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Nachbehandlung nach Meniskusnaht

BnarAb!aros hat die Diskussion gestartet


Hy erstmal! :)

Ich wurde vor gut 10 Tagen am Innenmeniskus operiert. Der durchführende Chirug hat mir als Nachbehandlung geraten (oder mehrmals mahnend nahe gelegt), die ersten beiden Wochen das Knie nicht über 70° zu beugen und so wenig wie möglich zu belasen.

Nach 2 Wochen könnte ich die Stützschiene ablegen, teilbelasten und soweit trainieren, dass das Knie nicht anschwillt bzw schmerzt. Kurz: ich darf was tun damit, aber nicht übertreiben!

Nun war ich heute bei der Pysio und die meinte – mit einer Selbstsicherheit – , dass ich das Knie ruhig beugen und strecken könnte soweit es die momentan noch vorhandene Schwellung zulässt.

Den Chirug bekomme ich leider nicht so schnell ans Telefon, der Hausarzt teilt die Meinung der Pysio und laut den Berichten aus dubiosen Internet-Arztseiten hatte meine Meniskusnaht mit 60° schon keine Überlebenschancen.

Hat jemand von euch mit einer MENSIKUSNAHT Erfahrung und kann mir ein klein wenig berichten?

Ich hab das Bein in der Pysio mehrmals gebeugt, ich denk zwar nicht, dass was kaputt gegangen ist, aber ob es der bessere Weg war wage ich auch zu bezweifeln..

Danke!

Antworten
BLella C&ullenx-Swan


Hi,

Also ich kenne das so, dass die Bewegung für 6 Wochen limitiert ist, meist max. 60°, mit Orthese und auch Teilbelastung meist für 6 Wochen. Die Naht kann ja sonst gar nicht heilen.

Hast du einen Nachbehandlungsplan bekommen ???

Dein Physio ist ja mutig. Kennt der sich aus mit solchen OPs ??? Das muss man sich wirklich fragen.

Es geht gar nicht mal drum, dass da gleich was reißen MUSS, aber der Menikus wird auf Stress gesetzt und die Heilung der Naht gehindert.

lg

B$arb6aroxs


Danke für die Antwort!

Ähnliches hat der Chirurg auch gesagt – Motorschiene bis 60°, Orthese ist bis 70 Beugung eingestellt. 2 Wochen so wenig wie möglich belasten, danach langsam anfangen das Knie wiederaufzubauen. Volle Belastung erst nach 6 Wochen..

Nachbehandlungsplan leider nicht, ich denke der kommt mit dem Arztbrief (der leider durch ne Komplikation erst nächste Woche eintrifft).

Mutig ist sie, doch bin ich mir nicht ganz sicher ob sie meine Verletzung nicht mit einer anderen verwechselt!

Momentan fühlt es sich an, als würde die Stelle an der der Meniskus vor der Operation geschmerzt hat arbeiten – ein wenig zwicken etc. . Es kann jedoch auch sein, dass ich mir das aus lauter Vorwurf einfach einbilde!

Blöde Frage – kann ich mit der Beugung von 90° die Naht nun wieder zerstört haben?

Wenn ich diese Frage an die Pysio bzw den Hausarzt stell werden die beide sagen "nee – niemals!" – die reden sich das Geschäft nicht schlecht..

Den Chirurgen wie oben erwähnt erreiche ich leider erst wieder (frühestens) Mitte nächster Woche..

E>hemalidger Nutzepr (#32V5731)


Ich würde die Physio mal fragen wieviele Patienten mit Meniskusnaht die schon behandelt hat. Die riskiert ja einiges wenn sie dich gegen das wendet was du vom Arzt gesagt bekommen hast.

Bei meinem Operateur wird eine Versorgung eine Woche mir 0° Schiene durchgeführt und danach für 6 Wochen eine Orthese mit Beugelimitierung. Teilbealstung soll 2-3 Wochen erfolgen und danach langsam aufbelasten ...

Blella RCullenR-SZwan


Hi,

Nicht, dass deine Physio das mit einer Meniskusteilresektion verwechselt. Aber das darf eigentlich nicht. Sprich sie einfach nochmal drauf an.

Es KANN schon sein, dass die Naht Schaden nimmt, MUSS aber nicht zwangsläufig sofort so sein. Der Kopf spielt einem schon ganz gerne mal einen Streich, wenn man sich viel damit beschäftigt.

Du wirst jetzt am Wochenende dazu nix erreichen können um Gewissheit zu bekommen, da hilft nur Abwarten.

lg

ElhYemali8ger Nutzer@ (#3x25731)


Ich denke auch, egal ob es jetzt kaputt ist oder nicht, ändern könnte man es jetzt nicht mehr. Daher abwarten, Tee trinken und positiv denken ...

3@210meuixns


Hallo Barbaros, wie geht es dir denn jetzt?

Es wäre schön wenn du (hoffentlich) abschließend berichten würdest wie es ausgegangen ist.

VG

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