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Alternative zur Wirbelsäulenversteifung?

L>ola2x010


Hey,

falls sie noch nicht da war würd ich sie erstmal nach Bad Sobernheim in die Katharina Schroth Klinik schicken. Sehr gut ist es dort. Allerdings hilft manchmal nichts anderes als die Versteifung. Ich hatte auch eine und ich glaube wäre das nicht so gewesen, dann hätte ich noch viel mehr Rückenprobleme wie ich sowieso jetzt immer noch habe. Hatte meinen ersten Bandscheibenvorfall mit 23 Jahren-den Zweiten zwei Jahre später und dann ein Jahr später den Dritten. In der Halswirbelsäule...es gab Zeiten, da konnte ich nicht mal alleine meine Haare waschen oder Augenbraun zupfen. Halten es die Ärzte für notwenig, um ihr später ein einigermaßen beschwerdefreies Leben zu ermöglichen, dann solltest du dich zusammen reißen und dem nicht im Weg stehen. Ich habe viele Menschen kennen gelernt, die eben diese Operation nicht hatten- u.a. aus deinen genannten Gründen und richtig übel dran sind. Die Operation hat sie in einem halben Jahr vergessen und je nachdem welchen Grad sie hat-kann sie danach fast gerade sein und das ist vor allem im Wachstum sehr wichtig. Glaub mir, die bekommt einen Schub und dann kann sie ganz krumm sein...dann ist alles viel schwieriger-womöglich gar nicht mehr machbar mit zufrieden stellendem Ergebnis. Es hat schon seinen Grund es in diesem Alter zu machen. Erkundigen ist das A und O, wenn sie in der Katharina Schroth Klinik das Selbe sagen, dann ist das so...glaub mir.

LnolaP201x0


Achso, und es ist völlig unwesentlich, ob sie JETZT im Moment gerade keine Schmerzen hat...sie hat das ganze Leben noch vor sich und dann wirds u. U. richtig heftig. Ich hatte in Teeniezeiten überhaupt keine Schmerzen...die ist doch noch jung, wenn da dann später mal der normale Verschleiß dazu kommt, dann sieht die Sache ganz anders aus.

L`enQiKRruxeger


@ Mauser83

Ich weiß es nicht genau, aber die Versteifungsstrecke ist schon ziemlich lang. So 14 Wirbel oder so.

Soweit ich weiß hatte er zwei Operationen, von der Seite und von Hinten.

Beschwerden hat er soweit ich weiß keine.

Aber, wenn du willst, kann ich mich ja bei ihm mal näher erkundigen.

m+ausBer8x3


@ LeniKrueger

wenns dir keine zu großen Umstände macht ;-D

Würde mich schon interessieren!

KAaril dGe[r Heixnz


Hallo Mauser83,

wie stark ist denn der Beckenschiefstand deiner Tochter?

Falls du es weist verrat mal nach welcher Seite (links/rechts)!

Grüße Karli

m8a,usexr83


@ Karl der Heinz

Meine Tochter hat einen Beckenschiefstand, wie "stark" der ist kann ich dir nicht genau sagen.

Ein Orthopäde hat den vor 3 oder 4 Jahren mal festgestellt. Er meinte das Becken wäre "...deutlich nach rechts geneigt..., aber da kann man nichts machen...".

Mehr kann ich dir leider nicht sagen! Sorry!

Aber woher weist du von dem Schiefstand ???

Bitte um Erklärung!

E,hemaligexr Nutzrer (x#325731)


Weil ein Beckenschiefstand eigentlich immer zu einer Skoliose gehört

K+arl dder H-einz


Ein Beckenschiefstand gehört nicht nur dazu, sondern ist wahrscheinlich meist die Ursache/Ausgangspunkt.

Wenn deine Tochter einen BSS nach rechts hat, dann ist wahrscheinlich das linke Bein "kürzer", die lumbale Skoliose links, die thorakale rechts.

Frag mal deine Tochter, ob sie Nackenschmerzen/spannung hat, wenn sie Migräne hat!

Grüße Karli (auch deine Tochter!)

m auswexr83


@ Karl der Heinz

1. Wie kannst du die Richtung der Skoliosen und das kürze Bein "bestimmen".

Oder hast du geraten ??? (Wäre aber großer Zufall?!?)

2. Die Nackenschmerzen hat sie fast immer, aber wenn sie Migräne hat da immer deutlich stärker. Hab extra gefragt :-)

Hab mir deine Beiträge mehrmals durchgelesen! Es klingt eigentlich ganz schlüssig.

Was ich interessant finde, das hier die Nerven ins Spiel gebracht werden.

Besonders beeindruckt hat mich die Übersicht über die Wirkung von Wirbelblockaden, da finde ich einiges, was sich mit den Befunden von meiner Tochter und auch mit meinen Problemen deckt.

Wie ist deine Meinung zur Wirbelsäulenversteifung?

Efhe(maligerr Nutz3er @(#325731)


Wenn das Becken kippt ist die andere Seite immer kürzer, weil das Bein dann ja ein Stück höher steht als wenn das Becken gerade wäre.

Aber das ist ja eigentlich kein Geheimnis ;-)

mhauNserx83


Na wenn das so ist. Erklärt aber den Rest noch nicht!

Mal davon abgesehen, da macht es doch keinen Sinn unter das "kürzere" Bein ein Einlage drunter zu geben, da wird das Becken ja noch schiefer oder seh ich das falsch?!

EyhemaligerZ N+utzer B(#32f5731x)


Nein dadurch wird das Becken nicht schiefer, sondern man belastet wieder gleichmäßig.

Bei einer ausgeprägten Skoliose wird das Becken auch nicht mehr gerade. Das mag gehen wenn die Skoliose aus einem Beckenschiefstand resultiert, dann reden wir aber von minimalen Gradzahlen.

Aber nicht bei den Gradzahlen deiner Tochter ... da davon auszugehen wenn das Becken wieder gerade ist, ist die Skoliose weg ... damit ist man gewaltig auf dem Holzweg.

Davon abgesehen: ich habe selber eine linkskonvexe Skoliose in der LWS und dadurch auch resultierend einen Beckenschiefstand. Aber eben nicht in solchen massiven Gradzahlen wie deine Tochter.

K3arl, dePr Hxeinz


Meine Meinung zum Thema WBS-versteifung:

Es mag sicher Fälle geben, da ist es nötig und auch sinnvoll z.B. wenn in Folge eines Unfalls oder durch Osteoporose Wirbel/Wirbelkörper gebrochen sind.

Im Fall deiner Tochter würde ich auch erst nach Alternativen suchen und probieren.

Was die Einlagen angeht hast du meiner Erfahrung nach recht, man schiebt die Hüfte nur noch weiter hoch und verstärkt unter Umständen auch den Beckenschiefstand und erhöht damit den Schmerz-/Verspannungspegel.

Das die Therapie sich nicht ausschließlich auf das Richten des Beckens beschränken kann, sollte klar sein.

Es müssen natürlich beim therapieren auch die Skoliosen reduziert werden.

Ob durch die Therapie die Skoliosen, bei der Gradzahl deiner Tochter, vollständig begradigt werden können, kann ich dir auch nicht genau sagen.

Ich bin mir aber sicher, das die Skoliosen deutlich zu reduzieren gehen und was denke ich für deine Tochter wichtiger ist, es ist möglich sie schmerzfrei zu bekommen.

[...]

EphemalViger NwuUtzepr (#x325731)


Na klar ne hochgradige Skoliose bekommt man mit irgendeinem Hokuspokus weg ...

@ Karl der Heinz

Glaubst du da eigentlich selber dran was du hier so von dir gibst? Das ist echt unglaublich ...

S3unfblobwerx_73


Schüttele auch nur fassungslos den Kopf!

Und mal am Rande:

Ich habe durch ein Streckdefizit im Knie einen Beckenschiefstand und ungleiche Beinlängen entwickelt. Plus Rückenprobleme. Der Ausgleich mittels einer Einlage beseitigt das Grundproblem im Knie nicht, aber hat die Rückenprobleme gelindert.

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