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Warum glauben viele Ärzte ihren Patienten einfach nicht?

HvappyA Bana*nxa


Also bei Ärztepfusch die meine eigene Gesundheit beeinträchtigen, gibts keine Entschuldigung seitens von Ärzten die mir gut genug wäre. Von einer Entschuldigung kann sich keiner ein schmerzfreies Leben kaufen.

Bei Ärzten sage ich nicht, ist halt passiert wenn ich dadurch Scheisse an der backe habe. Wenn ich heute Arzt werde dann weiß ich worauf ich mich einlasse. Da zählen auch nicht die Arbeitszeiten und 24 Stunden Schichten. Wenn ein Arzt mit solchen Arbeitszeiten nicht klar kommt oder generell ein Problem mit Menschen hat soll sich einen anderen Job suchen.

Also bei solchem Pfusch hört bei mir jegliches Verständnis auf.

EDhemalmigerU NutzRer (#32x5731)


Das Problem ist halt das hier Menschen die Leidtragenden sind. Wenn der Elektriker die Kabel falsch zusammen schließt, dann gibt nen Kurzschluss.

Schraubt aber der Chirurg die Knochen falsch zusammen hat der Mensch ein manchmal Lebenslanges Problem ....

HCaphpy* Baxnana


Eben in einem anderen Job wo die Fehler nicht direkt Menschen betreffen und keinen lebenslang schädigen sehe ich das nicht so eng. Aber ich kann nicht verstehen das es tatsächlich Leute gibt die Arztfehler entschuldigen.

Na ja, man kann nicht jeden verstehen.

K3a$wa Nin9ja 20:08


Keiner macht absichtlich fehler. Manchmal muss man schnell handeln und sich entscheiden denn wenn man keine entscheidung trifft ist der patient auf jedenfall tot, wenn der arzt wüste welche die richtige entscheidung ist würde er sie treffen. manchmal ist die diagnose nun mal nicht die richtige obwohl alles darauf hingezeigt hat was soll er denn machen? Wir haben nun mal kein boardcomputer der zur fehlersuche ausgelesen wird. Soll er den patienten lieber noch bisschen 'liegen lassen' bis man sich doch nochmal 5 andere meinungen eingeholt hat? Naja der krebs hat bis dahin dann gestreut aber passt schon kann man auch alles wieder regeln, oder eben nicht. Ärzte sind nur menschen auch wenn sie die 'macht und das wissen haben leben zu verlängern oder zu verbessern. Meist wären sie ohne ärzte schlechter dran. Hätte man damals der kirche nicht so viel macht gegeben wären wir in der forschung schon weiter und manche krankheiten gendefekte oder sonst was könnte man auch leichter ausgemerzt werden. Lieber ein behindertes kind zur weltbringen als eine defekte eizelle auszusortieren die ärzte KÖNNTEN viel mehr als das sie dürfen.

Manche fahren auch betrunken auto und töten somit menschen dafür gibt es für mich keine entschuldigung.

UAsxi


Warum glauben viele Ärzte ihren Patienten einfach nicht?

...Weil sie täglich einiges vorgejammert bekommen... das verzerrt den Blick für die, mit echten Beschwerden. Sollte nicht so sein, erklärt aber eine Möglichkeit. Oder sie wissen bei einem Fall selbst nicht weiter und wollen das nicht klipp und klar sagen...

"aber wenn Sie unbedingt wollen,machen wir eine Rötgenaufnahme zur Abklärung" ist für mich aber kein Satz, bei dem ich mich nicht glaubhaft fühlen würde. Und es ist fast schon ein gesundes Gleichgewicht zu den ärzten, die einem gleich Panik machen, durch die Röhre jagen und ins Blaue irgendwelche Pillen verschreiben, weil viele Patienten diese "Aufmerksamkeit" erwarten. Da ist es mir lieber, wenn ich erfolglos nach Haus geschickt wurde, als wenn man mir irgendwas aufschreibt, damit ich zufrieden bin. Klassiker: Antibiotikum bei normalem gripp. Infekt. Schon zig mal abgelehnt....

Sei doch nicht so dünnhäutig, im Endeffekt ist ein Arzt kein Gott vor dem man das Recht auf Hilfe hat. Ich sehs so, dass es sozusagen ein Bonus ist, einen zu finden, der mir helfen kann. Die anderen sind Zeitverschwendung, aber nicht weiter meine Sorge :-)

E:mmix92


Nun hab ich so einen hubbel da die knochen eben nun übereinander zusammengewachsen sind wenns mich stört müsste man es wieder brechen, bisher nicht wirklich probleme ein markel ja aber da steh ich drüber

Hatte mein Papa auch 25 Jahre lang ;-)

Er hatte mit 19 einen Autounfall und es ist schief zusammengewachsen und mit 45 wirft er sich wie Olli Kahn im Tor auf die Seite (hat mit Kumpels etwas gespielt) und bricht sich das Schlüsselbein nochmal genau an der gleichen Stelle, ist seit dem orgendlich geflickt worden ;-D

GGaro&ux78


Ich kann Dich sehr gut verstehen! Denn auch ich hasse die Aussagen Arztbriefen, wie z.b.......... der Patient meint, er hätte Probleme oder der Patient glaubt, dass er das Problem hätte......

Ich bin gelernter Krankenpfleger. Das ist etwas, was Ärzten anscheinend nicht passt. Ich wurde schon mehrfach angesprochen, dass ich verpflichtet gewesen wäre, dass dem Arzt vor der Untersuchung sagen zu müssen. Wie stellen die sich das vor? Guten Tag, mein Name ist XXXX XXXXX, nur zur Ihrer Kenntnisnahme, ich bin gelernter Krankenpfleger und habe u.a. bei der AOK als Sozialversicherungsfachangestellter gearbeitet?

Genau wie bei Dir, kenne ich bestimmte gesundheitliche Probleme sehr gut. Ich bin 34 Jahre alt und habe weit über 40 Operationen schon gehabt. Ich weiss z.B. auch, wie sich massive Herzrhythmusstörungen anfühlen, da ich deswegen u.a. 7 Operationen deswegen am Herzen hatte. Auch weiss ich sehr wohl, was Schmerzen bedeuten. Denn schließlich muss ich wegen einem inkompletten Querschnitt und daraus resultiernden Schmerzen tagtäglich Morphium (Fentanyl) zu mir nehmen. Im Gegensatz zu so einem tollen Arzt, der das anzweifelt, habe ich mein Wissen nicht aus irgendeinem Lehrbuch! Denn mein Lehrbuch ist die Wirklichkeit bzw. die Realität des Alltages und die ist 1000mal genauer, als sein theoretisches Wisssen.

Suchm)idt9i70


Guten Morgen,

ich glaube auch, dass sich Ärzte auch viel Gejammer anhören müssen von Leuten, die wirklich nichts oder wenig haben...Trotzdem möchte auch ich natürlich ernst genommen werden.

Mich stört nur die Überschrift "viele Ärzte"..., weil DIE Erfahrung habe ich noch nicht machen müssen...Und ich kann durchaus auf viel Erfahrung (zig OPs am Knie, Neurodermitis, aktuell 2 Schulter OPs) zurückgreifen...

Daher möchte ich an dieser Stelle auch mal deutlich sagen, dass ich viele tolle Ärzte schon kennenlernen durfte, sowohl fachlich als auch menschlich...Ich finde solche Pauschalurteile immer schwierig...

Und klar machen Ärzte Fehler...Ich mach auch welche in meinem Job...Ich finde nur schlimm, dass es 1. ganz schwer ist, das auch nachzuweisen und 2. Recht und Entschädigung zu bekommen. Dass die leider nur finanziell ausfallen kann, liegt in der Natur der Sache...(und auch hier habe ich ein Beispiel im ganz engen Familienkreis, ich weiß also durchaus, wovon ich spreche...Querschnittslähmung nach verpfuschter Bandscheiben-OP...).

Gute Bessserung an alle, die es brauchen können...

Schmidti

M essauggixo


Aussage unseres Internisten, jedoch mit Augenzwinkern:

Fast alle Patienten lügen oder sie verschweigen Wesentliches!

E(hremalige}r NuytzeRr (#3x25731)


Womit er vermutlich auch nicht unrecht hat.

Das Problem ist halt, die Patienten wollen einerseits Ernst genommen werden, andererseits sind immer wieder welche dabei die übertreiben, schlichtweg lügen etc ...

Und wenn man als Arzt da öfter mit auf die Nase gefallen ist, wird man halt misstrauisch.

Man kann den Menschen halt nur vor den Kopf schauen und da ist eiental ob man der Arzt oder der Patient ist.

Jeder muss dem andere vertrauen.

Und genauso wie man als Patient nicht jedem Arzt direkt vertraut, genauso vertraut der Arzt auch nicht jedem Patienten. Nur manchmal ist es halt zu unrecht ...

sLpor8tfaxn


Ich hatte letzte Woche auch das Gefühl, nicht ganz ernst genommen zu werden. Lag aber wohl in dem Fall daran, dass mir meine Ärztin gar nicht richtig zugehört hatte. Zugegebenermaßen hatte ich letzte Woche das erste Mal erwähnt, dass ich in letzter Zeit immer mal wieder, mal hier – mal da, Schmerzen (brennend) in den Beinen habe. Und weil ich schon merkte, dass sie nicht wirklich reagierte, erwähnte ich dann mal den Rat des Radiologen beim MRT, man solle vielleicht mal die rheumatischen Geschichten abklären. Da schien sie dann doch wieder zuzuhören: "Aber das kommt bei Ihnen doch alles vom Rücken!" Gut – damit hat sie bei den meisten Problemen sicher recht, aber ich habe halt seit Juni/Juli das Gefühl, dass da noch was anderes sein könnte. Obwohl sie alles andere als überzeugt war, machte sie dann sofort Über- und Einweisung Rheumatologie wegen V.a. Fibro fertig und das war ja das, was ich wollte: Sicher sein. Den Gedanken an Fibro hatte ich irgendwie schon im Juni/Juli nach zwei Wochen starker Beschwerden in den Beinen gehabt (aber da war ich im Urlaub), anschließend war es quasi weg, darum habe ich bisher beim Arzt nichts gesagt. Als ich dann am Ende nochmal die Schmerzen genau beschrieb, horchte sie doch auf und wurde nachdenklich: "Hmmm, das klingt ja irgendwie doch nach Fibro...."

K.nnüfhgeon


Hallo liebes Forum,

wow mit so vielen Antworten hätte ich nie gerechnet! :)^ :)^

Ich selber habe schon oft den Gedanken gehab bzw. den Eindruck, dass viele Ärzte einen Patienten sofort einen Stempel aufsetzen, wenn der Patient übergewichtig ist ( und ich bin übergewichtet) und sich deswegen nicht so viel bemühen... vllt weil selber Schuld, was willst du, das kommt doch eh alles vom Übergewicht... Naja, sie tasten die Schulter dann ab und einige (zum Glück mal nicht ganz so viele) meinen dann, man kann da doch gar nix tasten, da wäre viel zu viel Fett. Dabei bin ich nun auch nicht sooooo dermaßen übergewichtigt und das lustige ist, dass ich die Delle tasten kann und es dem Aerzt quasi das auch noch zeigen muss..

Mellimaus

Ich glaube viele Ärzte machen das gar nicht mal absichtlich, sondern sind vermutlich einfach schon zu oft auf die Nase gefallen

wie meinst du das genau mit"auf die Nase gefallen", kann dem nicht so ganz folgen.

nur Beschweren und weiter nach gute Ärzten suchen ...

In meinem akuten Fall ging es ja nicht um einen niedergelassenen Arzt, wo man weiter suchen kann, sondern quasi ein Notfall ist und nur im KH behandelbar, die müssen die Schulter wieder einrenken. Lebe in Schleswig-Holstein, da gibt es nicht an jeder Ecke ein Krankenhaus...in einer Reichweite, die man noch akzeptieren kann, sind es drei Häuser und das lustige ist, dass das kleinste das am Besten können. Ist ein KH mit gerade einmal einer Station und 30 Patienten. Das ist zum Glück auch das nächst gelegene, nur die haben am WE und ab irgendwann abends keinen Anästhesisten mehr.

Kawa Ninja 2008

manche kinder 'übertreiben' oder können es nicht wirklich einschätzen...

Ja Kinder, aber das ist ein ganz andere Thema. Ich bin 24 und halte einiges an Schmerzen aus, aber die Schmerzen bei einer luxierten Schulter sind einfach nur der Horror und kaum auszuhalten. Bin am Sonntag vor lauter Schmerzen sogar kollabiert

Und röntgen belastet den körper auch nochmal

Das ist mir ganz klar. Aber hast du dir die Schulter schon einmal luxiert? Dann weißt du was für Schmerzen das sind. Da will man einfach nur noch die Schmerzen auf einem erträgliches Niveau haben. Wenn dann der Arzt nach wildem rumgezerre am Arm, noch mehr Schmerzen und am Schreien und weinen, sagt, die Schulter muss drin sein...Ich fühle doch wohl am Besten, wo der Oberarmkopf sitzt und das war definitiv nicht in der Pfanne, wo er hingehört. Er wollte mich so wegschicken, aber mit solchen Schmerzen, das wäre nicht gut gegangen. Nach langger Diskussion endlich das Röbtgenbild und siehe da, ich hatte recht.

Natürlich wäre es mit lieber, wenn man das nicht so oft röntgen muss, aber bei solchen Schmerzen nimmst du auch mehr Röntgenstrahlen-Belastung auf sich.

Happy Banana

Also bei Ärztepfusch die meine eigene Gesundheit beeinträchtigen, gibts keine Entschuldigung seitens von Ärzten die mir gut genug wäre

Dem stimme ich voll und ganz zu, allerdings sollten sie wenigstens ihren Fehler einsehen und das ttun eben die wenigstens, wenn überhaupt. Habe mich da vielleicht unglücklich ausgedrückt mit dem nicht-entschuldigen

Usi

aber wenn Sie unbedingt wollen,machen wir eine Rötgenaufnahme zur Abklärung" ist für mich aber kein Satz, bei dem ich mich nicht glaubhaft fühlen würde

Ich kam ir bei dem Arzt auch nicht gut aufgehoben und hatte auch eher das Gefühl, dass er sich da noch nicht so auskennt. Meine Schulter rechts wurde immerhon schon 4x operiert, vielleicht fühlte er sich unsicher oder so. Aber trotzdem gibt es im KH für jedes nur erdenkliche ein Standard,dem man zu folgen hat und da steht unter "Luxation des Schultergelenkes) nun einmal Abklärung durch Röntgen.

Wenn man sich ersteinmal an diese Standards hält, macht man eigentlich erst einmal alles richtig und wenn er sich wirklich unsicher oder sonstwas wie gefühlt hat, dann hätt er doch einen anderen Arzt hinzuziehen können..

Schmidti70

Mich stört nur die Überschrift "viele Ärzte"..., weil DIE Erfahrung habe ich noch nicht machen müssen...Und ich kann durchaus auf viel Erfahrung (zig OPs am Knie, Neurodermitis, aktuell 2 Schulter OPs) zurückgreifen...

Dann freut es mich, dass du scheinbar noch keine schlechten Erfahrungen gemacht hast. Nur weil du die Erfahrung noch nicht gemacht hast, heißt es aber ja auch nicht, dass es nicht doch welche gibt, bei denen man sich nicht ernst genommen fühlte.

Ich aber habe so instabile Schultern, dass sie häufig mal luxieren und somit schon einiges an Ärztekontakt erfahren durfte in vielen verschiedenen Häusern. Ich habe da einfach die Erfahrung gemacht, dass es viele waren, die mich nicht ernst nahmen. Ich sage ja auch nicht, "alle Ärzte nehmen mich nicht erst" natürlich gibt es genügend wirklich gute Ärzte und einen von denen durfte ich am Samstag kennen lernen. Er verstand mich sofort und zeigte sehr viel Verständnis.

E(h?emalig%er Nutzzer (4#325731x)


wie meinst du das genau mit"auf die Nase gefallen", kann dem nicht so ganz folgen.

Na ja es gibt ja Patienten die von sich aus Lügen bzw. die Unwahrheit erzählen um ggf. als leidender angesehen zu werden und evtl auch davon zu profitieren.

Geben mehr Schmerzen an als sie haben, wollen ggf. weitere Krankeschreibungen, Medikamente, Physiotherapie was weiß ich.

Es gibt ja auch genügend die einen sekundären Krankheitsgewinn daraus ziehen.

Wenn man natürlich an einen Arzt gerät, der schon oft belogen wurde von Patienten, die maßlos pbertrieben haben etc. dann wird sich so ein Arzt irgendwann ein dickes Fell zulegen und erst mal alles Patienten misstrauen. Auch nicht richtig, aber ich kann es verstehen. Vielleicht will er auch erst mal die abschrecken die er meint enttarnt zu haben, denn Menschen die einfach nur leicht einen gelben Schein haben wollen oder Rezepte etc. die werden nicht wiederkommen wenn sie merken das das so leicht nicht geht.

Vielleicht muss man sich bei solchen Ärzten das Vertrauen auch erst erarbeiten.

Das war so mein Gedanke. Und du hattest einfach das Pech an solche gebrannten Ärzte zu geraten :-/

_YPar{vati_


Ich bin 24 und halte einiges an Schmerzen aus, aber die Schmerzen bei einer luxierten Schulter sind einfach nur der Horror und kaum auszuhalten. Bin am Sonntag vor lauter Schmerzen sogar kollabiert

Wenn ich ehrlich bin: Es gibt schlimmeres. Das ist aber auch nur mein subjektiver Eindruck. Denn Schmerzen sind nun mal subjektiv. Aber das man deswegen gleich kollabiert ":/

E%hemaliVger- Nutze$r (#3x25731)


Das ist auch mit das Problem das Schmerzen subjektiv sind ....der eine stirbt fast und der nächste lächelt müde und sagt zwickt ein bischen.

Daher finde ich auch die ganzen Skalen nett, aber nicht immer hilfreich ....

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