemlich eingeschränkt, gerade im Beruf und beim Sport bzw. gewissen Freizeitaktivitäten. Nachdem die Schmerzen im Frühjahr immer schlimmer wurden, bin ich dann letztlich doch mal wieder zum Hausarzt, dieser hat mich zu einer MRT überwiesen, welche ergeben hat, dass mein Meniskus horizontal eingerissen ist und sich eine Cyste gebildet hat. Der Hausarzt hat mir dann nahe gelegt, dies operieren zu lassen, da ich sonst über kurz oder lang weit ärgere Probleme bekommen würde. Also bin ich ins Krankenhaus, um das dort nochmal abklären zu lassen. Dort im Untersuchungszimmer bin ich dann auf einer liege gelegen und der Arzt hat mein Bein in alle Richtungen gedreht, gestreckt etc... dabei hatte ich aber nicht wirklich Schmerzen, weil das auch einfach nicht den Belastungen entspricht, bei denen ich sonst Probleme habe. Der Arzt meinte dann nur, er Operiere keine Befunde, sondern Patienten, und solange ich keine akuten Schmerzen habe, würde er da nichts tun, zumal ich "nicht so wirke, als ob ich viel Sport betreiben würde" (so in etwa eine Aussage, hab ein paar Kilos mehr auf den Rippen)... War dann auch erstmal ziemlich Perplex und wusste drauf gar nix zu sagen... Bin dann auch einfach gegangen weil ich echt ein wenig wütend auf diesen Arzt war...

Naja, die Schmerzen hab ich noch immer... überlege jetzt, ob ich einen anderen Arzt aufsuchen soll, aber hab ein wenig Angst, dass es mir dort ähnlich ergeht...

E~hemal`iger NUutzer -(#32}5731x)


Tut mir leid das es dir so ergangen ist.

Ich glaube viele Ärzte machen das gar nicht mal absichtlich, sondern sind vermutlich einfach schon zu oft auf die Nase gefallen.

Das entschuldigt das Verhalten natürlich nicht, aber ich denke das das mit ein Faktor sein könnte, auch neben Desinteresse.

Ich hatte diese Erfahrung zum Glück nur ein einziges mal. Da hilft leider nur Beschweren und weiter nach gute Ärzten suchen ...

Aber gerade bei den Orthopäden gibt es schon viele Arschlöcher, das stimmt leider ...

rN3ggame--girxl


Guter Faden!

Ich gehe ehrlich gesagt sehr ungern zu Ärzten, eigentlich nur wenn es unvermeidbar ist.

Im Frühjahr wurde ich im Gesicht operiert, und da das Krankenhaus so schlecht ausgestattet war, dass sie nichts zum Kühlen hatten, schwoll ich innerhalb von zwei Tagen so stark an, dass die Naht teilweise wieder aufging. Ich habe natürlich sofort die Schwester gerufen, aber die meinte 'es wird schon nichts sein'. Auch am nächsten Tag bei der Visite wurde geguckt und es war angeblich nichts.

Am Ende musste ich zwei Wochen nach der OP nochmal mit 7 oder 8 Stichen genäht werden, es war der Horror. Ich hatte große Schmerzen, konnte Ewigkeiten nicht essen und es fing schon an sich zu entzünden. Wie kann man so seine Patienten entlassen?

Das Beste war, dass man versucht hat mich schon nach 4 Tagen nach Hause zu schicken, obwohl es mir noch extrem schlecht ging und ich kaum stehen konnte. In der Zeit kam der Doktor dann natürlich öfters mal vorbei um zu drangsalieren nach Hause zu gehen, Frechheit (davor wurde mir gesagt, dass die Patienten bei der OP im Schnitt 7-10 Tage im Krankenhaus bleiben).

K5awa Nninj<a 2008


Hatte mir als ich 14 war das schlüsselbein gebrochen eines abends tat es so weh und es hat sich anfühlt (und angehört) als ob sich die knochen immer wieder verschieben würden. (hatte einen rucksackverband) mein papa und ich ab in die kinderklinik der arzt geguckt und meinte 'das normal das das weh tut' hatte noch gesagt das es sich anfühlt als ob sich die knochen immer verschieben. Er meinte nur noch 'gehen sie in 4 wochen zum hausarzt fäden ziehen' gut gesagt getan dann geim hausarzt er guckt und meint 'oh das sieht aber nicht gut aus das sieht aus als hätten sich die knochen verschoben' ... Nun hab ich so einen hubbel da die knochen eben nun übereinander zusammengewachsen sind wenns mich stört müsste man es wieder brechen, bisher nicht wirklich probleme ein markel ja aber da steh ich drüber :D

_#Parvxati_


Mir wollte man mal im Krankenhaus nicht glauben, dass ich einen Fahrradunfall hatte :|N Zur Vorgeschichte: Ich bin 2 Tage nach meinem Sturz mit dem Fahrrad mit heftigen Bauchschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Mit dem Verdacht auf einen Milzriss. Hat sich aber zum Glück nicht bestätigt. Das einzige was bekannt war, war eine Rippenprellung, die nach dem Fahrradsturz beim Durchgangsarzt festgestellt wurde. Das sagte ich auch im Krankenhaus. Allerdings war man (bzw. der Chefarzt... oh ja, ich hatte Chefarztbehandlung %-| ) der Meinung, dass eine Rippenprellung nicht solche Schmerzen verursacht, wie ich sie hatte. Außerdem hatte ich ja keine äußerlichen und innerlichen Verletzungen, die auf einen Fahrradsturz hindeuten könnten (ich hatte tatsächlich keine Schrammen o.ä.). Der Chefarzt fragte mich dann tatsächlich, ob ich denn wirklich einen Fahrradunfall gehabt hätte :-o So nach dem Motto: Vielleicht bilden Sie sich die Schmerzen nur ein %-| Die Assistenzärztin, die bei der Visite dabei war, war total entsetzt von der Aussage ihres Chefs und hat für mich Partei ergriffen und ihrem Chef (oh Gott oh Gott) widersprochen! Na das war ein Theater kann ich euch sagen... Sie hat (zum Glück) erwähnt, dass ich auch noch über starke Schmerzen im linken Unterbauch leide und sie würde mich gerne zum Gynäkologen schicken wollen. Der Chefarzt in einen flapsigen Ton: "Na ja, gut. Von mir aus. Aber man wird doch eh nix finden."

Beim Gyn stellte sich dann heraus, dass ich ein goßes Hämatom am linken Eierstock habe. Am nächsten Tag bei der Visite der Chefarzt dann: "Und, was kam beim Gynäkologen raus? Nichts, hab ich recht?" Die Assistenzärztin hilt ihm dann mit einem Siegeslächeln die Befunde ohne ein Wort unter die Nase und der Chefarzt so: "Oh..." :=o

Komisch... daraufhin wurde ich endlich ernst genommen. Man hat mich sogar geröntgt um einen Rippenbruch auszuschließen. Und zum Hämatom wurde mir gesagt, dass ich mich schonen soll, damit das Ding nicht platzt und wenn es größer werden sollte, müsse man es operieren. Aber zum Glück ging es allein wieder weg.


Ich könnte mich heute immernoch über das Handeln des Chefarztes aufregen. Der war menschlich echt ein Ar***

EUhemalciger NPut2zer (#?325731)


sind wenns mich stört müsste man es wieder brechen, bisher nicht wirklich probleme ein markel ja aber da steh ich drüber :-D

Darum geht es aber nun ja nicht. Es geht darum das man einem Patienten der sagt Schmerzen zu haben nicht glaubt. Der Mensch hat die Schmerzen ja nicht, daher muss man den Patienten (wenn nicht ersichtlich ist das er wirklich übertreibt, was ja vorkommen soll) zumindest anständig untersuchen und ggf mit einem Schmerzmittel nach Hause schicken.

Mir hat ein Radiologe nach einem MRT mal gesagt "Das kann gar nicht weh tun!" Dem bin ich fast ins Gesicht gesprungen und habe ihn darauf hingewiesen das sein Job das MRT ist, um meine Schmerzen kümmern sich andere ....

Sowas geht halt gar nicht und bei Kindern schon 3x nicht :|N

Und im Zweifel hat der Patient immer Recht wenn er sagt das er Schmerzen hat

KOawa NinTjaG 200x8


Ja nein mich hats auch übelst angekotzt damals weil ich halt auch angst hatte das mans wieder brechen muss unddie schmerzen ich hatte es ja auch noch gesagt! Aber naja gibt immer solche und solche ärzte... Aber mittlerweile bockts mich halt nicht mehr schon über 10 jahre her und is auch kleiner geworden, nein ich finde es nicht gut aber wer weis ob der arzt nicht schon die 5nacht in bereitschaft hatte und manche kinder 'übertreiben' oder können es nicht wirklich einschätzen... MRT/röntgen kostet halt auch sind wir ganz ehrlich. Und röntgen belastet den körper auch nochmal. Fehleinschätzungen passieren jedem ist nun mal leider so

E.hemalig3er NEutzer ("#325731x)


Das mag sein, aber das muss keiner hinnehmen. Wenn ich mich schlecht behandelt fühle, oder erst gar nicht behandelt werde, dann wechsele ich den Arzt. Das muss sich keiner antun.

Gut jetzt hast du vielleicht ein Schönheitsmakel, es hätte aber auch in einer Pseudarthrose oder ähnlichem enden können, was nochmal Operationen nach sich gezogen hat ... und das ist nun nochmal eine ganz andere Geschichte.

Solche Dinge dürfen aber nicht passieren und passieren auch nur weil die Herren Ärzte meisten Recht haben wollen und müssen.

Wenn der eine oder andere mal von seinem hohen Ross herunter steigen würde und auch mal Fehler eingestehen könnte, dann würde manches Leid nicht passieren.

Aber das ist nach wie vor ein strukturelles Problem, was auch immer noch in der Ausbildung verankert ist

_UPar.vatix_


Solche Dinge dürfen aber nicht passieren und passieren auch nur weil die Herren Ärzte meisten Recht haben wollen und müssen.

Wenn der eine oder andere mal von seinem hohen Ross herunter steigen würde und auch mal Fehler eingestehen könnte, dann würde manches Leid nicht passieren.

Das kann ich nur unterstreichen.

P<feffer]minz}liköxr


Und röntgen belastet den körper auch nochmal.

Dann fliegst du hoffentlich nicht mit dem Flugzeug in den Urlaub ;-)

EThemaflige?r Nut?zer (T#32573x1)


Sicher sollte man gerade bei Kindern vorsichtiger sein, aber davon mal ab. Einen verschobene Bruch am Schlüsselbein, den kann man tasten und oft auch sehen :=o

Hhapapy Ban+anxa


Ich war mal mit starken Schmerzen im Handgelenk bei meinem alten Hausarzt. Ich sagte ihm das es meine Schreibhand ist und gerade extrem stressig ist in der Berufsschule weil wir 8 Stunden lang Seitenweise schreiben. Her tastete nur kurz dran rum und ranzte mich dann an, "wenn ich so viel schreibe bin ich selbst schuld" :-o Der meinte er macht da nichts um eine Überweisung zum Orthopäden musste ich ihm fast flehend aus den Rippen leiern, mit den Worten die machen da auch nix. So war ich noch am selben Tag beim Orthopäden der untersuchte gründlich, der diagnostiziert eine ordentliche Sehnenreizung, ich bekam ne Klettbandage fürs Handgelenk und 1,5 Wochen Schreibverbot. :=o

Hätte ich mich von meinem Hausarzt weich quatschen lassen wäre es wohl zur Sehnenscheidentzündung gekommen. >:(

KqawaD Ninj/a 2008


@ pfefferminzlikör

Naja ich will nicht wirklich unnötig geröngt werden muss nicht sein vorallem halt als kind oder teenager nicht und bin bisher 4 mal geflogen, insgesamt. Und schon mal aufgefallen das fliegen und röntgen zweierlei belastung sind? Schwangere dürfen ab ner gewissen woche ja auch nicht mehr beim zahnarzt arbeiten (wegen der röntgenstrahlen) fliegen aber schon ab einem gewissen monat...

Und ja es war ein fehler vom arzt is ja gut hatte ich ja auch schon gesagt aber nobody is perfect (auser manche hier im forum)

Emhemaliger2 Nutzoer (#H325731!)


Wie gesagt schön das DU in dem Falle damit klar kommst, andere haben durch solche Dinge aber zahlreiche OPs gehabt oder haben seitdem dauerhaft Schmerzen.

Und das alles passiert nun mal immer aus den gleiche Gründen.

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