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Bandscheibenvorfall: Wie lange Schmerzen?

sHap_an


Hallo!

ich hatte am Dienstag einen Termin beim Hausarzt. Ich hatte vorher 3 Wochen lang Infusionen (Diclofenac, Tramal und Kortison). Die Schmerzen hielten sich in dieser Zeit in Grenzen. Jetzt nach einer Woche ohne Infusionen wieder ärgere Schmerzen dass es ohne Schmerzmittel einfach nicht geht. Nehme jetzt auf Anweisung meines HA am Morgen 50mg Diclofenac Normal und 100 mg Tramal Retard und am Abend 100 mg Diclofenac Retard und 100mg Tramal Retard natürlich mit Magenschutz und jetzt nur für 5 Tage noch Myolastan gegen die verspannten Muskeln. Die Schmerzmittel soll ich jetzt bis zur REHAB nehmen auch wenn ich weniger Schmerzen habe wegen dem Schmerzgedächnis und immer zur gleichen Zeit wegen dem Wirkungsspiegel oä. Die größten Probleme habe ich beim Stehen und langsam gehen. Bekomme links Rückenschmerzen, Stechen in linken Unterschenken, Kribbeln im Oberschenkel und der linke große Zeh wird wieder halbtaub wie Watte. Der linke Fuß fühlt sich dann irgenwie schwer an. Beim Bücken habe ich keine Probleme. Seit einen Monat ist alles wieder schlechter geworden. Sobald ich mich hinsetzte wird dann alles wieder langsam besser. Jeden Tag probiere ich ob ich auf Zehenspitzen und Hacken gehen kann und auf einen Stuhl steigen kann geht bis jetzt Alles. Der Zeh und dass Kribbeln nerven aber gewaltig. Der Arzt gab mir nochmals eine Überweisung zum MRI - ich sollte die MRI Bilder dann meinen Neurochirurgen bringen da ich bei der REHA ein aktuelles MRI Bild haben sollte und es auch sein kann dass aus der Vorwölbung ein Vorfall geworden ist. Habe Termin für MRI am 04.01.2013 noch bekommen. Am 07.01.13 habe ich Termin bei meinen Neurochirurgen - er ist auch bei der REHAB im Haus, hat dort seine Ordination, ist aber nicht der REHAB Arzt. REHAB habe ich ab 09.01.2013. Ich bin schon auf das MRI Ergebnis neugierig. Sollte sich dann ein Bandscheibenvorfall herausstellen kann der Neurochirurg dann darauf drängen dass ich keine REHAB machen soll sondern gleich operieren muss. Was ist Eure Meinung soll ich die REHAB auf jeden Fall machen oder wird die nichts bringen?? Kann ich mit einen Bandscheibenvorfall die REHAB überhaupt machen? Wann soll ich mich wirklich operieren lassen? Jetzt sind es über 4 Monate her das die Beschwerden anfingen und ich habe immer noch diese Probleme!

Ich bin für jede Antwort dankbar und wünsche Euch noch einen schönen 3. Advent!!

LG

sapan

s"apaxn


Hallo,

ich hatte heute ein neuerliches MRI und hier der Befund:

Ergebnis:

Erneute geringe Progression des bekannten dorsomedian betonten Diskusprolaps in L4/L5 mit Bedrängung der absteigenden Nervenfasern und nun absoluter Vertebrostenose. Geringe Neuroforamenstenose beidseits in L4/L5.

Unverändert kleiner dorsomedianer Diskusprolaps in L5/S1.

Die darüber liegenden Segmente sind intakt.

Deskription:

Untere BWS: Verschmälerte, regelrecht dorsal abschließende Bandscheiben. Unauffällige Konusregion.

L1-L4: Verschmälerte, regelrecht dorsal abschließende Bandscheiben. Langstreckig zeigt sich Enge des Wirbelkanals, anlagebedingt.

L4/L5: Es liegen Vergleichsbilder vom 18.10.2012 vor. Im Vergleich zur Voruntersuchung zeigt sich erneut eine geringe Progredienz der Diskusvorwölbung (zuletzt hat die Diskusvorwölbung 6 mm im maximalen sagittalen Durchmesser gehalten, bei der heutigen Untersuchung ist die Diskusvorwölbung 8 mm.) Die austretenden Nervenwurzeln sind beidseits eingeengt.

L5/S1: Unverändert bekannter, kleiner, dorsomedian betonter Diskusprolaps bei geringen hypertrophen Spondylarthrosen.

Ich fragte dann den Doktor der das MRI machte, weil er beim Ergebnis von einem Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps) und bei der Deskription von einer Diskusvorwölbung schrieb was ich nun habe und er meinte es handle sich um einen Grenzfall und man kann das nicht genau sagen.

Am Montag 07.01.13 habe ich einen Termin beim Neurochirugen und am Mittwoch 09.01.13 fängt meine REHA an.

Was ist wenn der Neurochirurg sagt ich soll gleich operiert werden und die REHA bringt nichts??

Habe ich noch eine Chance dass ich es Konservativ ohne OP schaffe??

Bitte um Antworten!!

KZlau3s xF


Wie hoch würdest Du die Chance einschätzen, dass ein FIAT Händler (der noch mit seiner finanziellen Situation unzufrieden ist) dir empfiehlt du solltest besser einen Mercedes kaufen? Und selbst wenn du an einen anständigen Menschen gerätst. Dessen Ausbildung ist auf operieren ausgerichtet. Was soll er also tun ? Wenn die "Anderen" nicht wirklich helfen konnten....

Die Statistiken sprechen leider keine gute Sprache in Sachen WS Ops

sjorg9los6x6


Hallo Sapan,Du schreibst nichts davon ob Du Krankengymnastik machst oder Physiotherapie!Das ist eigendlich sehr wichtig,auch wenn man Schmerzen hat.Ich habe auch einen Bandscheibenvorfall L4/5 seit dem 18 November breitbasig bei stärkerer Vorwölbung bis 8 mm der rest ist Arztdeutsch,den ich kaum verstehe!Ich bekomme Akupressur an den Zehen die mir halfen,dazu habe ich am Tag 3 mal selber leichtes Bodentraining gemacht um meine Muskeln zu stärken.Dazu findest Du einige leichte Übungen im Web!Und zusätzlich bin ich Fahrrad oder l :)= schwimmen gegangen(30 min,)gerade Strecke beim Fahrradfahren uo.30 min. Rückenschwimmen!2 Wochen hat es gdauert mit diesen Übungen u seit dem ging es mir besser u die Schmerzen verschwanden :)^ Glaube mir,Man braucht nicht immer eine OP!Natürlich ist es bei jedem anders,aber ein versuch wäre es wert!Um deine Rückenmuskeln wirst Du Dich ewig kümmern müssen,ob mit oder ohne OP.Glaube mir ich war auch verzweifelt,aber so hat es bei mir nur 7 Wochen gedauert.Ich Drücke Dir die Daumen das es Dir bald besser geht!!!!! ;-) lg

Ktlausx F


hallo sorglos

deine geschichte macht klar.... dass du zwar einen bsv hattest, der aber nicht ursächlich war für die schmerzen. wir hatten in unserer praxis von etwa 3000 rückenpatienten die letzten jahre nur 1 bei dem der bsv an den beschwerden schuld war.

die meisten probleme sind muskulär bedingt und enden oft im bsv

C~hevyl+adxy


Ich habe meine Schmerzen leider schon seit Juli. Im September wurde dann ein BSV L5/S1 festgestellt. Anfang Dezember hatte ich nach mehreren Versuchen mit Spritzen etc. eine Facettendenervierung. Auch die hat leider keinen Erfolg gebracht. Seit Mitte Dezember mache ich KG 2 x wöchentlich und täglich Abends zuhause – aber alles bringt nicht wirklich Erfolg. Wobei meine Physiotherapeutin und ich mittlerweile davon ausgehen, dass die Verödung zu weit oben gemacht wurde. Der Doc will eine weitere Verödung im unteren Bereich machen. Jetzt habe ich noch im Januar 2 x einen Termin im KH zur Besprechung mit den Ärzten dort. Mal sehen. :-/ Aber an eine Reha oder Kur habe ich auch schon mal gedacht. Mal sehen. Am Dienstag habe ich einen Termin bei meinem Hausarzt. Mal sehen was der meint.

DWerKom~missjaYr80


Servus in die Runde,

User Sapan postet seine Leidensgeschichte parallel auch in 3 anderen Orthopädie bzw. Wirbelsäulenforen.Scheinbar reicht im eines nicht aus.Bedenklich genug ist das ganze nun durch diesen Umstand schon.

Meine Leidensweg begann im Dezember 2010 mit einer Vorwölbung die Anfangs erst nicht richtig diagnostiziert wurde seitens des Hausarztes.Erst beim NC und anschliessendem MRT konnte eindeutig festgestellt werden das es sich um ne Vorwölbung an der LWS links handelt.Das übliche Programm wurde durchlaufen mit Physiotherapie(Manuell etc) sogar eine Reha im letzten Jahr.Alles half nichts, habe bis dato immer noch Höllische Schmerzen beim längeren gehen bzw. stehen.Bin auch eigentlich selbst daran Schuld, habe es ja nach der REHA vernachlässigt.Nun habe ich mir ein Buch bestellt, mit dem anderen gute Erfahrungen in Sachen Selbstheilung gemacht haben.Praktisch für Zuhause zum selber nachvollziehen.Denn es muss jetzt endlich eine Besserung eintreten.Natürlich werde ich weiter Krankengymnastik mir vom Arzt verordnen lassen sowie Spritzenkur.

C.hVe|vyladxy


Hm....na ja, sich noch woanders Rat zu holen ist ja manchmal nicht verkehrt. Ab morgen ist er ja wahrscheinlich eh in Reha, oder ??? ;-)

Wollte überhaupt mal fragen: wer verschreibt eigentlich Rehaaufenthalte ???

K.laues bF


Mehrere Postings

Die ganze Sache hat nur einen Grund. Und der ist die derzeit katastrophale Hilflosigkeit des orthopädischen Systems.

Ich mache mir öfters Gedanken, dass es den wirtschaftlichen Erfolg unserer Praxis eigentlich nicht geben dürfte. Denn eine HP - Praxis hat in einem funktionierenden System eigentlich keinen Platz. Wer sollte uns aufsuchen wenn er beim Orthopäden (auf Kasse) die angemessene Hilfe finden würde. Niemand... Da dies aber nicht so ist ist erst Platz für uns und natürlich auch für viele fragwürdige Angebote. Irgend jemand hat Wunderheiler erwähnt. Auch die gibt es nur weil die Herren Mediziner und drumherum (ja liebe Physiotherapeuten ich meine auch euch) nicht wirklich erfolgreich agieren. Da die orthopädischen Probleme aber im Prinzip nicht lebensbedrohend sind gibt es dort nicht wirklich die Art von Wunderheiler von denen die Rede war. Abgezockt werden in erster Linie Leute die in einer auswegslosen Situation sind.

In erster Linie sollte die Medizin lernen über den Tellerrand hinaus zu schauen. Und wenn eine OP oder Behandlung nicht den gewünschten Erfolg bringt muss man sie hinterfragen und nicht weitermachen weils schon immer so war.

Wie gesagt ich verstehe jeden mit Schmerzen, dass er alle Register zieht.... Oft sind es aber zuviele oder die Falschen. Ich hatte gerade eine Mailanfrage wegen Knieschmerzen (Mail deshalb weil wir grad noch in Marbella arbeiten) von einem Mann der vor einem Jahr nach einer Behandlung bei uns abgebrochen hat, weil laut Orthopäden nur noch eine op helfen konnte. Ich habe ihm damals schon gesagt dass 90 % der Knie OPs am Problem vorbei operieren. Daraufhin ist er beim zweiten Termin einfach unentschuldigt nicht erschienen. Mal sehen was draus wird :-)

Allen eine schmerzfreie Zeit

C+hevyl|adxy


Wie gesagt ich verstehe jeden mit Schmerzen, dass er alle Register zieht.... Oft sind es aber zuviele oder die Falschen

Das aber kann man ja erst feststellen, wenn man Sie erfahren hat. Auf einen ultimativen Tip warte ich auch heute noch und wahrscheinlich in einigen Wochen, Monaten etc. Es geht ja nicht anderes, als sich anderweitig umzuschauen.

DjeVrKommqissSar8x0


Wollte überhaupt mal fragen: wer verschreibt eigentlich Rehaaufenthalte

Im Prinzip dein Hausarzt oder eben Orthopäde bzw.Neurochirurg.Er muss es eben Medizinisch begründen das eine REHA unumgänlich ist.

Ist aber mit viel Papierkram verbunden, aber es lohnt sich.

Cxhevvylaxdy


Na ich denke vom HA kann ich erst mal nichts erwarten. Der wird sagen: solange die Ursache nicht bekämpft ist. :=o Ich muß mal meine anderen Termine abwarten.

sFapan


Hallo,

erstmal danke für die Antworten.

Die REHA läuft jetzt den ersten Tag, man kann noch nicht viel sagen aber man ist voll eingeteilt mit den Therapien. Bis konnte ich jede mitmachen und es wird auch immer wieder gesagt wenn es schmerzhaft ist einfach sagen und nicht mitmachen.

Ich bin positiv eingestellt und hoffe das es ohne OP geht. Da momentan keine OP Indikation vorliegt will ja auch mein Neurochirurg der Chefprimar im Hause ist noch nicht operieren, aber er füchtet eben dass sich da nichts mehr zurückbildet weil es schon zu lange dauert und die Vorwölbung bzw. Vorfall grösser geworden ist ( von 6 mm auf 8 mm) und in der Mitte liegt und sollte er noch größer werden ich eben noch schwerwiegendere Probleme (Lähmung) bekommen könnte.

Aber er hat auch gesagt dass es immer wieder Ausnahmen gibt und die Schmerzen werden immer weniger und der BSV wird kleiner. Jeder Mensch ist da anders.

Ich weiss auch dass ich momentan psychisch angeschlagen bin und deshalb bin ich auch in Behandlung.

Sollte die REHA nicht den gewünschten Erfolg bringen muss man halt mal der Wahrheit ins Gesicht sehen und sich mit einer OP anfreunden. Denn ich mach dass sicherlich keine weiteren 6 Monate mit.

LG

sapan

C#hedvylxady


Jeder Mensch ist da anders.

Genau das denke ich auch. Nicht jeder ist gleich und BSV ist nicht gleich BSV. :)z Jeder muß gucken was für Ihn das Beste ist. :)z

Ich bin auch gespannt was mir die Ärzte am Dienstag im KH sagen werden. Denn auch hier

Denn ich mach dass sicherlich keine weiteren 6 Monate mit.

geht es mir genauso. Mir reicht es jetzt seit Juli. :-(

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