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Muskelverspannung des Brustkorb mit Blockaden der Bws und Hws

FNlynxt


@ Chevylady

Seit fast vier Jahren mittlerweile. Es gibt wenig, was ich noch nicht probiert habe, sagen wir es mal so. Von Krankengymnastik, Einrenken, Massagen bis zu autogenem Training etc. Langfristig hat leider nichts geholfen. Das einzige, was einigermaßen Linderung verschafft, sind Massagen. Wenn ich nicht mindestens 1 x die Woche hingehe, werden zumindest die Rückenschmerzen unerträglich. Gegen die gelegentlichen Schmerzen in der Brust habe ich noch nichts hilfreiches gefunden, die kommen und gehen, wann sie wollen.

Da ich in diesen 4 Jahren quasi mein ganzes Leben umgestellt habe (bin 2 mal umgezogen / von alter Partnerin getrennt/ alleine gewesen/ neue Partnerin / Studium beendet - neuer Job) und sich nichts geändert hat, schließe ich eine psychische Ursache aus.

Ich vermute ein muskuläres oder rheumatisches Problem, es ist jedenfalls verdammt hartnäckig.

C1hev6yladxy


@ Flynt

also so 100 % beschwerdefrei bin ich auch nicht. Bei mir fing es ja schon 1997 an. Ich habe immer nur Besserungen gespürt – aber keine ganze Beschwerdefreiheit von länger als 6 Monaten. Gebessert hat es sich bei mir durch halt Sport (den ich aber im Moment nicht ausführen darf :-/ ) Entspannungen. Aufgrund meiner seit 6 monaten existierenden Bandscheibenprobleme sitze ich seit einiger Zeit auf teilweise auf einem Sitzball. Ich finde das gut. Es bringt was. Selbst wenn man am Schreibtisch sitzt, ist man in Bewegung. Meinem BSV hilft es nicht wirklich – aber meiner BWS. Immerhin etwas. ;-D Mittlerweile ist es so, dass ich direkt merke, wenn da hinten was nicht richtig im Lot ist. Mein Mann ist vom HA und vom Physiotherapeuten so geschult worden, dass er mich mittlerweile auf gute Weise einrenken kann. Somit muß ich es nicht so weit mehr kommen lassen, dass ich wochenlang mit Schmerzen im Brustkorb rumlaufen muß. Das ist ganz gut.

FElynxt


Ja 100 % Beschwerdefrei war ich seitdem eigentlich auch nie, zumindest nicht dauerhaft. Es ist wie gesagt verdammt hartnäckig. Fakt ist, es ist eine erhöhte Muskel(ver)spannung da - warum wieso weshalb - keine Ahnung. Habe eine leichte Skoliose und einen leichten Schulterhochstand - ist hier die Ursache zu finden? Mein Orthopäde sagt, dass die Befunde das eigentlich nicht erklären.

CYhevylaxdy


Na ja, eine leichte Skoliose hat eigentlich fast jeder. Ich denke das ist die immer gleiche Sitztätigkeit. Du arbeitest doch auch am Schreibtisch, oder ":/

aE-psyxcho


@ Chevylady

Ja, mache Sport – Radfahren, und leichtes Krafttraining. Übungen vom Physiotherapeuten, jeden Abend.

CJheuvyl1ady


Und bekommst du die Panikattacken einfach so – oder kommen die dann aufgrund des Herzens ??? Oder kloft das Herz dann aufgrund deiner Panik ???

a_ni]ta85


Hallo ich bin neu hier und habe das problem mit der Bws seit paar wochen. War schon bei vielen ärzte sprich orthopäde allgemeinmediziner. Hab eine blockade der bws was mir aber auch das tiefe durchartmen verhindert. Ich weis echt nicht mehr was ich machen soll bekomme dann auch angst zustände und und und. Bin seit gestern in reha gymnastik.

PCusuteblOumex65


Da ich in diesen 4 Jahren quasi mein ganzes Leben umgestellt habe (bin 2 mal umgezogen / von alter Partnerin getrennt/ alleine gewesen/ neue Partnerin / Studium beendet - neuer Job) und sich nichts geändert hat, schließe ich eine psychische Ursache aus.

Du hast an den äußeren Umstaänden etwas verändet und das hat dir keine Besserung gebracht. Schlußfolgerung: Es liegt nicht an den äußeren Umständen.

An deiner Psyche hast Du rein garnichts verändert. Folglich besteht durchaus die Möglichkeit, das sich dein Befinden verbessert, wenn Du an dem Punkt arbeiten würdest.

J!an`7x4


@ Chevylady

da gibts doch nun x Beispiele von im Herzforum.. neq, roulette und all die anderen.. inkl mir und Dir damals auch.. Leute, die aufgrund körperlicher Missempfindungen im Herzbereich eine Angststörung entwickelt haben.

Ftlyjnt


@ Pusteblume

Wie könnten denn psychische Probleme entstehen? Meiner laienhaften Einschätzung nach durch traumatische Erlebnisse in der Kindheit, soziale Probleme sowie Unzufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation.

Wenn nichts davon zutrifft, ist eine psychische Komponente als Auslöser doch eher unwahrscheinlich? Ich schließe natürlich nicht aus, dass körperliche Beschwerden zu psychischen Beschwerden führen können.

Oder liege ich hier grundlegend falsch?

PCus<tebl^um{e65


Das ist schon richtig, aber aus einer psychischen Verspannung entstehen so wie bei dem TE keine Blockaden. Sondern reine Muskelverspannungen.

Das ist definitiv falsch. Aus psychischen Muskelverspannungen entstehen sehr häufig Blockaden.

Jeder der anhaltende Schmerzen im Wirbelbereich hat und psychisch belastet ist, eine Angststörung oder Depression hat, hat auch Blockaden in der WS.

Und wenn man diese Blockaden löst, sind sie innerhalb kürzester Zeit wieder da, da der Muskeltounus bei psychisch kranken Menschen dauerhaft erhöht ist und das Gelenk sofort wieder blockieren läßt.

Dieser durch die psychische Störung erhöhte Muskeltonus läßt erst dann nach, wenn der psychische Anspannung nachläßt, wenn der innere Konflikt der diese Spannung auslöst, behoben ist. Und das geht nur über Psychotherapie!!!

Aber auch Antidepressiva führen zu muskulärer Entspannung und können sich so positiv auf Blockierungen auswirken.

PKustteblumDe65


Wie könnten denn psychische Probleme entstehen? Meiner laienhaften Einschätzung nach durch traumatische Erlebnisse in der Kindheit,

Durch ein Trauma ensteht ein seelischer Schaden, eine negativen Programierung im Gehirn.

soziale Probleme sowie Unzufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation.

Und das sind Auslöser, die eine psychische Störung hervor rufen können. Aber das ist niemals die Ursache und eine Veränderung dieser Auslöser bringt keine Besserung. Das hast Du ja selber erfahren.

Wenn man psychisch erkankt ist (und z.B. immer wieder Muskelverspannungen/Blockaden, schlimme Schmerzen ohne auffindbare körperliche Ursache hat) kann nur die Arbeit an der Psyche Besserung bringen.

Wenn ich immer wieder von einem Kollegen niedergemacht werde und ich danach Schmerzen habe, gibt es mehere Möglichkeiten die Situation zu verbessern, Schmerzmittel, Arbeitsplatzwechsel (leider gibt es am nächsten Arbeitplatz auch wieder Kollegen).

Oder aber mal bei mir schaun, warum berührt mich das überhaupt wenn der Kollege rummäckert? Warum geben ich dem Kollegen soviel Wichtigkeit, das er mich negativ beeinflussen kann? Ich bin für mein Wohlergehn verantwortlich, also muss ich lernen mich abzugrenzen.

Wenn nichts davon zutrifft, ist eine psychische Komponente als Auslöser doch eher unwahrscheinlich?

Das was oben steht, ist keine vollständige Liste. Es gibt so viele Auslöser wie es Menschen gibt.

BsMW-#Ex-39


Also nach dem hier heiß Diskutiert wird schildere ich nochmals meine Beschwerden genau wie es angefangen hat.

Es war Sonntag vormittag lag auf dem Sofa und bekam auf einmal einen heftigen stich in der linken Brusthälfte, der herbeigerufene Notarzt untersuchte mich auf alles mögliche und Gott sei dank nix gefunden.

Ab da ging es los das ich das immer öfter bekam und mit anderen begleit Erscheinungen, ich war etliche mal beim Internisten wenn es mir schlecht ging, immer mit Schwindel wackligen Beinen Herzrasen und Atemnot. Gefühlte 100 mal in der Notaufnahme beim HNO Arzt genauso wie beim Orthopäden und Lungenfacharzt alle haben zum Glück nix gefunden. Mein Hausarzt sagte mir dann es ist ganz bestimmt ein Psychosomatisches Problem und habe die Sitzungen angefangen, die mir wohl nicht geholfen haben.

Zigtausende KG und Massagen bekommen, einmal war eine Neurologin im KH und sagte mir dies auch, aber geholfen hat nix.

Seit dem schleppe ich mich eigentlich jeden Tag so hin mal ist der Schmerz im Brustkorb da oder im Rücken. Oder ich habe gar keine Schmerzen aber dafür diesen Schwindel und das gefühlt wieder blockiert zu sein.

PVu\stebBlumTe65


He BMW-E-39

Das liest sich aber schon sehr deutlich nach Psychosomatik.

Mein Hausarzt sagte mir dann es ist ganz bestimmt ein Psychosomatisches Problem und habe die Sitzungen angefangen, die mir wohl nicht geholfen haben.

Erzähl mal wie die Sitzungen abgelaufen sind.

B=MW-Ex-39


na ich sag das mal so, er hat mir gleich von anfang an gesagt ich müsste Ihn dafür vertrauen.

Also ich habe in den Gesprächen aus meinem Leben über Positives und Negatives erzählen müssen soweit ich mich erinnern konnte es gab sogenannte Hausaufgaben wo ich die Sitzungen beurteilen musste wie es mir ergangen ist von der letzten sitzung. Aber irgendwie haben die 6 Sitzungen bei mir nix gebracht habe ich das gefühl. Etwa zu kurzfristig ??? ?

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