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Röntgen – gefährlich?

V:olkPand hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich war heute wegen Rückenproblemen beim Orthopäden, der hat dann meine Wirbelsäule geröngt – gleich 4 mal von allen Seiten. Nun meine Frage: Man hört ja immer wieder, dass Röntgen gefährlich sein soll.

Deshalb wie gefährlich ist das Röntgen der Wirbelsäule wirklich?

Und: Kann ich jetzt im Nachhinein irgend etwas tun (z.B. spezielle Ernährung) um das Belastungsrisiko mit den gefährlichen Röntgenstrahlen wieder zu verringern?

Auf Antworten freut sich

Volkand

Antworten
b{eetlejquicex21


4 röntgenbilder sind absolut nicht gefährlich.. ich tipp mal so auf 40 im jahr wären wohl auch noch zu verkraften... fliegst du mit dem FLugzeug? da bekommst du mehr strahlungen ab.

Etwas gefährlicher und dennoch absolut mit indikation auch nötig ist ein CT... und ein CT entspricht ca 20 Röntgenbildern.

E\hemali!ger Nutgzer (#3x25731)


Ich würde mir um die 4 Bilder auch keine Gedanken machen. Man braucht oft halt verschiedene Ebenen um das sehen zu können was man sucht ...

M7ama LiGschxen


Etwas gefährlicher und dennoch absolut mit indikation auch nötig ist ein CT... und ein CT entspricht ca 20 Röntgenbildern.

Das stimmt so nicht.

Die CT-Röhren und die damit produzierten Strahlen sind andere, als die einer normalen Röntgenröhre.

Entscheidend, ob Röntgenstrahlen Schaden verursachen ist, die Summe der Strahlen, die härte der Strahlen und welche Zellen im Körper wie getroffen werden.

Der menschliche Körper bzw. seine Zellen "sammelt" die Strahlen. Grundsätzlich gilt: "Je härter die Strahlung, desto weniger Streuung gibt es und umso geringer die Strahlenbelastung."

VQolk>anxd


Vielen Dank schon mal für eure Antworten.

Gedanken mache ich mir im Nachhinein schon ein bisschen, weil ich mir denke, dass ein Heilpraktiker o.ä. meine Verspannungen im Rücken u.ä. sicher auch ohne Röntgenbilder hätte erkennen können... aber gut, jetzt ist es zu spät.

Kann man denn im Nachhinein noch irgend etwas tun, um der Strahlenbelastung entgegenzuwirken?

l4ep san/gn rexal


ass ein Heilpraktiker o.ä. meine Verspannungen im Rücken u.ä. sicher auch ohne Röntgenbilder hätte erkennen können...

":/

Isoretxh


Nein, da kannst du nichts machen. Und falls es noch nicht klar geworden ist... du hast praktisch keine Strahlenbelastung, deshalb brauchst du auch nichts tun :-)

M7amua Liscxhen


Du kannst nicht wirklich etwas unternehmen.

Entspann Dich einfach. Wäre diese (Deine Dosis) sooooo wahnsinnig hoch, dass es gefährlich wäre, dann kannst Du mir glauben, dass man dann in Deutschland auf keine Fall so ohne Weiteres geröntgt werden würde.

Was soll das Personal dann sagen? Was meinst Du, wie oft das Personal Patienten halten muss, um die richtige Position für ein Bild zu erhalten?

E:hemalgiger N<utze#r (e#325731)


Jeder Arzt kann Verspannungen ohne Röntgenbild erkennen, aber keiner weiß ob die Verspannungen nicht von was knöchernem kommen.

Einen Röntgenblick haben die Menschen ja nicht ;-)

H(ase


Und: Kann ich jetzt im Nachhinein irgend etwas tun (z.B. spezielle Ernährung) um das Belastungsrisiko mit den gefährlichen Röntgenstrahlen wieder zu verringern?

Nein, das kannst Du nicht. Hast Du einen Röntgenpaß? Es kommt auf die Häufigkeit der Aufnahmen an, dort werden die Dosen vermerkt, dann kann man addieren, wie viel Strahung man neben der natürlichen Strahlung abbekommen hat.

[[http://www.code-knacker.de/roentgen.htm Vergleich]] der Strahlen

b~eetl>ej;uice>21


CT Wirbelsäule

2 – 11 mSv

Lendenwirbelsäule

0,8 – 1,8 mSv

Den Vergleich meinte ich, also kommt das mit CT = 10fach schon so ungefähr hin ;-)

(Zitat aus Hases Link)

Also nochmal, sind es ca 10 Bilder pro jahr sind wir im schnitt (mit abweichungen) bei 10mSv und das ist wirklich gar nichts).

E~mmca_Peexl


Und: Kann ich jetzt im Nachhinein irgend etwas tun (z.B. spezielle Ernährung) um das Belastungsrisiko mit den gefährlichen Röntgenstrahlen wieder zu verringern?

Um ganz sicher zu gehen, dass du keine gefährliche Strahlung abbekommst, solltest du vielleicht besser gar keine Nahrung mehr zu dir nehmen und in einen Bunker ziehen. ]:D

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass jemand, der völlig unbedarft durch sein Leben geht, in Flugzeuge steigt, bergwandern geht, isst, trinkt – sich also vermutlich null Gedanken um künstlicher oder gar natürliche Strahlung macht – plötzlich Panik bekommt, weil drei oder vier Röntgenaufnahmen gemacht wurden.

Kurz und knapp: Das Röntgen der Wirbelsäule ist nicht gefährlicher als atmen. Eher im Gegenteil. ;-)

SJchli@tzau#ge67


Allein, was man beim Fliegen nach Malle an Röntgenstrahlen abbekommt, ist mehr als dass, was hier geschah...

Piloten, die täglich fliegen, müßten da schon tot sein. Und spezielle Pilotennahrung gegen Röntgenstrahlung gibt es auch nicht.

Leben, einfach leben und den Gedanken an Schädlichkeit einfach mal sausen lassen.

Viel gefährlicher sind grabbelige Schwammtücher in der Küche, die nicht täglich gewechselt werden.

(STern TV Beitrag letzte Woche).

NUor\dibc82


Hallo,

Ich weiß nicht ob hier noch jemand liest.

Ich bin im Moment etwas beunruhigt.

Aufgrund Zysten im Gehirn, Unfälle & leider auch einer psychischen Erkrankung habe ich mit 30 Jahren bereits 5 Schädel CTs bekommen.

Nun habe ich seit geraumer Zeit Kopfschmerzen, Schwindel...& immer wieder mache ich mir Sorgen dass durch die Strahlung ein Hirntumor entstehen könnte...das ist leider auch meine Angsterkrankung....

EEhem%aliuger Nutzer (#w3257x31)


Dann solltest du dagegen etwas unternehme. 5 CTs sind nicht wenig, aber auch nicht bedenklich viel, besonders nicht in einem Zeitraum von 30 Jahren.

Lass dich wegen der Angst behandeln...

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