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Knöchener Ausriss am Kahnbein

h6erN_i_xam hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Bei mir wurde im Laufe dieser Woche ein knöcherner Ausriss am Kahnbein diagnostiziert.

Kurz zum Verletzungsverlauf:

Ca. ende Juli bin ich relativ schwer gestürzt. Dabei stütze ich mich hauptsächlich mit der linken Hand ab. Das linke Handgelenk begann danach ein wenig anzuschwellen und zu schmerzen. Es wurde aber von Tag zu Tag besser und nach ca. 3 Wochen spürte ich gar nichts mehr. Ich fand mich also damit ab, dass ich es sich nur um eine Verstauchung gehandelt hat. Nachdem die Schmerzen weg waren habe ich wieder normal Sport betrieben (Laufe, Rennrad fahren, Krafttraining). Ich hatte nie Probleme.

Letzten Sonntag stürzte ich blöderweise wieder, diesmal aber, meines Erachtens nach, nur sehr "leicht". Wiederum stütze ich mich mit der linken Hand ab. Das Handgelenk begann wieder zu schmerzen und anzuschwellen. Diesmal lies ich es vom Doktor anschauen, da ich der Meinung war, dass so ein kleiner Sturz nicht gleich zu solchen Schmerzen führen kann.

Darauf hin wurde ein normale Röntgen, ein Röntgen im Gips, welchen ich bekam, ein CT und ein MRT bei meinem linken Handgelenk durchgeführt.

Die finale Diagnose lautet, dass ich einen knöchernen Ausriss am Kahnbein habe. Dieser ist vermutlich schon älter (vom ersten Sturz im Juli) und wurde durch den erneuten Sturz wieder gereizt. Das Fragment ist ca. 4x3 mm groß (Laut Befund). Nun wurden mir 4 Wochen Gips verordnet. Der Arzt meinte auch, dass das Fragment vielleicht entfernt werden müsste.

Nun zu meiner Frage. Wäre es nicht besser, das Fragment gleich zu entfernen, da es ja nur sehr klein ist. Ich vermute halt, dass ich irgendwann mal Probleme haben könnte, falls es nicht ordentlich zusammen wächst bzw. falls ich mich irgendwann wieder einmal mit dieser Hand stärker abstützen muss oder so.

Sind dann die 4 Wochen nicht nur "vergeudete" Zeit?

Außerdem geht es mir darum, dass ich jetzt nicht arbeitsfähig bin und 4 Wochen (wenn es überhaupt dabei bleibt) schon eine sehr lange Zeit sind. Ich meine dass es mit einer OP auch schneller gehen sollte.

Kann mir da bitte jemand Tipps geben ob ich mir vielleicht eine zweite Meinung einholen soll oder so.

Danke!

Antworten
E2hemali]ger >Nutzer 3(<#325731x)


Verletzungen am Kahnbein heilen relativ schlecht, weil das nicht so gut durch durchblutet ist.

Also auch wenn da operiert ist, die Theorie dann lieber gleich geht schneller, würde ich nicht unterschreiben. Der Schuss kann ganz empfindlich nach hinten losgehen.

Und mit Verlaub: wenn man die Möglichkeit hat das konservativ zu machen sollte man diese auch erst probieren. Eine OP läuft nicht weg

L6yl


Die Anordnung der Handwurzelknochen hat einen Sinn und ich würde kein Teilchen entfernen lassen wenn es anders geht.

Die Dauer der Ruhigstellung wird nicht reichen, weil der Bruch schon lange besteht. Habe mir das Mondbein gebrochen, blieb ein 3/4 Jahr unentdeckt, 14 Wochen Gips, aber da das Handgelenk sehr komplex ist, würde ich diese Behandlung wieder wählen.

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