» »

Knieschmerzen ignorieren?

SFunflo|werx_73


Gerne mag ich auch Kommentare, dass Bekannter xy genau die gleichen Beschwerden ja auch hatte, es aber auch gut ohne OP hinbekommen hätte...

Oh ja... Immer gerne genommen! ]:D

Bei mir kam neulich eine Bekannte mit der Info über Knorpeltransplantationen. "Probier' das doch mal". Tja – hatte ich schon 2x, ist beide Male gescheitert. Und nein, nochmals 5-6 Monate Krücken für 50% Erfolgsquote kann ich mir nicht erlauben.

Eine Freundin von mir hat seit 18 Jahren MS, ist aber noch halbwegs fit. Mit der kann ich ganz gut reden, aber das war's dann auch. Klar wäre es schön, mehr Leute zum Reden zu haben. Aber noch schlimmer als fehlende Gesprächspartner finde ich halt die bescheuerten Kommentare. Wenn man keine Ahnung hat und nichts Hilfreiches zu sagen weiß, wäre so manches Mal Klappe halten angesagt.

S3chmridtix70


Ich habe eine Kollegin mit Fibromyalgie ...mit der läßts sich auch vernünftig reden... :)_

Als ich im letzten Jahr die Reruptur der Schultersehne hatte, erzählte mir mein Vater von seinem Physio, der seine Mutter erfolgreich konservativ behandelt habe...

"Wie alt ist denn Dein Physio, Papa?" "Na, ca. Mitte 50"..."O.K., dann ist seine Mutter sicher schon bald 80...super".... ]:D

Und ob ich mich denn richtig informiert habe...Nö, ich lasse die Ärzte einfach mal machen... %-|

E)hema@ligerf NutzeirI (#3(25731x)


Na ja bei vielen ist es halt Hilflosigkeit weshalb sie solche Tipss geben. Mir wurde auch letzten gesagt ich soll mal die und die Tabltten nehmen die helfen so toll. Dumm nur das ich die schon genommen habe und auch Smarties hätte kaufen können

Sjchmid'ti7x0


Da magst Du recht haben... Ich fühle mich manchmal aber eher angegriffen...als würde man sich leichtfertig operieren lassen... :[]

E'hemaligerY NutzLer (#3q25731x)


Manchmal hilft es wenn man das alles nicht so auf sich bezieht. Ich lass die meistens reden. Ob ich was sage oder nicht, sie denke ohnehin was sie wollen

w`hoopUi x63


Um nochmals auf den Titel des Fadens zurückzukommen, was ist, wenn man selbst die Schmerzen, egal wo, selbst nett ignoriert und diese auch beim Arzt, bzw. Ärzten anspricht, aber "diese" das ignoriern?

Man kann doch nett von Arzt zu Arzt rennen und dem 10. mal die Pistole vor die Brust setzten und dem dann sagen, so du behandelst mich jetzt.

E6hemalciger Nu9tzerF (#32573x1)


Dann sollte man wohl über einen Arztwechsel nachdenken wenn Ärzte das ignorieren oder wenn man wie du sagst schon bei 10. Ärzten war, sich selber mal kritisch hinterfragen ob man selber ein Problem sieht wo 10 Ärzte keins gesehen haben??

S0chmi`dMti7x0


Die Gefahr, nicht ernst genommen oder ignoriert zu werden, sehe ich zum Glück nicht...Ob nachher wirklich was behandelt werden muss/kann, ist dann ja die zweite Frage. Man kann ja auch nicht zwingend immer was machen...

Bei wirklich 10 Ärzten würde ich auch denken, dass da eventuell tatsächlich nichts ist...

War das ein Beispiel oder aus dem Leben gegriffen, Whoopi? @:)

wvhoopiu 63


Ich hab jetzt mal extrem übertrieben, war natürl. nett bei 10 Ärzten, aber bei drein.

Und ne Diagnose liegt ja vor(und ich bezieh mich nett auf mein Knie), aber es kam vom 1. gar nix, vom 2. weniger belasten und vom 3. gelangweilt, na ja , mal abwarten.

S=chmFidti7x0


Nix ist natürlich Käse...weniger belasten oder abwarten ist ja schon eine Aussage...man kann ja nicht immer "richtig" was machen...

Ich gehe auch nicht davon aus, dass mein Arzt mit DER Idee um die Ecke kommt...möchte dann doch eher wissen, was Sache ist...wie ich mich am besten in den nächsten Jahren verhalte...auch was sportliche Belastung angeht... :)z

E#hemal5iger rNu-t'zer{ (#3x25731)


Dann scheinst du kein Händchen bei der Arztwahl zu haben ;-)

Oder du kommt mit zu vielen Problemen in einem Quartal. Irgendwann behandeln sie es nicht mehr wenn es zu viel wird, weil sie das dann eben auch nicht mehr abgerechnet bekommen.

Ich habe nur einen Arzt für mein Knie und einen für meinen Rücken und da werde ich immer Ernst genommen und wenn ich was habe was weh tut eben auch überprüft.

Daher bin ich bei beiden auch schon mehrere Jahre

S<unfvlowe|r_*73


Naja, oder man muss halt mal abwarten – und dann wieder hingehen. Als ich vor 10 Jahren das erste Mal bei meinem Chirurgen war, war ich auch nur eine beliebige Patientin. Er war sympathisch, interessiert – aber hatte auch nicht die Superbehandlung parat.

Das man erst mit der Zeit. Ich bin bei ihm geblieben, weil er eben zuhörte, sich Zeit nahm (was alle Orthopäden vorher nicht taten). Und nach einigen Terminen entwickelte sich dann das echte Engagement bei ihm. Er merkte, ich erwarte nicht die Wunderheilung. Er merkte, das Problem löst sich nicht auf. Mittlerweile sind wir ein echtes Team. Er arbeitet offen mit mir (Budgetprobleme). Er macht Vorschläge. Er gibt Ratlosigkeit zu. Wir erarbeiten gemeinsam experimentelle Ansätze. Und ICH erwarte keine Wunderheilung und weiß, dass mein Knie nichts mehr wird. Aber manchmal bringen Kleinigkeiten Linderung, und das kann mein Arzt. Ebenso wie er offen zugeben kann, nicht mehr viel tun zu können. Aber das kratzt nicht an seinem Ärzte-Ego.

Und ganz ehrlich? Nur DREI Ärzte? Da habe ich in den ersten 1-2 Jahren deutlich mehr verschlissen. Bei meinem Doc bin ich nach den ersten beiden OP's gelandet, aufgr. eines Tipps meines Reha-Physios. Er als Chirurg & Orthopäde hat mir mehr geholfen als die 5-7 Orthopäden vorher.

Fazit: Man muss Geduld haben. Bei der Suche, aber auch bei der Anfangsbehandlung eines neuen Arztes.

wLho%opi 6x3


@ Schmidi,

mit weniger Belastung war keine sportl. gemeint, sondern das ganz normale gehn.

@ Mellimaus,

genau da liegt das Problem, ich hab zuviel Baustellen, da kann ich aber auch nix dafür, nur denk ich mir, daß es noch schlimmer wird, wenn man da gar nix macht und ich denk mir, es geb da evt. Möglichkeiten.

@ Sunflower,

ich hatte das Glück, nach unzähligen Arztbesuchen wegen meiner Handgelenksschmerzen an nen Arzt zu kommen, der mich zwar anfangs auch nicht so richtig ernst nahm, aber nach gewissen Untersuchungen dann doch. Er hat sich dann immer super verhalten und mich auch in gewisse Behandlungsvorschläge miteinbezogen. Zu ihm hab ich dann das Vertrauen aufgebaut, was man so braucht. Zwar bin ich bei ihm nimmer in Behandlung, weil am Handgelenk alles ausgeschöft ist, aber als ich das letzte Mal bei ihm war, hab ich u.a. meine Sprunggelenkbeschwerden geschildert , von ihm auch ein Mrt bekommen, aber bei der Auswertung meinte er, ich bräucht nen Orthopäde, der mich als Einheit zieht, weil einfach zuviel Beschwerden vorhanden sind.

Zu meinem jetzigen Orthopäden bin ich aufgrund ner Empfehlung und er soll auch ein super Facharzt sein, aber wie Mellimaus schon schrieb, ich hab eben das Gefühl, das er pro Quartal behandelt.

EwhemaligeNr Nutz<er (#325x731)


Dann wirst du das splitten müssen oder das bei einem anderen Arzt behandeln lassen

SCchm<id4tix70


Kurzes Update: habe mir dann gestern ein Herz gefasst und das Knie noch mit ins Spiel gebracht...Er vermutet aufgrund der geschilderten Beschwerden und der Vorgeschichte des Knies (und sicher auch aufgrund des Knorpelzustandes in beiden Schultern, in denen ich ja auch eine beginnende Arthrose habe) einen Arthroseschub...Ne Spritze habe ich gestern bekommen und bei der nächsten Schulter-Kontrolle wird das Knie vorher erst einmal geröntgt...Und dann sehen wir weiter...

Für mich gehts ja auch primär um den "Status Quo", damit ich weiß, wie ich mich vielleicht am besten verhalte in der Zukunft...Also lieber walken statt joggen... ???

So lange diese starken Schmerzen nur kurzzeitig auftreten, kann ich ja gut mit den aktuellen Beschwerden leben...

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH