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Alternative zur Wirbelsäulenversteifung?

WvolfIganxg


Genau da liegt ja das Problem beim "könnte"!

Da hast du die Auswahl zwischen Teufel und Beelzebub. >:( Es ist sehr schwer im Forum genaue Vorhersagen zu machen. Es gibt ja auch sehr verschiedene Grade der Skoliose. Aber der Rat von verschiedenen Fachleuten ist sicher hilfreich bei der Entscheidungsfindung.

m<aus0er83


@ swatkatten162

sie wird jenachdem was die OP bringt, mittler bis starke Einschränkungen haben und vielleicht 40, 50 oder mehr Jahre eventuell mit Stöcken, Rollator oder eben mit Rohlstuhl leben müssen.

@ Wodehouse

ich bin nicht nur in diesem Forum auf Suche :=o

Aber im Moment sind wir uns einig, das wir uns nach Alternativen umschauen, wenn sich nichts ergibt, da müssen wir uns noch eingehend mit den OP-Möglichkeiten beschäfftigen.

Dank dir aber trotzdem für den Link, ich speichers mal ab, für Plan B :)D

m-auuser8x3


@ Wolfgang

Desen bin ich mir bewusst, das würde zur Glaskugelguckerei werden.

Das ich auf alle Fälle, dann alle Fachleute abklappere, bevor da einer schnipsln darf, ist sicher.

Aber wie gesagt OP ist im Moment Plan Z.

P,ier]refraxnce


Informieren Sie sich bitte in der Uni Heidelberg es sind echte Spezialisten. Das später regelmäßig KG notig sein wird ist klar, doch ohne aktive Beghandlung wird die Wirbelsäulenverkrümmung immer schlimmer :-/ . Einen Termin beim Spüezialisten vereinbaren heißt noch lange nicht das man Sie oder richtig gesagt Ihre Tochter zu etwas drängen will. Ohne Behandlung wird sie möglicherweise sehr früh Arbeitsunfähig sein, und ohne eine finanzielle Absicherung da stehen, denn keine Versicherung würde hier einspringen da solche Leiden von vornherein von Leistungen ausgeschlossen werden, gleich bei welcher Versicherungsart.(Kranken,Leben,Krankenzusatz,Unfall)

Dies nur als Denkanstoß, denn gerade junge Menschen wollen lernen und ihr Leben selbst meistern können. Momentan geht das alles noch selbstständing fragt sich nur wie lange noch?

Alles Gute

Pierre

Skunfalower-_x73


Die Fälle in meinem Umfeld wurden operiert, um im Alltag belastbarer zu sein. Weil Schwerbehinderung, Erwerbsminderung etc. anstanden (nch der 10. Klasse). In beiden Fällen gab es keine Probleme, allerdings wurde etliche Hundert Kilometer von der Heimat entfernt operiert.

Beide Mädels arbeiten jetzt regulär, wo vorher kaum ein Schultag drin war. Die ein hat mittlerweile sogar ein Baby, selbst die Schwangerschaft stellte kein Problem dar; allerdings wurde per Kaiserschnitt entbunden. OP's sind jeweils 17 und 10 Jahre her.

Ich würde OP nicht erst als Plan Z sehen, sondern mich FRÜHZEITIG umfassend informieren. Meinungen mehrerer Spezialisten einholen – anstatt mich von Horrorgeschichten anderer Betroffener irritieren zu lassen. Hier kennt niemand die Röntgenbilder, hier weiß niemand, welche inneren Organe leiden.

Und die Beweglichkeit, die trotz Versteifung erreicht wird, ist immer wieder verblüffend.

I%n-KoSg N)ito


mein schwager hat bechertew und sich nun versteifen lassen, hat sich ewig gewehrt,

aber letztendlich war es die beste lösung.

IAn-Kogu Nitxo


...er war in der schön-klinik in münchen, ein wirbelsäulenkompetenz-zentrum.

bechterew....

m(auus$er8x3


@ sunflower

Warum und weshalb wir das als letzten Ausweg sehen, hab ich ja schon geschrieben.

In unserer Schmerzgruppe sind nicht wenige Betroffene (auch sehr junge) mit den wir uns austauschen.

Wieviel und welche Wirbel wurden da versteift? Sind sie schmerzfrei, medikamentenfrei und müssen sie noch therapiert werden?

Wir haben uns darüber auch schon mit Spezialisten unterhalten (keine Sorge)!

Was mich nur nach wie vor stört, dass keiner Bedenken geäußert hat, das sie noch im Wachstum ist?!

E]hemalige-r Nut<zer< (#32x5731)


Leider haben solche Skoliosen die Angewohnheit immer schlimmer zu werden und deine Tochter wird immer krummer werden. Wird sie als Mädchen irgendwann nicht mehr schön finden, spätestens wenn man es wirklich auch als Laie und mit Klamotten sehr deutlich sehen wird.

Die Schmerzen werden stärker und vermutlich wird sie auch irgendwann Probleme mit der Atmung bekommen.

Als verantwortungsvoller Vater solltest du ihr das eigentlich verdeutlichen und auch klar machen das sie sich langfristig selber schaden wird und dir ggf irgendwann mal sagen wird, warum du auf sie gehört hast.

Die OP wird übrigens immer komplizierter je älter man wird und je mehr die ganze Geschichte verknöchert. Hinterher läuft man Gefahr das man die Wirbelsäule nicht mehr gescheit gerade bekommt und die Restkrümmung größer sein wird als jetzt.

Du kannst eine Skoliose Versteifung nicht mit einer Versteifung bei Bandscheiben ober Wirbelgleiten Patienten vergleichen ....

m>auserx83


Hallo Mellimaus21!

Zur Verschlimmerung der Skoliose kan ich nur soviel sagen, sie ist seit einer ganzen Zeit (über ein Jahr) jetzt stabil (sag zumindest der Orthopäde!). Die Verkrümmung sieht man schon, das Korsett erst recht.

Was die Schmerzen angeht, die sind seit dem aussetzen der KG weniger geworden, die Mirgäneanfälle viel weniger.

Da ich ein verantwortungsvoller Vater bin, lass ich meine Tochter mit entscheiden.

Sie ist bei allen Gesprächen/Terminen dabei und ist sich der Risiken mit bzw. ohne OP genauso bewusst wie wir als Eltern.

Gerade wird die WBS auch nach der OP nicht sein, es kann max. ein Verkrümmungsreduktion dabei herauskommen (wenn alles gut geht und keine Komplikationen auftreten).

Wer vergleich denn Skoliose-OP, mit Bandscheiben-OP oder Wirbelgleiten-OP ??? ?

Ich verstehe nur nicht, das so eine schwere OP mittlerweile behandelt wird, wie wenn ich mir ein Leberfleck wegmachen lasse.

"macht nur..., am besten gleich (oder besser gestern)..., Risiken naja halb so schlimm...,

Ergebnis egal...,"

Versteht mich bitte nicht falsch! Ich möchte das Beste für meine Tochter, ganz klar!!!

Aber das man immer so auf die OP´s drängt, nur das sie gemacht sind und sich nicht über die Folgen gedanken macht (meine Tochter hat ja noch ein paar Jahrzehnte vor sich!!!) das ist irgendwie nicht nachvollziehbar.

Emhemal,iger NutZzerW (#3k25;731x)


Ich möchte das Beste für meine Tochter, ganz klar!!!

Dann sollte sie operiert werden wenn sie auch in 20 Jahren noch gerade stehen möchte ..

meine Tochter hat ja noch ein paar Jahrzehnte vor sich!!!

Eben ...

Abern nun gut, wenn ihr nicht wollt, man kann keinen zwingen, die Skoliose wird sie irgendwann wieder einholen ....

Das Thema ist für euch noch lange nicht vom Tisch ...

Alles Gute

mjaus]erx83


Es geht ja nicht nur um gerade oder krumm!

Was sehr wichtig ist, ist die Weiterentwicklung der Schmerzen und der Organischen Probleme! Besserung 50/50 oder schlechter oder die Möglichkeit das es dauerhaft noch schlechter wird, ist da ein bisschen dürftig!

Hast du Erfahrung mit WBS-Versteifung?

Rdud#y'sB/rauxt


Wie stark ist denn die Krümmung der Wirbelsäule? Und wurde schon geschaut, ob es evtl. an einer Beinlängendifferenz liegen kann?

S)un<f9loewerx_73


Eine Skoliose, die seit Jahren mit Korsett etc. behandelt wird, dürfte wohl kaum an einer Beinlängendifferenz liegen...

Zu meinen beiden Fällen:

Ein Fall komplett schmerzfrei und ohne Schmerzmittel, voll berufstätig. Der andere Fall (die "junge" Mama) hat gelegentlich Schmerzen, allerdings entgegen Anraten der Ärzte auch keinen reinen Bürojob (sondern hat Medizin studiert und ist in der Orthopädie tätig, nachdem Chirurgie sich doch als zu belastend erwies). Somit ist fraglich, ob die Restschmerzen (zu 95% ohne Schmerzmittel) auf die Skoliose/OP zurückzuführen sind, oder auf den Klinikjob. Oder eine Mischung aus beidem. Jedenfalls sind die Schmerzen wohl "minimal" im Vergleich zu vor der OP. Letztere Person macht gelegentlich und 17 Jahre nach der OP immer noch mal Physiotherapie.

Versteift wurden in ersterem Fall 5 Wirbel; im letzteren 7 oder 8, also schon recht massiv.

Es mag sein, dass routinierte Ärzte den Eingriff als Routine abtun (was er sicherlich nicht ist, zumindest nicht für den Betroffenen). Aber die Frage ist immer: Welche Alternativen hat man? Und da sehe ich eigentlich keine, die dauerhaft tauglich ist.

Die Frage bzgl. Wachstum sollte geklärt werden; allerdings ist das schon das "typische" OP-Alter.

Ssunflnowexr_73


Tochte bei allem dabei, schön und gut, aber: Wie unbeeinflusst ist sie wirklich von DEINEN Zweifeln/Ängsten? Sie wird ja merken, in welche Richtung Deine Fragen gehen... Und was wäre, wenn sie sagt, dass sie die OP unbedingt will? Schiebst DU dann alle Zweifel beiseite?

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