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Impingement Syndrom Schultern- Erfahrungen mit OP?

m4arcoumarcxos hat die Diskussion gestartet


Erfahrungeberichte von Betroffenen gesucht, die eine OP durchlaufen haben! ! ! Ich plage mich schon seit 2,5 Jahren mit Impingement in beiden Schultern rum. Es hat als Grund auch, dass ich an M.Bechterew mit Gelenkbeteiligung leide, daher sind auch beide Schultern betroffen. So wie die Wirbelsäule sich verformt, tun es bei mir eben auch die Schultern /das Schulterdach.Was ich im Forum bis jetzt vermisse, sind Erfahrungsberichte von OP´s. Ich habe Angst vor der OP, aber mit Spritzen und intensiver Krankengymnastik wird es einfach nicht besser...Was meinen Leidensdruck erhöht, ist, dass Schwimmen immer die beste Therapie für mich war , was den Rücken angeht, und aufgrd. des Impingements kann ich nicht mehr schwimmen.

Gründe , die GEGEN eine OP sprechen, habe ich hier im Forum schon viele gefunden, und ich habe auch meine Entscheidung noch nicht getroffen. Ich würde einfach gerne mal Kommentare hören von Betroffenen, die eine OP haben machen lassen- mit positivem oder negativem Ergebnis. Gibt es jemand, der hierzu, aus eigener Erfahrung etwas beisteuern kann? Oder jemand, der mir bestätigen kann, dass er es mit KG losgeworden ist? "Schlaue" Beiträge von Nichtbetroffenen brauche ich an dieser Stelle nicht, die gibt es in vorherigen Beiträgen schon genug.Es wäre mir lieb wenn sich wirklich nur Betroffenen melden würden , um so die Erfahrungen vielleicht nochmal in einem Thread zu konzentrieren.Vielen Dank vorab!!

Antworten
m"arcoJm4arcxos


man sieht, jde menge Meinungsäußerungen in verschiedenen Threads dieses Forums, aber keiner hat persönliche Erfahrungen damit. Schade. Wenn ich mich zu einer Op entscheiden sollte, werde ich meine Erahrungen posten-vielleicht helfe ich damit anderen.

ExmmaHlein053


Hallo marcomarcos,

ich habe deinen Thread gerade erst gelesen, da ich selbst mit meinen Rückenschmerzen beschäftigt bin. Aber durchs Krankenhaus und dem nicht-schlafen-können habe ich ja jetzt Zeit dir zu antworten.

Ich kann von meiner OP im Dezember 2011 nur Gutes berichten. Bei mir wurde der Subacromial-Raum erweitert. Die Supraspinatussehne war schon ganz leicht angerissen, die haben sie aber in Ruhe gelassen. Op dauerte ne knappe Stunde und ich bin am gleichen Tag aufgestanden und zum rauchen raus :) Die OP wurde bei mir in Vollnarkose durchgeführt, was aber an meinen Allergien lag. Zusätzlich noch eine Armplexusanästhesie was den Vorteil hatte, dass ich danach schmerzfrei war. Deshalb würde ich dir auch raten das Ganze stationär machen zu lassen. Hat den Vorteil, dass auch am gleichen Tag schon mit passiver Krankengymnastik angefangen werden kann. Nach zwei Wochen war ich wieder im Wasser und habe LANGSAM begonnen. Es war die Erleichterung pur sich nach und nach wieder besser bewegen zu können. Ich persönlich kann dir nur zur OP raten. Nach 2 1/2 Jahren sollten die konservativen Maßnahmen ausgeschöpft sein.

Solltest du noch Fragen haben, gerne jederzeit :)

Lieben Gruß Emmalein03

S#unfl~ower2_F73


Meine OP war im August ein Jahr her. Ich hatte vorher 8 Monate massive Schmerzen, habe konservativ alles ausgeschöpft (Physio, Spritzen, Medikamente).

Habe mich dann letztlich zu OP entschlossen. Mir wurde ein Stück aus dem Schulterdach gefräst (also Erweiterung Subacromial-Raum), die aufgefaserte Bizepssehne wurde minimal geglättet. Schleimbeutel entfernt.

Konnte nach 2 Tagen die Schulter schon schmerzfreier bewegen als VOR der OP. Dabei hatte der Chirurg mir eigentlich für einige Tage ziemliche Schmerzen prophezeit. Nach einer Woche war ich mit dem Thema praktisch durch.

Meine OP war ambulant. Habe in der Aufwachphase noch eine Infusiom mit Paracetamol bekommen; bin nach ca. 4 Stunden nach Hause gegangen (inkl. Drainage). Hatte für 2 Tage einen Gilchrist zur Ruhigstellung.

Ich muss dazu sagen: Nach 12 Knie-OP's (3 bei dem Arzt, 3 insgesamt ambulant) bin ich ziemlich OP-erfahren und hartgesotten. Sowohl Chirurg als auch Anästhesistin hatten mich vorgewarnt: Schulter ist schmerztechnische schlimmer als Knie; wir behalten die Patienten immer 4-5 Stunden da, um ggf. besser eingreifen zu können.

Da hatte ich mit meinen geringen Schmerzen wohl keine Probleme. War auch völlig fit, habe den ganzen Tag nicht mehr geschlafen. Die Nacht war halb sitzend auch okay; Schmerzen kamen wenn dann durch den Drainage-Schlauch, wenn ich doch minimal bewegt habe.

Was ich allerdings für wichtig halte:

Ich hatte danach INTENSIV Physio. Im Schnitt 2x pro Woche für fast 3 Monate. Weil die Endbeweglichkeit doch eingeschränkt war danach (BH hinten zumachen hat 2-3 Wochen gedauert).

Würde auch zu einem erfahrenen Arzt raten. Meiner war kein ausgewiesener Schulterspezialist, was wirklich zum Problem hätte werden können. Allerdings hat er klar gesagt: Er macht es nur, weil keine Sehnen schwerwiegender verletzt sind. Wäre da was zu machen gewesen, hätte er es nicht gemacht – und ich hätte es dort auch nicht machen lassen. Da sollte man sich wirklich sicher sein.

m#ar{co1marcoCs


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