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Ventrale Diskektomie C5-C7 mit intercorporeller Spondylodese und

MLichyael_03046x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Leidgenossen,

Anfang August 2012 kam ich mit meiner Familie aus dem Türkeiurlaub zurück und alles war eigentlich am Rückreisetag in Ordnung. An nächsten Tag bekam ich plötzlich Schmerzen im rechten Bein und konnte es kaum noch belasten. Die Schmerzen wurden so unerträglich, das ich die Besinnung verlor und stumpf mit meinem Kopf auf dem Boden aufschlug. Nach einem Tag Krankenhaus, wo man zuerst von einer gelösten Thrombose ausging, wurde ich wieder entlassen, da die Schmerzen fast weg waren. Am nächsten Tag bekam ich bei der Belastung des rechten Beines wieder Schmerzen und diese zogen bis in den Hüft- sowie unteren Rückenbereich. Das rechte Bein war vom Knöchel bis zum Knie fast taub. Nach MRT und CT wurde eine multiple Bandscheibenvorfall in der LWS 4/5 festgestellt und ich wurde im September operiert. Es wurde Bandscheibenmaterial entfernt.

Die OP hätte ich mir sparen könnten, da die Beschwerden weiterhin anhielten. Nach wechsel des Neurochirurgen wurde ich mit Spritzen CT-Gesteuert "Facettenblockaden" behandelt und die halfen mir dann im unteren Rückbereich. Die ganze Geschichte hatte sich schon bis Februar 2013 hingezogen. Leider ist mein rechtes Bein in dem Bereich immer noch taub, jedoch kann ich damit leben bzw. habe mich mitlerweile daran gewöhnt. Nun habe ich massive Schmerzen im Nackenbereich, den Schultern, Armen und massives Ohrenrauschen auf beiden Ohren. Nach einer weiteren MRT, CT sowie Röntgen ist ein Bandscheibenvorfall in der HWS C5 – C7 festgestellt worden. Mein Neurochirurg rät mir nun zur OP "ventrale Diskektomie C5-C7 mit intercorporeller Spondylodese und ventraler Verplattung zum Ausgleich der Kyphose". Die OP soll nun am 03.Juni 2013 erfolgen. Habe ehrlich gesagt ganz schön Angst davor und vor allem, wie es mir danach geht. Lt. meinem Neurochirurgen wäre bei einem Teil der Patienten ein voller Erfolg zu verzeichnen und ein andere Patienten klagten darüber, als wenn ein LKW über Ihren Nacken gefahren wäre. Wer hat hier schon Erfahrungswerte zu diesem Eingriff bzw. der OP? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!!! ???

Antworten
EYhemailigecr Nurtzer F(#32v573s1)


Bei sowas immer eine zweite Meinung einholen ob man überhaupt operieren muss und wenn ob dann versteift werden muss.

Da in Deutschland zu viel und zu schnell operiert wird sollte man das in jeden Fall tun. Zumal du schon eine OP hattest die nicht zielführend war ...

HNo mer>ja"y-xPT


Mich würde mal interessieren wie alt du bist?

Hromer9jaiy-PxT


Ansonsten siehe Mellis antwort ;-D

MHicha8el03x0460


Hallo, vielen Dank für die Beiträge!

Ich bin 53 Jahre alt und habe mir bereits eine 2. MEINUNG eingeholt.

LG

Michael

E)hemaCli"ger NutNzer (R#/325731x)


Wie sieht es denn mit konservativer Therapie aus? Was wurde gemacht an der HWS und sind Taubheiten oder Lähmungen vorhanden oder nur Schmerzen?

Darüber wurde ja bisher nun von dir nichts gesagt.

Ich kann nur zur Vorsicht raten. Die erste OP war bei dir Überflüssig und hat nichts gebracht. Jetzt erszählt dir der Arzt was von bei einem Teil der Patienten ein voller Erfolg. Wer garantiert dir denn das du jetzt zu dem Teil gehörst bei dem es ein voller Erfolg ist? Der ist ja auch bei der LWS ausgeblieben.

Was sagt die Messung beim Neurologen? Physiotherapie?

M6icha.e9l030x460


Hallo, die erste OP war an der LWS und hier hätte eine Facettenblockade, wie später durchgeführt ausgereicht. Mein gefühlloses Bein ist weiterhin taub. Aktuell habe ich Schmerzen im Nackenbereich, welche bis in die Schultern und Arme ziehen. Zudem habe ich starkes Ohrensausen auf beiden Ohren. Lt. meinem Neurologen liegt es eindeutig an meiner Wirbelsäule. Die Bewertungen meines neuen Neurochirurgen sind so gut, das ich guter Hoffnung bin.

LG

Michael :)^

EchemaJligeor NutzHer t(#325731x)


Da du Fragen nicht beantwortest mache ich mir auch nicht mehr die Mühe was zu Scheiben.

Als Gute

Ezhemal!iger @NuPtzeQr (x#325731)


Alles Gute sollte es heißen ...

MgicchTael/03x0460


Hallo Mellimaus21,

nicht gleich eingeschnappt sein!!!

Ich habe Schmerzen in Nackenbereich welche über die Schultern bis in die Arme ausstrahlen. Zudem habe ich seit ca. 2 Monaten massives Ohrenrauschen auf beiden Ohren. Nach einem Besuch beim HNO habe ich eine Überweisung zum Neurologen zwecks Messung der Hals- und Gehirnnerven bekommen. Ohne Befund?!? Der Neurologe sagte mir, es könne nur eine orthopädische Ursache vorliegen und der HNO könne mir da nicht helfen.

Was die erste OP der LWS anbelangt, wurde ich in Bad Homburg operiert. Nach der OP ( Entfernung von Bandscheibengewebe ) bei den untersten 2 Wirbeln war keine Besserung zu verspüren. Ich habe ein Tauheitsgefühl im rechten Bein vom Knöchel bis zum Knie. Hierdurch laufe ich Treppen sehr unsicher und habe vor allem beim hinuntergehen Angst, wegzuknicken. Der Bad Homburger Neurochirurg empfahl mir dann eine Versteifung der letzten unteren 3 Wirbel von Ihm durchführen zu lassen. Ich dachte mir, OK wenn das helfen sollte. Als ich dann 1 Monat später den Termin absprechen wollte, tat der Arzt so, als wenn die OP ja garnicht mehr nötig täte und ich solle mich melden, wenn es garnicht mehr gehen würde. Er nannte mir dann aber trotzdem einen Termin für eine mögliche OP, wenn ich wolle. Es kam mir so vor, als wenn der Arzt meinte, ich würde simulieren, da ich ja bereits seit August 2012 krank wäre und es würde ja alles so dahin plätschern. Diese Aussage hat mich so verunsichert, das ich eine Alternativdiagnose von einem anderen Neurochirurgen haben wollte. Mein Zahnarzt nannte mir seinen Studienkollegen, welcher in Hanau praktiziert und nur das machen würde, was er auch an sich selber praktizieren würde. Bei meinem ersten Besuch hatte mich der neue Neurochirurg sehr genau untersucht, ganz anders als der erste aus Bad Homburg. Er sagte mir, das eine Versteifung des LWS nur die letzte Möglichkeit wäre und falls nötig, würde er mich einem Professor in der Uniklinik Frankfurt vorstellen. Dann bekam ich die Überweisung zur CT-Gesteuerten Facettenblockade. Nach 3 Spritzen waren die Schmerzen im unteren Rückbereich verschwunden und ich hatte ein sehr stabiles Gefühl. Leider stellten sich dann die Schmerzen im Nackenbereich dar. Schulterschmerzen hatte ich schon einige Jahre vorher gehabt aber nie so genau gefühlt, das diese vom Nacken ausstrahlten und dann bis in die Arme zogen. Nach einer weiteren MRT und Röntgen stellte der Hanauer Neurochirurg dann fest, das ich einen Bandscheibenvorfall in der HWS habe, welcher auf die Nervenbahn drückt. Er ließ am gleichen Tag noch eine Röntgenaufnahme machen um ein Gleiten der Wirbel auszuschließen. Dann stellte er mir frei, ob ich mich operieren lassen möchte oder nicht. Da meine Beschwerden jedoch immer schlimmer wurden, habe ich mich nun zur OP entschlossen und hoffte hier auf Erfahrungswerte von Patienten, welche bereits diese OP schon hinter sich haben.

LG

Michael

A8ndrkeaHx1


Hi Michael030460,

ich kann mich Mellimaus21 und Hamerjay-PT nur anschließen. Hole dir bitte, bitte, bitte eine zweite und evtl. auch eine dritte Meinung eines erfahrenen Neurochirurgen bevor Du dich dieses Mal operieren lässt. Ich habe mehrere Op's (inkl. HWS) hinter mir und weiß wie wichtig es ist sich vorher zu informieren um die bestmögliche Therapie und den bestmöglichen Arzt zu finden.

Gruss @:)

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