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Welche Reha nach Hüft-Tep?

NHickalessx77


hallo,

ich würde auch auf jeden fall zur stationären reha raten! ich hatte letztes jahr auch die hüfte, war eine woche in der klinik und wäre danach wirklich überfordert damit gewesen, jeden tag die treppen runter und wieder rauf, um irgendwo hinzufahren. sitzen ist auch noch nicht so toll und selber autofahren geht natürlich auch nicht.

in "meiner" reha-klinik gab es bis 20 uhr abendessen, welches in einem richtigen restaurant kredenzt wurde (von ner andren rehaklinik kannte ich kantinenähnliche zustände). was nachteilig war, ich bin jetzt 35, war der altersdurchschnitt, der etwa bei 60 lag. die patienten unter 40 konntest an einer hand abzählen, obwohl es eine allgemeinothopädische rehaklinik war. aber ich war da schließlich nicht, um neue freunde zu finden und habe die zeit, in der ich mich um nichts kümmern musste sehr genossen. viel gelesen, geschlafen, ferngesehn, (spazieren ist mit krücken nicht so super).

alles gute für dich! :)*

NDigckle.ss77


du wirst sicher von der rv übernommen. bei mir wars auch so und bei ner anschlussheilbehandlung, die es in dem fall ist, war ich von der zuzahlung befreit (nur im krankenhaus, in dem zu operiert wirst, stehen 10euro pro tag an).

O7rangepCanyoxn


also das mit Wochenende heimgehen, kenne ich von meiner Reha nicht. Ja, es gibt immer wieder Leute die es versuchen, wirst du jedoch erwischt, hast du die Rehakosten aus eigener Tasche zu zahlen....ist zumindest in Österreich so.

Bzgl. der Zuzahlung kann dir hier fürchte ich niemand weiterhelfen, weil das meistens von deinem Einkommen abhängt. Bei mir waren es mit gesetzlicher Krankenkasse 620 Euro, welche jedoch von meiner Zusatzversicherung gedeckt wurden.

O:ranBgeCaxnyxon


Noch etwas bzgl. heimfahren am Wochenende....du kannst jederzeit in der behandlungsfreien Zeit aus der Klinik raus, sofern du am Abend (bei uns war es 22 Uhr) wieder in der Klinik bist.

Ich bin das erste Wochenende für einen Tag heimgefahren hab es danach allerdings sein lassen und sogar auf Besuch verzichtet, einfach weil ich die Ruhe genossen habe.

Srunflowxer_73


Ich stehe vor der Entscheidugn bzgl. einer Knie-TEP; damit verbunden auch vor der Reha-Frage.

Da ich schon eine ambulante Reha gemacht habe (allerdings via KK und nicht Rentenversicherung), tendiere ich zu einer stationären Reha. Zum einen wohne ich alleine; zum anderen fand ich ambulant anstrengend. Termin an Termin, man hatte kein Zimmer (kann ich mir auch nicht vorstellen; keine Klinik belegt mit "billigeren" ambulanten Patienten Zimmer!).

Allerdings würde ich mir die Klinik SEHR genau aussuchen. Mein Vater war in einer stationären Reha (und ein Nachbar dort zeitgleich ambulant ;-D ): Da hätte ich es nicht ausgehalten. Viele Patienten, ein extrem lauter Speisezahl, lange Wege,... Und nur alte Leute. Mein Vater mit Ende 60 war einer der jüngsten. Habe mir aber schon eine Klinik ausgesucht, die neuer ist, mehr jüngere Patienten hat, kleiner ist (aber an Akutfachklinik angeschlossen). Modernere Geräte,...

Bin eigentlich auch eher Krankenhausflüchtling, aber den besseren Effekt und Erholungswert hat man stationärn.

Nach Rücksprache mit den Ärzten kann man EINE Nacht am Wochenende auch nach Hause. Meistens. Muss halt genehmigt werden. Ansonsten freier Ausgang...

Bzgl. der Selbstständigkeit:

Hast Du keine entsprechende Krankenversicherung mit Lohnfortzahlung? Das ist natürlich ungünstig...

n.ancWhxen


Liebe TE,

ich denke so langsam solltest du dich mit deiner Krankenkasse (die ist erste Anlaufstelle wenn es um Reha oder Kur geht) in Verbindung setzen. Bei mir kam die Bewilligung für die Reha ganz schnell. Auch in welcher Klinik ich sollte war schnell klar, aber ich hab ne ganze Zeit warten müssen bis ich los fahren konnte.

eCine mPotDivie\rtxe


Termin an Termin, man hatte kein Zimmer (kann ich mir auch nicht vorstellen; keine Klinik belegt mit "billigeren" ambulanten Patienten Zimmer!).

Tja, wie gesagt, steht aber so auf deren Homepage. Kann ja nochmal anrufen.

Allerdings würde ich mir die Klinik SEHR genau aussuchen.

Na ja, ich fand die gestern schon nicht schlecht. Das Personal (jedenfalls diejenigen, die ich dort traf) war sehr nett, ich durfte mich überall umschauen. Es war auch ziemlich ruhig, allerdings war auch Freitagmittag. Habe auch nur alte Leute gesehen, kann mir aber auch kaum vorstellen, dass das in den anderen Kliniken hier in der Gegend anders ist. Wenn nicht gerade ein Mutter-Kind-Heim nebenan ist oder so. Aber die ganze Zeit nur Mütter, das wär' mir auch nichts, dann lieber Omis... ;-D Aber die eine oder andere jüngere Person wird schon auch da sein, habe gestern ja auch eine Knieoperierte dort kennen gelernt. Und außerdem bin ich ja nicht dort, um massenhaft neue Freunde zu finden. Ich würde mir in jedem Fall auch viele Bücher, meinen Laptop, DVDs, etc. mitnehmen. Tja, mir fehlt auch der Vergleich, ich habe ja nur die eine Klinik gesehen. Habe aber auch kein Interesse, da jetzt noch weiter Kliniksightseeing zu machen... Außerdem bietet die RV wohl ohnehin nur eine begrenzte Zahl von Kliniken an, die in Frage kommen. Und mir ist auch sehr wichtig, dass es in der Nähe ist und ich meinen Mann oft sehen kann...

Bzgl. der Selbstständigkeit:

Hast Du keine entsprechende Krankenversicherung mit Lohnfortzahlung? Das ist natürlich ungünstig...

Nein, das wäre für mich unbezahlbar, verdiene mit meiner Selbstständigkeit auch nicht viel. Außerdem bietet das meine KV auch gar nicht an, bin in einer gesetzlichen. Maximal ab der vierten Woche zahlen sie Krankengeld. Ich habe aber einen Tarif ab der siebten Woche gewählt, das kostet nur wenig mehr. Ich werde allerdings hoffentlich bereits ca. fünf bis sechs Wochen nach der OP wieder arbeiten können, wenn nichts schief geht...

ich denke so langsam solltest du dich mit deiner Krankenkasse (die ist erste Anlaufstelle wenn es um Reha oder Kur geht) in Verbindung setzen. Bei mir kam die Bewilligung für die Reha ganz schnell. Auch in welcher Klinik ich sollte war schnell klar, aber ich hab ne ganze Zeit warten müssen bis ich los fahren konnte.

Das sollte bei mir anders sein. Ich werde operiert, bin im KH und gehe dann SOFORT in die Reha und nicht erst nach Hause. Welche Art und Reha und wo wird bei der Aufnahme im KH geklärt, hat man mir gesagt. Da kommt eine Sozialpädagogin zu mir ans Bett und klärt alles. Also eigentlich müsste ich mich jetzt um gar nichts kümmern. Da ich dann aber sofort einiges entscheiden muss, möchte ich mich bereits vorher informieren, da ich sonst ja gar keine Grundlage habe, auf der ich etwas entscheiden kann. Blöd ist nur, dass ich das offenbar VOR der OP schon entscheiden muss, ohne abschätzen zu können, wie es mir hinterher überhaupt geht. Deshalb habe ich hier nach Erfahrungen gefragt. Danke daher an Nickless77: Kannst du mir noch mehr erzählen? Wir haben ja offenbar eine ähnliche Geschichte und sind im gleichen Alter. Danke!

e ineo moOtivixerte


Upss, habe gerade in einem anderen Forum gelesen

dass die Rentenversicherungsträger sehr selten ambulante Rehas bewilligen, da keine entsprechenden Verträge dafür

existieren. Bei den Krankenkassen ist das schon etwas anderes.

Aber auch hier sind die Angebote für ambulante Rehas doch sehr dünn gesiedelt.

Weiß jemand was darüber? Dann hätte sich meine Frage ja eh erledigt... Wäre also wohl doch besser, erstmal die RV anzurufen, bevor ich mir den Kopf zerbreche...

EKhemalige8r NutBzer? (#3925731)


gehe dann SOFORT in die Reha

Das ist dann aber eine AHB und keine Reha ...

ehine moutciv@iertxe


Okay, dann halt AHB. Ich hab davon keine Ahnung, von diesen Begrifflichkeiten, bin ja nicht vom Fach. Mein ARZT hat Reha gesagt, der sollte es wissen. Vielleicht kann man sich unter dem Begriff Reha (früher Kur, nicht wahr?) auch mehr vorstellen als unter dem sperrigen Begriff Anschlussheilbehandlung...

Habe eben nochmals auf der Homepage der Klinik geschaut, dort finde ich eine AHB nur unter dem Punkt stationäre Reha, bei ambulant finde ich keine AHB. Kann also tatsächlich sein, dass das gar nicht genehmigt würde. Ich werde mich erkundigen...

S+unfloWwer_C73


Üblich ist eigentlich, dass man direkt bei der Klinikaufnahme zwecks OP gefragt wird, WO/WIe die Reha ablaufen soll. Da kommt der Sozialdienst der Klinik – und veranlasst da alles Weitere. Viele Kliniken kooperieren auch mit best. AHB-/Rehakliniken; man kann aber trotzdem in eine andere Klinik (seiner Wahl).

So gesehen solltest Du wissen, was Du willst. Bei mir ist das allerdings schon bei den Untersuchungen bzgl. TEP ja/nein in den Kliniken Thema gewesen. Letztlich war das Fazit der Ärzte: Lieber wohnortnah stationär (und dann mit älteren Patienten leben), als sich zu Hause zu quälen und ggf. auch zu früh wieder zu belasten.

Da ich alleine wohne, ist die Entscheidung somit ziemlich naheliegend. Haushalt plus Reha/AHB: Nein danke.

Außerdem bietet das meine KV auch gar nicht an, bin in einer gesetzlichen.

Als Selbstständiger in der GKV hast Du nach 6 Wochen regulär Krankengeld. Zumindest bietet meine GKV da gar keine anderen Optionen an. Außer eine Lohnfortzahlung, die die Lücke der 6 Wochen überbrückt (gegen Aufpreis). Muss mich nämlich damit gerade auch beschäftigen.

Fazit:

Frag' bei Deiner Krankenkasse konkret nach. Überlege, welche Kliniken in Frage kommen.

dass die Rentenversicherungsträger sehr selten ambulante Rehas bewilligen, da keine entsprechenden Verträge dafür existieren. Bei den Krankenkassen ist das schon etwas anderes.

Die KK's haben tatsächlich mehr Verträge; die DRV geht aber auch immer mehr zu ambulant/teilstationär über. Wie alt war der Foreneintrag? Denn da ändern sich die Fakten momentan doch deutlich. Kostenersparnis halt.

E!hemalig+er Nbut5zer (#325x731)


Doch AHB geht auch ambulant (kann allerdings sein das es nicht in dieser Klink geht). Für dich ist das auch egal ob das Reha oder AHB heißt, aber gesetzlich sind da Unterschiede zwischen, wenn es sich um eine AHB handelt, muss diese binnen 14 Tagen nach der KH Entlassung angetreten werden, würde sie erst danach stattfinden, wäre es keine AHB mehr sondern einer Reha und die wird dann auch nicht mehr vom KH geregelt, sondern sie müsstest du dann selber beantragen mit deinem Arzt zusammen.

Daher sind da rein rechtlich schon einige Untrschiede drin ob Reha oder AHB, aber für den Patienten von der Bahandlung an sich erst einmal unerheblich ...

NcidcklesHs77


Kannst du mir noch mehr erzählen?

gerne. :-) was magst denn noch wissen?

du bist schon in deutschland, oder? in welcher gegend denn?

ich musste mich auch nicht großartig um die ahb (reha ist was andres) kümmern. die tasche für die drei wochen hatte ich vor der op gepackt und hab sie mir bevor es losging ins krankenhaus bringen lassen. es kam dann auch eine sozialberaterin direkt zu mir ans bett und hat alles für die ahb in die wege geleitet (ich hatte mir vorher auch keine ausgesucht, das hat alles sie gemacht).

nach einer woche krankenhaus wurde ich dann in die rehaklinik transportiert. "eigentlich" wäre ein liegentransport angesagt gewesen, ich durfte aber trotzdem (auf eigene verantwortung) vorne mit meinem keilkissen sitzen. man darf ja "eigentlich" noch keine 90grad in der hüfte abwinkeln.

...die ganze zeit "eigentlich", weil es mit sicherheit nicht jedem nach so ner op gleich gut geht und man einfach auf sein eigenes gefühl achten sollte. das ist meine persönliche meinung, du wirst sehen, man wird dir viele regeln mit auf den weg geben, was du ab wann darfst. aber nachdem wir jungen hupfer normalerweise noch fitter sind als der übliche prothesenempfänger, wird das auch bei dir (hoffentlich)alles bissl schneller gehen als beim durchschnitt.

und noch was positives: mach dich drauf gefasst, jeden tag mindestens einmal gesagt zu bekommen, WIE WAHNSINNIG JUNG du ja noch bist! ;-D

R@ut


Es komm darauf an, was Du für eine TEP bekommst. Einzementiert – macht man meistens nur bei Älteren. Die sind dann gleich belastbar.

Bei Jüngeren, bei denen vielleicht in späteren Jahre ausgewechselt werden muss, muss die TEP einwachsen, man darf nicht gleich belasten und ist einige Zeit auf Gehhilfen angewiesen. Auto fahren ist auch verboten.

Zu welchen Zeitpunkt eine Reha erfolgt ist unterschiedlich. Auf jeden Fall ist sie nicht so effektiv, wenn man das Bein nicht belasten darf.

Ich habe eine ambulante Reha "durchgesetzt" gegen den Rat von Fachleuten. Nie wieder!!!

Ich wurde vormittags durch sämtliche Behandlungen gescheucht, konnte mich kaum erholen, musste mich in behandlungsfreien Zeiträumen in der Cafeteria aufhalten. Mein Mann fuhr tgl. 170 km. (mich hinbringen, mich abholen und nach hause bringen und zwischendurch immer ins Werk). Und daheim habe ich dann noch in Haus und Garten rumgewerkelt, was auch nicht gut war. Also nie wieder ambulant.

Inzwischen mache ich jährlich eine private Kur. Da muss ich nach jeder Behandlung eine Stunde ruhen, nicht auf der Terrasse, sondern im Bett. Und die Art bekommt mir sehr gut.

c&pap-Eträgexr


hallo,

also ich würde dir auch eine stationäre Reha empfehlen, spreche zwar nicht aus eigener erfahrung, aber aus der meiner mutter,

mei arbeitskollege (bekam nacheinander) beide seiten neu .. er hat zuerst eine abulante und und dann nach der zweiten hüft-op eine stationäre gemacht .. auch er meinte das eine stationäre 1000 x besser sei ...

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