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Hws Blockade oder nicht ?

KnaupuzQine~rkarexsse


@ Pusteblume

wir reden wahrscheinlich von unterschiedlichen dingen.

das "einrenken" von dem ich rede führt hoffentlich kein manualtherapeut (mehr ) aus...zumindest nicht an der HWS.

siehe [[http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/gesundheit/der_riskante_ruck.html hier]]

PBustebxlume65


Nein, wird reden nicht von unterschiedlichen Dingen.

Die im Film gezeigt Technik ist die Manipulation der HWS. Richtig ausgeführt und ohne viel Extension und nicht zu oft wiederholt, ist sie ein Segen.

Das gilt für fast alle medizinischen Maßnahmen. Falsch ausgeführt kann sie ein Fluch sein.

Nicht ohne Grund dauert die Ausbildung zum Manualtherapeuten 2-3 Jahre.

KHapuz`inerQkresse


das risiko erscheint mir zu hoch. ich würde niemanden mehr an meiner HWs eine derartige manipulation ausführen lassen, jedenfalls nicht dieses rabiate einrenken.

ich hatte eine junge kollegin, die einen schlaganfall nach einer derartigen manipulation bekommen hat. eine andere musste danach operiert werden,w eil etwas verletzt wurde (bänder vermutlich?).

es ist ein vabanque-spiel, gerade wenn man keine röntgen-/MRT-bilder vorliegen hat.

Puustebulutmex65


Nein durch Röntgenbilder läßt sich das Risiko nicht mindern.

Es ist eine Frage der Technik.

Das Risiko wird hier beschrieben: [[http://www.mt-omt.de/site/wp-content/uploads/JS-Manipulation-HWS-EBM-mt-05-2007.pdf]]

Und selbstverständlich entscheidest Du als Patient darüber ob deine HWS manipuliert wird.

Koapuzidnerk>rexsse


Nein durch Röntgenbilder läßt sich das Risiko nicht mindern.

das röntgen allein nicht, aber selbst dort könnte man schon hinweise auf ausschlusskriterien erhalte, z.b.osteoporose, hinweise auf bandscheibenvorfälle.

der text, den du mir verlinkt hast, ist keinesfalls beruhigend. auch dort steht, dass es eine der gefährlichsten technicken ist. es hängt natürlich von der art der bewegung und von der geschwindigkeit ab.wovon ich schrieb, war das ruckartige, schnelle einrenken, das bei orthopäden sehr beliebt war (und ist?). bei physiotherapueten würde ich diese technik eher als selten angewendet vermuten.

natürlich hat man als patient ein mitspracherecht, aber ich habe es selbst erlebt, dass ein arzt ohne vorwarnung oder vorhergehende aufklärung meine HWS "eingerenkt" hat. und so etwas scheint, zumindest bei ärzten, keine seltenheit zu sein, da ich dies schon öfter gehört habe.

P>uste)b~luxme65


das röntgen allein nicht, aber selbst dort könnte man schon hinweise auf ausschlusskriterien erhalte, z.b.osteoporose, hinweise auf bandscheibenvorfälle

Du hast die Risikofaktoren nicht verstanden. Es sind Schlaganfälle möglich welche durch Beeinträchtigungen der der Arterien der HWS durch die Manipulation entstehn. Um dieses Risoko abzuschätzen ist eine Röngtenaufnahme nicht hilfreich.

bei physiotherapueten würde ich diese technik eher als selten angewendet vermuten.

Richtig, wird in Deutschland von Manualtherapeuten angewannt.

Manipulationen=Impulstechniken werden immer mit hoher Geschwindigkeit ausgeführt, ganz gleich ob vom Manualtherapeuten oder Chiropraktiker.

Risikoreich sind Manipulationen mit viel Überstreckung und Drehung des Kopfes bis ans Bewegungsende. Soche Techniken sind globale Techniken und werden von Chiropraktikern bevorzugt.

Manualtherapeuten bevorzugen selktive Techniken, zielgrichtet am blockierten Gelenk, welche durch Verschiebungen=Translation wirken, ohne viel Überstreckung (Extension) und viel Kopfdrehung (Rotation).

Kuapuz<ine}rkrexsse


@ pusteblume

Du hast die Risikofaktoren nicht verstanden. Es sind Schlaganfälle möglich welche durch Beeinträchtigungen der der Arterien der HWS durch die Manipulation entstehn.

schlaganfälle sind zwar sicher die gefährlichsten aber keineswegs die einzigen gefährlichen folgen. das scheinst du nicht verstanden zu haben.

Richtig, wird in Deutschland von Manualtherapeuten angewannt.

welche grundausbildung haben manualtherapeuten? sind doch physiotherapeuten, oder etwa nicht?

Manipulationen=Impulstechniken werden immer mit hoher Geschwindigkeit ausgeführt, ganz gleich ob vom Manualtherapeuten oder Chiropraktiker.

du scheinst den von dir verlinkten text nicht gelesen zu haben?

P%ustebTlume6x5


Liebe Kapuzinerkesse

doch doch, ich weis wovon ich schreibe. Bin Physio und in der Ausbildung zum Manualtherapeuten.

Impulstechniken sind nur mit hoher Geschwindigkeit ausführbar, ganz gleich von wem. Mobilisationen werden mit niedriger Geschwindigkeit ausgeführt.

Und der Text sagt auch nichts anderes aus.

P}ustebluumex65


Kontraindikationen für manuelle Therapie sind Entzündungen, Frakturen, schwere Osteporose, eine psychische/vegetative Dysregulation, nicht adequate Endgefühle(extremer Schmerz), mangelndes Vertrauen, B-Symptomatik (deutet auf Tumoren hin).

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