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Wieder Kniebeschwerden

v9olley_A&ni94


Im Sportopaedicum war ich schon ganz oft und wurde unter den Ärzten hin und her geschoben.

In der Charite war ich grad und da hat sich der Arzt die Bilder sich nicht angeguckt.

ERheqmalig`er NutLze#r (#325p731x)


Tja dann weiß ich es auch nicht, wird aber bestimmt noch mehr Ärzte geben ;-)

Und gegen das unter den Ärzten hin und herschieben kann man sagen das man bei einem bleiben möchte

vTollaey_Axni94


Immer dieses Knie- HILFE gefragt

[Dieser Beitrag war ursprünglich der Beginn eines eigenständigen Fadens]

Hi,

ich habe immer noch meine Knieprobleme und weiß echt nicht mehr weiter (hab auch schon ein paar Beiträge und versuche es erneut).

Ich habe 2 MRTs hinter mir. Das eine ist unbrauchbar. Das Andere zeigt kleine Flüssigkeitsansammlungen besonders hinter der Kniescheibe.

Das Knie hatte ich mir Ende August verdreht und es ist richtig dick und warm geworden. 4 Tage war es so schlimm das ich kaum ohne Krücken laufen konnte, danach hat sich das etwas normalisiert sodass ich wieder so laufen konnte und bin dann zum Arzt gegangen.

Im Befund steht dass eine diskrete Signalanhebung von der Tibia im Außenmeniskushinterhorn zu sehen ist.

Ich habe Probleme wenn ich die Treppen laufe hoch und runter (innen).

Wenn ich einen Berg hoch steige (außen). Runter weiß ich es nicht denn es ging mit einem Bus wieder nach unten.

Wenn ich mich hinknien möchte tut das gesamte Knie weh und es fühlt sich falsch an.

Wenn ich mich mit den Knien auf dem Boden stütze (90° Winkel) dann tut es da weh wo das Knie den Boden berührt.

Neuerdings habe ich stärkere Blockaden da kann ich das Knie nur bis 90° beugen und das ist dann schon unangenehm dann macht es knack und dann ist die Blockade weg.

Wenn ich auf der Kniescheibe liege tut das weh und wenn ich an der Knieinnenseite draufdrücke tut das total weh.

Wenn ich mich hinlege und das Knie öfters beuge und strecke dann gibt es so knarzende/schmatzende Geräusche von sich und es fühlt sich an als wäre da was im Weg was da nicht hingehört. Es ist voll eklig.

Mein Knie ist immer leicht angeschwollen und nach der Arbeit (FSJ im Krankenhaus) ist es total dick und tut höllisch weh.

Ich wache schon mit Knieschmerzen auf und gehe wieder mit Schmerzen schlafen.

Die Ärzte denken jedes mal wenn sie sich mein Knie ansehen dass ich einen Meniskus- und Knorpelschaden habe, sie sagen dass das Knie sich nicht gut anfühlt so was ich beschreibe und dann wenn sie sich das Knie angucken und wundern sich dann über das MRT weil da ja eigentlich nichts zu sehen ist.

Jetzt soll ich Muskelaufbau machen.

Ich hatte vorher noch einen isokinetischen Test machen lassen und einerseits ist mein linkes (das schmerzende Knie) Knie besser muskulär aufgebaut aber es fehlt ein wenig an Kraft, da sind ein paar Werte nicht in Ordnung, aber nach diesem Test müsste ich die Beschwerden mehr rechts haben aber das ja nicht so.

Nun meine Fragen:

1) Was ist wenn das wirklich ein Meniskusschaden ist, dann mach ich doch mit dem Training der Physiotherapeuten alles schlimmer oder?

2) Oder muss ich die Zähne zusammenbeißen und die stärker werdenden Schmerzen ertragen und hoffen das es besser wird?

3) Was denkt ihr was das sein kann? Ich weiß zwar das ihr Laien seit, aber bestimmt habt/hattet ihr ähnliche Probleme.

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll, ich bin erst 18 und möchte nicht mehr diese Schmerzen ertragen müssen. Im Oktober fange ich eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester an, aber mit dem Knie bezweifle ich dass ich das schaffen werde.

Ich brauche euren Rat denn ich bin am verzweiflen.

Danke schonmal im voraus fürs duchlesen.

LG volley_Ani94

S/unf.lowe;rx_73


Ein dickes & heißes Knie weist jedenfalls deutlich auf Probleme hin. Muskelaufbau kann das Gesamtgelenk deutlich entlasten, sollte aber nicht zu noch mehr Schmerzen, Schwellung etc. führen.

MRT:

Tja, das liefert halt wichtige Infos, aber 100% sicher ist es nicht. Durfte ich schon mehrfach selber erleben. Wurde vor 4 Wochen operiert (12. OP an dem Knie, lange Geschichte), da Schmerzwahrnehmung, Röntgen und MRT sich gar nicht deckten... Kommt vor.

Bei Dir ist guter Rat teuer. Ich bin eigentlich (auch aufgr. meiner eigenen Geschichte) GEGEN "diagnostische Arthroskopie". Aber bei offensichtlicher Schwellung und Schmerzen (was ja über "es fühlt sich falsch an") hinausgeht, liegt ja offensichtlich ein Problem vor. Es ist gut, dass Deine Ärzte nicht direkt mit einer OP als Lösung kommen, aber vielleicht wäre es doch mal sinnvoll. Schwierig... weil wie gesagt, man sollte eigentlich nur mit einem echten Plan operieren und nicht "einfach mal reingucken".

Ansonsten kann ein Meniskusriss (ich hatte 3 im selben Innenmeniskus, von dem praktisch nichts mehr übrig ist) durchaus Schmerzen und Blockaden auslösen, zumindest in dem jeweiligen Bereich.

Vielleicht solltest Du nochmal mit Deinem Ärzten sprechen und ggf. eine Zweitmeinung bei einem Spezialisten einholen. Sollte eine OP erforderlich sein (allein schon wg. dem Meniskus), hättest Du JETZT zumindest noch die Zeit dafür! Alles Gute!

vUo_ll\ey_4Ani94


Danke für die tolle Antwort. :)^

Ich habe auch schon darüber nachgedacht mit einer zweiten Op.

Ich fand es auch gut dass keiner eine Op vorschlug, aber mitlerweile fänd ich es schon schön dass da mal jemand reinguckt, denn es wird immer schlimmer. Ich merk auch langsam dass ich nicht mehr wirklich kann. Ich kann die Schmerzen nicht mehr ertragen.

Nach der Physio hab ich dann Schmerzen und es schwoll an.

Ich hab nur die Befürchtung wenn ich da zum Arzt gehe und nur 4-5 mal Physio hatte und dann zu mir sagt dass ich es nicht probiert hätte.

Aber ich werd wohl nochmal einen Termin beim Arzt machen müssen.

Danke nochmal für die Antwort.

Und dir gute Besserung.

v4ol2ley_rAni9x4


Hallo,

ich war jetzt beim Arzt und der hat ein größeres Loch in meinem Knorpel gefunden und schlug deshalb eine Transplantation vor, vorher soll ich nochmal zum MRT.

Meine Frage jetzt:

Wenn ich so eine Transplantation machen lass macht es doch nur Sinn wenn die Fehlstellungen korrigiert werden, oder'?

Ich hab das Ganze noch nicht mit dem Arzt besprochen, ich muss da ja eh nochmal hin, aber was sagt ihr dazu?

Liebe Grüße

BPella %Culnlen-Swaxn


Hi,

Wenn Fehlstellungen die Ursache für den Schaden sind, würde das auf jeden Fall Sinn machen diese vorher zu korrigieren. Sonst hat der Knorpel wenig Chancen. Zumal es retropatellar (war doch bei dir so oder?) sowieso schon schlechtere Voraussetzungen sind...

S+unfloCwer_x73


Mich fragst Du besser nicht. ;-) Habe zwei (gescheiterte) Transplantationen hinter mir. Und Du musst Dir im Klaren sein, dass es zeitlich verdammt knapp wird, das jetzt noch zu machen. Du musst wochenlang komplett entlasten, erste normale Alltagsbelastungen sind meist erst nach 3-4 Monaten drin, volle Sportbelastbarkeit erst nach 12-18 Monaten. Wo auf dem Spektrum zwischen "Alltag" und "Sport" Du dann die Ausbildung einordnen willst... Und es sind 2 OP's, wobei ein Teil der Kosten evtl. nicht oder nur mit viel Kampf von der Krankenkasse übernommen wird (ich war jeweils in einer Studie drin, 1x hat die Kasse allerdings gezahlt).

Und: Wenn der Knorpelschaden wirklich und eindeutig durch eine Fehlstellung kommt, macht eine Transplantation ohne entsprechende Korrektur keinen Sinn.

Sprich' unbedingt mit dem Arzt!

E=hemal?iger Nut.zer% p(#325\73x1)


Um ehrlich zu sein, ich denke nicht das du dann im Oktober deine Ausbildung beginnen können wirst. Ich denke nicht das du dann so fit sein wirst.

Du solltest dir ehrlich gesagt auch jetzt schon überlegen ob du mit einem so geschädigten Knie in die Pflege willst.

Ich bin Krankenschwester und ich kann dir sagen es wird nicht einfacher, besondern wenn der Schmerz sich chronifiziert und du nicht mehr ohne Schmerzmittel auskommst wird es schwierig in der Pflege ...

Such dir lieber jetzt einen anderen Job bevor du es irgendwann bereust.

Ich kann es mir solchen Vorerkrankungen nicht empfehlen. Du wirst bei jeder betriebsärztlichen Untersuchung damit konfrontiert werden ...

SUun2flowexr_73


Bzgl. der Jobwahl schließe ich mich Mellimaus an... Ich habe auch einen Gesundheitsjob, wenn auch körperlich viel viel weniger belastend. Aber selbst mir fiel und fällt die Lauferei in der Klinik immer schwerer, dabei erbringe ich meinen eigentlichen Job sitzend.

Und selbst ich werde bei Forschungsjobs (!), die dann nicht mal im Klinikalltag stattfinden, bei best. Arbeitgebern mit Einstellungsuntersuchungen konfrontiert. Und bange jedes Mal, aber kann mich ummer gut rausreden bzgl. "sitzen geht".

Das entfällt bei Dir aber. Und man wird entsprechende Fragen nach OP's und Medikamenten stellen. Und die muss man ehrlich beantworten, sonst fleigt man fristlos.

V.a. wenn die Probleme jetzt schon so gravierend sind und es wirklich ein tiefer Knorpeldefekt sein sollte, dann wäre eine Ausbildung in der Pflege problematisch. Da kannst Du Dich schon auf die Umschulung einstellen. Es ist schon schlimm genug, wenn im Verlauf des Jobs solche Probleme auftreten. Aber VORHER sollte Dich echt zum Um- bzw. wenigstens Nachdenken veranlassen.

naanchxen


Du hattest eine OP wegen einer Plica bei der es Komplikationen in der Nachbehandlung gab. Das heißt, aufgrund der SChwellung nach der OP ging die Bewegung im Knie nicht richtig. Und du hast statt ein paar Wochen ein paar Monate gebraucht um wieder fit zu werden. Ist das so richtig? Physiotherapie hast du nach der OP bekommen? Warscheinlich keine Lymphdrainage? Das ist nämlich der springende Punkt. Jedes Knie ist nach einer OP erstmal richtig beleidigt und wenn man dann nicht aufpasst und dem Beschwerdebild angepasst Physiotherapie bekommt, kann man schnell Verwachsungen/Verklebungen bekommen. Danach wird dein Knie wohl lebenslang bestraft sein.

Die Diagnose der Fehlstellung finde ich ehrlich gesagt etwas fragwürdig. Der erste Ansatz wäre da schon gewesen, passende Schuh Einlagen zu tragen um frühzeitigen Knorpelverschleiß entgegen zu wirken.

Du musst dir bewusst sein, dass die Schmerzen durch jede OP am Knie bzw Bein nicht besser werden. Informiere dich mal wie die Umstellungsosteotomien funktionieren, was für Komplikationen auftreten können.

Meiner Meinung nach solltest du dich mit den Schmerzen anfreunden, denn ich denke das sie Folgen der ersten OP sind. Ausserdem solltest du das mit dem Volleyballspielen sein lassen.

Interessant wäre noch eine Haltungsanalyse beim Physiotherapeuten machen zu lassen.

Von Osteopathie habe ich keine Ahnung aber solltest du vielleicht auch mal in Betracht ziehen. Grade weil diese ganzheitlich therapieren und diagnostizieren.

Meine Knie-Beschwerden fingen mit 18Jahren an, haben mit 22Jahren den ersten dramatischen Höhepunkt gehabt und jetzt mit fast 28Jahren weiß ich das ich mit den Schmerzen leben muss. Wenn du dich hier umschaust gibt es ein paar Leute die sich vermutlich einmal zu viel am Knie haben operieren lassen und sind damit kein Deut glücklicher.

v%olaleJy_A3ni94


Danke für die vielen und vor allem schnellen Antworten.

Zunächst bin ich gerade dabei meinen Jobplan umzustellen und habe mich auch damit angefreundet womöglich nicht im Oktober mit der Ausbildung anfangen zu können.

Eine Alternative fällt mir nicht ein

Und Volleyball spiele ich schon seit August nicht mehr und bin jetzt auch ausgetreten, weil es einfach nicht mehr geht und selbst wenn das Knie wieder in Ordnung wäre würde ich nicht nochmal anfangen, weil ich keine Lust habe, nach 3 Monaten oder so wider Schmerzen zu haben.

Die Schmerzen werden auch immer schlimmer, schon bei der Arbeit, hab ich das Bedürfnis mir die Beine abzuhacken und neue dranzuschrauben. Mein rechtes Knie wird auch schlimmer, wahrscheinlich durch die Überbelastung.

@ nanchen

Ich habe Lymphdrainage, mit Manueller Therapie und Fango oder Elektrotherapie bekommen, trotzdem schwoll mein Knie nicht ab.

Da ich mich momentan nicht mit den Schmerzen anfreunden kann, werde ich wohl oder übel irgendwelche Therapien probieren müssen, auch wenn ich keine Ahnung habe was für Therapien.

Über die Risiken und die Op an sich bin ich halbwegs aufgeklärt.

Im Internet lässt sich aber auch nichts finden über Umstellungsosteotomien an Ober- und Unterschenkel, was echt mein Problem ist. Ich fänd es ja ganz schön, wenn mein Knie wieder halbwegs okay wäre, sowas wie eine Reha/Kur zu kriegen damit ich meine Muskulatur aufbauen zu können, um dann zu gucken ob das reicht.

Aber nach sowas würde ich nicht fragen.

EXhemalig2er N@utzer $(#3257x31)


Eine Alternative fällt mir nicht ein

Daran solltest du dringend arbeiten, denn aus meiner Sicht wirst du die gesundheitliche Eignung die dir der Betriebsarzt bescheinigen muss nicht bekommen. Und wenn doch, dann wirst du spätestens nach der Ausbildung ein großes Problem haben. Such dir einen Job wo du sitzen kannst und keinen wo du körperlich arbeiten musst. Das wird auf lange Sicht nicht klappen.

ELhemaFlig&er Nutzeer (5#32573x1)


Warum fragst du den Arzt nicht einfach das du eine Reha machen möchtest? Er wird dir mit Sicherheit nicht sagen das das nicht geht. Der HA kann die übrigens auch beantragen.

voolleyD_An1i94


Ich bin gerade dabei was gescheites zu finden, aber es ist schwer, denn nur sitzen geht nicht, denn dann werde ich unruhig. Ein wenig Bewegung sollte drin sein und Verwaltungstechnisch finde ich alles langweilig. Mal gucken was ich finden werde. :-)

Okay, danke für den Tipp :)^ , das ganze werde ich dann am 20.6. mit dem Arzt besprechen und euch auf dem laufendem halten. :-)

Liebe Grüße

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