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Einrenken an Hws: Schlaganfall?

e4mmaF00I2 hat die Diskussion gestartet


liebe leute.

ich wollte gestern zu meinem heilpraktiker gehen, der mich aufgrund von (mehr rechtsseitigen) nacken- und schulterverspannungen immer massiert. hatte aber nicht so viel zeit und bin dann zu seiner kollegin gegangen, die zusammen mit ihm eine praxis hat. sie sagte sie schaut sich das mal an und zack hatte sie schon meinen kopf gedreht und eingerenkt!!!

ich bin eigentlich total gegen einrenken an der hws, aber sie hat mich total überrumpelt! jetzt mache ich mich schon wieder verrückt und habe angst vor einem schlafanfall. habe rechtsseitig im nacken leichte schmerzen. aber wenn eine arterie beschädigt worden wäre hätte ich das schon bemerkt, oder? oder kann auch noch in ein paar wochen was passieren?

muss auch sagen, dass ich eher zu panik neige und mir dann den ganzen tag gedanken mache. ich wollte niemals meine hws einrenken lassen! bin total entsetzt!

liebe grüße

Antworten
K[laus) F


Diese Form des einrenken ist schon sehr fraglich. Die Art der Behandlung ohne vorher abzusprechen was man macht ist eine Katastrophe.

Aber grundsätzlich sehe ich keinen Grund für Panik. Es gibt solche Fälle, aber so häufig sind die nicht. Laut Wahrscheinlichkeitsrechnung passiert Dir nichts........

Locker bleiben

e mmax002


ich finde das auch total unveranwtortlich und werde meinen heilpraktiker darauf auch ansprechen. der macht so sachen wie einrenken generell gar nicht und geht auch gar nicht an die hws, sondern versucht die muskeln wieder zu lockern.

er ist allerdings auch der meinung gewesen, dass meine wirbelarterie rechts eingeklemmt ist/war, deshalb finde ich die vorstellung, dass an der stelle rumgerenkt wurde umso angsteinflößender!!!

habe leichte kopfschmerzen rechts, aber das kann ja auch von dem einrenken an sich und der verspannung kommen... oh man ich hatte mich gerade halbwegs beruhigt nach einem regelrechten hws-dilemma und dann laufe ich so einer über den weg.

HAomerjtay->PT


Hallo,

erstmal geb ich Klaus recht...die Art und Weise ohne Ankündigung zu manipulieren ist recht fragwürdig...desweiteren mach dich nicht verrückt wegen Schlaganfall ---> siehe ebenfalls Klaus.

Würde das ebenfalls nochmal ansprechen dass sowas nicht sein darf. :(v

Desweiteren würde mich interessieren ob die Dame vorher auf Durchblutungsstörung getestet hat bevor sie losmanipuliert hat. (Stichwort: DeKleyn Test) ----> ohne das noch unverantwortlicher. :|N

er ist allerdings auch der meinung gewesen, dass meine wirbelarterie rechts eingeklemmt ist/war, deshalb finde ich die vorstellung, dass an der stelle rumgerenkt wurde umso angsteinflößender!!!

Das ist allerdings großer Unsinn weil Anatomisch überhaupt nicht möglich. :|N

Tu dir selbst einen Gefallen und mach dich a) selbst nicht verrückt , durch irgendwelche irgendwo gehörten Horrorstories...und b) lass dich nicht verrückt machen durch (entschuldige bitte, da Heilpraktiker deines Vertrauens) falsche Aussagen, was da bei dir Probleme macht. (Definitiv keine eingeklemmte Arterie :-o )

Warum? Grade die HWS wird stark vegetativ beeinflusst - d.h. z.B. durch Angst oder Stress (und damit meine ich auch den dir selbstgemachten Stress: "was könnte nur alles passieren" , "was hab ich evtl alles schlimmes")

Abschliessend ist es nicht unnormal das man selbst nach "gelösten Blockaden" man noch eine Zeit eine Art Restschmerz verspürt - der sollte aber nach und nach abklingen...ansonsten ist das Problem nicht ursächlich gelöst.

WCol_f3gang


Diese Form des einrenken ist schon sehr fraglich. Die Art der Behandlung ohne vorher abzusprechen was man macht ist eine Katastrophe.

Ausnahmsweise ;-) ;-D bin ich mal einer Meinung mit Klaus F.

Jede Art von Behandlung der HWS sollte grösstmöglich vorsichtig erfolgen und ein Einrenken ohne ausdrückliche Genehmigung des Patienten grenzt an Körperverletzung! Einrenken ist auch insgesamt eine schlechte Methode. Sowas kann man ausnahmsweise einmal machen, aber wenn es öfter gemacht wird, dann leiern eher die betreffenden Bänder und andere Haltestrukturen aus als dass einen Besserung eintritt!

Allerdings halte ich auch von einer "Massage" an der HWS wenig. :(v :(v Sowas bringt ein paar angenehme Streicheleinheiten, aber, wie du ja selbst merkst keine dauerhafte Besserung.

Gehe in eine seriöse physiotherapeutische Praxis und lasse dich dort beraten. Besorge dir danach das passende Rezept vom Arzt und lasse dich mit manueller Therapie, Vojta oder craniosacraler Therapie behandeln. Auch andere Behandlungsformen sind möglich – alles ist besser als eine liebevolle Massage.

Sorgen wegen Schlaganfall brauchst du dir aber wegen dieser Behandlung nicht machen!

KRla-uGs F


Wenn dieses System ihre neuesten Erkenntnisse in der Faszienforschung richtig interpretieren und umsetzen würde, dann würde ihnen klar werden, dass liebevolle Massagen sehr wohl erfolgreich sind.

Ich hab ja fast Probleme damit wenn man mir recht gibt :-)

Wir haben unsere Therapie komplett umgestellt und machen überhaupt nichts mehr das weh tut. Stichwort: Stress fürs Gewebe

Wir haben seither Erfolgsraten von über 99 % und ich als Kaufmann mache mir schon fast Gedanken weil u. a. 30 der Patienten bereits die zweite Behandlung absagen weil es ihnen gut geht. Aber keine Sorgen um mich... es kommen genügend Neue nach ;-)

m7nef


Gebe hier allen Recht – vor einem Schlaganfall musst du jetzt nicht gleich Angst haben.

Was da passiert ist, ist wirklich inakzeptabel. Dieser Heilpraktiker wäre wohl die längste Zeit "meiner" gewesen. Trotzdem würd ich ihn auf den Schock nochmal ansprechen, so darf das nicht laufen :|N

P%ust6eblRume6x5


Jetzt noch mal manuelle Therapie drauf zu setzen, ist doch wohl Quark. Diese Therapiemethode hat der TE doch gerade überhaupt nicht gefallen.

Übrigens sind Massagen u. Triggerpunkttherapie der HWS eine sehr effektive Art der Schmerzlinderung und mit KG kombiniert sehr heilsam.

W)otlfgxang


Wo schreibt denn die TE, dass ihr manuelle Therapie nicht gefallen hat? :-/ Manuelle Th ist etwas ganz anderes als Massage oder einrenken, oder wie meinst du das?

Triggerpunktbehandlung kann hilfreich sein! Muss man probieren.

ERhemalige<r Nut$zer (#`325731x)


MT ist sicher was anderes als klassische Massage, aber auch Manualtherapeuten arbeiten mit impulsen ;-)

Wenn sie diese Impulse nicht mag, wäre Osteopathie da hilfreicher. Die arbeiten nicht mit Impulsen ...

Waolufgaxng


Ich habe ja schon geschrieben:

Auch andere Behandlungsformen sind möglich –

Da muss natürlich auch die Patientin mitentscheiden, was das beste für sie ist.

Ethem$ali8ger Nuxtzer (#32<5731)


Mir ging es um die Aussage

Manuelle Th ist etwas ganz anderes als [...] einrenken

PYust1e/blumeE6x5


Exakt, der wesentliche Bestandteil der Manuellen Therapie ist das manipulieren von Gelenken, im Volksmund einrenken genannt.

Hvomerbjay-xPT


Manuelle Th ist etwas ganz anderes als [...] einrenken

womit Wolfgang aber sowas von Recht hat. :)= :)^ :)z

Einrenken/Manipulieren gehört eben nicht zur Manuellen Therapie in dem Sinn. :|N

Sehr vereinfacht dargestellt werden Bewegungsstörungen der Gelenke behoben ---> z.B. mobilsiert aber eben nicht manipuliert.

Eine Bewegungsstörung könnte aber auch eine Instabilität sein ...und hier wird weder mobilisiert noch manipuliert...

...und so könnt ich jetzt ewig weiter machen mit Beispielen.

Ich selbst bin Physio/Manual-Therapeut und zu behaupten das in der Manuellen Therapie mit Impulsen gearbeitet wird ist im bestenfall sehr vereinfacht dargestellt....in etwa so als wenn du sagst dein Handwerker arbeitet ja nurmit dem Hammer...(immer? ausschließlich? nur?) ;-)

Bei gefühlten 90% der Patienten mit Bewegungseinschränkung ist eben keine Manipulation angesagt sondern eine reine Mobilsistion völlig aussreichend --->kein ruckartiger Impuls, sondern schmerzabhängiger Schub am betroffenen Gelenk <---ebenfalls sehr vereinfacht ausgedrückt

e~mmYa0x02


also – wie erwartet – hatte ich natürlich keinen schlaganfall |-o besser gehts mir aber auch nicht wirklich.

muss dazu sagen, dass mein heilpraktiker mich nicht direkt an der hws massiert, sondern an schultern und neben schulterblättern, eben da wo der trapezmuskel (glaube ich) langgeht, um so die gesamte region und somit auch die nackenmuskeln zu lockern. und an den brustmuskeln weil die wohl verkürzt ist und ich dadurch eben einen rundrücken mache. oder / und an diesen fiesen stellen am po außen, weil "der po das gleiche für den rücken tut wie der nacken".

krankengymnastik mache ich bereits, bekomme dort massagen und übungen gezeigt. physio und heilpraktiker sagen auch, dass die nackenmuskeln jetzt brennen bzw. schmerzen, weil sie jetzt gegen die eingerenkten wirbel ankämpfen.

leider ist mein tinnitus jetzt stärker geworden und ich habe leichte sehstörungen. habe jetzt das schüssler salz nr. 7 empfohlen bekommen, was haltet ihr davon? wäre auch sehr angetan, wenn es beim einschlafen hilft, da ich damit im moment auch probleme hab.

habe meinen heilpraktiker auch angesprochen auf das einrenken, er meinte halt wenn man seiner kollegin sagt, dass man das nicht möchte, macht sie das auch anders. habe auch ehrlich gesagt nicht erwartet, dass er ihr in den rücken fällt. bin aber mit ihm so zufrieden, dass ich auch weiterhin nur!! zu ihm gehen will.

heute habe ich ihn gefragt, ob ich eigentlich mal wieder sport machen soll. er riet mir es nicht gleich zu übertreiben (neige nämlich zu ganz oder gar nicht), ich soll erstmal zb. ein paar runden inliner fahren oder so. was haltet ihr davon?

hatte auch schon 2 osteophatische behandlungen, inwiefern sie mir geholfen haben kann ich leider nicht abschätzen.

ein rezept für manuelle therapie habe ich jetzt auch bekommen, schließe das dann an die krankengymnastik an.

ich hoffe echt sehr, dass bald besserung in sicht ist.

danke für eure beiträge

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