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Sehnenscheidenentzündung – Ein Jahr nach OP wieder Beschwerden

c9hu?cxhi hat die Diskussion gestartet


hoffe, mir kann hier jemand ein paar tips geben. @:)

ich hatte vor einem jahr eine längere op an den sehnen der rechten hand. es bestand schon länger der verdacht auf ein ganglion, weshalb mit der op so lange gewartet wurde, bis ich meinte, es geht nicht mehr, es muss was passieren.

bei der op stellte sich dann raus, dass es gar kein ganglion war, sondern die sehnen massiv entzündet und verklebt waren, das ganze auf der oberseite von den fingerknöcheln bis zur mitte des unterarms. bei der op wurde dann das ganze klebezeugs rausgeholt und es dauerte 1,5 stunden, bis wieder zugemacht werden konnte. %:|

hatte danach ordentlich schmerzen und eine hand wie ein baseballhandschuh. physio bekam ich leider erst nach sechs wochen und nach ordentlichem betteln meinerseits verschrieben. %-|

schmerzen hatte ich seit der op nicht mehr, aber ich habe seitdem probleme, meine hand vernünftig abzuknicken (die physio hat immer nur kurzfristig für maximal einen tag was gebracht dahingehend). verglichen mit der anderen hand habe ich bestimmt eine bewegungseinschränkung von einem drittel. wenn ich eine faust mache, kann ich die hand so gut wie gar nicht mehr abknicken. :-( war im sommer deswegen schon in der handchirugie im krankenhaus, wo ein mrt gemacht wurde, um zu gucken, was da drin los ist, aber man konnte auf den bildern nichts sehen. der arzt meinte, um wirklich was sehen zu können bezüglich meiner sehnen, müsste man alles wieder aufmachen, riet mir aber davon ab, solange ich keine schmerzen habe.

naja, und seit gut zwei monaten geht es wieder los mit den schmerzen und ich weiß gar nicht, was ich jetzt machen soll.

zu dem handchirurgen, der mir ambulant das ganze operiert hat, gehe ich auf keinen fall mehr, da die nachsorge dort unter aller kanone war. :(v operieren ist momentan eigentlich auch keine wirkliche option für mich, weil ich weiß, was mich danach wieder erwarten würde und das war absolut kein vergnügen, und auf der arbeit noch mal so lange ausfallen kann ich auch nicht machen.

gibt es möglichkeiten, so etwas prophylaktisch vorzubeugen oder auch akut was zu dagegen zu machen?

muss dazu sagen, dass ich am pc arbeite und meine hand natürlich auch öfter ziemlichen belastungen deswegen ausgesetzt ist. also keine echte aussicht, da was dran zu ändern.

Antworten
E4hemaligeFr Nutz~er (#N325731)


Das wichtigste wäre wohl ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz mit ergonomischer Tastatur und Mouse und ggf eine Schiene an der Hand zur Unterstützung.

Hast du bei der KG keine Übungen für die Hand bekommen zum dehnen oder so?

cLhucxhi


maus brauche ich so gut wie gar nicht und benutze da meistens auch die linke hand für (also die andere).

für die tastatur hab ich mir schon eine gelunterlage geholt, kurz nach der op, womit das schreiben auch kein problem ist. es ist bei alltäglichen dingen, wo ich die schmerzen bemerke, gar nicht mal auf der arbeit.

doch, ich hab damals übungen bekommen. allerdings hab ich die nicht hingekriegt und hatte danach regelmäßig schmerzen.

was ich schonmal mache, ist, dass ich über nacht eine handgelenksschiene trage, die mit einer metallschiene auf der unterseite verstärkt ist, somit das ganze stilllegt. morgens geht es dann auch wieder, aber sobald der tag ein paar stunden alt ist und ich was gemacht habe, sind die schmerzen wieder da. %-|

cGhuCchi


die handschiene trage ich aber auch nur, wenn ich merke, die schmerzen sind wieder da. also nicht jede nacht.

E^hemaliger& Nutzer (e#32x5731)


Ich denke du solltest dir nochmal Ergo- oder Physiotherapie verschreiben lassen

cYhuEchi


kann ich sowas vom hausarzt verschrieben bekommen? oder muss das ein (hand)chirurg machen oder gar der operierende arzt? und macht sowas sinn, wenn es offenbar wieder ordentlich entzündet ist?

E<hemaligrer Nutz7er (R#325g731)


Das kann auch der Hausarzt machen.

Dann sollte man die Entzündung vorher mit Ruhigstellung und Medikamenten da wieder raus bekommen ...

cGhuchci


hmpf, ob mein hausarzt da ahnung von hat? :-/

und handspezialisten scheint es nicht wirklich viele gute hier zu geben. war als erstes bei dem hochgelobtesten und der hat mich unverrichteter dinge wieder nach hause geschickt damals. %-|

ach menno, das ist echt so blöd. war so froh, nach all den jahren endlich ruhe von der geschichte zu haben und jetzt fängt der mist wieder an. :-(

Elhemaligerh Nutz3er (#)32573x1)


Na ja du wirst doch mittlerweile wissen wie man eine Entzündung da am besten raus bekommt. Salbenverbände mit z.B. Voltaren, entzündungshemmende Medikamenten, kühlen, Schiene und Schonung ;-)

Damit sollte es wieder besser werden und danach eben Physio- oder Ergotherapie.

cKh6uchi


mein eindruck ist halt, dass das alles immer nur kurzfristig hilft. ich kann ja schlecht auf der arbeit sitzen mit der schiene. damit kann ich im prinzip nichts wirklich machen, nicht mal richtig schlafen (weil ich mir ständig das metall ins gesicht drücke ;-) ). was mir kurzfristig bei den schmerzen hilft, ist spolera in flüssigforum zum auftragen.

es ist halt dieses mal auch alles anders irgendwie: vor der op äußerte sich das ganze meistens so, dass es bei übermäßiger belastung anschwoll auf der oberseite des handgelenks und auf dem handrücken (weswegen es ja auch für ein ganglion gehalten wurde) und die schmerzen eher mäßig und wenn dann dumpf waren. jetzt nach der op schwillt gar nichts an, aber ich spüre, dass mir die sehnen über dem handgelenk selbst weh tun, ähnlich wie nach der op und eher ein scharfer schmerz. vor der op ging es tatsächlich gut mit einer weichen handbandage. bringt jetzt herzlich wenig.

ich werde mal meinen hausarzt befragen, was er meint und gucken, ob er mich irgendwohin überweist.

muss eh anfang des jahres hin wegen diverser kleinigkeiten.

danke aber für deine hilfe! @:)

afprOil45


Wieso kannst du mit diesen Handgelnksbandagen nicht arbeiten ":/ ?

Beim Schreiben am PC bereiten sie doch überhaupt keine Probleme und wenn du mit den Metallstäben darin nicht schreiben kannst nimm sie raus und nur die Bandage ohne diese Metallschienen. Nach der arbeit kannst du dann ja das Gelenk wieder mit den Metallschienen ruhig stellen.

Du kannst ausprobieren ob dir Wärme oder Kälte gut tut. Voltarenverbände sollten auch helfen. Um selbst etwas gegen deine Bewegungseinschränkungen zu tun solltest du die dir gezeigten Übungen schon machen, da sich sonst neue Verklebungen einstellen. Je öfter man die durchführt desto weniger werden auch die Beschwerden sein. Du kannst aber auch ganz sanfte übungen machen in dem du in warmen Wasser die Hand auf und ab und hin und her bewegst, da hier die Bewegungen leichter fallen. Du kannst dir in der Apotheke Kohlensäurehaltige Bäder holen und den Unterarm darin baden das regt die durchblutung an was wiederum auch Schmerzen lindern kann, ebeso kannst du Wechselwarme Unterarmbäder machen. Gute Besserung. Auf alle Fälle kann Physio und Ergo helfen um die Beweglichkeit zuverbessern und zuerhalten aber man muß auch konsequent selber etwas dafür tun.

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