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Senk/Spreizfuß und "Schneiderballen"

GClypdtodon hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Gleich vorweg einmal sorry für den kleinen "Roman" hier |-o , ich habe gleich mehrere Fragen zu meiner informationslosen Arztdiagnose, aber ich habe versucht wenigstens die Schlüsselwörter zwecks Übersichtlichkeit zu markieren.

Ich war gestern beim Orthopäden, weil sich meine Füße in letzter Zeit beschwert haben – konkret waren die "Außenkanten" druckempfindlich bzw. haben geschmerzt und auf der einen Seite hat sich auch das Fußgelenk der kleinen Zehe vergrößert. :(v Der Orthopäde meinte, dass ich einen Senk/Spreizfuß habe und eine Dig. Quintus varus (= "Schneiderballen" bzw. sowas wie Hallux valgus, nur spiegelgleich an der Außenseite). Ich wurde ohne Zusatzinformationen zum Bandagisten für Einlagen weitergeschickt (Kassenärzte halt %-|) und bin jetzt ziemlich ahnungslos.

1. Kann sich ein "Schneiderballen" auch wieder zurückbilden? Wenn ja, was muss man dafür tun? Hilft Fußgymnastik? Ich hab das Problem erst seit max. ein paar Monaten (ist schleichend gekommen) und irgendwie kann ich mich nicht damit abfinden, dass das jetzt für immer bleiben soll.

2. Die orthopädischen (Kassen-)Einlagen sind in Bearbeitung. Ich habe jetzt aber gelesen, dass das uU gar nicht so gut ist, weil sich die Muskulatur, die bei mir sicherlich – wie im Rest des Körpers – nicht die beste ist, noch mehr zurückbildet. Eine Freundin hat gemeint, ich solle lieber podologische Einlagen nehmen, weil die nicht wie eine Krücke, sondern eher wie eine Zahnspange wirken. Was meint ihr? Sind podologische Einlagen ein Ersatz für die orthopädischen Einlagen? Oder sind meine Probleme zu stark dafür? Ich hätte so, so gerne, dass sich das zurückbildet und ich wieder normale, gesunde Schuhe ohne Einlagen tragen kann. :°(

3. Da mein gesamtes Schuhwerk aus zwar flachen, aber sehr schmalen Modedingens besteht, die mir im Moment sehr unangenehm sind (war das immer schon so?), will ich mir so bald wie möglich (dh. am besten morgen) neue, breitere Schuhe zulegen.

Ich liebäugle schon länger mit den s.g. Waldviertler-Schuhen, weil sie aus hochqualitativem pflanzlich gegerbten Leder sind, einen großen Zehen-/Fußraum haben, kein vorgeformtes Fußbett (soll die Muskulatur stärken?) und keinen Absatz haben (entlastet vielleicht den Mittelfuß? Bzw. soll es dem Barfußlaufen näher kommen). Allerdings sind diese Schuhe auch teuer und ich möchte keinen Fehlkauf tätigen. Weiß jemand, ob ich beim Schuhkauf bezügl. zukünftiger Einlagen etwas besonders beachten muss? Ich hab ja die Einlagen noch nicht (weder die orthopädischen, noch podologische), muss ich da noch zuwarten? Ich habe leider kein einziges Paar bequeme Schuhe daheim und mitten im Winter ist es auch nicht so leicht mit billigen, bequemen Alternativen zur Überbrückung zu arbeiten.

Ich hoffe jemand weiß Rat!

Vielen Dank!

Antworten
G_lypt!odosn


Achja, ich hatte als Kind schon etwas eingekrümmte kleine Zehen (hat aber keine Beschwerden gemacht), weshalb ich damals solche Nachtschienen bekommen habe, die man am Spann und an der kleinen Zehe befestigt hat. Die Zehen sind gekrümmt geblieben, aber könnten diese Schienen ev. jetzt helfen?

Außerdem habe ich noch einen Beckenschiefstand von ca. 1 cm, weil ein Bein offenbar kürzer ist, hat das auch Auswirkungen auf ev. podologische Einlagen, meine Fehlstellungen oder den Schuhkauf?

Danke nochmals!

Ghlyptobdxon


Niemand? :-( Wie schade....

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