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Ablauf einer ambulanten OP

Srocc~erGiTrl_8x6 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich wusste nicht genau wo ich das reinschreiben sollte. Ich hoffe ich bin hier richtig.

Ich werde wahrscheinlich in ca. einem Monat am Sprunggelenk operiert. Die OP soll ambulant aber unter Vollnarkose stattfinden. Laut Arzt wird der Eingriff ca. eine Stunde dauern.

Ich war noch nie in meinem Leben im Krankenhaus, bzw. wurde operiert.

Wie läuft so eine ambulante OP ab?

Bin ich noch wach, wenn ich in den OP gebracht werde?

Wie sieht es schmerztechnisch nach einer OP aus?

Ich werde nach der OP erst mal auf Krücken gehen müssen; kriegt man das auch hin, wenn man kurz davor ne Vollnarkose hatte oder ist man nicht soo wackelig auf den Beinen wie ich mir das denke?

Ich hab irgendwo gelesen, dass man so einen Schlauch in die Wunde gelegt bekommt um das Blut oder so abzusaugen. Krieg ich sowas auch? (Ich werde 2 Schnitte haben ca. 10cm und 5 cm lang)

Was ist wenn daheim dann Komplikationen auftreten?

Wie ging es euch nach ambulanten Operationen?

Tut mir leid, dass ich viele wahrscheinlich total banale Fragen stelle, aber ich muss sagen ich hab schon ein bisschen Angst vor dem Ganzen.

@:) @:)

Antworten
L[euch1tfeeueKrcxhen


bei mir war es ganz easy....

musste shon um 7 uhr da sein, damit ich um 12 operiert wurde....das war das einzigste was genervt hat....

bin in den vorbereitungsraum geschoben worden...und dann ging alles ganz fix....erst auf den opwagen gleichzeitig ziehen sie dir dein nachthemdchen aus..gleichzeitig wurden die zugänge gelegt ...herzüberwachung und alles .... sie fragte noch wie das wochenende war und.......weg war ich...hab keinen opsaal gesehen oder nur ansatzweise....

bin aufgeweck worden und musste noch ne gute stunde in diesem überwachungsraum bleiben....ich war gleich wieder fit....

als ich wieder auf station war...musste ich was essen und auf die toilette....dann erst durfte ich gehen.....ich wa sehr fit und hatt fast keine schmerzen....

am tag danach ging es mir allerdings schlecht....einfch nur k o und schlapp und alles tat weh....es wurde der unterarm operiert....

ich muss es in 2 monaten wieder machen lassen....diesmal an der schulter

SDoccWerGbirlx_86


Danke für deine schnelle Antwort :)

bin in den vorbereitungsraum geschoben worden...und dann ging alles ganz fix....erst auf den opwagen gleichzeitig ziehen sie dir dein nachthemdchen aus..gleichzeitig wurden die zugänge gelegt ...herzüberwachung und alles ....

liegt man dann ganz nackt da??

Was wäre denn gewesen, wenn daheim Komplikationen aufgetreten wären? Hättest du da wen anrufen können ?

Warum musstest du schon so früh da sein? Was haben die vorher mit dir gemacht?

Ich bin jetzt schon mächtig nervös |-o

EKmax


liegt man dann ganz nackt da??

Zwischenzeitlich sehr wahrscheinlich. Schließlich müssen dir die Elektroden für das Überwachungs-EKG aufgeklebt werden und das geht am besten, wenn du ganz nackt bist. Während der Operation am Fuß wirst du dann wahrscheinlich wieder zugedeckt, damit du nicht unterkühlst.

Für die Operation am Sprunggelenk käme alternativ zur Vollnarkose auch eine spinale Anästhesie in Betracht. Dann bleibst du bei Bewusstsein, hörst alles was die Ärzte reden, das Zuschauen wird dir aber durch ein Vorhangtuch verwehrt.

TUeufevlswMeib


Das ist wohl unterschiedlich....als ich letztes Jahr operiert wurde, war ich ewig im Raum vor dem OP, hab da alles mitbekommen, dann wurde ich in den OP geschoben und konnte dem Personal zuschauen, wie se das Besteck gereinigt haben. War ne ganz lockere Stimmung in dem OP...das ganze durfte ich dann ca. 5 Minuten erleben, dann war ich weg. :)

E?hemaligQer Nu3tzer ~(#32x5731)


Ich werde 2 Schnitte haben ca. 10cm und 5 cm lang

Und bei solch großen Schnitten wollen die das ambulant machen? Das würde ich mir aber doch nochmal überlegen. Mit Sicherheit kommt da mindestens eine Drainage rein ...

Für die Operation am Sprunggelenk käme alternativ zur Vollnarkose auch eine spinale Anästhesie in Betracht

Meist werden bei ambulanten OPs keine Spinalen gemacht, weil die Patienten ggf. den Rest des Tages dann nicht laufen können, ergo auch nicht nach Hause gehen können.

liegt man dann ganz nackt da??

Nein du hast ein Hemdchen übergelegt oder eine Decke. Die wird für die Elektroden mal kurz weggeschoben, aber man zieht sie dir nicht komplett weg, das du da nackt liegst.

S"occer_Girpl_<8x6


Und bei solch großen Schnitten wollen die das ambulant machen? Das würde ich mir aber doch nochmal überlegen. Mit Sicherheit kommt da mindestens eine Drainage rein ...

Der Arzt meinte, dass man das gut ambulant machen kann wenn man daheim versorgt ist und sich nicht so gern in´s Krankenhaus legt.

Ich muss allerdings sagen, dass ich bei den Schnitten schon auch angst vor den Schmerzen hab

Mit Sicherheit kommt da mindestens eine Drainage rein

Mindestens EINE? Meinst du etwa da könnten 2 reinkommen?? Kann ich mit den Schläuchen dann überhaupt heim?

EFhemali^ger NutYzer A(#325731)


Ja bei zwei recht großen Schnitten kann es auch sein das man zwei einlegen wird.

Ja kann man, aber ich weiß nicht ob ich bei so großen Schnitten das machen würde, ich bin jedes mal froh wenn ich in meinem KH Bett liege und mich maximal 2 m zur Toilette bewegen muss, keine Treppen laufen muss und immer eine Schwerster habe die mir helfen kann ...

Ist das deine erste OP? Man unterschätzt sowas gerne ....

KAlausb F


was wird überhaupt operiert.... und warum ? was akut kaputt gegangen ?

RSiqg@htNxow


Was du auch beachten musst: Am nächsten Tag musst du wieder ins Krankenhaus zurück um die Drainage ziehen zu lassen.

Suchnexehexxe


Was wäre denn gewesen, wenn daheim Komplikationen aufgetreten wären? Hättest du da wen anrufen können ?

Nach meiner ambulanten OP am Ellenbogen habe ich die Handy-Nr. des Operateurs bekommen und er hat mich auch am Abend noch angerufen und gefragt wie es mir geht.

Ich werde nach der OP erst mal auf Krücken gehen müssen; kriegt man das auch hin, wenn man kurz davor ne Vollnarkose hatte oder ist man nicht soo wackelig auf den Beinen wie ich mir das denke?

Wenn du das Krückenlaufen noch nicht geübt hast, dann wäre es ratsam das vor der OP noch zu machen ;-) . Nach den heutigen Narkosen ist man i.d. R. schnell wieder fit, im ambulanten Bereich sowieso.

w5hoLopNi 63


Ich hatte letztes Jahr im Dez. ne ambulante Kreuzband-Op, mir wurd im Vorfeld ne Zeit genannt, wo ich antanzen sollte, war nur ganz kurz in so nem Überwachungsraum und kurze Zeit später auch schon im Op-raum. Hatte ne Vollnarkose, ging ratzfatz und ich war weg. Nach ca. 2 1/2 Std. bin ich wieder aufgewacht und mir ging's gut, bis auf die Tatsache, daß mir kalt war. Nach ner weiteren 1/2 Std. hab ich mich angezogen und mußte dann noch ca. ne Std. in so nem Ruheraum aushaarn, danach bin ich dann mit 2 Drainagen und natürl. Krücken nach haus. Schmerzen hielten sich total in Grenzen.

Ich persönl. find ambulante Op's besser, man ist in seiner gewohnten Umgebung, im eigenem Bett usw. Hatte auch noch nie Probleme nach ambulanten Op's und ich hatte mehrere davon.

LKeuchtxfe4uerchxen


die haben mich gleich zugedeckt....und die u hose durfte ich anbehalten ....fühlte mich in keinster weise nackt....sie sind sehr gut mit meiner intimsphäre umgegangen.....

bin um 18,30 entlassen worden...ein guter freund hat für mich unterschrieben das er sich im notfall um mich kümmert....

ausserdem war mein hausarzt und meine wundterapeutin für mich erreichbar...

brauchte ich alles nicht....war die ganze nacht alleine in der wohnung.... mir ging es einfach nur gut....

der tag danach war nur übel ind jeder hinsicht....trotz allem.....es lief viel besser als ich es mir vorstellte....hatte auch panische angst...vorallem..weil es anfangs heiste, das ich nur ne lokale anästesie bekomme...und dann knall auf fall eine vollnarkose....2,5 stunden....

mach dir keine sorgen...das läuft sicher besser als du meinst....

SlunflMowerh_"73


Hatte mittlerweile ca. 5 ambulante Gelenk-OP's; 1x Klinik, der Rest in der Praxisklinik meines Chirurgen.

Komme halt hin, gehe in eine Umkleide und ziehe dort die Straßensachen aus. Ziehe dann halt das OP-Hemdchen an, bekomme mein Bett. Dann wird der Zugang gelegt – und dan geht's auch schon (auf eigenen Füßen) in den OP.

Danach wird man im Aufwachraum wieder wach... die überwachen einen noch eine Weile, geben ggf. Medikamente. Und dann kann man gehen = wurde mit dem Rolli bis zum Auto gebracht.

Möglich ist eine solche OP nur, wenn man in den 24 Stunden danach eine Rundum-Betreuung hat. Für Notfälle hat mein Arzt auf dem Bogen stehen, dass eine Klinik in 15 Minuten erreichbar sein muss. Ich habe zudem seine Privat- & Handynummer sowie die der anderen Kollegen aus der Praxis.

Am nächsten Tag dann wieder in die Praxis, Redons ziehen. Und dann halt regelmäßige Wundkontrollen und Physio und und und.

Ich kann Dir nur raten, VORHER das Laufne mit Krücken zu üben und ggf. Dinge in Deiner Wohnung (Stolperteppiche,...) anzupassen.

S'unf=low5e<r_7x3


war die ganze nacht alleine in der wohnung

Absolut leichtsinnig. Unter den Bedingungen hätte mein Arzt mich nicht operiert. Was, wenn der Kreislauf nicht mitmacht, es zu Blutungen kommt? Ich habe es noch geschafft, am Tag danach mit Rettungswagen in der Klinik zu landen (weil ich nach dem Verbandswechsel ja noch unbedingt in den Supermarkt wollte...). Wäre das passiert, wenn ich allein in der Wohnung gewesen wäre: Absolut NICHT lustig und NICHT empfehlenswert. :|N

Ach ja, Zeit:

Der kürzeste Aufenthalt waren 3 Stunden, von Betreten der Praxis bis Betreten meiner Wohnung. Nach 50 Min. Knie-OP. War echt fit.

Der längste Aufenthalt waren 6 Stunden, das war aber eine Schulter-OP und da behält mein Doc die Patienten länger, weil stärkere Schmerzen auftreten können.

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