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Einrenken an Hws: Schlaganfall?

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@ Mellimaus21 und Pusteblume65

ich bin jetzt auch nicht so, dass ich das mit der psycho vollkommen ausschließe, sondern weiß auch, dass es sehr viel dazu beiträgt, vor allem wenn man sich zu sehr reinsteigert. meine nur, dass ich nicht als vollkommenes psychowrack abgestempelt werden möchte, dass sich die schmerzen nur einbildet.

@ Wolfgang

sorry, habe wohl ein bisschen überreagiert. vielleicht wurde mir auch einfach nur klar wie ich mich habe blenden lassen. natürlich willst du mir nur helfen.

das mit dem inline skating klingt im zusammenhang mit der hws wahrscheinlich auch blöd, ich glaube aber es ging darum, dass ich überhaupt langsam wieder anfange mich zu bewegen. würde mich schon als geübte skaterin bezeichnen, auf keinen fall verkrampfe ich oder habe angst ;-) und es ist nur hobbymäßig, also nicht verbissen.

das rezept zur physiotherapie habe ich von meinem hausarzt bekommen, da ich aus vertrauensverlust nicht mehr zu dem orthopäden gegangen bin. der physiotherapeut hat mir bereits übungen gezeigt, die den rücken stärken sollen, also die "gegenspieler" zu den brustmuskeln.

im moment bzw. in letzter zeit war ich also bei 2 verschiedenen heikpraktikern (plus die vertretung des einen), einem physiotherapeut und einer osteopathin. davor bei diversen ärzten, um organisches oder nervliches auszuschließen. wenn ich das so lese merke ich auch selber, dass das alles zu viel ist. in meiner verzweiflung neige ich leider dazu immer wieder zb. osteopathin und heilpraktiker neben der physio aufzusuchen.

was wäre nun dein tipp? ersteinmal nur auf die physiotherapie konzentrieren?

die schüssler salze hat übrigens die besagte vertretung empfohlen.

danke für eure bemühungen

e2mmxa002


werde auch auf jeden fall mit dem physiotherapeuten darüber sprechen was er mir empfehlen würde an sport.

EBhema&ligerw Nutz<er (x#325731)


meine nur, dass ich nicht als vollkommenes psychowrack abgestempelt werden möchte, dass sich die schmerzen nur einbildet.

Das hat ja auch niemand gemeint ....

Aber Schmerzen und Psyche wechselwirken eben und gerade beim Nacken ist die Psyche auch sehr stark involviert. Nicht umsonst gibt es diverse Sprichwörter zu dem Thema Nackenschmerzen ..zum Beispiel auch den Chef im Nacken sitzen zu haben .. das kommt ja nicht von ungefähr ...

P>ustetblu]me65


@ Mellimaus21 und Pusteblume65

ich bin jetzt auch nicht so, dass ich das mit der psycho vollkommen ausschließe, sondern weiß auch, dass es sehr viel dazu beiträgt, vor allem wenn man sich zu sehr reinsteigert. meine nur, dass ich nicht als vollkommenes psychowrack abgestempelt werden möchte, dass sich die schmerzen nur einbildet.

Liebe Emma

und das meine ich wirklich so. Ich vermute Du hast so einiges im Zusammenhang von Psyche und Schmerzen nicht verstanden.

Ich gehöre für dich wahrscheinlich zu den Patienten von denen Du annimmst das sie eingebildete Schmerzen haben, denn ich bin im psychiatrischen Sinne krankhaft depressiv gewesen und kann es jederzeit wieder werden.

Nackenschmerzen hatte ich fast permanent in der Zeit, als ich depressiv war. Sie entstehen dadurch, das die Depression die Gehirntätigkeit ändert. Die Steuerung der Muskeln ist nicht mehr adäquat. Der Körper steht unter einem ständigen enormen Stress, wie bei Hochleistungstätigkeiten. Die Muskeln werden auf volle Leistung vorbereitet, stehen unter Hochspannung 24 Std. des Tages. Das vertragen sie aber nicht. Muskeln müssen immer wieder entspannen können. Das wiederum ermöglicht das Gehirn aber nicht, ist ja auf Stress geschaltet. So kommt es zu extremen Verspannungen der Muskulatur welche genau so extrem schmerzen.

Von diesen extrem schmerzhaften Muskelverspannungen sind vor allem Nacken und Brustkorb betroffen. Aber auch andere Muskeln, so das man sagen kann, das der Schmerz durch den Körper wandert.

Wenn ich trotz Depression mal im Garten gearbeitet habe, tut meiner Psyche gut, und mich dabei an den Berberitzen gestochen habe, hatte ich das Gefühl, ich schneide mir den Finger ab, solche Schmerzen verursachte dieser Piks. Der Schmerz wurde also von einem depressiven Gehirn viel stärker gewertet, als er tatsächlich war.

All diese Schmerzen haben rein gar nichts mit Einbildung zutun, aber sehr viel mit der Depression. Und jetzt, außerhalb depressiver Zeiten, bin ich relativ schmerzfrei und das, obwohl ich Arthrose in verschiedenen Gelenken des Körpers habe.

P3ustebl*uxme65


Liebe Emma lies mal hier, dann weit Du was ein Depressiver tatsächlich auszuhalten hat: [[http://www.angst-und-depri.info/depressionen/depressionen_symptome.html]]

P2us0teblu"mex65


Und dieser kurze Test gibt sehr schnell Auskunft über die eigene Depressivität.

[[http://www.deutsche-depressionshilfe.de/stiftung/depression-test-selbsttest.php]]

Pzustetblumex65


übrigens halte ich Psychowrack für eine Beleidigung.

Ich bin verh., habe 2 Kinder groß gezogen und arbeite 45 Std./Woche in einem anspruchsvollen Beruf.

K^lpau9s F


Gesamtverspannungen sind recht häufig ein Zeichen für psychische Problematiken.... aber isolierte Verspannungen z. B. Nacken sind es meist nicht.

Nochmal... in unserer Praxis haben psychische Problematiken keinen Stellenwert. Natürlich werden dadurch Schmerzen verstärkt aber wir hatten in den letzten Jahren ca. 1500 Patienten die entweder bereits beim Psychologen waren oder eine Überweisung hatten. Nach erfolgreicher körperlicher Behandlung waren bei nur noch 4 Patienten ein "psychisches" Problem vorhanden. Bei allen Anderen sind die mit den Schmerzen verschwunden. Aber in einem System das bei 85 % der Bescherden keinen Auslöser erkennt wird jeder zum "Psycho" abgestempelt.

Und ich möchte keinem hier seine Depression absprechen.... :-)

W*ol)fgang


das rezept zur physiotherapie habe ich von meinem hausarzt bekommen, da ich aus vertrauensverlust nicht mehr zu dem orthopäden gegangen bin. der physiotherapeut hat mir bereits übungen gezeigt, die den rücken stärken sollen, also die "gegenspieler" zu den brustmuskeln.

Das liest sich doch erfolgversprechend. Besser ein guter Hausarzt, der die Gesamtzusammenhänge erkennt als ein Fachidiot, der keinen Überblick hat. Auch ein guter Physiotherapeut hat verschiedene Möglichkeiten der Hilfe.

e,mmca002


es war niemals meine absicht hier jemanden zu beleidigen, psychowrack ist auch wirklich sehr hart ausgedrückt und ich will depressionen auch nicht runterspielen oder ähnliches.

im allgemeinen glaube ich gar nicht daran, dass sich jemand schmerzen einbildet, genauso wenig wie du es dir eingebildet hast. laut des tests, den ich auch schon mal gemacht habe, bin ich depressiv bzw. gefährdet. ich denke dennoch, dass es eher ein teufelskreis ist. die schmerzen führen halt zum beispiel zu depressiver stimmung (innere unruhe, weil man sich gedanken macht; grübelneigung; eingeschränkte aufmerksamkeit, weil die gedanken nur um die last kreisen; kreislaufbeschwerden, atemnot und herzbeschwerden, weil man sich herrlich reinsteigern kann) und diese führen zu schmerzen oder verspannungen. was jetzt der auslöser ist kann man wohl allgemein nicht sagen. ich konnte mich erst nach mehreren ekgs und lunge abhören davon überzeugen lassen, dass dort alles ok ist und das herz halt irgendwann selber anfängt zu arbeiten, wenn man sich permanent damit beschäftigt und panikt (herzrasen).

ich glaube im moment einfach daran, dass wenn die schmerzen und verspannungen verschwinden (durch physio etc.), verschwinden auch die sorgen. kann auch sein, dass ich eines besseren belehrt werde und es genau andersrum ist.

heute war meine sehstörung so extrem (ungefähr so, als wäre man betrunken), dass ich mal wieder beim arzt war. der hat mit mir sämtliche neurologische tests gemacht, die natürlich alle positiv ausgefallen sind. wurde mal wieder mit schmerztabletten für den nacken nach hause geschickt. jetzt liege ich hier, musste die arbeit absagen und mein tinnitus macht mich wahnsinnig. langsam muss ich fast über mich lachen :)^ ich werde halt nicht den gedanken los, dass eine wirbelarterie verletzt wurde %-| |-o langsam glaube ich wirklich, dass das so in meinem unterbewusstsein schlummert, dass es mir immer schlechter geht.

naja, morgen ersmal zum physio, der hat immer eine beruhigende wirkung auf mich :)^

PUusteUbluUme65


Liebe Emma

ich bin sicher, das es nicht in deinem Unterbewustsein schlummert das es dir immer schlechter geht, sondern das es dir tatsächlich sehr schlecht geht.

die schmerzen führen halt zum beispiel zu depressiver stimmung (innere unruhe, weil man sich gedanken macht; grübelneigung; eingeschränkte aufmerksamkeit, weil die gedanken nur um die last kreisen; kreislaufbeschwerden, atemnot und herzbeschwerden, weil man sich herrlich reinsteigern kann) und diese führen zu schmerzen oder verspannungen.

Das ist sicherlich ein Teufelskreis. Leider weis ich aus Erfahrung, das sich der nicht ohne fachliche Hilfe durchbrechen lässt.

Die Symptome dir du aufzählst, sind nicht die Symptome einer depressiven Verstimmung, sondern einer handfesten Depression. Und die verschwinden nicht mehr so einfach.

Mit fachärztlicher und psychotherapeutischer Hilfe dagegen könnte es dir aber in einigen Monaten wieder besser gehen.

Ich wünsche dir eine schöne Massage.

Und mach dir mal Gedanken darüber, ob es sein kann das Du dich für eine Krankheit schämst und wenn ja, ob das richtig ist.

K*lausx F


Jetzt lasse ich euch mal die nächsten Tage in Ruhe :-)

Bissel Sportbetreuung in NRW und dann noch bissle 5 Sterne Hotel geniessen in Köln.

Wirklich vermissen wird mich ja niemand ;-)

EWhe<maliger Nlutzer2 (#325'731)


der hat mit mir sämtliche neurologische tests gemacht, die natürlich alle positiv ausgefallen sind

Meinst du mit positiv, das sie gut ausgefallen sind und nichts festgestellt werden konnte oder das du neurologische Ausfälle hast?

Weil positiv bedeutet eigentlich auffälliger Befund ":/

ich werde halt nicht den gedanken los, dass eine wirbelarterie verletzt wurde

Glaub mir wenn da eine Arterie eingerissen wäre, würdest du wohl nicht mehr munter am PC schreiben, falls du überhaupt noch unter den Lebenden weilen würdest.

Also vergiss die scheiß "Wirbelartiere" welche es so auch gar nicht gib. Aber das wurde dir schon mag gesagt ..

Ich glaube du steigerst dich maßlos in Kleinigkeiten rein. Vielleicht soltest du dich mal bezüglich Kurzen zu Entspannungstechniken beraten lassen. Also progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, oder Yoga oder sowas. Einfach damit du mal wieder runter kommst.

langsam glaube ich wirklich, dass das so in meinem unterbewusstsein schlummert, dass es mir immer schlechter geht

Vielleicht dich mal professionelle Hilfe holen um deine Ängste zu bekämpfen??

die schmerzen führen halt zum beispiel zu depressiver stimmung (innere unruhe, weil man sich gedanken macht; grübelneigung; eingeschränkte aufmerksamkeit, weil die gedanken nur um die last kreisen; kreislaufbeschwerden, atemnot und herzbeschwerden, weil man sich herrlich reinsteigern kann) und diese führen zu schmerzen oder verspannungen.

Das Problem kann man aber durchbrechen, bei reinen Schmerzen eben indem man dagegen etwas unternimmt und zusätzlich kann Psychotherapie da wirklich helfen. Daher bekommen Patienten in der Schmerztherapie ja auch einen Psychologen an ihre Seite. Aber wenn man die Psyche etwas aufräumt kann das gut helfen.

Wenn die Psyche leidet muss man sich auch nicht schämen. Psychische Erkrankungen sind genau so viel Krankheit wie ein Beinbruch auch. Oder würdest du dich für einen Beinbruch schämen?

W^oNlfAganxg


Meinst du mit positiv, das sie gut ausgefallen sind und nichts festgestellt werden konnte oder das du neurologische Ausfälle hast?

Weil positiv bedeutet eigentlich auffälliger Befund

"Das einzig Positive in dieser Woche war mein HIV-Test" ":/

EChema7lige"r Nutzera (t#32573x1)


Hää ? ;-D

Ich glaube du verstehst mich gerade falsch. Aber in der Medizin spricht man zum Beispiel einen Neurologischen Test macht und der war positiv, von einem auffälligen Befund.

In deinem Satz macht das positiv jetzt keinen Sinn, in der Medizin schon.

An dein Beispiel angelegt spricht man in der Medizin von einem positiven HIV Test, das man HIV hat. Positiv heißt in dem Zusammenhang negativ und nicht das alles toll ist ;-)

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