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Starke Schulter- und Armschmerzen links

C2aFra2x90j1 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Habe starke Schulter- und Armschmerzen.

Angefangen haben die Schmerzen vor einigen Monaten nach dem streichen meiner Wohnzimmerdecke. Mir wurde kurz danach auch sehr übel, was aber am nächsten morgen wieder besser war und die Schmerzen sich dann auch nach ein paar Tagen eher wie Muskelkater anfühlten.

Jedoch hatte ich in den folgenden Wochen immer wiederkehrende Schmerzen im Arm und der Schulter.

Anfangs waren die Schmerzen noch auszuhalten, wurden aber immer schlimmer und sind zeitweise fast unerträglich. Mal mehr mal weniger. Speziell wenn ich den Arm beuge schmerzt es zusätzlich in der Beuge, also der Innenseite vom Arm und dann der gesamte Arm plus Schulter.

Obendrein wird mir dann auch das ein oder andere mal übel.

Mein Hausarzt meinte dies sei nichts schlimmes und er tippe auf Verspannung, gab mir aber eine Überweisung zum Orthopäden.

Der wiederum machte ein Ultraschall und Röntgen der Schulter und meinte er sieht etwas Flüssigkeit und eventuell Kalk und einen Dorn.

Ich bekam eine Überweisung zum MRT und mit den Bildern zurück zum Orthopäden.

Der nun meinte anhand des Befunds ich sollte mich für eine OP entscheiden um das Problem aus der Welt zu schaffen, da dies mit konservativer Methode nicht in den griff zu bekommen sei.

Er gab mir Ibuprofen und einen OP plan und den Befund des MRT der Radiologie.

Ich habe nun immer noch starke Schmerzen und Bedenken und weiß nun. Nicht was ich tun soll.

Hier nun mal der Befund. Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen.

Klinik: Outlet Impingement bei Verträgen Acromionsporn.

Befund: Subacromiale Enge und Reizerguß in der Bursa subdeltoidea-subacromialis (minimal).

Keine signifikante Arthrose im Schulter-Eckgelenk. Mäßige degenerative Veränderungen der Supraspinatussehne. Lange Bizepssehne regelrecht.

Nach kausal gerichteter kleiner Sporn am lateralen Acromionende.

Mäßig aufgetriebene Subscapularissehne im Sinne einer Tendinopathie. Inhomogenes ventrales Labrum in Gelenkmitte. Keine hypertrophe Arthrose des Schultereckgelenks. Keine Muskelreduktion.

Beurteilung:

Subacromiale Engpasssituation und nach kausal gerichteter Sporn am lateralen Acromionende.

Mäßig degenerative Veränderung der Supraspinatussehne und leichte Tendinopathie der Subscapularissehne.

Geringe Labruminhomogenitäten ventrales in Gelenkmitte.

Hoffe ihr wisst damit mehr anzufangen und einen guten Rat für mich.

Bin dankbar für jede Antwort.

Antworten
EShemaltigecr NutJzer (#3x25731)


Hat der Arzt sich überhaupt die Bilder angesehen oder nur den Befund gelesen?

KG hast du bislang scheinbar keine bekommen, oder? Das wäre das erste was ich zusätzlich versuchen würde. Und vor allem, falls nicht geschehen, geh mal zu einem guten Schulteroperateur und lass dich von dem untersuchen und beraten.

Die Schulter ist ein kompliziertes Gelenk und da sollte man nicht jeden x-beliebigen dran lassen.

Dein Orthopäde scheint an konservativer Therapie ja nicht so sehr interessiert zu sein, bischen Ibuprofen und tschüss ist ja keine Behandlung.

Wende dich wie gesagt an einen Schulterspezialisten und dann lass dich nochmal beraten, gute Ärzte probieren auch erst mal eine konservative Behandlung aus

utpelxa


Ich würde mir bei Arm/Schulterschmerzen, vor allem links, ja auch mal mein Herz ansehen lassen. Bei Frauen werden Herzinfarkte oft nicht erkannt, weil die Symptome nicht ganz klassisch (sprich männlich) sind. Grade dass dir übel geworden ist, klingt für mich nach "nicht einfach nur Muskelverspannung".

CcaurNat2901


Hallo,

Erst einmal danke für eure schnellen Antworten.

Mein Orthopäde ist laut seiner Broschüre auch Schulterspezialist und die Bilder hat er sich angesehen. Ich habe ihn gefragt ob ich es nicht mit KG oder ähnlichem versuchen könnte, worauf hin er nur meinte das Problem könne man damit nicht in den griff bekommen.

Er hat mir dann sofort eine OP erläutert (minimalinvasiv) und mir den OP Plan mitgegeben.

Als ich dann Zuhause war habe ich alles erst mal sacken lassen und mir Gedanken gemacht.

Ich hatte mir vorgenommen den Arzt nochmals auf konservative Möglichkeiten anzusprechen, habe dies jedoch verworfen nachdem ich die Bewertungen für den besagten Arzt gelesen hatte in denen er eine Patientin als Psychisch sehr angelastet bezeichnete, weil sie im Kommentar beschrieb dass er ihr nicht zuhören wollte.

Das kann schon sehr einschüchternd wirken.

Da ich die Beschwerden ja nun schon seit ein paar Monaten habe meinte mein Hausarzt (ohne Untersuchung) dass dies nichts schlimmes sein könnte denn wäre es das Herz dann wäre schon längst was passiert in all der zeit.

Ich weiß nun wirklich nicht mehr was ich machen soll.

Ich weiß nur dass ich mit diesen Schmerzen nicht leben möchte, die mir auch ehrlich gesagt schon Angst und Sorgen machen.

EjhemLalige9r NutGzer (#m32573x1)


Wie gesagt ich kann nur zu einem anderen Arzt raten ... es spricht rein gar nichts dagegen erst mal konservativ zu behandeln, eine Operation läuft einem nicht weg

7;7er^greJixs


ich halt es wie upela

Komischer Arzt, ich würd es ausschließen wollen hierzu zumindest ein normales EKG ;-)

CKa&ra29x01


Danke dir nochmal für deine Aufmerksamkeit.

Ich werde morgen früh nochmal versuchen dass mein Hausarzt eventuell mein Herz ansieht und ihn bezüglich einer zweiten Meinung eines anderen Orthopäden fragen.

Meine Laune ist wirklich schon ganz schön am Boden wegen der Schmerzen und den damit verbundenen Sorgen.

CxaraH29x01


Kurze Frage:

Sieht man denn anhand eines normalen EKG ob ich was am Herz habe?

Ekhemaligerf NutzerM (#3285731)


Also es schadet sicher nicht mal ein EKG zu machen, wobei ich aber denke nach den ganzen Monaten kann man das Herz als Ursache eigentlich ausschließen.

Aber wie gesagt, schaden tut es ja nicht.

E(hemal}igefr Nutz9er (#3225731)


Na ja man sieht ja unregelmäßigkeiten wenn da welche sind, aber Herzinfarkt und solche Sachen schließe ich ehrlich gesagt aus. Aber wie gesagt frag deinen Arzt

C]arav290x1


Ich möchte hier auch wirklich nicht als überempfindlich erscheinen, aber ich mache mir verständlicher Weise eben Sorgen, speziell bei einer Operation oder wenn es um das Herz gehen könnte.

Deshalb, wirklich Super von euch mit den schnellen Antworten :)

7(7erhgrxeis


Sagen wir so: Ausschlussverfahren,

Hat man im EKG nix heißt das nicht das man nix haben muss ;-) ;-) dann käme ein Belastungs Ekg oder 24 EKG in Frage ggf. danach noch Sachen wie :-X erzähl ich lieber nicht sonst machste dir umsonst Gedanken.

Herzinfarkt etc würde ich auch nicht denken, jedoch sind z.b bei Herzrythmusstörungen auch durchaus solche Schmerzen denkbar. Wie gesagt: EKG und mal alle Zipperlein aufzählen inkl. Risikoabwägung und auch mal die Familie betrachten ( Ob das Risiken vorliegen). Wenn dem nicht so ist und Ruhe EKG ok dann ist da auch sehr wahrscheinlich nix am Herz. *:)

C{ar<a29x01


Anständig von dir das du mir keine Angst machen möchtest.

Könnte ich auch jetzt noch zusätzlich nicht ertragen.

Also in meiner Familie hatte soweit ich Bescheid weiß niemand was am Herz.

Eher Rheuma und normale Altersbedingte Dinge.

Es knackt auch in meiner Schulter wenn ich Sie in bestimmte Positionen bewege, so eher von innen her.

Der Schmerz ist auch nicht andauernd so extrem. Mal weniger schlimm und dann wieder zu einem Punkt an dem ich zur Schmerztablette renne. Wie gesagt dann schmerzt auch mein gesamter Arm und zeitweise auch mein Kleiner- und Ringfinger. Manchmal habe ich das Gefühl das da in der Schulter etwas eingeklemmt ist und am Arm ein entzündlicher Schmerz.

Verbunden mit leichter Übelkeit :(

Erhemali7ger NAutzer ^(#32573x1)


Die Wahrtscheinlichkeit das du nach dem MRT ein Herzproblem und kein Schulterproblem hast ist schon sehr gering.

Sicher kann man auch 1000 Untersuchungen machen die das Herz betreffen, nur welcher Arzt soll das tun? Wenn die Grunduntersuchung sprich das abhören und das Ruhe EKG keine Auffälligkeiten zeigen wird auch keiner bei einem positiven Schulterbefund noch zich andere Herzuntersuchungen machen.

Vielen kann man machen, ob da immer der Sinn hinter ist, ist eine andere Frage.

Sagen wir es mal anders: man muss nur lange genug suchen, dann wir man bestimmt auch noch andere Dinge finden die aber keinerlei Relevanz haben.

Was Herzrhythmusstörungen betrifft, sicher kann man die haben, aber die haben ja noch eine Reihe anderer Symptome und da du keine davon zu haben scheinst, würde ich sagen muss man sich auch nicht verrückt machen.

Wenn man jeden Mensch mit Schulterschmerzen erst gründlich kardiologisch untersuchen würde, wären die KK bald pleite ...

In Deutschland wird zum großen Teil auch zu viel untersucht, nicht alles was die Medizin kann ist auch ein Segen und oftmals werden Menschen auch verrückt gemacht.

Also geh mal davon aus das du schlicht und ergreifend ein Schulterproblem hast ;-)

Cfara=2901


Danke dir Mellimaus21.

Ich möchte mich wie gesagt auch nicht selbst verrückt machen, aber man hört dann schon das eine oder andere mal genauer in seinen Körper und versucht herauszufinden wo denn der Ursprung liegen könnte.

Was einen bei einer Vielfalt an Möglichkeiten auch sehr schnell in die irre leiten kann.

Man möchte dann natürlich auch eher an das kleinere übel Glauben als an das schlimmere.

Jedoch finde ich nun mal dass die Entscheidung für eine Operation auch nicht mal kurz mit einem ja getätigt wird wie es der Orthopäde von mir erwartet hat.

Für ihn war die OP schon beschlossene Sache, nach dem Motto ansonsten könne man nichts für mich tun.

Ich habe ihm dann auch weiter nicht widersprochen und die Papiere mal mitgenommen.

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