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Gro?e Angst vor Hüft OP

M-anfr)ed56 hat die Diskussion gestartet


Hallo und Guten Tag,

ich bin mir erst einmal nicht sicher, ob dies das richtige Forum ist. Ich bin 55 Jahre und habe schon seit 2-3 Jahren Probleme mit meiner Hüfte. Es zwickt und zwackt wenn ich bewege. Nach zahlreichen Besuchen beim Orthopäden und dieversen Untersuchungen steht nun fest, das ich ein neues Hüftgelenk benötige um schmerzfrei die nächsten Jahre zu überstehen.

Ich habe mich schon im Internet über diverse Anbieter von Hüftgelenken informiert und natürlich hat auch jeder Arzt seine "Lieblingsprodukte", welche er gerne verbaut. :-) Ich bin bei meiner Recherche auf den Anbieter Symbios gestoßen. Hat vielleicht jemand schon Erfahrungen mit den Hüftgelenken von Symbios? Ich bin um jede Hilfe dankbar.

Grüße aus dem hohen Norden.

Antworten
SEchLneehxexe


Hast du dir auch schon Gedanken über den Zugangsweg bei der Hüft-OP gemacht, da soll es ziemliche Unterschiede bezüglich Schmerzen geben und wie schnell du anschließend wieder fit bist. ":/

e<ine m"ot:ivxierte


Hallo Manfred,

:°_ mir geht's ähnlich, hab auch ziemlichen Bammel vor meiner OP, die in ein paar Wochen ansteht. Bin allerdings über 20 Jahre jünger als du. Ob das aber ein Vorteil ist, weiß ich nicht...

Hat vielleicht jemand schon Erfahrungen mit den Hüftgelenken von Symbios?

Nein, aber ist das wirklich wichtig für uns? Mit der Frage, welches Gelenk habe ich mich noch gar nicht beschäftigt. Da denke ich, weiß der Arzt schon was er tut, oder?

Ich hab mehr Angst vor der Narkose, dem Abhängigsein von anderen, dass ich zunächst nur sehr schlecht gehen können werde, vor unangenehmen Dingen wie Katheder, etc. und davor, dass irgendwas schief gehen könnte - Nerv verletzt o.ä. {:( Versuche das allerdings zu verdrängen...

den Zugangsweg bei der Hüft-OP

Was heißt das denn? Das sagt mir ja gar nichts! Meinst du, da wo man quasi "aufschneidet"? Was soll es da für Unterschiede geben? Innen oder außen z.B.? Ich denke doch mal, möglichst nahe von da, wo etwas ausgetauscht werden muss, oder? Bin ich echt so naiv? ":/

Sichdnee3hexxe


Was heißt das denn? Das sagt mir ja gar nichts! Meinst du, da wo man quasi "aufschneidet"?

:)z

Was soll es da für Unterschiede geben?

Es gibt verschieden Zugangswege z.B. konventionell, vorderer (AMIS) und hinterer .... informiere dich mal dazu. Ein bisschen was weiß ich dazu, da eine Freundin von mir vor gut 1 Jahr eine Hüft-TEP hatte.

AMIS und "konventionelle” Operationstechniken

Der Operateur kann verschiedene Operationstechniken für den Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks anwenden: Konventionelle oder Minimal Invasive (MIS).

Echte Minimal Invasive Operationstechniken zeichnen sich durch einen reduzierten Hauteinschnitt, die Erhaltung der Muskeln und Sehnen, welche sich auf dem Weg zur Hüftgelenkkapsel befinden, aus.

Der anteriore Zugang folgt den Prinzipien von MIS. Anders, als minimal invasiv angepriesene Zugänge (hinterer, seitlicher oder kombinierter Zugang) zeichnen sich nur durch kleinere Hautschnitte aus und beeinträchtigen Muskeln und/oder Sehnen wie konventionelle Zugänge.

Der vordere Zugang DURCHTRENNT ODER LÖST KEINE MUSKELN AB UND SCHONT GLEICHZEITIG DIE NERVEN. Es ist die einzige Technik, welche intermuskuläre und internervöse Ebenen berücksichtigt und das Risiko einer Verletzung der Muskeln, Sehnen, Gefässen und Nerven zu reduziert.

Aus diesem Grund, ist die AMIS Operationstechnik (= Anteriore Minimal Invasive Surgery) der ideale Zugang für eine schonende Operation, was eine schnelle Genesung begünstigt.

Ihr künstliches Hüftgelenk wird Ihre Lebensqualität steigern, AMIS wird Ihre Genesungszeit nach der Operation massiv verkürzen.

Gegenüber konventionellen Operationstechniken reduziert AMIS das Risiko von Komplikationen.

Warum AMIS?

Die AMIS Operationstechnik reduziert operationsbedingte Gewebeschäden, da KEINE MUSKELN UND SEHNEN DURCHTRENNT ODER ABGELÖST werden. Ihre Genesungszeit nach der Operation wird massiv verkürzt.

AMIS bringt Ihnen folgende Vorteile:

Kleinere Narbe: Mit AMIS ist der Hauteinschnitt kürzer als mit konventionellen Operationstechniken.

Verhindert Hinken: Die AMIS Operationstechnik verringert Muskel- und Nervenschäden und reduziert dadurch das Risiko zu hinken.

Geringeren postoperativen Schmerz: Im Vergleich zu den konventionellen Operationstechniken, kann der AMIS Zugang die postoperativen Schmerzen reduzieren, da keine Muskeln durchtrennt werden.

Reduziertes Risiko des Ausrenkens (Ausrenken ist das Auskugeln des Kugelkopfs aus der Gelenkspfanne): Durch den Erhalt des Muskels verbessert die AMIS Operationstechnik die Stabilität der Hüfte erheblich. Das Risiko des Ausrenkens minimiert sich. Weiter sind postoperative Einschränkungen der Bewegungen, gewöhnlich bei anderen Techniken verordnet, nicht notwendig. Zudem ist das Risiko des Ausrenkens reduziert, da die AMIS Operationstechnik von anterior (von vorne) durchgeführt wird und das Ausrenken meist nach hinten passiert.

Kürzere Aufenthaltsdauer im Spital.

Weniger Blutverlust: Die Erhaltung der Muskeln und Gefässe reduziert normalerweise den Blutverlust. Transfusionen sind selten, Blutgerinsel in den Beinen (tiefe Venentrombosen) sind wahrscheinlich geringer.

Schnellere Rehabilitation: Mit dem Einverständnisses Ihres Arztes kann die Rehabilitation normalerweise am Operationsstag begonnen werden. Mit Erlaubnis Ihres Arztes kann sofort mit Aufstehen und Gehen an Stöcken oder einer Gehhilfe begonnen werden.

Schnellere Rückkehr zu den täglichen Aktivitäten: Dank der AMIS Technik, ist die Rückkehr zu den alltäglichen Aktivitäten schneller möglich. Nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt und je nach Ihrem Allgemeinzustand können Sie im Normallfall nach 8-10 Tagen wieder selbständig Autofahren.

Das Hauptziel der AMIS Operationstechnik zum Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks ist es, Muskeln, Blutgefässe und Nerven, zu schonen. Die AMIS Operationstechnik ist die beste Methode ein künstliches Hüftgelenk einzusetzen, sie wurde speziell entwickelt, um obige Ziele zu erreichen.

AMIS wird Ihre Lebensqualität erhöhen.

Quelle [[http://www.knieweh.at/de/patienteninfo]]

Meine Freundin hat sich übrigens im Endogap in Garmisch operieren lassen, dort wird der hintere Zugang praktiziert, [[http://www.endogap.de/endogap/Hueft_Funktion.html hier]] kannst du dich dazu informieren.

Cyhevyla<dxy


@ eine motivierte

mir geht's ähnlich, hab auch ziemlichen Bammel vor meiner OP, die in ein paar Wochen ansteht. Bin allerdings über 20 Jahre jünger als du. Ob das aber ein Vorteil ist, weiß ich nicht...

Du bekommst echt in dem Alter eine neue Hüfte :-o ":/ Bist du dir sicher das es die richtige Entscheidung ist ??? Ich meine, kein vernünftig denkender Arzt macht so etwas in dem Alter. Ich möchte dich nicht verunsichern, aber normal ist das nicht.

Ich selber habe zum Glück mit der Hüfte keine Probleme, aber eine Verwandte von mir (42 Jahre alt) wurde jetzt an der Hüfte operiert. Bei Ihr wurde dies hier [[http://www.3-fach-beckenosteotomie.de/]] gemacht. Es ist eine Tourtour – aber die Ärzte sind der Meinung, dass man in dem Alter noch keine künstliche Hüfte bekommen sollte. Bei Ihr ist auch alles gut gegangen :)z

EKhemalPi}ger N~utCzer? (3#325731x)


@ eine motivierte und Manfred

Auf jeden Fall eine Klinik suchen die sich sehr gut mit Hüft Teps auskennen. Das verhindert das das falsche Implantat gewählt wird was hinterher mehr Probleme machen kann als vorher.

Also gut beraten lassen und nicht in die erstbeste Klinik gehen. Teps einsetzten ist eine Kunst für sich.

Mit der Frage, welches Gelenk habe ich mich noch gar nicht beschäftigt

Die Frage sollte man auch dem Fachmann überalssen, er kann einem eine Auswahl zeigen welche in Frage kommt und dann kann man sagen welche man präferieren würde. Aber prinzipiell kann man nicht sagen ich will die und die Tep, weil da habe ich gutes drüber gehört. Nicht für jeden ist jedes Implantat geeignet.

Das hängt von vielen Faktoren ab: ob zementiert wird oder nicht, ob man eine mit langem Schaft nimmt oder mit kurzem, der Winkel des Schenkelhalses etc ...

M{anfr4e2d56


Hallo,

die Frage des Zugangsweges habe ich noch nicht näher erörtert. Seitdem ich jedoch die Seite von www.meineneuehuefte.de gefunden habe, habe ich mich sehr intensiv mit den unterschiedlichen Materialien und Formen auseinander gesetzt.

Da jeder Mensch ein Individuum ist, sollte auch ein Implantat individuell angepasst werden. Ich werde mich in HH operieren lassen, dort gibt es wirklich gute Spezialisten, die Ihr Handwerk bestimmt verstehen. :)z

Würde mich freuen, wenn jemand, der in der nächsten zeit eine Op hat, sich meldet und berichtet wie es Ihm/Ihr ergangen ist.

Grüße

Manfred

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